Vorremar Corma

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Vorremar Corma war der einzige Siganese, der ins Stardust-System versetzt wurde. Als Autor populärwissenschaftlicher Werke verwendete er das Pseudonym Gergeo Tompleten.

PR2541Illu.jpg
Vorremar Cormar: Agonie-Traum
Impression
Heft: PR 2541 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Eigentlich war Corma Halb-Algustraner. Er war 21,99 cm groß und wog nüchtern, am Vormittag vor Verrichtung der Notdurft genau 848,24 Gramm. Er hatte die für Siganesen typische lindgrüne Haut sowie das tiefschwarze Haar.

Er ließ sich in der Regel von einem umgebauten Gartenbauroboter tragen, der sich in verschiedenfarbiges Licht hüllen konnte. Mit dem psychedelischen Lichterspiel sollten Gefühle ausgedrückt werden. Die Maschine hatte einen kegelförmigen Körper, vier Tentakelarme und einen abtrennbaren, eigenständig flugfähigen Diskuskopf mit zwei weiteren kurzen Tentakelarmen, auf dem Corma bei Bedarf unter einer doppelt faustgroßen transparenten Kuppel Platz nahm. Corma baute einige technische Spielereien ein, unter anderem einen Ortungsschutz. In mindestens einen Arm waren Waffensysteme unbekannter Art eingebaut.

Charakterisierung

Corma war Vorsitzender der Partei Paradiesvögel. Tatsächlich suchte er den Kontakt mit der Superintelligenz ES sowie die Relative Unsterblichkeit, um eines Tages zu seiner geliebten Frau Yvonne oder wenigstens zu anderen Siganesen zurückkehren zu können, da er einen sehnlichen Wunsch nach Kindern hatte.

Sein großes Vorbild war Lemy Danger. Corma war stolz darauf, annähernd genauso groß und genauso schwer zu sein wie Danger es gewesen war. (PR 2540)

Geschichte

Bei der Auswanderung von 804 Millionen Galaktikern in das Stardust-System wurde Corma in einem für dieses Ziel bestimmten Container vergessen – er hatte gar nicht die Absicht, dorthin überzusiedeln. Als sich die Teletrans-Weiche am 13. November 1346 NGZ für immer schloss, war er ohne Aussicht auf Rückkehr von seiner Heimat abgeschnitten. Dies und die Trennung von seiner Frau konnte er nie verwinden.

Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde er Vorsitzender und Spitzenkandidat der Paradiesvögel, einer Partei, die bis 1377 NGZ großen Zulauf hatte. Corma schreckte vor melodramatischen Auftritten im Wahlkampf nicht zurück. Er machte Huslik Valting, einen der ersten Menschen, die von einem Goldenen Funkenregen berührt wurden, zu seiner Marionette und zum Zugpferd seiner Partei. Die beiden wurden später zu Freunden. Als Timber F. Whistler, der amtierende Administrator, am 2. Juni einen Gleiterunfall erlitt und ins Koma fiel, gewannen die Paradiesvögel die in diesem Jahr stattfindende Wahl. Corma wurde zum neuen Administrator. Aufgrund seiner Körpergröße erhielt er danach den weit verbreiteten Spitznamen »Admini«.

Am 4. August 1377 NGZ nahm Corma Valting mit in die Halle des Galaktischen Rätsels auf Aveda. Er hatte sein Amt missbraucht, um sich die neuesten Forschungsergebnisse über das Zweite Galaktische Rätsel anzueignen. Corma hoffte, Valting werde die »Kartuschen« des Rätsels aktivieren können. Diese Hoffnung erfüllte sich nicht. Die Kartuschen blieben inaktiv, als Valting sie berührte. Dies wurde von Rikoph Furtok beobachtet. Furtok setzte Corma unter Druck und brachte ihn dazu, mit ihm nach Katarakt zu fliegen. Dort befragten sie Sharud Thurbund nach der Legende um die »Insel im Nebel«.

Auch Duncan Legrange und Maximilian Lexa waren getarnt in der Halle des Galaktischen Rätsels zugegen gewesen, sie waren Corma und Furtok nach Katarakt gefolgt. Dort griffen sie ein, als Corma Thurbund unter Druck zu setzen begann. Gemeinsam flogen sie zu der Insel im Nebel, wo sie einem Vojariden begegneten. Dieser blickte in ihr Innerstes und offenbarte die wahren Gründe für Cormas Machenschaften. Wegen seines Amtsmissbrauchs fand Cormas politische Karriere ein langsames Ende. Er wurde im Jahre 1382 NGZ nicht wiedergewählt. (PR 2509)

Er zog sich danach ganz aus der Politik zurück. (PR 2510)

Corma forschte in den folgenden Jahrzehnten privat und ohne offiziellen Auftrag in der Halle der tausend Rätsel in der Stardust-Felsennadel. Er finanzierte seine Forschungen, indem er unter dem Pseudonym Gergeo Tompleten populärwissenschaftliche Abhandlungen über die Halle der tausend Rätsel veröffentlichte. Er beschäftigte sich außerdem intensiv mit der Thematik Talanis-Atlantis. Er drang fünfmal bis zu den Inseln im Nebel vor und stellte dabei fest, dass der Zeitverlust jedes Mal geringer ausfiel. Er entdeckte darüber hinaus, dass sich bei zahlreichen Stardust-Menschen Paragaben entwickelt hatten. Seiner Theorie zufolge war der Goldene Funkenregen dafür verantwortlich. (PR 2540)

Am 17. Januar 1463 NGZ untersuchte er wieder einmal die Kartuschen. Er stellte fest, dass eine Kartusche sich veränderte und zu leuchten begann. Der Siganese vernahm eine mentale Botschaft mit dem Inhalt »Die Tore der Vier Himmel wurden geöffnet!« Dies teilte er Timber F. Whistler per Funk mit. (PR 2511)

Einige Zeit später bat er Whistler um die Überlassung eines Mutantendetektors, mit dem er seine Theorie beweisen wollte. Als Whistler nicht sofort einwilligte, bat Corma seinen alten Freund Huslik Valting um Hilfe. Dieser »lieh« sich ein solches Gerät in der Medoklinik aus, in der er regelmäßig auf mögliche Anzeichen Explosiven Zellverfalls untersucht wurde.

Dann gingen die beiden einer anderen Theorie Cormas nach. Der Siganese hatte herausgefunden, dass sich auf dem Mond Crest gleichzeitig mit der Aktivierung des zweiten Sextadim-Schleiers eine Explosion ereignet hatte. Da die Furtok Interstellar Company (FIC) ganz in der Nähe des Explosionsortes eine Werft betrieb, vermutete Corma, dass diese Firma insgeheim an jenen unbekannten und mutmaßlich uralten Aggregaten forschte, die den Schleier erzeugten. Er glaubte an eine Verschwörung. Während Valting in einem Hotel auf Corma wartete, drang dieser am 3. Februar 1463 NGZ in die Werft und in das Sperrgebiet der Explosionsstelle ein. Allerdings war nichts von Fremdtechnik zu sehen, sondern lediglich ganz normale, wenn auch gewaltige Meiler zur Energieerzeugung (auch Sonnenzapfanlagen) und unzählige Paratron-Konverter eindeutig stardust-terranischer Bauweise. Corma wurde von den Wachsoldaten entdeckt und paralysiert. (PR 2540)

Die Strahlendosis war für den Siganesen zu hoch. Er erlitt einen synaptischen Schock und ein Herz-Kreislauf-Versagen. Blutgefäße platzten es kam zu schweren inneren Blutungen. Er wurde in den Einrichtungen der FIC behandelt. Dabei wurden Nanoroboter in seinen Blutkreislauf eingebracht, die nach getaner Arbeit wieder ausgeschieden werden sollten. Im Delirium hatte er mehrmals Visionen von seiner Frau Yvonne. Nach seinem Erwachen sprachen sowohl Helen Furtok als auch Administrator Whistler mit ihm. Obwohl er in militärisches Sperrgebiet eingedrungen war und Industriespionage betrieben hatte, und obwohl die FIC ihm das Leben gerettet hatte, glaubte er immer noch, im Recht und Opfer einer Verschwörung geworden zu sein. Daraufhin weihte Whistler ihn in geheime Regierungspläne ein und machte ihm klar, dass die FIC in offiziellem Auftrag gehandelt hatte. Er musste sich zu Stillschweigen verpflichten. Huslik Valting wurde zu ihm vorgelassen und durfte ihn mitnehmen. Corma glaubte immer noch, dass man ihm nicht die ganze Wahrheit gesagt hatte. Er wollte nun mit dem von Valting entwendeten Mutantendetektor nach Mutanten suchen. (PR 2541)

Am 11. Februar suchten Corma, Valting und ein dritter Mann, ein Schlägertyp namens Jakeson, Shanda Sarmotte an ihrem Arbeitsplatz in Stardust City auf und setzten sie massiv unter Druck, um sie auf mögliche Paragaben zu untersuchen. Als sie von Shandas Chef Fakan Noorgeg des Gebäudes verwiesen wurden, kehrten sie wenig später zurück, schlugen Noorgeg zusammen und wollten Shanda mit Gewalt entführen. Das Erscheinen von VATROX-VAMU im Stardust-System vereitelte dieses Vorhaben. Vorremar Corma verlor das Bewusstsein. (PR 2542)

VATROX-VAMU wählte ihn für besondere Aufgaben aus, weil er im Stardust-System einzigartig war und bereits einmal die Insel Talanis besucht hatte. Als er wieder zu Bewusstsein kam, verlangte er in die Halle des Galaktischen Rätsels gebracht zu werden. Er war bereit, auf Shanda Sarmotte und Huslik Valting zu schießen. Dazu kam es aufgrund einer Einmischung durch Rence Ebion nicht. Shanda Sarmotte konnte den Siganesen außer Gefecht setzen. Sie verhinderte, dass Ebion ihn tötete. Er wurde zurückgelassen, als Valting, Ebion und Shanda Sarmotte nach Talanis flogen. (PR 2543)

Corma wurde weiter von VATROX-VAMU mental versklavt. Sein eigenes Bewusstsein wurde dabei fast völlig vernichtet. Nur selten gewann seine Persönlichkeit wieder die Oberhand. In diesen lichten Momenten erfuhr er einiges über die Geschichte VATROX-VAMUS. Er starb Ende April 1463 NGZ, als VATROX-VAMU durch einen aus Stardust-Mutanten und ES-Mutanten bestehenden Parablock angegriffen und mehrere tausend Lichtjahre weit weg geschleudert wurde. Er sollte ein Staatsbegräbnis erhalten, weil er für seine jüngsten Taten nicht verantwortlich gemacht werden konnte. (PR 2560, PR 2561)

Quellen

PR 2509, PR 2510, PR 2511, PR 2520, PR 2540, PR 2541, PR 2542, PR 2543, PR 2560, PR 2561