Der Imperator und das Ungeheuer

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 115)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Posbis
Titel: Der Imperator und das Ungeheuer
Untertitel: Atlan am Scheideweg: Friede oder Vernichtung – das ist die Frage!
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Freitag, 15. November 1963
Hauptpersonen: Thomas Cardif, Atlan, Reginald Bull, General Alter Toseff, Brazo Alkher, Stana Nolinow, Kutlos, Tasnor, Hepna-Kaloot, Hanoor
Handlungszeitraum: September 2103
Handlungsort: Saós, Arkon I, IRONDUKE, ZUMBASI, ein arkonidischer Robotraumer
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 14,
enthalten in Leihbuch 42

Handlung

Thomas Cardif alias Perry Rhodan ist dem Tode nah. Sein Zellaktivator verursacht eine krankhafte, explosive Zellteilung. Für sein Leiden macht er die Priester des Báalol-Kults verantwortlich. Für Heilung oder Rache ist er auf der Suche nach ihrem Heimatplaneten Trakarat. Die Spannungen zwischen dem Solaren Imperium und dem Großen Imperium sind auf einem neuen Höhepunkt, und Cardif-Rhodan kippt weiteres Öl ins Feuer. Um an die Koordinaten der Heimatwelt zu kommen, beschließt er, die Tempelanlage auf Saós einzunehmen. Leider ist dieser Planet offizieller Bestandteil von Atlans Reich, dessen Staatsgebiet durch die Solare Flotte verletzt wird.

Die Báalol-Priester auf Saós sind unzufrieden. Ihr Plan sah die komplette Evakuierung des Stützpunkts vor. Sie haben sich mehr Zeit erhofft, aber die schnelle Aktion der Terraner hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht. So sitzen sie fest und harren der Dinge, die kommen, entschlossen, nicht kampflos unterzugehen. Um die Wirkung zu vergrößern, schickt der Hohepriester Kutlós einen Notruf an Gonozal VIII.

Tausend Lichtjahre entfernt, am Rande des Sternhaufens Thantur-Lok: Der Leichte Kreuzer ZUMBASI der Terraner zieht einsam seine Bahn auf Überwachungsmission. Ein durchkommender Walzenraumer der Springer ist dem Kommandanten einen Blick wert. Er lässt die Walze gesetzeswidrig auf fremdem Hoheitsgebiet stoppen und durchsuchen.

Dieser Tropfen bringt das Fass zum Überlaufen. Imperator Atlan hat nicht vor, die terranischen Aktionen und die Anmaßung von Hoheitsrechten in arkonidischem Raumgebiet weiterhin zu tolerieren. Also schickt er eine Robotflotte unter Befehl von General Alter Toseff aus und lässt die terranische Flotte um Saós einkesseln.

Unter den Priestern kommt es zum offenen Eklat über die Entscheidungsfindung. Der Hohepriester wird von Hepna-Kaloot, einem seiner Untergebenen, zum Paloót-Spiel bis zum Tod herausgefordert. Nach der Wahl der Waffen bekämpfen sich beide.

Die Flotten stehen sich über dem Planeten gegenüber. Die Arkoniden sind mit ihrer doppelten Übermacht haushoch überlegen, aber Atlan zögert, seinen alten Freund anzugreifen. Ein Geheimgespräch mit Reginald Bull kann ihn von der Krankheit Rhodans und dessen Unzurechnungsfähigkeit überzeugen. Er verzichtet vorerst auf einen Angriff und toleriert einen direkten Angriff auf den Tempel.

Die IRONDUKE greift zusammen mit zehn Schweren Kreuzern die Befestigungsanlagen des Tempels an. Die aufgeladenen Energieschutzschirme der Bodenforts sind wirkungslos gegen kombiniertes Feuer von Projektilwerfern und Strahlgeschützen.

Während der Ablenkung durch die Raumschiffe infiltriert eine kleine Kommandogruppe unter Führung von Brazo Alkher und Stana Nolinow die zentrale Pyramide. Sie treffen auf den sterbenden Hohepriester. Auch kurz vor seinem Tod bleibt er ein treuer Diener des Hohen Báalols und nimmt sein Wissen mit. Zwei aufgegriffene Springer verhalten sich kooperativer. Sie geben Details über Trakarat bereitwillig weiter.

Am Ende des Tages ist es der Gelassenheit von Atlan und der Beharrlichkeit Bullys zu verdanken, dass ein galaxisweiter Krieg vermieden wurde. Der Geheimstützpunkt des Báalol-Kults besteht nur noch aus Trümmern und den Geistern der Verstorbenen. Zwar kennt Cardif-Rhodan nicht die genaue Position der Heimat seiner Gegner, aber mit einer gründlichen Recherche sollte es möglich sein, die Koordinaten zu ermitteln.