Ein Planet läuft Amok

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 329)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: M 87
Titel: Ein Planet läuft Amok
Untertitel: Sie landen auf Clearwater – und sie bringen den Tod über die Welten der Symbionten
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 22. Dezember 1967
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Roi Danton, Tar Szator, Dr. Ralph Artur, Professor Blum, Melbar Kasom, Dschufar
Handlungszeitraum: Januar 2436
Handlungsort: M 87, Clearwater III
Lexikon: Raum-Zeit-Kontinuum (2)
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 37

Handlung

Tar Szator, ein Kolonist von Aurora und Roi Danton unterstellt, bekommt von Perry Rhodan den Auftrag, mit seinem Spürroboter alle Lagerräume und vor allem die hydroponischen Gärten auf die Auswirkungen des unbekannten Giftes zu durchsuchen. In einem der Gärten steigt er in eines der Zuchtbecken und isst von den Algen, die sich darin befinden. An den Fischen erkennt er, dass es unvergiftet ist – doch darin hat er sich getäuscht! Plötzlich schwimmen die Fische auf dem Bauch und der Auroraner stellt erschrocken fest, in vergiftetem Wasser zu schwimmen!

Er steigt so schnell es geht aus und erwartet seinen Tod. Doch dieser tritt nicht ein. Mit mehr Glück als Verstand stellt er fest, dass er der einzige ist, der immun gegen das Gift ist.

Außer ein paar Wasserreserven aus zwei Beibooten und ein paar Moskitojets ist den Besatzungsmitgliedern nichts übrig geblieben. Die Wasserportionen werden stark rationiert – vor allem die beiden Ertruser Melbar Kasom und Oro Masut leiden darunter. Die normale Nahrung ist vergiftet und, wie die Wissenschaftler bald feststellen, auch die Konservendosen. Einzig die Tiefkühlnahrung bleibt übrig – ihr muss aber zu einem Großteil Wasser zugeführt werden, um sie essbar zu machen.

Die Wissenschaftler erzielen einen wichtigen Fortschritt: sie können das Gift isolieren! Trotzdem verbessert sich dadurch ihre Lage nicht. Nur die übrig gebliebenen Versuchstiere werden der Krankenstation übergeben, um den Verletzten etwas Ordentliches zum Essen zu geben. Mittlerweile haben sich dort viele Besatzungsmitglieder angesammelt, weil sie erfahren haben, dass die Ausscheidungen für die Wasserzunahme aufbereitet werden. Erst nachdem sie aufgeklärt werden, bessert sich die Lage.

Obwohl sie mehrere tausend Lichtjahre vom Zentrum der Galaxie entfernt sind, kann die Besatzung der CREST IV keinen brauchbaren Planeten finden. Atlan rät, in Richtung intergalaktischen Leerraum zu fliegen und auf dem Weg nach einem brauchbaren Planeten zu suchen. Rhodan stimmt ihm zu, da es sowieso egal ist, in welche Richtung sie fliegen.

Schließlich gehen die Wasserreserven zu Ende. Ihre Körper trocknen langsam aus, die Zunge ist ein flauschiger Pelz im Mund, die Lippen ausgetrocknet – die körperliche Situation mehr als schlecht. Nur Tar Szator geht es gut, da er vom vergifteten Wasser trinken kann. Die beiden Haluter werden nicht mitgerechnet, da ihr Konvertermagen sogar Steine in brauchbare Nährstoffe umwandeln kann.

Es klingt schon fast wie eine Gottesbotschaft, als die Sensoren der CREST IV einen Wasserplaneten gefunden haben, der den Namen Clearwater III erhält. Rhodan befiehlt Dr. Ralph Artur, dem |Chefarzt des Schiffes, der Mannschaft aufputschende Mittel zu geben, um eine einigermaßen sichere Landung hinzubekommen. Mithilfe der Haluter gelingt das Unterfangen.

Fast sterben ein paar Besatzungsmitglieder, als sie ihrem Körper zu viel Wasser auf einmal zuführen. Rhodan riegelt mit Robotern den Fluss in der Nähe ab und sorgt dafür, dass die Besatzung nur nach und nach das Wasser bekommt. Sobald die Mannschaft wieder einigermaßen fit ist, fliegt der Großadministrator mit dem Schiff über das Meer und schüttet das giftige Wasser aus. Ein schwerer Fehler, wie sich bald herausstellen wird.

Auf der Jagd bietet sich das Wild regelrecht an, erschossen zu werden – nur damit die Besatzung nachher feststellen kann, dass es vergiftet ist. Das frische Wasser, das in die CREST IV gepumpt wurde, teilt sich und droht, das Schiff zu sprengen. Im letzten Moment kann eine Vernichtung verhindert werden.

John Marshall spürt telepathisch einen vergifteten Blowers, einen Ureinwohner des Planeten, auf. Als die Terraner Dschufar heilen, klärt sich die Lage auf. Die Welt lebt mit den Lebewesen in einer Art Sympathie-Symbiose. Bei der Vergiftung des Wassers sind Tausende der Blowers gestorben, und über die Symbiose wollten sie sich rächen. Die Blowers erlauben ihnen, Wasser zu tanken, dann soll das Schiff sofort verschwinden. Den Terranern bleibt nichts anderes übrig, als den Forderungen nachzugehen. Jetzt hat die CREST IV genügend Wasser – nur an Nahrung mangelt es noch erheblich. Das Schiff macht sich auf, um nach einem Planeten mit Nahrungsmittel zu suchen.

Innenillustrationen