Im Zeitstrom verschollen

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 424)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Cappins
Titel: Im Zeitstrom verschollen
Untertitel: Die Expedition der 23 startet – die ferne Vergangenheit ist ihr Ziel
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (3 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 3. Oktober 1969
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Dr. Geoffry Abel Waringer, Reginald Bull, Myko, Lord Zwiebus, Gucky, Claudia Chabrol, Tajiri Kase, Icho Tolot, Multer Prest, Alaska Saedelaere
Handlungszeitraum: Zeitreise ins Jahr 49.988 v. Chr.
Handlungsort: Solsystem
Lexikon: Schrein
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Der terranische Nullzeitdeformator wird im Enadatal, einem Hochtal der Fidschi-Insel Viti Levu, errichtet. Kurz vor der Fertigstellung der Zeitmaschine wird ganz in der Nähe ein Skelett gefunden, das zum Teil aus Pferde- und zum Teil aus Menschenknochen besteht. Vergleiche mit den Zentauren aus der griechischen Mythologie werden diskutiert.

Mitglieder der Expedition sind Perry Rhodan, Atlan, Geoffry Abel Waringer, Gucky, Fellmer Lloyd, Ras Tschubai, Icho Tolot, Alaska Saedelaere, Lord Zwiebus, das Thunderbolt-Team mit ihrem Paladin III, und Joaquin Manuel Cascal. Die Wissenschaftler Kenosa Bashra, Claudia Chabrol, Voigt Gosling, Wentworth Gunnison, Tajiri Kase, Bhang Paczek und Multer Prest gehören ebenfalls zur Besatzung.

Der Start der Expedition ist für die Insel Viti Levu eine Katastrophe. Am Startpunkt bricht der Vulkan Mount Lemur aus und verwüstet Teile der Insel. Der Nullzeitdeformator hinterlässt eine fremde Energieform, die alles, was in ihre Nähe kommt, zu Staub zertrümmert. Zwei Tage haben die Rettungsmannschaften mit den Nachwirkungen des Starts zu kämpfen. Danach kann man darangehen, den Startplatz des Nullzeitdeformators von den Trümmern zu befreien.

Auch die Zeitreisenden haben Probleme. Die Reise beginnt mit einem Ruck und körperlichen Schmerzen. Bis auf Icho Tolot, den Ertruser Tajiri Kase und Lord Zwiebus werden alle Expeditionsmitglieder bewusstlos. Die Bewusstlosigkeit dauert nicht lange, aber auch danach leiden alle an Schmerzen und Übelkeit. Im weiteren Verlauf beginnt bei allen eine Verdichtung ihrer Körpermasse, ein Zustand ähnlich dem der Haluter. Die Expeditionsteilnehmer können kaum noch Schaltungen vornehmen, ohne Griffe und Schalter zu zerbrechen.

Der Grund für diese Phänomene scheint ein Pendeln des Nullzeitdeformators zu sein. Waringer findet heraus, das es anscheinend eine Zeitsperre tief in der Vergangenheit gibt. Dies würde auch erklären, warum die erste Expedition über 500 Jahre keine Probleme hatte. Nur den starken Energiereserven des Nullzeitdeformators ist es zu verdanken, das das Pendeln beendet werden kann. Die Zeitexpedition stoppt 53.421 Jahre vor der Realzeit des Jahres 3433. Auf Lemuria und in der Galaxie tobt der lemurisch-halutische Krieg.

Die erste Begegnung mit der Vergangenheit endet fast in einer Katastrophe. Bei Lord Zwiebus brechen, beeinflusst durch die wilde Natur, seine Instinkte durch. Gucky, der Zwiebus zurückholen will, wird von ihm im Reflex fast getötet. Icho Tolot bricht zusammen, als er den Nullzeitdeformator verlässt, offensichtlich von einer lemurischen Anti-Haluterwaffe beeinflusst. Der Nullzeitdeformator wird von der lemurischen Abwehr fast sofort geortet. Ein Robot-Wachkreuzer kann gerade noch abgeschossen werden.

Kurz bevor mehrere Roboteinheiten den Nullzeitdeformator angreifen, können alle Teammitglieder wieder in den Nullzeitdeformator zurückgebracht werden. Waringer aktiviert das Zeitfeld in dem Augenblick als die ersten Schüsse fallen.

Wieder werden die Mitglieder von Schmerzen und Übelkeit befallen, jedoch nicht so schlimm wie beim ersten Start. Es wird immer deutlicher, dass es eine Zeitsperre gibt, die ein Vordringen in die Vergangenheit verhindern soll. Die Expedition landet beim zweiten Stopp noch tiefer in der Vergangenheit.

Auf der Erde der Jetztzeit hat sich der Vulkan auf der kleinen Fidschi-Insel wieder beruhigt, es schein wieder alles normal, nur die Touristen bleiben aus …

Innenillustrationen