Die gestohlene Raumflotte

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 117)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Posbis
Titel: Die gestohlene Raumflotte
Untertitel: Der große Coup der kosmischen Diebe! – 992 Raumschiffe werden entführt!
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Freitag, 29. November 1963
Hauptpersonen: Stanislaus Jakobowski, Axel Wiener, Auris von Las-Toór, Atlan, Perry Rhodan, Gucky, Torero, Morkat
Handlungszeitraum: November 2103
Handlungsort: Drorah, Terra, Xorbaty, ODIN
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

In den ersten Wochen nach dem Tode Thomas Cardifs hat Perry Rhodan damit zu tun, die durch seinen Sohn verursachten Schäden im Solaren Imperium auszubügeln. Für private Trauer bleibt wenig Zeit.

Dann wird er aber von Atlan über Hyperfunk daran erinnert, dass die Akonen noch über die 1000 von den Arkoniden gelieferten Raumschiffe verfügen. Diese stellen nun eine potentielle Bedrohung dar. Auf einem fast unbewohntem Planeten zwischen Arkon und Terra treffen sie sich und verbringen einige Urlaubstunden; dabei besprechen sie das weitere Vorgehen. Der zwischen Atlan und Akon geschlossene Vertrag soll nicht offen gebrochen werden.

Die in der terranischen Handelsniederlassung auf Akon stationierten Stanislaus Jakobowski und Axel Wiener werden beauftragt, die Situation auf Akon zu erkunden. Insbesondere der Standort der Raumschiffe ist von Interesse. Zu diesem Zweck lässt man ihnen einen arkonidischen Kampfanzug samt Deflektorschirm zukommen. Dabei wird festgestellt, dass die terranische Niederlassung mit einem Energievorhang umgeben ist, der wie ein Transmitter wirkt und Hineintretende einige Dutzend Meter zurückwirft. Man kann ihn aber überfliegen. Bei der Rückkehr fällt den Akonen eine Unregelmäßigkeit auf; sie haben aber keine Beweise in der Hand.

Rhodan trifft mit der ODIN zu einem normalen Staatsbesuch auf Drorah ein. Mit ihm sind die Mutanten John Marshall, Gucky, Tako Kakuta, Ras Tschubai und Wuriu Sengu und einige Techniker gekommen. Mit einem planmäßigen Handelsraumer – der LIZARD – treffen Schaltkapseln ein, die wieder in die von Arkon erhaltenen Raumer eingebaut werden sollen, um die Robotsteuerung wieder zu aktivieren.

Die Einbauaktion beginnt mithilfe der Teleporter, die die Techniker an Bord der nur von außen bewachten Schiffe bringen. Kurz vor Abschluss aller Einbaumaßnahmen wird in einem der Schiffe durch Ungeschicklichkeit Alarm ausgelöst. Akonen kommen an Bord. Der beteiligte Teleporter, Tako Kakuta, muss fliehen, der Techniker muss sich verstecken, steht aber kurz vor der Entdeckung. Durch Kakuta informiert, befiehlt Rhodan Guckys Einsatz. Der Mausbiber lenkt die zwei Akonen ab und verhindert so, dass die Akonen den Techniker zu Gesicht bekommen. Anschließend platziert er einen der mittlerweile bewusstlosen Akonen auf dem Pol eines anderen Schiffes. Auf diese Weise geben die späteren Aussagen der akonischen Sicherheitskräfte kein klares Bild und der Rat von Akon kann sich nicht sicher sein, was wirklich ablief. Acht Schiffe werden allerdings nicht mehr auf Robotsteuerung umgestellt.

Dennoch haben die Akonen natürlich die terranische Mission in Verdacht. Nach der Vernichtung des systemumspannenden Blauen Schutzschirms haben sie mittlerweile einen weiteren Schirm um Drorah installiert. Dieser wird nun eingeschaltet und befindet sich so tief über dem Planeten, dass ein Eindringen von Raumschiffen mit Linearantrieb nicht möglich ist, da sie am Boden zerschellen würden. Am nächsten Morgen erscheint Auris von Las-Toór als Gesandte des Rates von Akon und beschuldigt die Terraner für die Ereignisse der Nacht. Auch der ihnen durchaus bekannte Gucky soll gesehen worden sein. Dieser kann aber bei der folgenden Durchsuchung des terranischen Handelspostens nicht entdeckt werden. Ein etwas später fingiertes Hyperfunkgespräch zwischen Rhodan und Atlan, das nur dem Zwecke dient, von den Akonen abgehört zu werden, überzeugt die Akonen halbwegs von Rhodans Unschuld. Außerdem gibt Atlan zu erkennen, dass er durchaus zu seinem jungen Bündnis mit Akon steht.

In der Folge erreicht Rhodan, dass eine Lücke in den Blauen Schirm über der terranischen Mission geschaltet wird. Glücklicherweise deckt diese Lücke auch den akonischen Raumhafen mit den nun präparierten 992 Raumern ab.

Atlan lässt den Robotregenten den Startbefehl geben und die Schiffe brechen aus. Sie nehmen Kurs auf eine blaue Sonne in fünf Lichtjahren Entfernung. Einem akonischen Überwachungskreuzer stellt es sich so dar, dass sich die Schiffe allesamt in diese Sonne stürzen und durch diverse Nuklearexplosionen eine Nova auslösen. Diese wird jedoch durch vorher in diesem System positionierte Robotbomben ausgelöst. Die 992 Raumer dagegen führen noch einige Transitionen durch und landen dann auf der vorher bestimmten unbedeutenden Welt Xorbaty, wo sie von allen akonischen Spuren gereinigt werden. In einem der Raumer befindet sich allerdings der akonische Techniker Morkat. Ihm wird später die Erinnerung genommen. Stattdessen glaubt er nun, dass er nach und nach die Kontrolle über die Schiffssteuerung gewann und das Schiff als einziges nicht in die Sonne stürzte. So präpariert, wird er dann später tatsächlich mit dem Raumer, einem Leichten Kreuzer, nach Akon entlassen.

Anmerkung

  • Hinweis: Im Silberband 14 - »Rhodans Sohn« wird die Handlung ganz anders wiedergegeben: Demnach wurde Thomas Cardif so rechtzeitig als falscher Perry Rhodan enttarnt, dass Atlan den Vertrag mit Akon über die Lieferung der 1000 Raumschiffe gar nicht mehr erfüllen musste; somit gab es auch keine »gestohlene Raumflotte«.