Gucky und die Geheimagenten

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 33)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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© Heyne Verlag
Titel: Gucky und die Geheimagenten
Untertitel: Der Bericht des toten Raumkapitäns alarmiert die Galaktische Abwehr – und Mausbiber Gucky geht als Spion auf die Entwicklungswelt.

(5. Auflage) Im Einsatz auf der Entwicklungs­welt – Mausbiber Gucky geht als Spion
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Alfred Kelsner (5. Auflage)
Erstmals erschienen: 1967
Handlungszeitraum: 2216 (siehe hier)
Handlungsort: Azgola
Bezug: PR 120
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 7

Handlung

Gucky und seine Frau Iltu begeg­nen in der Sandwüste auf dem Mars dem Dichter Manfred P. Brosam. Beide geben sich nicht zu erkennen, sondern nennen sich »Mucky« und »Spotz«. Sie unterhalten sich lange mit Brosam über dessen Gedichte, und dabei trinkt Gucky eine größere Menge Schnaps, was ihm einen Rausch einbringt. Da kommt ein dringender Anruf: Der Mausbiber soll sofort zu Allan D. Mercant, dem Chef der Solaren Abwehr, kommen. Gucky nimmt eine Anti-Alkohol-Tablette, die leider als Nebenwirkung einen gewaltigen Tatendrang und ein Gefühl der Unbesiegbarkeit auslöst. Daher teleportiert er nach dem Transmittersprung zur Erde trotz der zahlreichen Anti-Teleporter-Fallen im Abwehrhauptquartier direkt zu Mercant und entgeht nur knapp einer Katastrophe.

Im Konferenzraum erwarten neben Mercant die Mutanten John Marshall und Kitai Ishibashi sowie ein Mensch, der als Major Laszlo Veit, Agent der Abwehr, vorgestellt wird, den Mausbiber. Grund des Treffens ist ein Bericht vom Planeten Azgola. Knud Mandal, Kapitän des Regierungsfrachters SANTA MAGDALENA, hat in Timpik, der planetaren Hauptstadt, eine seltsame Beobachtung gemacht, und zwar einen Topsider, der jedoch plötzlich spurlos verschwunden war, als habe er sich in einen Azgonen verwandelt. Wenig später hatte Mandal einen schweren Taxiunfall auf dem Rückweg zum Raumhafen, an dessen Folgen er verstorben ist.

Mercant schickt den Suggestor Ishibashi, Gucky und Major Veit nach Azgola. Ishibashi tarnt sich als reisender Gaukler, dessen Attraktion ein dressierter Karottenfresser vom Planeten Phlugsal ist – Gucky. Veit soll als unabhängiger Handelskapitän und Schmuggler operieren. Während Veit mit dem Frachter SNAIL nach Timpik fliegt und dort den Zoll besticht, um Kontakte zu knüpfen, bringt der Leichte Kreuzer VIENNA Gucky und Ishibashi zu einem unbedeutenden Planeten in sieben Lichtjahren Entfernung von Azgola, von wo sie mit einem Passagierraumer weiterfliegen. Gucky soll in Quarantäne, aber Ishibashis Suggestorgabe kann dies verhindern. Sie mieten sich beide in einem Hotel ein und haben erste erfolgreiche Auftritte vor Publikum. In der Nacht haben sie auf dem Heimweg unerwartet eine Begegnung mit einem Topsider, der aber plötzlich nicht mehr auffindbar ist. Gucky kann auch keine verdächtigen Gedanken orten.

Währenddessen hat Veit Handelsgespräche mit dem Industriellen Brutak, der auch Mandal kannte, aufgenommen. Die Industriellen Pesch-Ke und Mordaar kommen hinzu. Mordaar will zu Veits Verblüffung 100 hochwertige Arbeitsroboter erwerben. Er lädt Veit zu einer Party in seiner Villa ein, wo er ihn seiner Tochter Loorni vorstellt und versucht, ihm das Mädchen Reeni als Partnerin für die Nacht zuzuführen. Veit stellt sich schlafend, um einer unangenehmen Verwicklung zu entgehen. Dann geht er auf nächtliche Erkundung in der Villa und entdeckt eine verdächtige Gruppe Männer, wird aber niedergeschlagen und betäubt.

Gucky und Ishibashi nehmen Kontakt zu Offizieren der SNAIL auf und erfahren, dass Veit seit der Nacht verschwunden ist. Sie geben eine erneute Vorstellung, bei der Gucky auch Telekinese einsetzt. Dann ortet er einen Gedanken, der von Telekinese spricht, kann aber nicht zuordnen, welcher Azgone ihn gedacht hat. Zurück im Hotel erfahren sie, dass zwei vornehme Azgonen nach ihnen gefragt hätten. Beide begeben sich in ihr Zimmer, wo sie durch eine Gasfalle betäubt werden. Gucky erwacht in einer Gefängniszelle, von der aus er einem Topsider vorgeführt wird, der ihn als Gucky identifiziert, oberflächlich befragt und ihm sagt, Topsid plane eine Invasion Azgolas. Ein Abwehrblock macht es unmöglich, die Gedanken des Topsiders zu lesen. Dann wird Gucky in seine Zelle zurückgebracht. Er wundert sich sehr, denn da keine Parafallen installiert wurden, könnte er ohne weiteres per Teleportation fliehen. Stattdessen sucht er noch einmal den Topsider auf und versucht, den vermuteten Tarnprojektor telekinetisch auszuschalten. Dies gelingt dem Ilt, aber zu seiner großen Verblüffung steht ihm jetzt ein Azgone gegenüber. Es sind also gar keine Topsider auf Azgola, sondern die Azgonen wollen deren Invasionspläne nur vortäuschen. Bevor Gucky noch etwas unternehmen kann, wird er aber abgelenkt und betäubt.

Währenddessen erfährt der ebenfalls gefangene Veit, dass er getötet werden soll. Loorni, die sich in ihn verliebt hat, befreit ihn. Loorni und Veit fliehen mit einem Flugzeug. Das Mädchen erzählt, ihr Vater strebe nach Macht und Reichtum und verfolge finstere Pläne. Er wolle eine topsidische Invasion vortäuschen, um Rüstungsgüter vom Solaren Imperium zu importieren, und habe sogar unter einigen Städten Fusionsbomben verborgen, um einen Angriff zu simulieren. Die Fernsteuerung befinde sich in der Villa im Keller. Auch Loornis Verlobter, Brutak, soll zu der Verschwörergruppe gehören. Veit beschließt, das Flugzeug in die Villa stürzen zu lassen, um die Fernsteueranlage zu zerstören. Beide springen vorher ab.

Gucky erwacht ohne Erinnerung in einer Gefängniszelle, deren Tür offen steht. Er geht nach draußen auf die Straße und wundert sich, dass alle Azgonen, denen er begegnet, vor ihm davonlaufen. Schließlich erreicht er das terranische Konsulat, wo er in einem Spiegel sieht, dass er wie ein Topsider aussieht. Er sucht den entsprechenden Projektor und schaltet ihn ab. Dann sucht er den Konsul Jerem Aberman auf. Als er telepathisch erkennt, dass dieser Mordaars Bruder ist, bedroht er ihn mit einer Waffe und zwingt ihn, ihm das Gegenmittel zu geben, das sein Gedächtnis wiederherstellt.

Veit und Loorni untersuchen die Ruine der Villa, wo sie feststellen, dass Reeni überlebt hat, da sie glücklicherweise nicht im Gebäude war. Sie erzählt, dass Brutak kurz vorher abgeflogen ist. Veit nimmt Funkkontakt zur SNAIL auf und fordert Verstärkung an. Der Kreuzer VIENNA landet daraufhin starke Kommandotruppen mit zehn Shifts in Timpik.

Auch Kitai Ishibashi kommt wieder zu sich, und zwar in einem Park. Er begegnet Raumsoldaten von der VIENNA, legitimiert sich und betritt das terranische Konsulat, wo er Gucky trifft. Tatsächlich ist der Konsul Teil der Verschwörung. Sein Bruder, dessen wahrer Name Arail Aberman lautet, hat sich als Azgone Mordaar ausgegeben, um auf dem Planeten die Macht zu übernehmen. Jetzt hat der Konsul jedoch eine verborgene Fusionsbombe aktiviert. Es gelingt Gucky gerade noch, sie telekinetisch zu entschärfen.

Wenig später zeigt sich, dass auch Mordaar noch am Leben ist, denn er meldet sich mit einer Drohbotschaft. Wenn die Terraner nicht abziehen, wird er Timpik mit einer Fusionsbombe zerstören. Er hatte den Flugzeugabsturz auf seine Villa überlebt, da er sich in einem Tiefbunker aufgehalten hatte. Keiner weiß, dass es sich um einen Bluff handelt, denn Mordaar hat gar keinen Zugang zu der verschütteten Fernsteueranlage im Keller. Es gelingt dem Mausbiber, Mordaar telepathisch anzupeilen, zu ihm zu teleportieren und ihn festzunehmen.

Inzwischen hat aber Brutak durch einen Trick Veit und Loorni, die sich immer noch bei der Ruine der Villa aufhielten, überwältigen können, wobei ihm half, dass Veit bei dem Flugzeugabsturz verletzt wurde. Er flieht mit Loorni als Geisel. Gucky kann ihn nicht mehr aufhalten, und Brutak erreicht eine verborgene Raumyacht, mit der er zu einem sieben Lichtjahre entfernten, unbewohnten Sonnensystem fliegt. Gucky verfolgt ihn. Seltsame Magnetfelder erschweren es dem Mausbiber, auf die Oberfläche zu teleportieren, aber dank Telekinese kann er sich einen Durchgang verschaffen. Er stellt Brutak und macht ihn mit Telekinese unschädlich, indem er ihn auf 20 Meter Höhe hebt. Als Brutak mit seiner Waffe feuert, lässt Gucky ihn notgedrungen los. Brutak stürzt ins Wasser, wo ihn ein Meeresungeheuer verschlingt. Damit ist die Gefahr für Azgola beseitigt.

Gucky kehrt zum Mars zurück, wo er Brosam die ganze Geschichte erzählt.

Anmerkung

  • Der Roman ist nicht direkt datiert. Er spielt etwa 240 Jahre nach dem Beginn der Besiedelung des Mars und 110 Jahre nach den Speckmoos-Vorfällen auf Azgola. Da das letztgenannte Ereignis im Jahre 2104 stattfand, ergibt sich als Handlungszeitpunkt des Romans rechnerisch ein Jahr um 2214. Die Archiv-CD1 gibt einigermaßen passend das Jahr 2216 an.
  • Das Copyright der im Oktober 1972 erschienenen 2. Auflage des Romans lautet »1966 by Walter Ernsting«, obwohl der Roman erst 1967 erschien (siehe auch hier).

Personenregister

Gucky Der Mausbiber tarnt sich als dressierter Karottenfresser
Iltu Guckys Frau
Manfred P. Brosam Ein Dichter auf dem Mars
Allan D. Mercant Chef der Solaren Abwehr
John Marshall Telepath
Kitai Ishibashi Der Mutant arbeitet als Gaukler
Major Laszlo Veit Agent der Solaren Abwehr
Knud Mandal Kapitän der SANTA MAGDALENA
Brutak Ein Industrieller von Azgola
Pesch-Ke Ein Industrieller von Azgola
Mordaar alias Arail Abermann Ein Industrieller von Azgola
Loorni Mordaars Tochter
Reeni Ein Mädchen von Azgola
Jerem Abermann Konsul auf Azgola