Das Nickelschiff

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 543)
A543 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Die Solaner (Band 44/50)
Titel: Das Nickelschiff
Untertitel: Auf dem Weg zum Ysterioon
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Montag, 1. März 1982
Hauptpersonen: Atlan, Brooklyn, Girgeltjoff, Sanny, Breckcrown Hayes
Handlungszeitraum: Dezember 3791 bis Januar 3792
Handlungsort: Break-2
Risszeichnung: Raumschiff der Roboter von Mausefalle-VII von Heinrich Deeken
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

An Bord der auf Break-2 festsitzenden SZ-2 beginnt sich Widerstand gegen die Schiffsführung zu regen. Atlan und die beiden Magniden werden von Besatzungsmitgliedern wie Morrosson Sum und Orest Vida dafür verantwortlich gemacht, dass das Raumschiff unter einem Vorwand auf dem Planeten festgehalten und eine Wiedervereinigung mit der restlichen SOL unnötig hinausgezögert wird. Wie auch die SZ-2 sind die Beiboote flugunfähig. Antigravgleiter sind in ihrer Bewegungsfreiheit jedoch nicht eingeschränkt.

In der Zentrale der SZ-2 kommt es zu einer Krisensituation. Morrosson Sum , Orest Vida und weitere Solaner bedrohen die Besatzung, die Magniden und Atlan mit Energiewaffen. Vida soll feststellen, ob das Schiff absichtlich als startunfähig gehalten wird. Doch auch Vida schafft es nicht, die SZ-2 zu starten. Nun muss auch Sum erkennen, dass Atlan und die Magniden kein falsches Spiel treiben. Die von Heimweh nach der SOL geplagten Besatzungsmitglieder lassen sich auf Atlans Anraten hin in den Medostationen behandeln. Besonders die Buhrlos haben unter einer Verdickung ihrer Haut zu leiden, die jedoch mit verschiedenen Methoden gut behandelt werden kann.

Nun kann man sich der Suche nach TTT widmen, der angeblich wissen soll, warum die SZ-2 auf Break-2 festsitzt. Im Gebirge wird der alte Ysterone gefunden. Er hockt mit dem Rücken zur Felswand. Die vier Beine sind seltsam verrenkt. TTT ist tot. Er hat Schriftzeichen hinterlassen, die er aus Zweigen gebildet hat. Girgeltjoff kann die Worte »Raumschiff«, »Tod«, »Gefangenschaft« und »Nickel« entziffern. Mithilfe seines fotografischen Gedächtnisses kann Atlan die durcheinandergewirbelten Zweige wieder ordnen. Die Botschaft des alten Ysteronen berichtet von ewiger Gefangenschaft und davon, dass die SZ-2 nur dann in den Weltraum starten kann, wenn das Schiff zur Hälfte aus reinem Nickel besteht. Die Beeinflussung geht anscheinend vom Ysterioon aus.

In den nächsten Wochen wird mit Traktor- und Antigravfeldern eine Korvette aus ihrem Hangar bugsiert und neben der SZ-2 abgestellt. Während an der DUSTY QUEEN umfangreiche Umbauten vorgenommen werden, arbeiten etwa 9000 Personen an den Plänen zur Gewinnung von Nickel aus der Materie des Planeten. Die Arbeiten werden von Brooklyn geleitet. Mit einem riesigen Hochleistungs-Energieprojektor will man Schicht um Schicht abtragen und bis zum Planetenkern vorstoßen. Sanny berechnet, dass man in einer Tiefe von 4287 Kilometern auf Nickel stoßen wird, wofür etwa zwölf Tage nötig sein werden. Am 12. Dezember 3791 beginnen die Bohrungen. Doch bereits in einer Tiefe von 20 Kilometern zeigt eine Fehlermeldung den Ausfall der komplizierten Bohranlage, die sich in dieser Tiefe im Inneren einer kugelförmigen Konstruktion befindet. Eine Inspektion der Kugel vor Ort soll Klarheit bringen. Messungen ergeben die unterschiedlichsten Werte nicht zuletzt wegen der Eigenkrümmung des Bohrlochs und sind somit ziemlich unbrauchbar. Sanny berechnet, dass die Sonde inzwischen eine Tiefe von etwa 68 Kilometern erreicht hat und weiterhin auf dem Weg zum Planetenkern ist. Eine Reservekugel wird umgebaut, um Argan U aufnehmen zu können. In 2000 Kilometern Tiefe trifft der Puschyde auf die Bohrkugel Brooklyns. Argan U steigt im Schutz seines Raumanzuges aus. Die Umgebungstemperatur liegt bei mehr als 10.000 Grad. Kontakt mit dem Puschyden wird über Bjo Breiskoll und Sternfeuer gehalten. Argan U stellt einen Defekt der Funkanlage der Bohrkugel fest. Alle anderen Systeme arbeiten problemlos. Die Funkanlage wird durch ein Reservegerät ersetzt. Nach der erfolgreichen Reparatur kehrt Argan U auf die Oberfläche zurück. Die Kugelsonde reagiert wieder auf Brooklyns Befehle.

Während das Weihnachtsfest auf Break-2 von den Solanern still gefeiert wird, ist es am 2. Januar 3792 soweit – die DUSTY QUEEN kann mit Tonnen von Nickel in kleinen Barren starten. Die zwölf verbliebenen Impulstriebwerke lassen die Korvette schnell an Höhe gewinnen. Bereits wenige Minuten nach dem Start zeigen Messungen, dass die DUSTY QUEEN eine deutlich größere Entfernung zu Break-2 zurückgelegt hat, als es die Triebwerksleistung ermöglichen kann. Das Schiff tritt von selbst in den Linearraum ein. Obwohl Breckcrown Hayes sofort versucht, den Linearflug abzubrechen, geschieht nichts. Atlan ist der Meinung, dass sie sich eines Teil des Nickels entledigen müssen, da das Metall die gegenteilige Wirkung wie auf Break-2 zu haben scheint und das Schiff beschleunigt, während es die SZ-2 an den Planeten fesselt.

Sanny berechnet, dass 244 Tonnen genügen, um die DUSTY QUEEN in den Normalraum zurückstürzen zu lassen. Allerdings wird die Menge immer größer, je mehr Zeit vergeht. Die abgeworfenen Nickelbarren fliegen im Linearraum weiter auf das Ysterioon zu. Als 360 Tonnen Nickel entladen sind, fällt die DUSTY QUEEN in den Normalraum zurück – allerdings nur für wenige Sekunden. Durch die von dem an Bord verbliebenen Nickel ausgehende Beschleunigung, geht die Korvette wieder in den Linearflug über. Nach der Entsorgung von Hunderten Tonnen Nickel fällt die DUSTY QUEEN erneut in den Normalraum zurück. Breckcrown Hayes bremst mit vollem Schub. Sternfeuer informiert per Hyperfunk die SZ-2. Sanny errechnet, dass das Nickel bis in die Nähe des Ysterioons reicht, ohne über das Ziel hinauszuschießen. Das Beiboot setzt sich wieder in Bewegung und geht trotz Bremsschub in den Linearraum. Wieder zurück im Normalraum wird das gesamte Nickel von Bord geworfen. Hayes bremst wieder und die DUSTY QUEEN wird langsamer. Die ausgestoßenen Nickelbarren nehmen Kurs auf Pryttar. Das Ysterioon ist im System nicht zu übersehen.

Die Ysteronen nehmen Funkkontakt auf. Jancef und Woz fragen nach dem Grund des unerklärlichen Auftauchens der DUSTY QUEEN. Mit dem Hinweis, dass der Zeitpunkt ungünstig ist, unterbricht Jancef die Verbindung, nachdem er Sanny und Girgeltjoff auf dem Bildschirm gesehen hat. Die DUSTY QUEEN nimmt direkten Kurs auf das Ysterioon. Brooklyn stellt während des Anfluges zwei Strahlungen fest – die Nickel-Mental-Komponente und die Nickel-Absorber-Strahlung. Ein Traktorstrahl zieht das Schiff auf eine der Kugeln der Station zu. Die Korvette wird in einem Hangar abgesetzt. Nach Stunden des Wartens beschließt Atlan, gemeinsam mit Girgeltjoff, Sanny, Sternfeuer und drei Kampfrobotern die Umgebung zu erkunden. Sie können Ysteronen beobachten, die einen Nickelraubzug vorbereiten und durch einen riesigen Transmitter das Ysterioon verlassen.

In der Zwischenzeit stellen die Ysteronen Brooklyn ein Ultimatum. 20 mit Neuropeitschen bewaffnete Riesen haben die DUSTY QUEEN umstellt. Die Ysteronen verlangen, dass Atlan und seine Gruppe unverzüglich zum Schiff zurückkehren. Atlan wiederholt bei einer Begegnung mit einem Trupp Ysteronen die friedliche Bedeutung ihrer Mission und bittet um die Abschaltung der Strahlung, die die SZ-2 auf Break-2 festhält. Als die Ysteronen Sanny erblicken, ergreifen sie die Flucht. Sie glauben, dass der Moment gekommen ist, an dem sie für ihre Untaten zu büßen haben. Die Ysteronen sind anscheinend nur an Girgeltjoff interessiert. Im Gegenzug für ein Gespräch mit Girgeltjoff verlangt Atlan, die Tabuzone in der Mittelkugel des Ysterioons aufsuchen und Kontakt mit HIDDEN-X aufnehmen zu dürfen. Die Ysteronen sagen zu, Atlan zur »Statue« zu bringen.

Innenillustrationen