Die Kriegswelt

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 71)
Neo071.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Epetran
Titel: Die Kriegswelt
Autor: Christian Montillon
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 6. Juni 2014
Handlungszeitraum: 9.–10. August 2037
Handlungsort: Iprasa, Kristallpalast auf Arkon I, Arkon III
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch, enthalten in Platin-Edition 18
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Genau wie von Atlan da Gonozal vorausgedacht, befiehlt der Regent die verbliebenen Schiffe um Arkon III, nach Naat. Die beabsichtigte Demonstration militärischer Macht wird für das Zentralkommando der Flotte zum Desaster. Die Aufständischen bringen die Transitionsdämpfer unter ihre Kontrolle. Das erlaubt ihnen den Blitzangriff auf die Kriegswelt, während Pertia ter Galens Truppen nur langsam reagieren können. Ein Dagor-Zweikampf soll den Ausgang der Rebellion entscheiden.

Perry Rhodan erfährt von der Flucht Sergh da Teffrons mit seinem Gefangenen Enban da Mortur. Er beschließt kurzerhand eine Befreiungsaktion für diesen T12, den letzten Träger der Erdkoordinaten.

Am Ende werden alle überrascht. Eine blaue Walze löst sich von der Elysischen Welt. Der Regent beginnt seine Wallfahrt.

Handlung

Tinnal Nyem, einer der ersten nichtadeligen Arkoniden, die die Möglichkeit erhielten, den Extrasinn aktivieren zu lassen, befindet sich im Anflug auf Iprasa. Er hat von dort den Ruf erhalten, sich im Faehrlinstitut einzufinden. Allerdings zwei Jahre zu früh, was daran liegt, dass er der Träger T11 der Erdkoordinaten des Epetran-Archivs ist und sein Ruf durch Jeethar erfolgte. Der Naat der in die Positronik des Instituts eingedrungen war und im Auftrag Perry Rhodans die Träger nach Iprasa gerufen hat. Dort sollen die brisanten Daten von den Taa, Wächtern des Epetran-Archivs, so verändert werden, dass Sergh da Teffron die richtigen Koordinaten der Erde nicht erhält. Kaum gelandet, wird er von vorgeblichen Soldaten des Schlachtschiffes RANIR'TAN aufgehalten und paralysiert. Er findet sich in den Höhlen der Taa wieder. Dort fälscht die Königin der Insektoiden die Koordinaten der Erde in Tinnals Kopf. Als er aber zu früh erwacht und die Erklärungen Rhodans hört, sieht er die Möglichkeit, seine Depressionen, die ihn seit dem gewaltsamen Tod seiner Frau plagen, loszuwerden. Rhodan, froh, die Erde gerettet zu haben, da der letzte Träger irgendwo verschollen ist, wird von Atlan wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Der muss ihm leider mitteilen, dass da Teffron während der Kämpfe fliehen konnte. Dies auch noch mit Enban da Mortur, eben dem besagten T12. Perry Rhodan gewinnt schnell seine Fassung wieder. Er beschließt, nach Arkon I zu gehen, um dort, mit Hilfe Reginald Bulls, Ishy Matsus, Belinkhars und Talamons, der Hand des Regenten da Mortur zu entreißen. Er lässt eine Verbindung in da Teffrons Schattenpalast herstellen und bietet dem einen Deal an. Das Wissen um die Welt des Ewigen Lebens gegen die Ressourcen der Hand. Eine Verbindung auf Zeit. Dazu muss sich Rhodan zu da Teffron begeben, was den begeistert. Perry Rhodan, einen seiner Feinde, in der Hand.

Nach der erfolgreichen Rebellion der Naats und ihrer Kontrolle über ihren eigenen Planeten samt seiner Monde, will Atlan jetzt das nächste Ziel anvisieren. Die Kontrolle über Arkon III, dem Rückgrat des Großen Imperiums. Seine Planungen sehen vor, dass das Imperium mit aller Härte gegen die Naats vorgehen wird. Durch die unbemerkte Einnahme Ker'Merkals, konnten die Verbände der Flotte jedoch so verschoben werden, dass die einzige nennenswerte Gegenwehr von Flottenteilen rund um Arkon  III zu erwarten ist. Um ernsthaft gegen Naat vorzugehen, müssen die von dort abgezogen werden. Dies wollen die Rebellen und von ihnen kontrollierten Kampfschiffe nutzen, um den Angriff auf die Kriegswelt zu führen. Pertia ter Galen, die Oberkommandierende der arkonidischen Flotte, ist sich bewusst, dass sich dieser naatische Aufstand von früheren unterscheidet. Die Planung und Ausführung scheint nicht der üblichen Hitzigkeit und dem Ungestüm der Naats entsprungen. Sie glaubt, ein erfahrener Arkonide stecke dahinter. Wegen des Mordanschlages da Teffrons auf sie, denkt sie noch, er wäre dafür verantwortlich. Sie will abwarten und die verbliebenen Verbände nicht blind nach Naat schicken. Von ihrem Vorgesetzten, dem Regenten selbst, erhält sie aber den gegenteiligen Befehl. Mit Schnelligkeit und militärischer Stärke, aber mit Augenmaß, soll sie die Naats in die Knie zwingen. Er glaubt die kleinste Schwäche nach innen werden die Methans zum Anlass nehmen, dass Imperium anzugreifen. Diese Aufforderung aber, ist genau das, was der Rebellenflotte in die Hände spielt. Die Entblößung von Arkon III. Atlan, als Stratege und Kopf des Aufstands, hat einen entscheidenden Trumpf in der Hand. Die Transitionsdämpfer, deren Kodes ebenfalls von Ker'Merkal festgelegt werden, sind um die Planeten des Arkon-Systems platziert und werden seit kurzem von den Aufständischen kontrolliert. Dadurch ist es ter Galens Verbänden nicht möglich, nach einer Transition zu rematerialisieren. Die Schiffe würden sofort zerstört, tausende gingen in den Tod. Um dies zu verhindern, sendet Atlan eine geheime Warnung ans Zentralkommando. Eine durchschlagende militärische Antwort aber, ist für die Regentenseite darum nicht möglich. Schiffe können sich nur unterlichtschnell annähern. Die Mascantin erfährt von der Warnung durch ihrem Stellvertreter im Ark'Thektran, Forgan da Welthar, kann sie aber nicht einordnen. Sie plant darum, den Interpretationsspielraum des Regentenbefehls voll auszunutzen, Robotschiffe vorzuschicken und die Reaktion abzuwarten. Andererseits ist es den Naatschiffen möglich, an Arkon III heranzuspringen, da ihnen die Kodes der Transitionsdämpfer bekannt sind.

Sergh da Teffron, mittlerweile in seinem Schattenpalast im ungeliebten Gos'Khasurn, sinnt, trotz aller Rückschläge, immer noch danach, den Regenten zu stürzen und sich selbst an die Spitze des Imperiums zu stellen. Er bittet den Regenten um ein Gespräch und erhält eine Audienz im Innenhof des Kristallpalasts. Zur Sprache kommt der Aufstand der Naats. Sergh da Teffron bittet darum, das Oberkommando über sämtliche Schiffe im System übertragen zu bekommen. Der Regent lehnt ab. Er befürchtet, ein durch Rachlust getriebenes Abschlachten der Naats, was nicht nur einen jahrhundertelangen Widerstand der Riesen provozieren würde, sondern auch das Imperium Soldaten kosten würde.

Der Kampf beginnt, als die ersten Einheiten ter Galens in den Normalraum vor Naat zurückfallen. Sämtliche Robotschiffe, als Vorhut von der Mascantin ausgeschickt, um die Reaktion abzuwarten. Sie hat die einfache Warnung nicht vergessen. Anscheinend ist die Gegenseite nicht daran interessiert, ein Massaker anzurichten. So hatte sie 169 Einheiten im Unterlichtflug gegen Naat geschickt und nur die ausschließlich robotisch besetzten Schiffe an Naat heranspringen lassen. Als alle dieser Einheiten nur noch als glühender Schrott auftauchen, wird ihr augenblicklich klar, dass die Gegner die Transitionsdämpfer gegen sie benutzen. Sie versucht, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Nutzlos, im selben Moment gibt Atlan da Gonozal den Befehl zum Angriff auf Arkon III. Und für diese Rebellenschiffe, in der Übermacht und nicht eingeschränkt in ihrer Beweglichkeit, sind die Orbitalforts und die als Sicherung zurückgebliebenen 10 Schiffe kein großes Problem. Ein direkter Angriff auf den Ark'Thektran verbietet sich jedoch zunächst. Die Abwehrressourcen der Kriegswelt sind zu erheblich, um sie ohne große Opfer auf beiden Seiten einzunehmen. Atlan, auf seinem Flaggschiff SER'TAGON nimmt Kontakt zu Pertia ter Galen im Zentralkommando auf. Von der TIA'IR, inzwischen mit Hilfe Yerum Uskach mit der Konverterkanone ausgerüstet, versucht Atlan, im Schutz der Schirme der SER'TAGON, die Mascantin davon zu überzeugen aufzugeben. Die lehnt selbstbewusst ab. Die Schutzschirme des Flottenzentralkommandos halten jedem Beschuss stand. Atlan bringt die Konverterkanone zum Einsatz und knackt ter Galens Selbstgewissheit in Sekunden. Als Arkon III und besonders der Ark'Thektran schutzlos ausgeliefert ist, macht Atlan ein unwiderstehliches Angebot. Um Arkonidenleben zu schützen und den Sturz des Regenten zu legitimieren und obwohl Pertia ter Galen nichts mehr entgegenzusetzen hat, setzt Atlan da Gonozal die kurz bevorstehende Einnahme der Kriegswelt, sogar den gesamten Aufstand der Naats auf einen Dagorwettkampf gegen die Mascantin. Tatsächlich kann der Thi-Laktrote gegen die Dagorschülerin gewinnen. Pertia gibt ihren Widerstand auf. Atlan will sie dennoch als Verbündete gewinnen. Er erzählt ihr, dass der Regent kein Arkonide ist, dass er den Imperator Orcast XXII getötet habe und seine Politik dem Imperium schade. Die Zweifel Pertias am Regenten, die sie schon seit einiger Zeit plagen, werden zu groß, um nicht Stellung zu beziehen. Plötzlich erhält sie eine Nachricht, die alles ändern könnte. Von der Elysischen Welt löst sich ein Schiff. Es kommt, um den Regenten zu seiner Wallfahrt zu holen.

Die Netzwerke der Rudergängerin des Trosses des Regenten, Ihin da Achran, erlauben es Reginald Bull, Belinkhar, Talamon, Ishy Matsu, unbemerkt in den Gos'Thanhat da Teffrons einzudringen, während sich Perry zur Ablenkung in dessen Hand begibt. Die Aufgabe der Gefährten, sie sollen Enban da Mortur befreien, den letzten noch verbliebenen Träger der Erdkoordinaten aus dem Epetran-Archiv. Unterdessen versucht da Teffron, der inzwischen den Zellaktivator da Morturs an sich genommen hat, Rhodan zu demütigen. Seine Hochstimmung verführt in dazu, die Lage und seinen Gegner wieder einmal zu unterschätzen. Erst als ein Alarm durch den Schattenpalast tönt, erkennt er das Spiel Rhodans. Der Alarm wurde von den Helfern Rhodans ausgelöst. Bei ihrem Befreiungsversuch hat deren Glück ein Ende. Die Verschleierung und Verwirrung der Positronik hat nicht bis zum Gefängnis da Morturs gereicht. Da Mortur durchlaufen Stromschläge, seine Haut schlägt sogar Blasen. Sie können mit dem privaten Fluchtgleiter da Teffrons fliehen. Der Alarm ist auch für Rhodan das Zeichen, das Weite zu suchen. Nur mit Mühe kann er sich die Hand und seine Roboter vom Hals halten, wird aber schließlich von da Teffron im Innenhof des Kristallpalastes gestellt.

Ein beeindruckendes blaues Raumschiff, das sich in den Innenhof senkt, rettet ihn. Das Schiff, ähnlich dem von Carfesch, ist von der Elysischen Welt gekommen, um den Regenten zur Wallfahrt zu holen. Die Chance lässt sich der Terraner nicht entgehen. Die Verblüffung Sergh da Teffrons ausnutzend, läuft er auf das Schiff zu und wird durch dessen Schirme vor dem wütenden Beschuss geschützt. Nur knapp holt ihn ein Lebewesen an Bord, was er kennt, ein Artgenosse Guckys, ein Ilt.

Anmerkung

  • Im Roman lässt sich Perry Rhodan das Werk »Heimat ohne Arkoniden« von einem arkonidischen Dichter namens Wil'ham da Voltzar vortragen. Das dürfte eine Hommage an William Voltz sein.