Saat des Verderbens

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 119)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Posbis
Titel: Saat des Verderbens
Untertitel: Der Scout ruft – und die kosmischen Säer kommen …
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Freitag, 13. Dezember 1963
Hauptpersonen: Arthur, Chester MacDowell, Perry Rhodan, Reginald Bull, Gucky, Ras Tschubai, Tako Kakuta
Handlungszeitraum: September 2104
Handlungsort: Snarfot
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 15,
enthalten in Leihbuch 43

Kurzzusammenfassung

Aus dem nahe M 13 gelegenen System Snarf werden von einem Wachkreuzer Signale unbekannter Herkunft angemessen. Ein Aufklärungsflug der IRONDUKE ermittelt als Quelle ein kleines Walzenschiff unbekannter Herkunft. Einer Logikauswertung des Robotregenten zufolge soll es sich bei dem Schiff um ein Scoutschiff handeln, welches die Position einer geeigneten Welt weitergibt. Nach einer kurzen Wartezeit der IRONDUKE taucht ein zweites, ungleich größeres Schiff im System auf. Es nimmt Kurs auf den Planeten und beginnt, Speckmoossporen auszusäen.

Mit drei Zerstörern brechen insgesamt neun Spezialisten und Mutanten zu einer Aufklärungsmission auf. Nach der Überwindung einiger Probleme an Bord der Schiffe und dem Einsatz eines Narkosegeschützes gegen die IRONDUKE, gelingt es, die Schiffe manövrierunfähig zu machen. Terranische Wissenschaftler können den Steuerungssystemen der beiden Raumer einige interessante Informationen entnehmen. So wurden sie und ein Ernteschiff gebaut, um Nahrungsprobleme auf der Welt ihrer Erbauer zu lösen. Da das Ernteschiff schon vor längerer Zeit verschollen ist, liegt es nahe, dass die Erbauer inzwischen ausgestorben sind.

Handlung

Der Scout folgt weiter seinem Auftrag. Er sucht neue Systeme auf und sondiert sie nach warmen Sauerstoffwelten ab. Nun ist er fündig geworden und sendet Signale aus, die den Säer zum Ziel führen sollen.

Auf Terra läuft derweil in einem Institut für extraterrestrische Lebewesen unter der Leitung von Dr. Chester MacDowell die Auswertung der Daten, die bisher über das Speckmoos und seine Verbreitung gesammelt wurden. Bisher zeichnet sich kein Mittel ab, mit dem sich die Pflanze wirksam und ohne Sekundärschäden bekämpfen ließe. So bleibt als einzig probates Mittel die Evakuierung von betroffenen Welten. Diese Aussichten gefallen den Regierungsmitgliedern nicht, allen voran Reginald Bull. Die Regierungskonferenz wird durch einen Dringlichkeitsruf unterbrochen. Die GOLF VON MEXICO, ein Schwerer Kreuzer der TERRA-Klasse, hat nahe M 13 einen Hyperfunkspruch unbekannter Quelle aufgefangen. Er kommt aus dem als unbewohnt registrierten System Snarfot. Sofort lässt Perry Rhodan die IRONDUKE startklar machen.

Nach einem mehrstündigen Flug durch den Linearraum trifft das Schiff ein. Quelle der Funkaktivitäten ist ein etwa 100 Meter durchmessender Walzenraumer. Da eine Logikauswertung des Robotregenten auf Basis der Beobachtung durch die Azgonen ergeben hat, dass es sich um drei verschiedene Schiffe handelt, welche das Speckmoos verteilen, geht die Besatzung außerhalb des Systems in Warteposition.

Das Saatschiff kommt aufgrund technischer Probleme nicht voran. Abstimmungsprobleme zwischen den einzelnen Kommandosteuerungen führen zu einer Verspätung. Erst einige Tage nach Erhalt der Nachricht des Scouts trifft das Schiff bei Snarfot ein. Nach einer ausgiebigen Reparatur durch den Robot Arthur geht das Saatschiff zur Landung über und entlässt tausende seiner Saatroboter.

Auf der IRONDUKE machen sich drei Teams, jeweils bestehend aus einem Teleporter, einem weiteren Mutanten und einem Spezialisten, mit je einem Zerstörer auf den Weg. Das Team um Tako Kakuta macht sich auf den Weg zum Scout, während die Teams um Gucky und Ras Tschubai auf dem Planeten in der Nähe des Saatschiffes landen. Zu den weiteren Besatzungsmitgliedern gehören unter anderem Samy Goldstein, Wuriu Sengu, André Noir und Dr. MacDowell.

Schon kurz nach der Ausschleusung wird die IRONDUKE durch die Steuerorgane des Saatschiffes entdeckt. Das Schiff feuert mit seiner einzigen Waffe, einem Narkosegeschütz, und schaltet so die Besatzung der IRONDUKE für mehrere Stunden aus.

Auf dem Scout erlebt Kakuta eine böse Überraschung. Er wird von Arthur eingefangen und aus der nächsten Luftschleuse geworfen. Glücklicherweise trägt er einen Raumanzug. Auch der zweite Anlauf scheitert, Arthur ist wieder zur Stelle. Diesmal wird Kakuta paralysiert und aus seinem Raumanzug heraus geholt.

Der Empfang für Gucky und Ras Tschubai an Bord des Saatschiffes ist nicht freundlicher. Schon kurz nach der Ortung von organischen Eindringlingen schickt das positronische Triumvirat seine Wächter aus: bewaffnete, tropfenförmige Roboter, die gegen Waffenfeuer sowie Telekinese beinahe immun sind.

Während die Besatzung der IRONDUKE ausgeschaltet ist und die Teleporter beschäftigt sind, landen die drei Zerstörer unweit des Saatschiffes. Von den Saatrobotern unbeachtet, nähern sich sechs Personen vorsichtig dem Schiff. Dr. MacDowell trifft in einem Dickicht auf eine einheimische Lebensform und wird von ihr zu Fall gebracht. Er stürzt unglücklich und bricht sich das Rückgrat.

Gucky findet während der Flucht das Steuerzentrum des Saatschiffes. Mit einigen Spielereien an den drei Kommandanten macht er diese aufgrund von auftretenden Systemausfällen verhandlungsbereit. Auf der IRONDUKE erwacht die Mannschaft. Eine gezielte Energiesalve macht den Scout manövrierunfähig. Arthur wird von den Schäden abgelenkt und lässt Kakuta einfach liegen. Ein Einsatzkommando setzt über und entert das Schiff.

Nach einer erfolgreich geschlagenen Schlacht erfahren die Terraner durch die Bordgehirne des Saatschiffes weitere Informationen über die Bestimmung der einzelnen Schiffe. So handelt es sich bei ihnen um die Vorhut eines kybernetisch hochentwickelten Volkes. Sie sorgen für die Verbreitung des Speckmooses, damit es später durch ein Ernteschiff eingesammelt und nach Hause gebracht werden kann. Allerdings ist das Ernteschiff schon längere Zeit verschwunden. Genauere Angaben über ihre Erbauer und die seit ihrer Fertigstellung vergangene Zeit können die Kommandanten nicht beantworten. Dies ist nicht Teil ihrer Programmierung, die sich anscheinend in Sachen der Logik grundlegend von denen terranischer oder arkonidischer Positroniken unterscheidet.