Jaj

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Die Jaj sind ein Volk von Gestaltwandlern. Sie nennen sich selbst Similierer.

PR2770.jpg
Heft: PR 2770
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Die ursprüngliche, wahre Erscheinungsform der Jaj war lange Zeit unbekannt. Sie hüten das Geheimnis ihrer Herkunft sorgfältig. (PR 2713)

Die Jaj stammen von den Ur-Laren ab. Sie sind somit humanoid, aber wesentlich schlanker als die seit dem 36. Jahrhundert bekannten Laren. (PR 2774)

Besondere Fähigkeiten

Die Jaj können jede beliebige Gestalt annehmen und bezeichnen diesen Vorgang nicht als »Gestaltwandeln«, sondern als »Similieren«. Die Jaj bilden nicht nur die äußere Form nach, sondern erzeugen eine perfekte organische Kopie der Zielperson. Selbst kleinste Details und Eigenarten werden nachgebildet. (PR 2706) Um unterschiedlich große Körper nachbilden zu können, spalten die Jaj entweder Biosubstanz ab, die bei Nichtverwendung in einem Bassin mit Nährlösung (dem Substanzgehäuse) gelagert wird, oder sie nehmen Substanz aus dem Bassin auf. Die Biosubstanz ist eine formlose Masse, die nur über ein Restbewusstsein verfügt und sich zum Hauptkörper des Jaj hingezogen fühlt. (PR 2709)

Eine Besonderheit der Similierung besteht darin, dass die Programmierung einzelner Körperteile möglich ist, so dass diese in begrenztem Umfang selbstständig aktiv werden können. (PR 2706)

Der Similierungsprozess ist für die Jaj extrem schmerzhaft und kostet jedes Mal Lebenszeit. Die Similierung muss alle 36 Stunden aufgefrischt werden. Andernfalls kommt es zu einer rapiden Alterung. Die Jaj sind während der Similierung für zwei bis fünf Stunden völlig hilflos. (PR 2709) Um die Qualen der Similierung besser zu überstehen, verwenden die Jaj die Droge Glasfrost. (PR 2706)

Parafähigkeiten können von den Jaj nicht similiert werden. (PR 2770)

Jaj sind selbst starke Empathen. (PR 2709)

Similierungstypen

Es gibt mindestens drei verschiedene Typen von Jaj, die nach Besonderheiten ihrer Similierungsfähigkeiten klassifiziert werden:

  • Die Überreichen besitzen eine sehr umfangreiche Menge an Körpersubstanz. Sie können damit auch sehr große Lebewesen kopieren. Überschüssige Körpermasse wird an einem sicheren Ort zwischengelagert. Wahrscheinlich entstehen sie aus dem Zwilling oder Drilling eines Ur-Laren. (PR 2794)
  • Die Einigen können dagegen ihre Körpermasse nicht aufteilen. (PR 2794)
  • Der dritte Typus von Jaj kann aus seiner Substanz eine Abschnürung bilden, die mehr oder weniger selbständig agieren kann. Sie ist sogar überlebensfähig, wenn der Hauptkörper stirbt. Diese Abschnürung wird Sanbain genannt. (PR 2794)

Bekannte Jaj

Funktion im Atopischen Tribunal

Die Jaj arbeiteten als Kundschafter, Infiltratoren und Jäger für das Atopische Tribunal. (PR 2709)

Geschichte

Jaj waren lange für das Atopische Tribunal tätig, doch hielten sie ihre wahre Gestalt immer geheim, die wohl nur wenigen bekannt war. Besonders gefürchtet war unter ihnen die Spezialeinheit der Jäger. (PR 2709)

Anfang August 1514 NGZ brachte Shekval Genneryc die wahre Gestalt der Jaj in Erfahrung. Nachdem Vlyoth bei dem Versuch gescheitert war, den Lunaren Widerstand zu zerschlagen, wollte der Jaj sein Leben beenden. Er wurde jedoch geborgen und in eine Medostation gebracht. Dort nahm er unwillkürlich seine ursprüngliche Erscheinungsform an. Genneryc beobachtete den Vorgang. (PR 2713)

Ende August 1514 NGZ infiltrierten die Jaj Gemian Ocary und Vloster Shyogh die Leitstelle des Kristallschirms des Arkon-Systems. (PR 2717)

Im März 1517 NGZ drang ein Jaj in der Gestalt des Telekineten Yaalon Tua in die Schule der Gnade auf Tefor ein. Zuvor hatte er den Mutanten in dessen Wohnung außer Gefecht gesetzt. Die TLD-Agenten Guy Granduciel und Ossos-B4 erkannten dies und informierten die Gläserne Insel. Der Jaj wurde aber auch ohne diese Information von der Gradientin Shanu Starcuut enttarnt. Der echte Telekinet hatte zwar manchmal »taube Tage«, an denen er seine Gabe nicht nutzen konnte, aber der Jaj wies keinerlei Psi-Potential auf. Er wurde von Kampfrobotern angegriffen, schützte sich mit tt-Progenitoren, die sich zusätzlich in eine Waffe für ihn umbildeten, und floh. Der Mutant Assan-Assoul nutzte die Kräfte seiner Mitschüler, um ihn zu verfolgen und zu stellen. Seine unbekannten Fähigkeiten erlaubten es Assan-Assoul, den Jaj buchstäblich zerfließen zu lassen. Möglicherweise zwang Assan-Assoul den Jaj dazu, seine wahre Gestalt anzunehmen. (PR 2770)

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Im August 1517 NGZ wurden im Laufe von Ermittlungen durch Gucky, Benner, Gholdorodyn und Farye Sepheroa drei auf Terra eingeschleuste Jaj enttarnt. Jeder von ihnen hatte einen TLD-Agenten similiert, um Zugang zu AGENT GREY, der Positronik des TLD-Towers zu bekommen. Der erfolgreichste von ihnen, Feryk Grajitz hatte es sogar geschafft, das Vertrauen von Andrasch Mikael, dem stellvertretenden Leiter des TLD zu erwerben. Alle drei kamen während der Kämpfe innerhalb des Towers ums leben, bevor sie sensible Daten an ihre Auftraggeber übermitteln konnten. Den Terranern gelang es bei dieser Gelegenheit, einen Sanbain in ihre Gewalt zu bringen. (PR 2794)

Quellen

PR 2706, PR 2709, PR 2710, PR 2711, PR 2712, PR 2713, PR 2717, PR 2770, PR 2774, PR 2794, ...