Nachtlicht-Rüstung

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PR2478.jpg
Heft: PR 2478
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Die Nachtlicht-Rüstung ist ein mächtiges Instrument der Ordnung. Sie ist eine Gabe der Superintelligenz ARCHETIM an die Prinzipa Kamuko.

Allgemeines

Die Rüstung besteht aus drei Teilen: Dem Vektor-Helm, einem Brustpanzer und zwei Beinschienen.

  • Der Vektor-Helm ermöglicht normalen Lebewesen sich im Hyperraum, in Hyperstürmen und sogar in einer Proto-Negasphäre zu orientieren. Für Details siehe den Artikel Vektor-Helm.
  • Der Brustpanzer hat die Form einer leicht konvex gebogenen Schale aus graublauem Material. Auf der Oberfläche befindet sich ein hauchdünnes Relief, das den Umriss des Kopfes eines Humanoiden mit zwölf Augen darstellt. Der Brustpanzer bietet nicht nur Schutz vor Energiewaffen, sondern dient vor allem als Ortungsgerät, das speziell auf Technologie und Hyperkristalle ausgerichtet ist, die von TRAITOR verwendet werden. Ortungen sind jedoch nur in Interaktion mit den Ortungsanlagen eines Raumschiffes möglich.
  • Die Beinschienen sind längliche Platten aus dem gleichen Material wie der Brustpanzer, die durch einen Beckenschutz miteinander verbunden sind. Sie dienen als Energieträger für die Rüstung.

Möglicherweise haben die Rüstungsteile ein eigenes Bewusstsein. Fest steht, dass sie ein telepathisches Alarmsignal aussenden und eigenständig, ähnlich wie ein Teleporter, von Ort zu Ort springen können. Die Rüstung scheint in der Lage zu sein, ihren Träger in begrenztem Maße mental zu beeinflussen. Außerdem verleiht sie ihrem Träger vermutlich relative Unsterblichkeit.

Die Rüstung als Ganzes besitzt ein Bewusstsein, dessen Mentalstruktur der von Tieren ähnelt. Deswegen sprach auch Kantirans Paragabe der Instinkttelepathie an. Allerdings war das Bewusstsein so stark, dass es ihn beeinflusste. (PR 2491)

Geschichte

Die Rüstung wurde vermutlich vor circa 20 Millionen Jahren im Auftrag der Superintelligenz ARCHETIM hergestellt. Sie sollte von Humanoiden getragen werden können. An der Herstellung waren mehrere Algorrian und andere Wesen beteiligt. Der Vektor-Helm wurde von dem Potenzial-Architekten Gorgerain Varantir entworfen und von seinem Artgenossen Fendérlen Kószondyr fertig gestellt. Der Helm wurde im tausendsten Hauptlauf der Separator-Semitrans-Anlage aus einem hyperenergetischen Potenzialfeld erschaffen. Es kann angenommen werden, dass für die Herstellung der beiden anderen Rüstungsteile ähnliche Verfahren angewendet wurden.

Im Jahre 20.059.813 v. Chr. befand sich die Rüstung auf Oaghonyr. Sie wurde in einem speziell gesicherten Raum der Treck-Zentrale verwahrt und war für Prinzipa Kamuko bestimmt, die sie während der entscheidenden Phasen der Retroversion von Tare-Scharm einsetzen sollte, um ARCHETIM in der Negasphäre zu helfen.

Gegen Mitte April dieses Jahres drangen drei Diebe der LAOMARK zur Rüstung vor, um sie zu stehlen. Die Rüstung bemerkte die unbefugten Eindringlinge und verflüchtigte sich auf unbekannte Art und Weise. Die von den Laosoor eingesetzten Parapolarisatoren sorgten bei den Rüstungsteilen für panisches Entsetzen. Später tauchten die drei Bestandteile in verschiedenen Bereichen der Stadt Oaghon auf, anscheinend sprangen sie ohne logisches Muster von Ort zu Ort.

Es gelang Kamuko, den Brustpanzer an sich zu nehmen und anzulegen. Mit seiner Hilfe entdeckte sie eine Basis der Pressor-Garde beim Schwarzen Loch Zistaka und wurde durch ihn vor dem Tod durch einen Strahlentreffer bewahrt. ARCHETIM spürte später die Beinschienen auf. Kamuko legte auch diesen Rüstungsteil an. Der Helm blieb vorerst verschwunden.

Der Vektor-Helm wurde Anfang 1345 NGZ von Alaska Saedelaere in ARCHETIMS HORT auf Oaghonyr wiederentdeckt und mitgenommen. Saedelaere hatte den Helm bei sich, als er im Rahmen der Operation Tempus in die Vergangenheit reiste. Da der Helm somit praktisch doppelt existierte, befürchtete Saedelaere ein Zeitparadoxon, falls beide sich »begegnen« sollten. Dennoch setzte er ihn mehrmals ein, um der JULES VERNE die Orientierung in der Proto-Negasphäre von Tare-Scharm zu ermöglichen. Dabei erlitt er furchtbare Qualen, denn der Helm lehnte ihn ab.

Bei Kamukos Gefangennahme durch TRAITOR gingen die Beinschienen und der Brustpanzer beinahe verloren. Es gelang Perry Rhodans Einsatztrupp, der die Aeganerin aus der Neganen Stadt befreite, die Rüstungsteile zu bergen. Rhodan riskierte es, Brustpanzer und Beinschienen anzulegen, doch trotz seiner Ritteraura wurde er als Träger abgelehnt und verlor vor Schmerzen das Bewusstsein. Die gesamte Rüstung (mit dem aus der Relativzukunft stammenden Helm) wurde Kamuko überlassen, die sich an Bord der JULES VERNE befand. Als sie die Rüstung anlegte, gewann sie einen umfassenden Überblick über die gesamte Proto-Negasphäre und konnte ihren Geist mit NEMO vernetzen. Auf diese Weise gelang es ihr, die JULES VERNE sicher zu steuern. Perry Rhodan nahm ihr aber das Versprechen ab, die Rüstung nach der Retroversion nie wieder einzusetzen.

Die Nachtlicht-Rüstung existierte auch im 14. Jahrhundert NGZ noch und befand sich weiterhin in Kamukos Besitz. Kamuko hatte den Not-Kontextsprung der JULES VERNE mitgemacht, war aber nicht in die Relativgegenwart gelangt. Sie strandete in der Relativ-Vergangenheit und verbündete sich 1633 mit der Superintelligenz LICHT VON AHN. Später wurde sie zur Gründermutter der Friedensfahrer. Sie stellte eines Tages fest, dass sie nicht mehr in der Lage war, die Rüstung abzulegen. Die Rüstung wollte sie durch eine unterschwellige Beeinflussung zwingen, auch den Vektor-Helm anzulegen und sie so komplett zu machen, Kamuko betrachtete die Nachtlicht-Rüstung jedoch als Kriegsinstrument und wollte nie wieder in den Krieg ziehen. Den Vektor-Helm nicht zu tragen, war die einzige Geste des Widerstands, die ihr noch blieb. Die Rüstung hielt Kamuko in all den Jahrhunderten am Leben, konnte aber nicht verhindern (oder war verantwortlich dafür), dass ihr Geist sich verwirrte.

Kamuko nahm im Jahre 1347 NGZ als Passagierin der THEREME II am Vorstoß der Galaktiker und Friedensfahrer in die Proto-Negasphäre von Hangay teil, weigerte sich aber zunächst, den Vektor-Helm zu benutzen. Während der Angriffe auf GLOIN TRAITOR am 10. November änderte sie ihre Meinung und setzte den Vektor-Helm auf. Es ist unklar, ob sie der mentalen Ausstrahlung der Rüstung erlag oder aus freiem Entschluss handelte. Für letzteres sprach, dass sie einige Zeit später den Helm wieder ablegen konnte, aber trotzdem bereit war, die vollständige Rüstung zu nutzen. Kamukos Hinfälligkeit verschwand. Mit Hilfe der Nachtlicht-Rüstung konnte sie zwei weitere Angriffswellen ins unmittelbare Umfeld GLOIN TRAITORS lenken und die Nadel des Chaos nach deren Flucht am 15. November wieder aufspüren.

Quellen