Tolle Tage in Terrania

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2376)
PR2376.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: TERRANOVA
Titel: Tolle Tage in Terrania
Untertitel: Die Hauptstadt der Erde steht kopf – mysteriöse Vorgänge in der Thora Road
Autor: Leo Lukas
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 2. März 2007
Hauptpersonen: Hajmo Siderip, Darasalaanaghinta Mitchu, Matheux Alan-Bari, Pal Astuin, Merlin Myhr
Handlungszeitraum: 14. Dezember 1345 NGZ bis 6. Januar 1346 NGZ
Handlungsort: Terrania
Report:

Ausgabe 398: Intrapolis – Das Trichterhaus in der modernen Architektur – (Teil I)

Kommentar: Trivid und Medien
Glossar: Terrania; Altai-West, -Mitte, -Ost / Terrania; Folgogon-Farmen und Deon / Terrania; Gobi Altai / Zentrumspest
NATHAN: Wichtige Ereignisse vom 02. bis 08. März in der Realwelt und im Perryversum.
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Am Stardust-Denkmal wird eine verwirrte Person von zwei dunklen Gestalten aufgegriffen und weggebracht.

Hajmo Siderip hat seine Karriere bei der Flotte an den Nagel gehängt, wegen seiner aktuellen Lebensgefährtin, doch mit dieser hat er sich auseinandergelebt. Nun ist er Dozent an der Universität von Terrania und betreibt nebenbei eine Praxis, direkt in seinem Apartment in der Thora Road.

Dort hat er am 14. Dezember 1345 NGZ zwei Termine, diese beeinflussen den Ablauf der nächsten drei Wochen auf unverhoffte Weise. Zunächst kommt der Wissenschaftler Matheux Alan-Bari zu einem Termin, er ist ein faules Genie und dazu sehr terraverbunden, auch Globist der ersten Stunde. Nun soll er auf dem Merkur eine neue Stelle antreten. Da er sonst niemanden hat, klagt er eben einem Psychiater sein Leid. Außerdem eröffnet er Siderip, dass sich seltsame Kristalle in seinem Körper bilden. Hajmo ist nicht sicher, was er davon halten soll, doch da ist die Sprechstunde auch schon zu Ende. Alan-Bari verlässt die Praxis, und Darasalaanaghinta Mitchu, genannt Sparks, betritt diese. Sie ist freiberufliche Reporterin und interviewt Siderip bezüglich der swoonschen Rockband Swoofonics für Albion3D – ziemlich abstrus, doch sie ist auf das Geld angewiesen, hat sie doch zwei Jahre zuvor mit der Reportage über eine heimliche Geliebte von Julian Tifflor schweren Schiffbruch erlitten.

Die beiden fühlen sich irgendwie zueinander hingezogen, doch trotz eines gemeinsamen Abends im Beausoleil wird das zunächst nichts. Ihre Wege trennen sich wieder.

Einen Tag später, beim Zusammenräumen seines bisherigen Büros, bricht Alan-Bari unvermittelt zusammen. Bei ihm wird eine neue Art von Zentrumspest festgestellt. Es ist der dritte Fall dieser Art in der jüngeren Vergangenheit. Die Ärzte vermuten einen Zusammenhang mit den TANKSTELLEN, doch sicher ist noch nichts, nur der vermutlich auftretende nahe Tod des Wissenschaftlers.

Unterdessen kontaktiert Sparks eine Informantin und gerät auf die Spur von ESCHER. Einziger Fixpunkt dieses Begriffes ist ein graues Gebäude in der Thora Road, und wie es der Zufall will, ist der beste Platz, dieses Gebäude zu beobachten, die Wohnung Siderips. Die Reporterin quartiert sich bei dem Wissenschaftler ein und zieht ihn immer weiter in das Geschehen hinein. Da Sparks pleite ist, bedient sie sich seines Kontos, und er lässt es geschehen.

Am 27. Dezember erscheinen zwei Gestalten bei Matheux Alan-Bari, sie wissen vieles über ihn und machen ihm ein Angebot: Er soll ein Prozessor bei ESCHER werden. Der Wissenschaftler hat nichts zu verlieren und verschwindet mit den beiden.

Sparks ist frustriert, nichts geht voran, doch dann tauchen plötzlich zwei Personen auf, die als unbekannt verschwunden gelten. Die beiden Wissenschaftler sollen sich angeblich in der Charon-Wolke aufhalten, doch sie sind augenscheinlich immer in den Nachbargebäuden des ESCHER-Blocks unterwegs. Wie Sparks später herausfindet, betreten sie das Gebäude via Transmitter. Außerdem findet sie heraus, dass zwei weitere Gestalten immer wieder im Bereich des Gebäudes unterwegs sind, allerdings sind die Personaldateien der beiden gelöscht worden. Sie existieren nicht mehr. Die Handschrift des TLD ist zu erkennen. Zudem entdeckt eine Spezialkamera ultrakleine, funkensprühende Teilchen, die sich durch die Wand Zugang zum ESCHER-Gebäude verschaffen.

Am 31. Dezember kommen sich Siderip und Sparks dann sehr nahe, doch wieder kommt es nicht zum Höhepunkt, und es herrscht drei Tage Funkstille.

Als sich die beiden am 4. Januar 1346 NGZ aufraffen wollen, kommt ihnen die Information unter, dass eine verwirrte Person ganz in der Nähe aufgetaucht ist. Es ist Alan-Bari, wie Siderip überraschend feststellt. Dieser stammelt vor sich hin: „ESCHER ist gefährlich!“ Wie zuvor schon 14 andere Personen, die an verschiedenen Stellen in Terrania aufgetaucht waren und jedes Mal wieder verschwanden – abgeholt durch die beiden dunklen Typen. Doch Hajmo und Sparks sind schneller; während er den Wissenschaftler wegbringt, beobachtet Sparks die Szenerie: Wieder tauchen die beiden dunklen Typen auf und verschwinden dann wieder.

Pal Astuin und Merlin Myhr sind für das ESCHER im Einsatz. Über das Informationsnetzwerk, das aufgebaut wird, wird ihre Informationslage von Stunde zu Stunde besser. Schnell wird ihnen klar, wer ihnen den »Prozessor« vor der Nase weggeschnappt hat. Am 5. Januar machen sie sich auf den Weg.

Siderip schafft es nicht, den Wissenschaftler zu sich nach Hause zu bringen, dieser bricht unterwegs zusammen. So bringt er ihn zu einer ehemaligen Freundin, einer Ärztin in der Klinik von Terrania. Diese lässt sich bequatschen, „seinen Freund“ zu behandeln. Diesem fehlt nichts, es handelt sich nur um einen Schwächeanfall.

Tags darauf wird klar, was gespielt wird, denn Siderip hat eine interessante Neuigkeit. Diese lautet, dass Matheux Alan-Bari am 28. Dezember 1345 NGZ an Zentrumspest-B verstarb. Die beiden brechen ihre Zelte sofort ab und eilen in die Klinik. Es gelingt ihnen noch, den Wissenschaftler in ihren Gleiter zu bringen, doch dann schlagen die beiden dunklen Typen zu, und Sparks und Siderip erwachen in dessen Schlafzimmer und sehen sich Astuin und Myhr gegenüber.

Alan-Bari ist wieder bei ESCHER, er ist wieder klar. Nach einem kurzen Wortwechsel mit Astuin öffnet dieser das „Etui“, und ein funkensprühendes Licht entspringt diesem. Es bläht sich auf und umhüllt den Wissenschaftler. Dieser fühlt sich glücklich und schläft ein.

In der Wohnung von Siderip machen die beiden ESCHER-Mitarbeiter Siderip und Sparks ein Angebot: Entweder sie treten ESCHER bei, oder ihre Erinnerungen werden gelöscht. Hajmo sagt zu, Sparks geht auch auf das Angebot ein, doch nur zum Schein. Sie aktiviert die Paralysatoren, die sie in der Wohnung eingebaut hat, doch diese lähmen nur Hajmo, die beiden ESCHER-Leute sind unbeeindruckt.

Am 6. Januar erwachen Siderip und Sparks erneut in seinem Bett, sie können sich an nichts erinnern, was seit dem Jahreswechsel vorgegangen ist. Ihre Aufnahmegeräte und Positroniken sind gelöscht, doch für die beiden sieht es so aus, als wäre nie etwas darauf gewesen.

Der Roman endet mit:

(Sie): »Hör mal – ich würde vorschlagen, wir ziehen einen Schlussstrich« [...]
(Er): »Einverstanden« [...] »Du weißt ja, was man über tolle Tage in Terrania sagt: Wer sich daran erinnern kann, war nicht dabei.«

Innenillustration