Eine Handvoll Leben

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 153)
PR0153.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Das Zweite Imperium
Titel: Eine Handvoll Leben
Untertitel: Das ewige Leben für einen – das ist der Tod für viele!
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (5 x) / 4. Auflage: Themistokles Kanellakis (2 x)
Erstmals erschienen: 1964
Hauptpersonen: Hendrik Vouner, Oliver Buchanan, Fredman, Hefner-Seton, Jassi-Petan, Sorgun, Fertrik, Trotin
Handlungszeitraum: 2326
Handlungsort: Velander
Zusätzliche Formate: E-Book, HJB-Edition Band 1

Handlung

Hendrik Vouner, ein entlassener Legierungsspezialist von Terra, will nach Drorah auswandern, wo es für Facharbeiter wie ihn Beschäftigung geben soll. Er reist auf dem Frachter OLIRA, der neben ihm noch andere Passagiere befördert.

Der Passagier Oliver Buchanan, ein überaus ehrgeiziger alter Mann, spricht Vouner an und lädt ihn in seine Kabine ein. Er ist auf der Suche nach einem der Zellaktivatoren, die von ES in der Milchstraße ausgestreut wurden. Da Buchanans Chancen minimal sind, durch Zufall einen Aktivator zu finden, wenn er sich als Passagier auf einem Frachtschiff aufhält, plant er die Kaperung des Frachters, damit er als Kommandant den Kurs bestimmen und sich auf die Suche begeben kann.

Vouner misstraut dem verschrobenen Alten schon länger, und diesen wahnwitzigen Plan kann er nicht unterstützen. Buchanans schlecht geplanter Versuch, Vouner mit Gewalt von einer Droge abhängig zu machen, damit dieser gefügig wird, scheitert an Vouners Entschlossenheit. Er überlegt, den Vorfall beim Kapitän des Schiffs zu melden, aber gibt dem älteren Mann noch eine Chance und verspricht, ihn zu überwachen.

Die mitreisende Mrs. Grey hat Vouner und Buchanan belauscht und vertraut sich Buchanan in der Nacht an, als dieser wild entschlossen seine unausgegorenen Pläne in die Tat umsetzen will. Sie organisiert schnell einen besseren Plan. Durch ihr Geschrei kann sie die diensthabende Mannschaft aus der Zentrale locken. Unterdessen dringt Buchanan in die Zentrale ein, überwältigt den einzigen zurückgebliebenen Mann und verwüstet so viele Schaltungen wie möglich.

Hendrik Vouner, der das Fortgehen von Buchanan und Grey bemerkt hat, eilt sofort zu Kapitän Fredman, um das Schlimmste zu verhindern. Gemeinsam treffen Vouner und Fredman bei der Zentrale ein und stoppen gemeinsam mit der Mannschaft den tobenden Buchanan. Der alte Mann behauptet dreist, er handle im Einverständnis mit Fredman, der wüsste, wo ein Zellaktivator sei. Ausgerechnet in dieser verfahrenen Situation empfängt der Funker ein Signal, das sich als der typische Rhythmus eines Zellaktivators entpuppt. Fredman muss eine Besprechung anberaumen. Alle sprechen sich dafür aus, dass der Zellaktivator so schnell wie möglich geborgen und Perry Rhodan übergeben wird. Vouner entkräftet die Vorwürfe von Mrs. Grey und Mr. Buchanan und entlarvt sie als Komplotteure. Sie werden von Fredman in ihre Kabinen eingesperrt.

Da die OLIRA aufgrund der von Buchanan angerichteten Beschädigungen aus dem Linearraum gefallen ist, muss das Schiff notdürftig repariert werden. Fredman verzichtet aus unbekanntem Grund darauf, einen Funkspruch an die Flotte des Vereinten Imperiums abzusetzen. Als die Lineartriebwerke des Frachters wieder funktionstüchtig sind, macht sich die OLIRA auf den Weg zum Velander-System, wo sich der Aktivator befinden muss.

Als die OLIRA sich im  Wikipedia-logo.pngOrbit um Velander II befindet und zur Landung ansetzt, bewirken die Verwirrungsimpulse des Aktivators einen Aufstand an Bord. Alle, selbst der besonnene Vouner, werden von einem unstillbaren Zwang beherrscht, den Aktivator als erste zu bergen. Vouner, als Denunziant von den anderen Passagieren verfolgt, muss sich im Frachtraum verbergen. In einer anarchischen Stimmung beschießen sich zuerst Mannschaft und Passagiere, dann meutert der 1. Offizier gegen den Kapitän. In einem Kampf jeder gegen jeden versuchen die Terraner ihre Konkurrenten auszuschalten.

Die OLIRA gerät dabei außer Kontrolle und stürzt ab. Der einzige Überlebende des Absturzes ist Vouner, der von einem umgefallenen Frachtsack vor Schäden bewahrt wird. Als er zu sich kommt, flieht er aus dem brennenden Schiff in den Urwald, kann aber immerhin den intakt gebliebenen Strahlkarabiner Buchanans an sich nehmen. Im Wald findet er, von den Ausstrahlungen angezogen, den Zellaktivator auf einem Sockel und legt ihn an. Danach kehrt er wie berauscht zum Wrack der OLIRA zurück und beginnt damit, ein Grab auszuheben, um den erhalten gebliebenen Körper Buchanans zu beerdigen.

Ein Raumschiff der Aras, die KÖTARK, ist unterdessen nach Velander unterwegs, wo sie Bakterien erforschen wollen. Die Besatzung fängt die Impulse des Zellaktivators auf. Kommandant Hefner-Seton beschließt, den Wissenschaftlern an Bord nichts davon zu berichten, sondern gemeinsam mit der Mannschaft auf die Suche nach dem Aktivator zu gehen. Natürlich will er den Aktivator nur für sich besitzen.

Der stellvertretende Offizier Jassi-Petan ist mit der Vorgehensweise von Hefner-Seton nicht einverstanden und informiert die vier Wissenschaftler inoffiziell. Inzwischen haben die Peilimpulse des Aktivators aufgehört, da er von Vouner gefunden wurde. Hefner-Seton entdeckt die wracke OLIRA und landet in deren Nähe. Vouner hat sich angesichts des nahenden Walzenraumers in ein Versteck zurückgezogen.

Er beschließt, sich bei dem Wrack umzusehen und nach Überlebenden zu schauen, die ihm bei der Erlangung des Aktivators in die Quere kommen könnten. Er findet Vouners begonnene Grabungsarbeiten neben Buchanans Leiche und schließt auf mindestens einen Überlebenden. Wieder in der KÖTARK angelangt, teilt er Suchtrupps ein, die von den Wissenschaftlern geleitet werden. Mit nur zwei Besatzungsmitgliedern bleibt er in der KÖTARK zurück – sobald der Zellaktivatorträger gefunden worden ist, will er dem zurückkehrenden Überlebenden den Aktivator abnehmen.

Vouner erkundet unterdessen einen Sumpf, in den er die Aras locken möchte. Er feuert mehrere Schüsse ab, die von den Aras geortet werden, so dass alle vier Suchkommandos sich auf den Weg dorthin machen. Als Vouner aus dem Sumpf zurückkehrt, stößt er auf Jassi-Petan und erschießt ihn aus Notwehr. Die Aras, die den Vize-Kommandanten der KÖTARK begleitet haben, kann er ablenken. Mit viel Glück kann er sich durch die Suchfront der Aras durchschlagen und erreicht das Raumschiff, das nur von drei Leuten bemannt ist.

Hefner-Seton schickt Fertrik, einen seiner beiden Untergebenen, los, um den Terraner an der Schleuse in einen Hinterhalt zu locken. Der Ara-Raumfahrer rennt jedoch völlig unvorsichtig aus dem Schiff und beschießt Vouner mit einer Waffe. Der Schuss verfehlt den Terraner jedoch, und Vouner trifft den Ara sofort. Er kann das Schiff unangefochten betreten. Obwohl Hefner-Seton und der Funker Sorgun mit ihm eine handfeste Auseinandersetzung führen, kann Vouner sich in Besitz beider Waffen in der Kommandozentrale bringen. Damit besitzt er die Druckmittel, um die Aras zum Starten zu zwingen. Er lässt sie Kurs auf die Erde nehmen.

Hefner-Seton fliegt den Raumer jedoch nach Aralon. Der araische Heimatplanet und sein Sonnensystem sehen Vouners Ziel derartig ähnlich, dass es Hefner-Seton und Sorgun gelingt, den Terraner zu täuschen. Am Rand eines Raumhafens geht das Schiff nieder, und Vouner flieht unverzüglich in eine nahegelegene Parkanlage.

Innenillustrationen