Vektor-Helm

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Der Vektor-Helm ist Bestandteil der Nachtlicht-Rüstung.

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Heft: PR 2435
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Aufbau

Der Helm ist so konstruiert, dass er von Humanoiden getragen werden kann. Er wirkt filigran und besteht aus einem matt schimmernden, graublauen Material, das weder Metall noch Kunststoff zu sein scheint. Obwohl das Material eine enorme Festigkeit aufweist, wiegt der Helm lediglich 200 Gramm. An den Seiten befinden sich Pressflächen. Drückt man darauf, faltet der Helm sich zusammen.

Auf der Spitze des Helms befindet sich, ähnlich wie bei einer altterranischen Pickelhaube, ein kleiner, eckiger und zwiebelförmiger Fortsatz. Hierbei handelt es sich um eine Antenne.

Zum Helm gehört eine Art handtellergroßes Etui gleichen Materials und gleicher Färbung, das als Transportverpackung dient.

Funktion

Die Nachtlicht-Rüstung, zu der der Helm gehört, ist ein mächtiges Instrument der Ordnung. Sie ist für Prinzipa Kamuko bestimmt, die sie während der entscheidenden Phasen der Retroversion der Negasphäre von Tare-Scharm einsetzen soll, um ARCHETIM zu schützen. Der Helm ermöglicht es Wesen des vierdimensionalen Kontinuums, sich in höherdimensionalen Umgebungen zurechtzufinden. Die Benutzung des Vektor-Helms scheint allerdings manchmal mit Schmerzen verbunden zu sein.

Geschichte

Der Vektor-Helm wurde vor circa 20 Millionen Jahren im Auftrag der Superintelligenz ARCHETIM hergestellt. An der Herstellung waren mehrere Algorrian und andere Wesen beteiligt. Der Helm wurde von dem Potenzial-Architekten Gorgerain Varantir entworfen und von seinem Artgenossen Fendérlen Kószondyr fertig gestellt. Der Helm wurde im tausendsten Hauptlauf der Separator-Semitrans-Anlage aus einem hyperenergetischen Potenzialfeld erschaffen.

Im Jahre 20.059.813 v. Chr. befand sich der Helm mit den beiden anderen Rüstungsteilen auf Oaghonyr. Die Rüstung wurde in einem speziell gesicherten Raum der Treck-Zentrale verwahrt. Gegen Mitte April dieses Jahres drangen drei Diebe der LAOMARK zur Rüstung vor, um sie zu stehlen. Als Commander Pothawk den Vektor-Helm aktivierte, erkannte dieser die unbefugten Eindringlinge. Er empfand Entsetzen vor den Parapolarisatoren der Diebe und gab Alarm. Daraufhin verflüchtigte sich die Rüstung auf unbekannte Art und Weise. Später tauchten die drei Bestandteile in verschiedenen Bereichen der Stadt Oaghon auf, anscheinend sprangen sie ohne logisches Muster von Ort zu Ort.

Während die beiden anderen Komponenten der Nachtlicht-Rüstung durch Kamuko und ARCHTETIM eingefangen werden konnten, blieb der Helm verschwunden. Die Superintelligenz beschloss, dass der Treck des GESETZES zur Not ohne die Präsenz des Helms starten musste.

Am 16. Januar 1345 NGZ entdeckte Alaska Saedelaere den Helm in ARCHETIMS HORT auf Oaghonyr und nahm ihn an sich. Schon wenig später, am 20. Januar, kam es zum ersten Einsatz des Helms. Um sich in der Finsternis, die ein Dunkler Ermittler ausstrahlte, orientieren zu können, benutzte Alaska Saedelaere den Helm auf Dina Baca. Mit Hilfe des Helms gelang es ihm einige Wochen später auch, das Versteck der Heißen Legion auf Ospera ausfindig zu machen. Dabei verspürte er jedoch heftige Schmerzen.

Im Januar 1346 NGZ untersuchte Alaska mit dem Helm das Objekt Ultra, einen Kosmischen Messenger, der es nicht schaffte, in die Galaxie Hangay einzudringen.

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Heft: PR 2448
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Die JULES VERNE, zu deren Besatzung auch Alaska Saedelaere gehörte, verlor während eines Einsatzes in Tare-Scharm Ende Dezember 1346 NGZ Bordzeit (circa 20 Millionen Jahre in der Vergangenheit) den Kontakt mit Kamukos Kampfflotte und irrte orientierungslos durch die Proto-Negasphäre. Durch den Einsatz des Vektor-Helms konnte Alaska Saedelaere das Schiff Anfang Januar 1347 NGZ Bordzeit wenigstens so weit wieder auf Kurs bringen, dass eine Kontaktaufnahme mit den Cypron möglich war. Für ihn war diese Prozedur sehr belastend, so dass er nicht lange durchhielt. Außerdem befürchtete er ein Zeitparadoxon, denn der Helm existierte in dieser Vergangenheit praktisch doppelt.

Saedelaere musste den Vektor-Helm trotz der Qualen, die er dadurch erlitt, einige Zeit später erneut einsetzen, um die JULES VERNE aus einem Raumsektor herauszumanövrieren, in dem selbst die Fähigkeiten der Sphäriker versagten. Sein Cappin-Fragment half ihm dabei, die Ablehnung zu überwinden, die der Helm ihm entgegenbrachte. Später überließ er ihn Kamuko, die sich an Bord der JULES VERNE befand. Als sie die vollständige Rüstung anlegte, gewann sie einen umfassenden Überblick über die gesamte Proto-Negasphäre und konnte ihren Geist mit NEMO vernetzen. Auf diese Weise gelang es ihr, die JULES VERNE sicher zu steuern. Perry Rhodan nahm ihr aber das Versprechen ab, die Rüstung nach der Retroversion nie wieder einzusetzen.

Kamuko nahm die Nachtlicht-Rüstung durch ihre Zeitreise und die folgenden Jahrhunderte mit ins 14. Jahrhundert NGZ. Der Vektor-Helm musste also für eine unbekannte Zeitdauer doppelt existiert haben. Kamuko machte den Not-Kontextsprung der JULES VERNE mit, gelangte aber nicht in die Relativgegenwart. Sie strandete in der Vergangenheit (einige Jahrhunderte vor dem 25. Jahrhundert) und verbündete sich mit der Superintelligenz LICHT VON AHN. Später wurde sie zur Gründermutter der Friedensfahrer. Sie stellte eines Tages fest, dass sie nicht mehr in der Lage war, die Rüstung abzulegen. Obwohl Kamuko eine mentale Beeinflussung durch die Rüstung wahrnahm, blieb sie ihrem sich selbst gegenüber geleisteten Schwur treu, die Rüstung nie wieder bei Kampfhandlungen einzusetzen. Den Vektor-Helm setzte sie nicht mehr auf, da sie in ihm die eigentliche Quelle der Beeinflussung erkannte. Die Rüstung hielt Kamuko in all den Jahrhunderten am Leben, konnte aber nicht verhindern (oder war verantwortlich dafür), dass ihr Geist sich verwirrte.

Kamuko nahm im Jahre 1347 NGZ als Passagierin der THEREME II am Vorstoß der Galaktiker und Friedensfahrer in die Proto-Negasphäre von Hangay teil, weigerte sich aber zunächst, den Vektor-Helm zu benutzen. Während der Angriffe auf GLOIN TRAITOR am 10. November änderte sie ihre Meinung und setzte den Vektor-Helm auf. Es ist unklar, ob sie der mentalen Ausstrahlung der Rüstung erlag oder aus freiem Entschluss handelte. Für letzteres sprach, dass sie einige Zeit später den Helm wieder ablegen konnte, aber trotzdem bereit war, die vollständige Rüstung zu nutzen. Kamukos Hinfälligkeit verschwand. Mit Hilfe der Nachtlicht-Rüstung konnte sie zwei weitere Angriffswellen ins unmittelbare Umfeld GLOIN TRAITORS lenken.

Quellen

PR 2345, PR 2346, PR 2347, PR 2388, PR 2400, PR 2404, PR 2422, PR 2435, PR 2448, PR 2449, PR 2478, PR 2491