Die steinerne Charta

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1056)
PR1056.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Kosmische Hanse
Titel: Die steinerne Charta
Untertitel: Er ist der neue Ritter der Tiefe – er soll die ultimaten Fragen lösen
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1981
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Roi Danton, Waylon Javier, Skenzran, Radaut
Handlungszeitraum: 425 NGZ
Handlungsort: Khrat
Report:

Ausgabe 77: Überlebenskünstler im All

Computer: Was hüten die Hüter?
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 125

Handlung

Nach einem Tag Ruhe beginnen auf Khrat die Vorbereitungen zur Ritterweihe Perry Rhodans. Der Terraner will vorweg die Gewölbe unterhalb des Dom Kesdschans erkunden, wie es vor ihm schon viele Ritter der Tiefe taten, auch Jen Salik. Das Gewölbe ist älter als der Dom selbst und stammt von den Porleytern. Es soll kosmische und kosmokratische Geheimnisse enthalten.

Der Zeremonienmeister Radaut, ein käferähnlicher Schcoide, bestimmt Domwart Skenzran, einen Zarken vom Planeten Croul, dazu, den Ritter zu begleiten. Rhodan selbst wählt als Begleiter Roi Danton und Waylon Javier. Dazu stößt noch Skenzrans Tochter, die seit Geburt an der tyrillischen Lähmung leidet und sich Heilung in dem Gewölbe erhofft.

Am 13. Mai wird das Gewölbe durch drei Zeremonienmeister geöffnet und die fünf Personen betreten den Untergrund. Rhodan erinnert sich kurz an Jen Saliks Erzählungen und sinniert über die steinerne Charta von Moragan-Pordh, die die Regeln der Porleyter enthalten soll, sowie über die drei Ultimaten Fragen, deren Beantwortung für die Kosmokraten eminent wichtig ist, weshalb sie auch die Rekonstruktion des Virenimperiums betreiben.

Unterdessen versammeln sich aus ganz Norgan-Tur Besucher in der Stadt Naghdal, die der Ritterweihe beiwohnen möchten. Das Gewölbe erweist sich als riesiges subplanetares Reich und ist in farblich gekennzeichnete Sektionen unterteilt. Vor allen Dingen ist aber offensichtlich, dass hier unten Seth-Apophis gewütet haben muss, denn vieles ist zerstört, wovon Salik nichts berichtete. In der Sektion Blau sammeln sie erste Erfahrungen im Umgang mit den hier abgestellten Artefakten. Das Gewölbe ist zugleich Museum und Arsenal.

Es folgt die Sektion Grün, wo Rhodan spürt, dass es eine Affinität zwischen den Zeitweichen, den Computerbrutzellen und den Porleytern gibt. Deshalb geht der Terraner davon aus, dass Seth-Apophis diese Waffen hier entwendet hat. In Sektion Hellrot begegnen sie dem Hologramm des drei Meter großen, vierbeinigen Sartelephan, der selbst vielleicht ein Orbiter eines Porleyters war. Er weist auf die gelbe Sektion hin, in der sich die Charta befindet. Von den Porleytern behauptet Sartelephan, sie seien gegangen, nachdem sie ihre letzte große Tat vollbrachten, nämlich die Verankerung des Frostrubins!

Der Domwart flieht plötzlich aus dem Gewölbe, das ihm zu unheimlich ist. Im Gegensatz zu seiner Tochter ist Skenzran ein Feigling. Die anderen begeben sich nach Sektion Gelb, wo vermehrt Trivers auftreten, gürteltierartige Roboter. Vor ihnen warnte auch Sartelephan. Überrascht entdeckt Rhodan einen linken Handschuh, der jenem rechten entspricht, der im Kosmischen Basar ROSTOCK wütete. Er nimmt ihn an sich – und dann stehen sie vor der Charta. Unwillkürlich muss Rhodan an die steinernen Relikte Terras denken, wie zum Beispiel Stonehenge. Die Charta spricht mental zu dem Zellaktivatorträger und verkündet den genauen Wortlaut der drei Ultimaten Fragen:

Rhodan erhält noch eine weitere Information, die er aber vorerst für sich behält.

Im Dom wird Skenzran von Radaut abgesetzt. Da schlägt der Dom zum ersten Mal. Die dabei auftretenden Schwingungen berühren jedes Wesen in seinem Innersten, und Ritter der Tiefe können sie bis ans Ende des Universums spüren. Der Dom füllt sich nun mit Besuchern, und bald fehlt nur noch die Person, um die sich alles dreht, der zu weihende Ritter.

Die Gruppe Rhodan tritt den Rückweg an, angreifende Trivers werden von dem Handschuh vertrieben. Unterwegs eröffnet Rhodan seinen Begleitern, dass es noch Porleyter geben soll. Die Evolution verwehrte ihnen den Schritt hin zur Superintelligenz, weshalb sie sich in ein Versteck zurückzogen. Und dieses Versteck liegt mitten in der Milchstraße.

Zurück im Dom, erfolgt Rhodans Weihe. Der Dom nimmt ihn in seine Schwingungen auf, und Rhodan wird Eins mit ihm und den Bewusstseinen aller Ritter, die für die kosmokratische Sache gestorben sind und in den Dom zurückkehrten. Lethos-Terakdschan hält sich bewusst zurück, damit andere Ritter Rhodan kennen lernen können. Da ist Aragoutyr, der Orbiter des ersten Ritters Baaros. Rhodan begreift, dass er, wie auch Salik und Atlan, der nicht mehr bei den Kosmokraten weilen soll, einer neuen Generation von Rittern angehört. Waren die früheren Ritter Einzelkämpfer mit nur wenigen Orbitern, so stehen ihm heute ganze Zivilisationen zur Seite. Der Ritter Cruiz far Geeden stellt sich als Sprecher aller gestorbenen Ritter vor und erkennt Rhodans Bereitschaft zur Weihe. Der Terraner wiederum erkennt in diesem Moment, dass auch die Zellaktivatoren und Fiktivtransmitter von den Kosmokraten stammen.

Rhodans Geist kehrt in den Körper zurück. Er ist jetzt ein echter Ritter der Tiefe (die Erklärung dieser Bezeichnung wurde ihm nicht zuteil), und wenn er stirbt, wird ein Teil von ihm in den Dom zurückkehren.

Quasi als gewolltes Nebenprodukt der Ritterweihe erwacht Demeter aus ihrem Koma, und das gelähmte Mädchen ist geheilt. Am 15. Mai kehrt Rhodan in die Milchstraße zurück. Die BASIS wird noch in Norgan-Tur bleiben und Forschung betreiben.

Innenillustrationen