Epetrans Vermächtnis

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 72)
Neo072.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Epetran
Titel: Epetrans Vermächtnis
Autor: Robert Corvus / Oliver Plaschka
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 20. Juni 2014
Handlungszeitraum: um 4000. v. Chr., August 2037
Handlungsort: Iprasa, Arkon I, Elysische Welt (Neu-Tramp)
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch, enthalten in Platin-Edition 18
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Der Regent und Perry Rhodan erreichen mit einer kobaltblauen Walze die Elysische Welt. Eine Halbwelt wie Wanderer. Während der Imperatoranwärter die Maschinenstadt auf der flachen Seite mit dem Raumschiff erreicht, teleportiert Rhodan mit der Ilt Isira auf die Halbkugel. Dort wartet eine Armee, von ES gefangen gehaltener, Landsleute Plofres seit Generationen auf die Einlösung eines Versprechens und sie nehmen jetzt die Sache selbst in die Hand. Der Regent hofft auf ein Bündnis mit ES und findet am Ende nur einen zerstörten Mythos.

Epetran da Ragnaari wird Ziel eines Anschlages. Er überlebt. Sein Lebensziel, ein Archiv des gesamten arkonidischen Wissens wird jedoch fast vollständig zerstört. Nur dank Separeis, seines Sohnes, existiert noch eine Kopie davon. Bei seinem, vom Imperator verfügten, Aufenthalt, lernt er die Taa und von ihnen das Prinzip der Aktivierungsglocke kennen. Er entwickelt sein Konzept der biologischen Träger mit gescheiterter Extrasinnaktivierung. Seine Rückkehr auf die Kristallwelt wird jedoch zur Katastrophe.

Handlung

Perry Rhodan auf der Elysischen Welt

Perry Rhodan konnte sich in die kobaltblaue Walze retten, die den Regenten zu seiner Wallfahrt auf die Elysische Welt abholt. Dort wird er von der Ilt Isira erst einmal gründlich durchsucht. Auch sie hat telekinetische und teleportable Fähigkeiten, wie der Ilt Gucky, den Rhodan bereits kennt. Schnell stellt sich heraus, dass auch sie unerwünscht auf der Walze ist. Da das Schiff nur für einen Passagier gedacht ist, dem Imperator, versucht es, die beiden Eindringlinge loszuwerden. Trotzdem gelingt es denen, mit dem Schiff hinter den Energieschirm zu gelangen. Was Rhodan sieht und ihn überwältigt ist eine Halbwelt, die auf ihrer Halbkugel Wanderer, der Welt des Ewigen Lebens, wie ein Zwilling gleicht. Die flache Seite jedoch ist eine im Zwielicht der Sonne Arkon dämmernde, flache Einöde, die lediglich im Mittelpunkt eine Erhebung aufweist. Kaum ist das Schiff nahe genug an der Oberfläche des Planeten, teleportiert Isira mit Rhodan durch den Schiffsschirm auf eine Insel. Rhodan, der die Gefahr der Teleportation durch einen Energieschirm von Sid González und Tako Kakuta kennt, kann die Ilt nicht mehr warnen. Die schwerverletzte Isira und der Terraner werden von einem Trupp Ilts aufgelesen, die von ES verfolgt werden. Perry Rhodan wird von ihnen für einen Abgesandten von Pathis I. gehalten, auf dessen Einlösung eines Versprechens sie seit Jahrtausenden warten. Isira hatte bei Rhodan das Holobuch des Imperators gefunden und daraus die falschen Schlüsse gezogen. Vorläufig lässt Rhodan die Ilts in dem Glauben. Er wird zu General Etele gebracht und genießt dabei oberste Priorität. Mit ihren telepathischen Fähigkeiten wollen sie die Gedanken des Terraners lesen. Wie der Taakönigin, gelingt es ihnen nicht. General Etele erzählt Rhodan, dass die Ilts auf der Elysischen Welt von ES gefangen gehalten werden. Pathis hätte ihnen Hilfe versprochen, Neu-Tramp und damit ES zu entkommen. Sie haben zweieinhalbtausend Jahre gewartet und wollen jetzt auf die flache Seite, obwohl Separei, der Wächter von ES' Maschinenstadt, sie mit Drohnen töten lässt. Von Parver erfährt er, dass es bald Krieg geben wird. Die Ilts wollen in die Stadt, Separei töten und diesen Planeten verlassen. Kurz darauf ist es soweit, sie rüsten sich und Rhodan soll ihnen folgen. Gerade noch taucht Isira vor Perry auf, übergibt ihm das Holobuch über die zwölf Heroen und bittet ihn, es so schnell wie möglich Separei zu überbringen.

Der Regent auf der Elysischen Welt

Der Regent, Herak da Masgar, ist verunsichert. Warum wird er ausgerechnet jetzt zur Wallfahrt geholt. Der Aufstand der Naats und die Bedrohung durch die Methans erfordern eigentlich gerade jetzt seine ständige Präsenz. Die kobaltblaue Walze lässt ihn vermuten, dass ES hinter seiner Reise steckt. Als das Schiff den Schutzschirm durchdringt und dahinter eine halbe Welt im All steht, erkennt der Regent, hier hat ES mit der anderen Hälfte Wanderers das Zeichen gesetzt, dass die Arkoniden von ihm auserwählt sind, wie vom Regenten selbst. Auch die Gutgläubigkeit Orcast XXII. wird erklärbar. Kedhassan war nicht die erste Halbwelt, die der ehemalige Imperator gesehen hat. Das Schiff fliegt die glitzernde Stadt an, die sich in der Mitte der flachen Seite des Planeten erhebt. Diese Architektur würde genau dem Geschmack von ES entsprechen, wenn da nicht der Festungsring um die Stadt wäre, die den Eindruck von Angst und Hass hinterlässt. Nachdem der Regent seine Waffen abgegeben hat, wird er im Namen von ES begrüßt, von einem Wesen, das halb natürlich und halbkünstlich wirkt. Es stellt sich selbst mit Separei vor. Es begrüßt zwar den Regenten mit Imperator, dessen Namen scheint er aber nicht zu kennen. Der Regent, der sich seinerseits mit Masgar I. vorstellt, vermutet, dass hier etwas nicht stimmt. Noch glaubt er, selbst Teil des Ringens und als Abtrünniger verstoßen, dass Es mit der Halbwelt im Arkonsystem deutlich macht, dass die Seite der Humanoiden ihre Zurückhaltung aufgeben und so das augenblickliche Stillhalteabkommen im Ringen brechen sollen. Möglicherweise kann er mit dem Geistwesen ein Bündnis eingehen. Der Regent macht jedoch über Pathis I. eine abfällige Bemerkung und bemerkt, dass Separei droht, seine Beherrschung zu verlieren. Als er aber schließlich in seiner Unterkunft feststellt, dass man von ihm eine Schablone hergestellt hat und ihn sogar festgesetzt hat, ist ihm klar, dass er von ES hintergangen wurde oder dass sogar sein alter Feind, die Allianz dahintersteckt. Er kann aus seiner Unterkunft entkommen. Er muss die Schablone zerstören. In der Maschinenstadt kann er keinerlei Aktivität erkennen. Mit der Signatur Separeis, die er sich mit einem eingeschmuggelten Hyperscanner in seiner Unterkunft beschaffen konnte, erhält er Zugang zu verschiedenen Gebäuden und stößt auf ein schreckliches Geheimnis. In der Unterwelt findet er Sarkophage mit sämtlichen Imperatoren seit Tutmor VI.. ES hat sie nicht auferstehen lassen, obwohl er dazu in der Lage wäre. Der arkonidische Mythos erweist sich als Lüge. Bedrohlich steht Separei hinter Herak da Masgar.

Vor ca. 6000 Jahren

Der Ka'Marentis Epetran da Ragnaari, Erster Wissenschaftler des Großen Imperiums erkennt früh die Gefahr, dass die Arkoniden in der Wissenschaft nicht mehr voranschreiten sondern nur vorhandenes Wissen wiederkäuen, dass sie nur noch Interfaces bedienen, die grundlegenden Prinzipien dahinter aber nicht mehr verstehen. Seine zweite, große, ihn umtreibende Sorge war die Erhaltung des wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Wissens der vergangenen Epochen. Seiner Meinung nach, sind bereits Sternenreiche samt ihres gesammelten Erkenntnisse untergegangen. Sein Bestreben, alle Kenntnisse die jemals erworben wurden sicher zu verwahren, erhält jedoch einen empfindlichen Dämpfer. Zusammen mit einem Anschlag auf sein Leben, werden alle Archivinstanzen an den verschiedenen Standorten vernichtet. Sein Lebensprojekt mit einem Schlag vernichtet, von jemandem, dem es als zu gefährlich erscheint, unzensiertes Wissen zu sammeln und zu verbreiten. Der Imperator Tutmor VI., der daraufhin höchstpersönlich Epetran da Ragnaari aufsucht, benennt mit den Tron'Taàrk, robophilen Extremisten, bereits die Schuldigen. Er veranlasst die Abreise Epetrans nach Iprasa. Der Wissenschaftler soll dort in Sicherheit gebracht werden und im Faehrlinstitut die sinkende Quote der Extrasinnaktivierungen erhöhen und die dabei auftretenden Todesfälle senken. Separei da Ragnaari, Sohn von Epetran, verteidigt vor dem Vater und sogar vor dem Imperator seine Freunde bei den Tron'Taàrk. Zunächst wenig begeistert über seinen Aufenthaltsort samt den dortigen Lehrmeistern und Wissnschaftlern, entdeckt Epetran sein Interesse für die insektoiden Ureinwohner die Taa. Er beklagt das Desinteresse der Arkoniden an ihnen. Zunächst geht er seinen eigentlichen Aufgabe nach und lässt sich von der Leiterin des Instituts, Peskeire ter Ardest, die Aktivierungsglocke zeigen. Er stellt verärgert fest, dass man im Faehrl erfolgreiche Ark Summia-Absolventen einer Maschine überantwortet, deren Funktionsweise oder deren einzelne Prozeduren der Aktivierung, niemand im Institut beschreiben kann. Ein Lichtblick gibt es allerdings für den Wissenschaftler. Sein Sohn Separei hat die Gefahr für seinen Vater und dessen Projekt, das Archiv, erkannt und eine weitere Kopie des Archivs angelegt. Sein Archäobot Ovasa hat die Daten abgegriffen und in Expertenmodulen versteckt, abgelegt. Als ter Ardest Epetran und seinen Sohn später in die Schatzkammer der Nacht führt, wo das Faehrlinstitut Artefakte untergegangener Kulturen sammelt, stößt der Erste Wissenschaftler einmal mehr auf die Ignoranz der Arkoniden. Keiner scheint sich für die Bedeutung und Funktionsweise der Stücke zu interessieren. Sein Sohn Separei befasst sich jedoch gleich mit einem Wühler fremdartiger Bauweise und entschlüsselt, zu beider Glück, dessen Bedienung in kurzer Zeit. Mit ihm können sie vor einem Angriff, als Iprasa-Nomaden getarnter Männer, aus dem Faehrl flüchten. Beide können noch Ovasa mit der letzten Kopie von Epetrans Archiv retten, bevor sie sich in Iprasas Untergrund wühlen, um dort auf eine Gruppe Taa zu treffen. Die sehen in ihnen Wissensuchende, wie vor vielen Jahren Tuale da Nirwor. Der Gründerin des Faehrlinstituts wurde von den Taa durch Zufall der Extrasinn aktiviert. Sie modifizierte die Verabreichung des Speziellen Nährbreis, der hauptsächlich aus auf Iprasa vorkommenden Mineralien besteht und baute dafür die Aktivierungsglocke. Epetran da Ragnaari, der weitere Verbesserungen vornimmt, kann die gescheiterten Aktivierungen finden und lässt einige dieser Arkonidenhirne mit seinem Archiv aus Ovasas Expertenmodulen beschreiben. Subroutinen, wie der Rückruf und die Kopie, sorgen für Pflege und das sichere Fortbestehen des Epetran-Archivs in der Zukunft. Nach Jahren wird der Ka'Marentis vom Imperator nach Arkon I für ein Treffen zurückgerufen. Dort trifft er auch seinen Sohn Separei wieder. Der stellt ihm seine Frau Xania Yelach vor, mit der sein Sohn Epetran zum Großvater machen will. Als Geschenk bringt Separei seinem Vater einen Roboter mit, angeblich gebaut von seinen Freunden. Tutmor VI. verschiebt in seiner unendlichen Weitsicht sein kommen, denn der Roboter erweist sich als Terminator, mit dem Ziel Epetran da Ragnaari. Beim Angriff schwer verwundet, muss Epetran zusehen, wie Separei, der sich schützend vor seinen Vater wirft, und sein zukünftiger Enkel sterben. Vom Vorfall betäubt, trägt Epetran den toten Sohn in sein Labor.