Menetekelnde Ephemeriden

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Die Menetekelnden Ephemeriden oder kurz Ephemeriden waren das Wunder der Galaxie Absantha-Gom.

Als »Menetekel« bezeichnet man nach der Biblischen Überlieferung (Buch Daniel, Kapitel 5) eine unheilverkündende Warnung. Der aus dem Griechischen stammende Begriff »ephemer« wird für etwas flüchtiges, vergängliches verwendet.

Technische Details

Bei den Menetekelnden Ephemeriden handelte es sich um Schwärme von pseudo-psionischen Informationsquanten. Diese fünfdimensionalen Partikel waren im psionischen Netz angesiedelt. Sie wurden von Fremdkörpern im Netz angelockt und stellten so insbesondere für Gänger des Netzes und Enerpsi-Raumschiffe eine Gefahr dar.

In genügend großer Zahl konnten die Menetekelnden Ephemeriden psionische Feldbahnen blockieren, auf diese Art und Weise Gänger des Netzes einfangen und schließlich entstofflichen.

Raumschiffen konnten die Menetekelnden Ephemeriden in der Regel nicht direkt gefährlich werden. Beim Verlassen des psionischen Netzes folgten die Ephemeriden allerdings in den Normalraum. Dabei entstand eine für die Psyche der Raumschiffsbesatzung dermaßen hohe psionische Belastung, dass diese in Psiphrenie verfielen.

Die Nakken besaßen in Form von so genannten Ephemeriden-Bojen eine Möglichkeit, die Menetekelnden Ephemeriden gezielt zu steuern.

Geschichte

Von den im Tarkanium gelagerten großen Mengen Parataus angelockt, begannen zum Ende des Jahres 446 NGZ immer mehr Ephemeriden, in Richtung dieses Raumsektors zu wandern. Gesteuert von den Nakken im Dienste Granjcars schlossen sie den Sektor in Form einer zunächst fünfzehn, im Januar 447 NGZ bereits nur noch zehn Lichtjahre durchmessenden Sphäre ein. Aufgrund des Fehlens jedweder anderer Ephemeridenphänomene im Rest der Galaxie, wurde davon ausgegangen, dass sich sämtliche Ephemeriden im Bereich Tarkanium gesammelt hatten. Dennoch blieben noch Lücken offen, die sowohl von Gängern des Netzes, als auch von Enerpsi-Raumschiffen genutzt werden konnten.

Dem Vormarsch der Ephemeriden entgegen wirkten die Esper der Kartanin. Mit ihren psionischen Kräften errichteten sie eine Art Wand zwischen Ephemeriden und Paratau, um die durch ein Zusammentreffen der beiden Stoffe drohende Katastrophe abzuwenden. Letztendlich zeichnete sich allerdings ab, dass sie das Unglück lediglich hinauszögern, aber nicht verhindern würden können.

Erst als es Perry Rhodan und Atlan mit Unterstützung Ijarkors gelang, ein Treffen zwischen der Kartanin Mia-San-K'yon und dem Nakken Dobaril herbeizuführen, konnte die Lage entschärft werden. Durch ein psionisches Signal erkannten die beiden, dass Kartanin und Nakken eigentlich Verbündete waren. Dobaril erklärte sich daraufhin bereit, die dem Tarkanium drohende Gefahr abzuwenden.

Am 31. Januar des Jahres 447 NGZ kam es dann allerdings doch noch zu der bereits abgewendet geglaubten Katastrophe. Reginald Bull konnte nicht rechtzeitig über die neue Lage informiert werden. Dies führte dazu, dass er zusammen mit einer aus 12.000 Einheiten bestehenden Flotte der Elfahder den ursprünglichen Plan zur Vernichtung der Ephemeriden ausführte. Die Schiffe der Elfahder stießen durch die nach wie vor von den pseudo-psionischen Informationsquanten um den Sektor Tarkanium gebildete Sphäre und zogen beim Verlassen des psionischen Netzes die fünfdimensionalen Partikel mit in den Normalraum. Unbeabsichtigt entfesselten sie dadurch gewaltige psionische Kräfte, die auf die Paratau-Lager der Kartanin übergriffen und die dort gelagerten circa vier Milliarden Paratautropfen zündeten.

Quelle

PR 1349