Aralon

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Planeten. Für weitere Bedeutungen, siehe: Aralon (Begriffsklärung).
Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit der Fundgrube des Motariums auf Aralon. Für weitere Bedeutungen, siehe: Fundgrube.

Aralon ist der vierte von sieben Planeten der kleinen, gelben Sonne Kesnar. Das System liegt im Kugelsternhaufen M 13.

Aralon ist der Heimat-, allerdings nicht der Ursprungsplanet der Aras, die auch die Galaktischen Mediziner genannt werden. (PR 45)

Die Regierung aller Aras, der Medizinische Rat von Aralon, hat ihren Sitz ebenfalls hier.

Astrophysikalische Daten: Aralon
Sonnensystem: Kesnar
Galaxie: Milchstraße (M 13)
Entfernung zum Solsystem: 34.012 Lichtjahre
(34.011,9 Lichtjahre lt. Spartac 2.1) [1]
Entfernung nach Arkon: 38 Lichtjahre (PR 45)
(38,1 Lichtjahre lt. Spartac 2.1)
Entfernung nach Apas: 65.000 Lichtjahre (PR 1309)
(65.811 Lichtjahre lt. Spartac 2.1)
Typ: Sauerstoffwelt
Mittlere Sonnenentfernung: 163,9 Mio. km
Jahreslänge: 380 Tage (PR 45)
Rotationsdauer: 23 h 45 min
Durchmesser: 12.518 km
Schwerkraft: 1,08 g
Atmosphäre: erdähnlich
Bekannte Völker
Aras

Übersicht

Die Entfernung zum Zentrum des Kugelsternhaufens beträgt 40 Lichtjahre. Aufgrund der hohen Sterndichte in M 13 wird der Nachthimmel Aralons von zehntausenden Sternen erhellt, welche die Nacht so hell machen wie den Tag. (PR 1309)

In der Atmosphäre schweben unzählige genetisch gezüchtete Mikrolebewesen, die die Aufgabe haben, die Luft von Krankheitskeimen frei zu halten. Deswegen schimmert Aralon, aus dem All gesehen, grünlich wie ein Smaragd. (PR-TB 57)

Aralon ist ein sehr erdähnlicher Planet. Er besitzt acht kleinere Kontinente, die durch einen sehr großen Ozean voneinander getrennt werden. Der Hauptkontinent Ara'moas liegt in der nördlichen Hemisphäre. Weitere namentlich bekannte Kontinente sind Rotrom und Doun.

Auf einem großen am Äquator liegenden Kontinent gibt es Gebirgsketten mit Gipfeln, die bis mehr als 7000 Meter hoch sind. (PR 1309)

Die Anteile von Land und Wasser entsprechen etwa der Erde. (PR 1309)

Über die Ozeane Aralons jagen riesige Wellen, die teilweise eine Höhe von mehr als dreißig Metern erreichen. (PR-Arkon 8)

Die Schifffahrt ist auf Aralon eine kaum noch praktizierte Verkehrsart. Günstiger sind in jedem Fall der Luftweg und die Raumfahrt, wenn Güter oder Personen transportiert werden sollen. Mit der zunehmenden Verbreitung von Transmittern nach der Entdeckung der Akonen im Jahre 2102 wurden auch Großtransmitter fester Bestandteil des globalen und interstellaren Transportwesens.

Anfang des 15. Jahrhunderts NGZ gab es auf Aralon zahlreiche sogenannte Treib-Inseln, riesige auf dem Ozean schwimmende Habitate, auf denen besonders reiche Patienten von den besten Mantar-Heilern Aralons behandelt wurden. Bekannte Treib-Inseln sind Bittenkar, Komes, Tiadenz und Vits. (PR-Arkon 8)

Die Strahlung der Sonne Kesnar zeigt auf Dauer unangenehme Nebenwirkungen auf die Aras. Daher liegen auf der Oberfläche Aralons neben den riesigen Parkanlagen nur vereinzelte Wohn- und Verwaltungsanlagen sowie die riesigen Raumhäfen mit einem Durchmesser von bis zu 30 Kilometern. Jedes landende Raumschiff wird automatisch von einem Gleiter angesteuert, der die Insassen zur Anmeldung am Rand des Raumhafens bringt. Dort werden die Patienten registriert. Die zahlreichen medizinischen Forschungsanlagen und sonstige technische Einrichtungen sind dagegen fast ausschließlich subplanetarisch angelegt. Die an der Oberfläche durchaus noch existierenden Städte sind meist eine Ansammlung von großen Tunneln und Eingängen zu den subplanetarischen Anlagen. (PR 45)

In etwa zehn Kilometern Tiefe liegen die Experimentierstationen, wo neue Lebensformen gründlich studiert und seziert werden. Unter diesen Einrichtungen befinden sich die Medikamentenlager. (PR 45)

Vaterbäume

Auf Aralon werden sogenannte Vaterbäume gezüchtet, riesige Bäume, von denen es hier etwa hundert Stück gibt. Jüngere Exemplare erreichen eine Höhe von dreihundert Metern bei einem Stammdurchmesser von dreißig Metern, ältere Bäume werden noch größer. Sie werden unter klinischen Bedingungen gezüchtet und später unter Schutzschirmen gehalten. Sie weisen eine große Biodiversität auf, an Wurzeln, Stamm und Ästen lebt eine oft endemische Tier- und Pflanzenwelt in einer quasi-symbiotischen Beziehung mit den Vaterbäumen. Die Vaterbäume sind Forschungslabore, in denen die Galaktischen Mediziner nach natürlichen Heilstoffen forschen. (PR-Arkon 8)

Bekannte Städte

  • Arat'la – Stadt auf dem Kontinent Doun (Sternensplitter 3)
  • Ewwi Din Dang – Kleinstadt an der nördlichen Begrenzung des Raumhafens von Venang Ammon. Hier befinden sich hauptsächlich Firmenbüros und Handelsniederlassungen, sowie einige spartanische Unterkünfte für Raumfahrer. (PR 1309)
  • Forungs – Stadt mit einem bedeutenden Raumhafen (PR-Arkon 8)
  • Hosool (PR 154)
  • Moghura – Kleinstadt, als Tagungsort für Sammler alter Musik bekannt (PR 376, S. 59)
  • Pasch – die früher mächtigste Stadt des Planeten, hat angesichts der Raumfahrt jedoch längst ihre Bedeutung verloren
  • Ordur-Pamaskan – Kleinstadt und Hafenstadt, in der es eine Reihe von schmuddeligen kleinen Kliniken gibt (PR-Arkon 8)
  • Venang Ammon – weitläufige Stadt, entstand im 4. Jahrhundert NGZ an dem östlichen Rand einer Hochebene des Äquatorialkontinents. Sie wird poetisch als Tor zu den Sternen bezeichnet. Der Rest der Hochebene wird von dem gleichzeitig entstandenen, neuen Raumhafen eingenommen, der mit beinahe 200.000 km2 alle bisherigen Anlagen in den Schatten stellt. (PR 1309)

Bekannte Orte und Landschaften

  • Grolturn – einer der wichtigsten Raumhäfen
  • Jetin-Park – eine große Gartenanlage unweit von Pasch
  • Mantarklinik – mit 120.000 Medikern und einem 500.000 Fachkräfte umfassenden Personal bedeutendste medizinische Einrichtung des Planeten auf dem Kontinent Rotrom. Das Motarium, ein Museum, in dem alle bekannten und von den Aras fabrizierten Krankheitserreger und Gifte ausgestellt sind, ist ein Teil der Mantarklinik. Eine Unterabteilung dieses Museums ist die Fundgrube. Hier werden alle Krankheitserreger, Gifte usw. gelagert und untersucht, die den Aras noch nicht bekannt sind. (PR 2040, PR-Arkon 7)

Geschichte

Die Aras ließen sich um das Jahr 3500 v. Chr. auf dem Planeten nieder und bauten ihn im Laufe der Jahrtausende zu ihrer Hauptwelt aus. (Blauband 14, S. 104)

Im Jahre 1984 besuchten die Terraner das System und setzten im Auftrag des Robotregenten verbrecherischen medizinischen Experimenten der Aras ein Ende. (PR 45)

Um 2072 traten die Báalols an Edmond Hugher heran und ermöglichten ihm eine langjährige medizinische Ausbildung auf Aralon, die er mit Bestnoten abschloss. (PR 109)

Zur Zeit des Vereinten Imperiums errichteten die Terraner auf dem Kontinent Doun einen Stützpunkt, der ihnen auch als Botschaft diente. Kommandant war im Jahre 2326 O'Day. Gegen Ende April fand auf Aralon eine Hetzjagd auf Hendrik Vouner statt, in dessen Besitz sich ein Zellaktivator befand. Nach der Überwindung einiger Schwierigkeiten erreichte er den Stützpunkt und übergab den Zellaktivator an Perry Rhodan. (PR 154)

Im Jahre 2328 war Aralon neben Arkon und Terra ein Hauptforschungszentrum, wo nach einer Möglichkeit gesucht wurde, für Anti-Molkex-Bomben mithilfe eines Hypertrons das B-Hormon hyperphysikalisch anzureichern. (PR 175, PR 176)

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Im Jahr 3587 wurde Aralon durch die Orbiter abgeriegelt. (PR 960)

Mitte Juni 1402 NGZ wurde der verletzte und unter dem Einfluss der Dunklen Befehle stehende arkonidische Imperator Bostich I. auf der Treib-Insel Vits auf Aralon behandelt. Ronald Tekener und Shallowain entführten ihn, um ihn dem Einfluss durch die Dunklen Befehle zu entziehen. Einige Tage zuvor rettete der Mediker Goloshir Sahira Saedelaere aus den Fängen des Mantar-Heilers Aspartamin. (PR-Arkon 7, PR-Arkon 8)

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Fußnote

  1. In PR 1309, Kap. 4 wird die Entfernung nach Sol irrtümlich mit 32.000 Lichtjahren angegeben.

Quellen