Sterbende Welten

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 80)
A080 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Der letzte der MdI (Band 2/18)
Titel: Sterbende Welten
Untertitel: Chaos auf dem Planeten der Götter – Männer der USO suchen ihren Chef
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Montag, 16. April 1973
Hauptpersonen: Cherus Stotekamp, Norc Helish, Ake Savantho, Vetor Dabrewsk, Luig Thun, Nuramy von Potrinet, Atlan
Handlungszeitraum: Januar 2842
Handlungsort: Koetanor-Delp
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

USO-Captain Cherus Stotekamp wird bei einer Verbrecherjagd auf der ZGU-Welt Verler-Phonat Zeuge von plötzlich rematerialisierenden Materiemassen. Er kann knapp entkommen, bevor der Planet durch den so genannten Suddenly-Effekt zerbricht.

Stotekamp soll mit einem USO-Kreuzer Atlan von Koetanor-Delp retten. Tatsächlich kann er mit einer Space-Jet Atlan und die Akonin vor den Eingeborenen retten. Diese erweist sich jedoch als Enkelin Nuramy von Potrinets, die den Auftrag hat, Atlan zu töten. Da sie sich inzwischen in ihn verliebt hat, entführt sie ihn nur mit der Space-Jet.

Kurz nach ihrer Flucht wird Koetanor-Delp ebenfalls durch den Suddenly-Effekt völlig zerstört.

Handlung

Auf dem Planeten Verler-Phonat jagt der USO-Spezialist Cherus Stotekamp den Anführer einer Bande von Wirtschaftsverbrechern, Ake Savantho, bis in die Polregion des Planeten. Es kommt zwischen den beiden Männern zu einigen Schusswechseln, die sie unbeschadet überstehen.

Nach stundenlanger Jagd gelingt es Stotekamp, den Verbrecher endlich zu stellen. Doch bevor er ihn festnehmen kann, kommt es zu einer seltsamen Erscheinung, die katastrophale Folgen nach sich zieht. Ein riesiges Stück der Oberfläche eines fremden Planeten materialisiert nahe dem Polarkreis von Verler-Phonat. Durch die entstehende Druckwelle und starke Erdbeben gelingt es Savantho, sich der Verhaftung zu entziehen. Der Gangster flieht auf das durch den Suddenly-Effekt aufgetauchte Gebirge zu. Auf einem Plateau ist eine fremde Stadt zu erkennen. Die toten insektoiden Bewohner liegen auf den Straßen herum. Trotz dieses grausigen Anblicks geht der Kampf der beiden Männer weiter. Im heftigen Schusswechsel schaltet Savantho seinen Individualschutzschirm unabsichtlich aus. Die Energien aus der Strahlwaffe Stotekamps setzen das Haar des Verbrechers in Flammen und fügen ihm schwere Kopfverletzungen zu. Ake Savantho schlägt unkontrolliert um sich, aktiviert sein Flugaggregat und rast mit vollem Tempo gegen eine Steinmauer. Herabstürzende Trümmer begraben den toten Körper.

Durch den Suddenly-Effekt werden weitere Steinmassen nach Verler-Phonat transportiert. Die Kruste des Planeten wird arg in Mitleidenschaft gezogen. Durch das hohe Gewicht der materialisierten Brocken aus der Oberfläche einer fremden Welt kommt es zu gigantischen Erdstößen. Vulkane brechen aus, unterirdische Gase und Wassermassen suchen sich den Weg nach oben und verwüsten das Land. Orkane toben über Verler-Phonat. Millionen Todesopfer sind zu beklagen.

Cherus Stotekamp gelingt es, mit einer Space-Jet in den Raum zu fliehen und die USO per Hyperfunk zu alarmieren. Die Jet wird von der HAMATIT eingeschleust. An Bord erfährt Stotekamp, dass Lordadmiral Atlan auf Koetanor-Delp vermisst wird. Auch auf dieser Welt haben sich ähnliche Ereignisse wie auf Verler-Phonat zugetragen. Noch während die HAMATIT auf Koetanor-Delp zurast, wird bekannt, dass es auf zwei weiteren Planeten zu Materialisationen gekommen ist. Am 21. Januar 2842 erreicht die HAMATIT Koetanor-Delp.

Eine Space-Jet mit einem vierköpfigen Rettungskommando wird ausgesetzt. Nach einem Husarenritt durch die tobende Atmosphäre des Planeten gelingt es, mit Atlan Funkkontakt aufzunehmen. Der Arkonide scheint geistig ziemlich abwesend zu sein. Erschwerend kommt hinzu, dass Luig Thun und Vetor Dabrewsk, die beiden Mentalstabilisierten der Gruppe, durch die von den auf Koetanor-Delp materialisierten Felsmassen ausgehende Strahlung lethargisch werden.

Nuramy von Potrinet meldet sich und empfiehlt, die beiden lethargischen Spezialisten durch den Transmitter zurück an Bord der HAMATIT zu schicken. Cherus Stotekamp kommt der Empfehlung nach. Die gelandete Space-Jet wird von Kämpfern aus dem Stamm der Korra angegriffen, die auf Befehl der Antis handeln. Die Waffen – Speere, Pfeile und Steinschleudern – können den HÜ-Schirm der Jet nicht durchdringen. Als Raumschiffe geortet werden, startet Stotekamp das Schiff. In 4000 Metern Höhe kommt es zum Luftkampf mit den Robotschiffen der Antis. Zudem toben hier wieder orkanartige Stürme.

In der Zwischenzeit erreichen Atlan und Nuramy von Potrinet den Standort des Kleinraumschiffes, mit dem die Akonin und ihre Begleiterin Loana nach Koetanor-Delp gekommen sind, doch dort, wo das Schiff gestanden hat, erhebt sich ein riesiger Berg, der durch den Suddenly-Effekt materialisiert ist. So bleibt dem Arkoniden und der Akonin nur übrig, auf die Space-Jet der HAMATIT zu warten.

Stotekamp gelingt es, die Robotschiffe abzuschütteln und auf einem kleinen Plateau zu landen, wo Atlan und Nuramy von Potrinet auf Hilfe warten. Der USO-Spezialist verlässt die Jet, um Atlan an Bord zu bringen, doch die Männer um Vang K'korr starten einen Angriff. Die Akonin und der Lordadmiral begeben sich an Bord der Space-Jet, während Norc Helish Stotekamp zu Hilfe eilt. Ein Robotschiff greift in den Kampf ein. Durch eine schwere Detonation wird die Jet angehoben und landet wieder unsanft auf ihren Landebeinen.

Auf Quinto-Center hat Ronald Tekener als Stellvertreter des abwesenden Lordadmirals die Führung der USO übernommen. Die Nachricht trifft ein, dass Nuramy von Potrinet vor zwei Tagen gestorben und eingeäschert worden ist. Es stellt sich daher die Frage, wer die Frau auf Koetanor-Delp wirklich ist.

Stotekamp und Helish müssen sich an Bord der Space-Jet zurückziehen. Als sie die Zentrale erreichen, blicken sie in die Mündung eines Paralysators, den Nuramy von Potrinet auf sie richtet und auch abfeuert. Die Akonin startet das Schiff, das rasch an Höhe gewinnt. Ihr Ziel ist das Monravio-Massiv.

Nuramy von Potrinet ist nicht die ehemalige Geliebte des Arkoniden, sondern deren Enkelin, die die Ermordung ihrer Großmutter rächen will. Doch auch sie hat sich in Atlan verliebt und ihre Rachegefühle begraben.

Die Akonin setzt Stotekamp und Helish im Schutz ihrer Kampfanzüge und mit aktivierten Peilsendern auf dem höchsten Gipfel des Monravio-Massivs ab. Dann fesselt sie den teilnahmslosen Atlan an den Sessel des Copiloten und verlässt mit der Space-Jet den sterbenden Planeten Koetanor-Delp. Sie nimmt Funkkontakt mit der HAMATIT auf und droht dem Kommandanten, den Lordadmiral zu töten, sollte sie angegriffen und verfolgt werden. Kommandant Jorge Arrambide muss wohl oder übel auf die Forderung eingehen. Nuramy rast mit der Jet und ihrem prominenten Gefangenen aus dem Myrguuk-System mit unbekanntem Ziel davon.