Sektor X (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Roman. Für den Schauplatz, siehe: Sektor X.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2966)
PR2966.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Genesis
Titel: Sektor X
Untertitel: Sie suchen nach der Proto-Eiris – und wollen in die Milchstraße
Autor: Michelle Stern
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 22. Juni 2018
Hauptpersonen: Atlan, Florence Hornigold, Tamareil, Fitz Klem
Handlungsort: Cetus
Stellaris (Serie):

Folge 64: »Fremde Welt« von Dieter Bohn

Glossar: Himmelsreifen von Tson / Sternenringe
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Atlan nimmt an, dass sich in Sektor X – dem verbotenen Gebiet im Himmelsreifen von Tson – ein Silo mit Proto-Eiris befindet. Fitzgerald Klems Amulett wird von diesem Silo angezogen und kann somit wie ein Kompass eingesetzt werden. Mit Schleichfahrt nähert sich die WOODES ROGERS einem Mond, der als Standort des Silos in Betracht kommt. Atlan, Klem, Tamareil, Florence Hornigold und der zu ihrer Besatzung gehörende Lee Nisg landen mit einem Beiboot. Sie wähnen sich unbeobachtet, doch der Nodhkari Alverdh lässt sich nicht so leicht abschütteln. Pond, einer von Alverdhs Lee-Söldnern, kann Nisg jederzeit orten.

Den Lee ist bekannt, dass die Nodhkaris etwas auf dem Mond suchen. Sie wissen nicht, worum es sich dabei handelt, aber sie beteiligen sich an der Suche und verkaufen den Nodhkaris alle ungewöhnlichen Artefakte, derer sie habhaft werden können. Das sind vor allem Hinterlassenschaften eines nicht mehr existierenden raumfahrenden Volkes. Tamareil übernimmt den Schatzsucher Haurrigh per Pedotransferierung. Mit Haurrighs Fluggerät wird der Mond erkundet. Das Amulett weist den Weg. In der Nähe eines Turmes, der anders aussieht als alle anderen auf dem Mond erhalten gebliebenen Artefakte, zeigt das Amulett plötzlich nichts mehr an. Ein mentaler Einfluss, der offensichtlich Eindringlinge fernhalten soll, sowie ein Störfeld, das den Weiterflug verhindert, werden wirksam. Man landet, geht zu Fuß weiter und stößt auf einen Schutthaufen, dessen Einzelteile Atlan an terranische Technik erinnern. Als Tamareil ein Objekt in die Hand nimmt, schießen plötzlich silbrige Tentakelbündel aus dem Boden hervor und greifen an. Selbst HÜ-Schirme bieten keinen Schutz vor den Strängen, die von Tamareil als Eitiden bezeichnet werden.

Die Angriffe hören erst auf, als Klems Amulett zufällig eine im Schutt liegende menschengroße Gliederpuppe berührt. Diese erwacht prompt zum Leben. Es ist ein von ES erschaffener Androide wie Homunk, allerdings ist er ebenso unfertig wie der Proto-Eiris-Silo auf diesem Mond. Den Turm hat er selbst gebaut. Er soll eine Nachbildung des Silos darstellen. Das Kunstwesen trägt den Namen Khon und ist auskunftsfreudig, weil zu den Neuankömmlingen sowohl der Träger eines Amuletts als auch ein Ritter der Tiefe gehören. Khon teilt mit, dass es vier hinter Diffusorfeldern verborgene Silos in Cetus gibt, mit deren Inhalt die Mächtigkeitsballung von ES neu geflutet werden kann. Die Einrichtung der Silos ist eine von mehreren Maßnahmen der Superintelligenz, durch die verhindert werden soll, dass die Mächtigkeitsballung im Falle ihrer Abwesenheit zerfällt. Die Proto-Eiris muss vor dem Einsatz von Wanderer programmiert werden. Nur ES, eine andere dazu bestimmte Superintelligenz oder zwei Personen, die eine Ritteraura tragen, können die Proto-Eiris aktivieren. Atlan geht recht in der Annahme, dass GESHOD besagte Superintelligenz ist. Sie ist allerdings viel zu jung; der Abfluss der Eiris ist zu früh erfolgt. Erst in fünfzig- bis hunderttausend Jahren wird GESHOD die ihr zugedachte Aufgabe erfüllen können. Die beste Nachricht ist: Die Terraner und ihre Verbündeten dürfen frei über den Einsatz der Proto-Eiris entscheiden. Würde man sie mit einer Art Sperrvermerk versehen, dann wären die damit gefluteten Bereiche der Mächtigkeitsballung für Superintelligenzen blockiert – auch für ES. Allerdings reicht die in den Silos gelagerte Menge nur für die Milchstraße, Cetus und Andromeda aus. Khon überlässt Atlan eine winzige Probe der Proto-Eiris. Diese wird im Zellaktivator gespeichert.

Da greifen Alverdh und die Lee-Söldner an. Die Eitiden leisten Widerstand. Alverdh versucht Klems Amulett zu rauben, doch als er es berührt, kommt es zu einer Energieentladung. Alverdh ist wie gelähmt. Eitiden zerren ihn unter den Erdboden und spucken seine Leiche wenig später wieder aus. Khon löst eine Verteidigungseinrichtung aus, durch die die Angreifer vertrieben werden. Pond, der davon ausgehen muss, dass er durch Alverdhs Tod alle Privilegien verlieren wird, sinnt auf Rache.

Atlan will nun schnellstmöglich in die Milchstraße zurückkehren, um seine neuesten Erkenntnisse mit der Menschheit zu teilen. Hierzu braucht er die Hilfe der Nodhkaris beziehungsweise der Gemeni vom Spross ZOI – schließlich handelt es sich Khons Angaben zufolge keineswegs um Feinde, sondern um potenzielle Verbündete. Einmal mehr muss Tamareil ihre besonderen Fähigkeiten einsetzen, um Atlan ein Gespräch mit Nadhnar zu ermöglichen, dem Bhal des Sprosses ZOI. Der allerdings hält Atlan aufgrund falscher Informationen, die er von Pond erhalten hat, für den Mörder Alverdhs. Er ist deshalb der Ansicht, der Arkonide habe nicht die moralische Befähigung, über die Zukunft der Mächtigkeitsballung zu entscheiden. Außerdem drängt die Zeit, denn durch das Eiris-Vakuum könnte der Moralische Kode des Universums gefährdet sein.

Atlan und seine Begleiter sollen verhaftet werden und müssen fliehen. Pond verfolgt sie. Er ist entschlossen, Atlan zu töten. Während Florence Hornigold und Nisg zum Beiboot der WOODES ROGERS zurückkehren, durchqueren Atlan, Klem und Tamareil das Tribar. Gemeinsam konnten der Menes und die Olkonorin das Amulett aktivieren. Das Tribar hat Kontakt mit einem Gegenstück erhalten, durch das es angezogen wird. Klem muss sein Amulett daher nicht zurücklassen.

Innenillustration