Museum der Archäonten (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Museum der Archäonten.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1471)
PR1471.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Cantaro
Titel: Museum der Archäonten
Untertitel: Sie finden den Weg nach Amagorta – und werden Zeugen der Ewigkeit
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1989
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Atlan, Gucky, Valinet, Sailor, Ginnimar, Donovan
Handlungszeitraum: Mai 1146 NGZ
Handlungsort: Amagorta-Black Hole
Risszeichnung: MONTEGO BAY von Christoph Anczykowski
(Abbildung)
Computer: Die Herren der W A S?
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Amagorta stellt sich als Schwarzes Loch heraus, das sich nahe dem Zentrum der Milchstraße befindet. Im Mai 1146 NGZ begibt sich Perry Rhodan mit einigen Begleitern unter den Ereignishorizont. Dort stoßen sie auf einem von zwei Planeten, die die Singularität umkreisen, auf eine Pyramide, in der die Geschichte der Archäonten wiedergegeben wird:

Diese nennen sich selbst Amarena und bauen die Schwarzen Sternenstraßen auf, die sie anderen Völkern durch die Vergabe von Lizenzen zur Benutzung überlassen. Im Laufe der Jahrtausende wächst das Netzwerk der Sternenstraßen auf eine Größe von hundert Millionen Lichtjahren. Die Amarena verlieren schließlich die Übersicht, so dass es zu massiven Problemen bei der Benutzung der Straßen kommt, die zu Chaos und Kriegen führen. Schließlich werden alle Lizenzen gelöscht, womit sämtliche Schwarzen Löcher unbefahrbar werden. Nach Jahrhunderttausenden der Wanderung suchen die Amarena nach einem letzten Zufluchtsort: Amagorta. Sie koppeln dieses und die umgebenen Black Holes vom Netz der Schwarzen Sternenstraßen ab, streichen sie aus den Datenbanken und ziehen sich zurück.

Handlung

Die Auswertung der auf Angermaddon erbeuteten Daten ergibt, dass es sich bei Amagorta um ein Schwarzes Loch handelt, das sich 2940 Lichtjahre in Richtung galaktischer Eastside vom Zentrum der Milchstraße entfernt befindet. Die Entfernung zum Solsystem beträgt 33.200 Lichtjahre. Das Black Hole wird im Mai 1146 NGZ von zehn cantarischen Buckelschiffen bewacht, die jedoch von mehreren Robotraumern der WIDDER abgelenkt werden können, so dass Perry Rhodan mit der Space-Jet TUCANA in das Schwarze Loch einfliegen kann. Begleitet wird der Terraner von Atlan, Homer G. Adams, Gucky, den Anoree Degruum, Shyrbaat und Gavval und dem Nakken Ayshupon.

Unter dem Ereignishorizont stößt die Space-Jet auf zwei Planeten, die die Bezeichnungen Machra I und II erhalten, und eine große Raumstation. Dort findet man nach längerer Suche einen Gegenstand, der in seinem Äußeren einem Raumschiff unbekannter Bauart gleicht. Ansonsten ist die Station vollständig geräumt. Während Machra I einem Blitzerangriff im 5. Jahrhundert NGZ zum Opfer gefallen ist, befindet sich auf Machra II eine verlassene Stadt, bei der ein Areal mit thermonuklearer Schlacke zu finden ist. Die Bauwerke der Stadt vermitteln den Eindruck einer geordneten Evakuierung, da sämtliche Inneneinrichtung gewissenhaft entfernt wurde. Als Gucky die Anwesenheit eines Nakken wahrnehmen kann, warnt Ayshupon die Gefährten. Kurz darauf stößt Rhodan in einer Pyramide auf eine Konsole, mit der er die »Vier Tage der Vergangenheit«-Show aktiviert. Diese Präsentation stammt von dem Viperter Valinet und gibt die Geschichte der Archäonten wieder:

Vor fast drei Millionen Jahren entwickelt sich das humanoide Volk der Viperter auf einem Planeten im Zentrum der Galaxie Maudaan. Sie besitzen eine hochstehende Ethik und benutzen ihre Vormacht, um den Frieden in ihrer Galaxie zu verbreiten. Diese Epoche endet, als das Wandervolk der Eskuquel Maudaan besucht. Da beide Völker ihre gemeinsame Abstammung von den V'Aupertir erkennen, entschließen sie sich, gemeinsam in den Asteroidenstädten der Eskuquel auf kosmische Wanderung zu gehen. Sie nutzen dabei eine Technologie der Eskuquel, die die Reise auf den Schwarzen Sternenstraßen ermöglicht. Die erste Etappe ist die Galaxie N'Entyl, wo sich die mittlerweile zusammengeschmolzenen V'Aupertir-Abkömmlinge den Namen Amarena (das Volk) geben.
Etwas mehr als 110.000 Jahre nach diesem Exodus entbrennt in Maudaan ein langer Krieg. Die Großmächte in diesem Konflikt sind die baumähnlichen Nolosff und die im Wasser lebenden Muunia. 10.000 Jahre später kehren die Amarena nach Maudaan zurück, um eine Insel des Friedens aufzubauen. In der Zwischenzeit haben sie ein regelrechtes Netz der Schwarzen Sternenstraßen errichtet und die jeweiligen Schwarzen Löcher mit entsprechenden Steuerstationen ausgestattet. Den beiden Großmächten werden je fünf Strecken der Schwarzen Sternenstraßen zur Verfügung gestellt, in der Hoffnung, dass die Kontrahenten in Zukunft einander aus dem Weg gehen. Tatsächlich vernachlässigen Nolosff und Muunia ihren Krieg, und nach über 2000 Jahren erlischt der Konflikt vollends.
Ermutigt durch diesen Erfolg, vergeben die Amarena weitere Lizenzen an andere Völker Maudaans, und nach 40.000 Jahren herrscht in der ganzen Galaxie Frieden. Daraufhin verbreiten die Amarena das gleiche System in den umliegenden Galaxien. Missbrauch der Sternenstraßen wird mit dem Entzug der entsprechenden Passagekodes bestraft; so entstandene Kriegsgebiete werden damit lahmgelegt. Nach weiteren 100.000 Jahren gehören dreizehn Galaxien zur Friedensinsel der Amarena. Maudaan ist zum Kern des Netzwerks der Schwarzen Sternenstraßen geworden, das mittlerweile hundert Millionen Lichtjahre umfasst. Längst haben die Amarena die Übersicht verloren, was zu massiven Problemen bei der Benutzung der Straßen führt. Spannungen unter befriedeten Völkern nehmen zu, und neue Konflikte brechen aus. Der Zorn richtet sich dabei auch gegen die Amarena selbst.
Die Nolosff und die Muunia sind bereits seit 50.000 Jahren Verbündete. Es gelingt ihnen, schneckenähnliche Symbionten in eine der Asteroidenstädte einzuschleusen. Die Symbionten übernehmen die Kontrolle über die Stadt und benutzen sie, um die Friedensinsel zu zerstören. Viele Stationen des Netzwerkes werden vernichtet, und Lizenzen anderer Völker gelöscht oder verändert. Damit brechen in den dreizehn Galaxien Chaos und Kriege aus. Als es nach mehreren Jahren gelingt, die Symbionten auszulöschen, ist die ehemalige Friedensinsel ein einziger Kriegsschauplatz. Die Amarena löschen alle Lizenzen und machen damit sämtliche Schwarzen Löcher unbefahrbar, bevor sie selbst diesen Bereich verlassen. Die meisten Kampfhandlungen kommen anschließend zum Erliegen.
Die Amarena werden in den folgenden Jahrzehntausenden wieder zu Nomaden. Mit ihrer Wanderung geht eine neue Blüte des technischen Fortschritts einher. In dem Bewusstsein, dass ihr anhaltendes Festhalten an der Körperlichkeit und dem Technologiefortschritt evolutionär zum Aussterben ihrer Rasse führen muss, vergehen mehr als 200.000 Jahre, bevor das »Zeitalter des Geistes« beginnt. Die Amarena beabsichtigen nicht, sich zu einer Superintelligenz zu entwickeln, machen jedoch eine 100.000 Jahre andauernde Entwicklung durch, die Technologie nur noch nebensächlich für sie macht und eine Konzentration auf ihr Inneres bewirkt. Genetische Anpassungen führen dabei auch zu einer äußerlichen Veränderung.
Während die Amarena körperlich nahezu unsterblich werden und gleichzeitig die Fortpflanzungfähigkeit praktisch versiegt, steigt die Sehnsucht nach einem letzten Zufluchtsort: Amagorta. Als sie schließlich ein geeignetes Schwarzes Loch beim Zentrum einer abgelegenen Galaxie ausfindig machen können, koppeln sie dieses und die umgebenen Black Holes vom Netz der Schwarzen Sternenstraßen ab und streichen sie aus den Datenbanken. Vor ihrem endgültigen Rückzug ernennen sie die Anoree zu den Verwaltern der Sternenstraßen, und der unsterbliche Viperter Valinet erstellt die »Vier Tage der Vergangenheit« für die Nachwelt.

Nachdem die multimediale Aufzeichnung geendet hat, setzt Rhodan die Untersuchung des Bauwerkes fort. Der Nakk Ermancluq, der beauftragt wurde, den Terraner zu töten, erscheint plötzlich und nimmt ihn gefangen.

Innenillustration