Das Ende der Wächter

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 970)
PR0970.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Kosmischen Burgen
Titel: Das Ende der Wächter
Untertitel: Die letzten Ritter der Tiefe – in auswegloser Lage
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis (2 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 25. März 1980
Hauptpersonen: Samkar, Harden Coonor, Jen Salik, Armadan von Harpoon, Nargus
Handlungszeitraum: zwischen 1,3 Mio. Jahre v. Chr. und August 3587
Handlungsort: Kartlebec, Sentimental, Terra
Leserrisszeichnung:

Larischer SVE-Raumer

Lexikon: Gulver-Duo / Yarredosch / Yjancs
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 114

Handlung

In ferner Vergangenheit

Auf dem Markt von Gry auf Kartlebec in der Galaxie Norgan-Tur lässt sich Samkar, der echte Igsorian von Veylt, ersteigern, um zusammen mit seinem Käufer den Planeten verlassen zu können. Dem Käufer, einem merkwürdigen kleinen Mann namens Ulrus unterbreitet er das Angebot, ihm gegen Bezahlung bei der Verfolgung einer bestimmten Person zu helfen. Als Samkar auf Nachfrage erklärt, dass diese Person Harden Coonor heiße, korrigiert Ulrus, dass der richtige Name »Igsorian von Veylt« laute. Ulrus erklärt, dass er von den Kosmokraten den Auftrag erhalten habe, ihn zu holen. Damit verschwindet Samkar für lange Zeit von der kosmischen Bühne.

Gegenwart: 3587

Harden Coonor wird von der Auffangstation Armadan von Harpoons im Jahr 3587 geweckt. Er stellt erschrocken fest, dass er einen sehr langen Zeitraum geschlafen hat. Zudem bestätigt ihm die Automatik seine Befürchtung, dass der Grund für seine Erweckung das Wiederauftauchen der Horden von Garbesch ist. Dem Vorschlag der Automatik, ihn per Transmitter auf die Hauptwelt Armadans, Martappon, zu schicken, kommt Harden Coonor nicht nach, da er nicht in die Auseinandersetzungen zwischen Kosmokraten und ihren Gegnern verwickelt werden möchte. Überrascht erfährt er, dass der Planet inzwischen von Wesen besiedelt wurde, die genauso aussehen wie er. Coonor entschließt sich dazu, sich unter die Menschen zu mischen, um mit deren Hilfe den Planeten, der von den Siedlern Sentimental genannt wird, zu verlassen. Als er die Anlage verlässt, überkommt ihn kurz darauf das Gefühl, dass ihm sein Ritterwissen stückchenweise entzogen wird. Gegenüber den Siedlern behauptet er, von Bord des kürzlich gelandeten Schiffes ELLOREE zu stammen.

In den folgenden Wochen mischt sich Coonor erfolgreich unter die Siedler, stellt aber zu seinem eigenen Erstaunen fest, dass sich seine Persönlichkeit allmählich verändert. Insbesondere macht es ihm Spaß, andere Menschen zu verletzen und Dinge zu zerstören. Da erreicht die Siedlung die Meldung über das Auftauchen der Orbiter, die in den Terranern die Horden von Garbesch sehen. Coonor begreift sofort, dass die ANLAGE einem Fehler aufgesessen sein muss, kann aber nicht verstehen, wie es dazu kommen konnte. Drei Tage später erfährt er, dass einige Siedler, unter anderem Lisatee Pletzsch und Jupiter Springs, wissen, dass er nicht mit der ELLOREE nach Sentimental gekommen ist sowie dass einige Siedler seine Auffanganlage entdeckt haben.

Am 10. Juli 3587 erhält er einen starken mentalen Impuls, der ihm signalisiert, dass in der Milchstraße eine Memory-Anlage eines Ritters der Tiefe zerstört worden ist. Es handelt sich um die von Armadan von Harpoon dem Volk der Buruhner hinterlassene Memory-Säule auf Skuurdus-Buruhn.

Auf Terra entwickeln sich weiterhin die Fähigkeiten von Jen Salik, der über diese Wandlung verwirrt ist. In der Nacht vom 17. auf den 18. August 3587 erscheint ihm im Traum ein Wesen mit schlammverkrustetem braunen Pelz, welches ihm eröffnet, dass es Marifat heiße und dabei sei, eine uralte Schuld abzutragen. Salik sei ein ferner Nachkomme Armadan von Harpoons, der vor mehr als einer Million Jahre gelebt habe. Auf Salik werde das Wissen und die Fähigkeiten eines falschen Ritters der Tiefe übergehen.

Auf Sentimental beobachtet Jupiter Springs, dass Coonor bestimmte Maschinen, die zur Erforschung der entdeckten Anlage benutzt werden sollen, sabotiert, und stellt ihn darauf zur Rede. Er wird jedoch von Coonor überwältigt und zurückgelassen. Als er kurze Zeit darauf von Lisatee Pletzsch befreit wird, beschließen sie, zur Anlage hinauszufliegen. Dort beobachten sie, wie Coonor in der Anlage verschwindet. Am nächsten Tag wird Coonor von den Siedlern der Sabotage beschuldigt. Er nimmt Pletzsch als Geisel und flieht mit ihr zur Anlage. Nachdem er Pletzsch freigelassen hat, aktiviert er die Selbstzerstörung der Anlage, wobei er sich rechtzeitig von der Automatik nach Martappon abstrahlen lässt.

Vor langer Zeit

Der Krieg gegen die Horden von Garbesch befindet sich in seiner Endphase. Der Ritter der Tiefe Armadan von Harpoon beobachtet, wie sich die letzten Truppen des genialen Heerführers der Horden, Amtranik, absetzen. Zwar sind die Horden entscheidend geschlagen, aber sie diese Marionetten von Seth-Apophis können nach einer Phase der Erholung wieder in der Milchstraße auftauchen. Seinem Orbiter Grenodart teilt Armadan mit, dass er für diesen Fall mehrere Sicherungsmaßnahmen ergreifen werde. Auf Martappon werde er mithilfe der Petronier Einrichtungen für eine offensive Abwehr hinterlassen. Seinem weiteren Orbiter Canjot werde er eine Memory-Säule hinterlassen, um die Bewohner der Milchstraße stets an eine mögliche Invasion durch die Horden von Garbesch zu erinnern. Zur Umsetzung eines weiteren Plans – des so genannten Zweiten Walls – schickt Armadan von Harpoon Grenodart mit einer Botschaft zum Volk der Läander, dessen jetziger König Tezohr früher ein Orbiter von Armadan von Harpoon war. Das Reich der Läander, welches aus 22 Sonnen besteht und Arla Mandra heißt, wurde mithilfe der Kosmischen Ingenieure bereits in einen Staubmantel eingeschlossen, der durch die geistigen Fähigkeiten der Läander im Laufe der Zeit in eine paraplasmatische Sphäre verwandelt werde. Von diesem Zufluchtsort für die Milchstraßenvölker werde ein mentales kosmisches Leuchtfeuer ausgehen, dem die Milchstraßenbewohner folgen können, das aber bei Garbeschianern Desorientierung hervorrufen würde.

Grenodart trifft sich mit Scharnitzer, einem Abgesandten der Läander, auf Gandrasur. Von dort folgt er Scharnitzer zum Planeten Ailand, wo ihm die Läander ein Psychod präsentieren, durch welches Grenodart in einen tranceähnlichen Zustand gerät. Durch dieses Erlebnis ist Grenodart überzeugt, dass die Läander den zweiten Schutzwall erfolgreich errichten werden.

Auf dem Rückflug zu seinem Ritter gerät Grenodart mit seiner Lichtzelle NYLE in einen Hinterhalt der Garbeschianer, an welchem auch Amtraniks Schiff, die VAZIFAR, teilnimmt, und wird getötet.

Lange Zeit später

Armadan von Harpoon an Bord der DYKE sowie sein Androide Zeidik an Bord der LEGUE operieren in einem Sektor namens Skarnagh-Churmughor. Armadan stellt erschreckt fest, dass die Zellerneuerung in seinem Körper gestört ist und er daher einem Alterungsprozess unterliegt. Zusätzlich bereitet ihm sein Auftrag Probleme, der Kampf gegen eine Lebensform namens Nabel, die bereits 247 Welten beherrscht. Der Kampf gestaltet sich schwierig, da Nabel auf allen von ihr besuchten Welten negative Ideen hinterlässt. So stellt Armadan beim Besuch eines Planeten fest, dass die dort lebenden spinnenähnlichen Karimbras inzwischen von der Idee berauscht sind, die klügsten, stärksten und mächtigsten Geschöpfe des Universums zu sein.

Kurze Zeit später wird Armadan von Nargus, einem Beauftragen der Kosmokraten, aufgesucht, der ihm mitteilt, dass die Kosmokraten nicht für eine Erneuerung des Ordens gesorgt haben, da dieser vor langer Zeit durch einen ungeheuren Zwischenfall pervertiert worden sei. In Zukunft werde die Verteidigung gegen die zerstörerischen Kräfte auf eine realistischere Ebene gestellt. Zugleich erfährt er, dass die Ritter der Tiefe Tarvon von Barrynnos und Derkan von Orn tot seien. Als Armadan kurz darauf stirbt, wird er von Zeidik auf einem namenlosen Planeten an einem Baum befestigt – Armadan soll sehen, dass die Sterne nicht erloschen sind. Durch einen nicht näher bekannten Prozess siegt Armadan in seinem letzten Kampf, da in Nabel die Idee der Macht durch die Idee von Alter und Tod abgelöst wird.

Innenillustrationen