Moothusachs Schatz

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2944)
PR2944.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Genesis
Titel: Moothusachs Schatz
Untertitel: Der Mentor hat nur ein Ziel – er will sein Lebenswerk retten
Autor: Leo Lukas
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 19. Januar 2018
Hauptpersonen: Moothusach, Monkey, Corona Fermatricz, Muraabod
Handlungszeitraum: 5. Dezember 1551 NGZ
Handlungsort: IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN (Raumschiff)
Report:

Ausgabe 516

Glossar: Balkenroboter / Collagen-Technologie / IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN; Waffendome /  Wikipedia-logo.pngSavant
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Moothusach kommt auf Sevthoo zur Welt, einer abgelegenen Kolonialwelt des Goldenen Reiches, die zur neuen Heimat für 6000 Sektierer geworden ist. Diese Thoogondu glauben, sie müssten den »alten gondischen Kampfgeist« wiedererlangen, um zu verhindern, dass ihr Volk degeneriert. Moothusach, ein Tüftler und Logiker, ist für dieses Leben nicht geeignet. Sein Vater schmuggelt ihn in ein Versorgungsschiff, mit dem Moothusach einen anderen Planeten erreicht. Er tritt eine Stelle als Hilfskraft im Forschungskral, einem ausgelagerten Institut der gondischen Multiversität an, stellt seine Fähigkeiten unter Beweis und arbeitet sich langsam hoch. Er tritt in die Dienste des Neurotronikers Kortoo, der einen neuen Assistenten sucht. Kortoo ist ein Mentor; er betreut eine der wenigen echten Neurotroniken des Goldenen Reiches.

Neurotroniken sind mehr als nur Hochleistungsrechner, nämlich künstliche Intelligenzen mit eigenem Bewusstsein. Es handelt sich um Biopositroniken mit Anteilen von Hooris-Kristallen und lebendem Plasma, welches eine Symbiose mit einer besonderen Pilzart eingeht. Diese Neurofungi haben hypnosuggestive Eigenschaften und werden von manchen Thoogondu für intelligente Wesen gehalten. Mentoren »erziehen« die KIs und achten darauf, dass sie bei der Befolgung der für sie geltenden Gesetze (»Drei Hierarchien«) nicht in einen inneren Konflikt geraten, aus dem sie sich nicht mehr befreien können. Moothusach lernt viel von seinem Meister, will aber irgendwann auf eigenen Beinen stehen und trennt sich von ihm. In langen Wanderjahren erarbeitet er sich einen so guten Ruf, dass er eines Tages die Ehre hat, Initialmentor zu werden, das heißt, er darf eine eigene Neurotronik erschaffen. Hierbei muss er sich gegen das junge Genie Muraabod durchsetzen, einen aus gutem Hause stammenden Thoogondu, mit dem er in den folgenden Jahren zusammenarbeitet.

Moothusach betrachtet die traditionsgemäß nach ihm benannte Neurotronik als sein Kind. Er ist nicht erfreut über die Einbindung der KI in das Geheimprojekt Hermetischer Komplex. Da er nicht in die Ziele des Projekts eingeweiht wird, stellt er in der Gewitterschmiede unautorisierte Nachforschungen an und handelt sich damit großen Ärger ein. Er wird aus seinen Diensten entlassen und Muraabod wird sein Nachfolger. Moothusach muss froh sein, am Leben bleiben zu dürfen und die Neurotronik nicht verlassen zu müssen. Er muss dulden, dass ein Exempel an der Neurotronik statuiert wird. Sein Nachfolger ist der Meinung, die Hierarchien könnten dazu führen, dass die KIs im Falle des Versagens eines Gondus selbst die Macht übernehmen würden. Muraabod implementiert deshalb ein Codewort, mit dem sich Moothusachs Neurotronik sofort ausschalten lässt. Moothusach ist hiermit nicht einverstanden und es gefällt ihm nicht, dass die im Grunde pazifistisch eingestellte Neurotronik an der Ausdehnung des Gondunats in die alte Heimat der Thoogondu mitwirken soll. Die Neurotronik wird in einem Geheimraum der IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN installiert.

Diesen Geheimraum betritt Monkey am 5. Dezember 1551 NGZ, nachdem sich die GORATSCHIN fest in der Hand der Neuen USO befindet. Mamu Sondhake hat bereits erkannt, dass die Collagen-Roboter nicht von der Zentralpositronik der GORATSCHIN aktiviert worden sind, sondern von einem zweiten, übergeordneten Bordgehirn. Sondhake warnt Monkey rechtzeitig vor neuen Aktivitäten des zweiten Bordgehirns. Tatsächlich entstehen Collagen-Roboter, die sofort angreifen. Der Oxtorner macht sie unschädlich, aber Moothusach nutzt den Moment, um die junge USO-Spezialistin Corona Fermatricz als Geisel zu nehmen. Gleichzeitig zielt Muraabod mit einer Strahlwaffe auf die Neurotronik, bereit, den Rechner zu vernichten, damit der Neuen USO keine brisante Daten in die Hände fallen – etwa über eine verdeckte Operation von 100 Halbraum-Traktoren und 4000 Thoogondu-Kampfschiffen in der Milchstraße. Diese Mission wird von Oberbefehlshaber Zatholon von Bord der HARUURID kommandiert. Die Schiffe haben Aufladestationen für Hooris-Kristalle an Bord und befinden sich schon seit 1538 NGZ in der Milchstraße.

Der Schutz seines »Kindes« ist für Moothusach wichtiger als die Unterwerfung der Milchstraßenvölker. Er schießt Muraabod nieder, bevor dieser auf die Neurotronik feuern kann, doch der sterbende Mentor kann noch das Codewort aussprechen, wodurch die Neurotronik mit der Selbstzerstörung beginnt. Moothusach kann den Prozess nicht rückgängig machen, aber mit Monkeys Erlaubnis die »Vereisung« der Hooris-Kristalle veranlassen. Auf diese Weise wird die Neurotronik ins Land der Träume geschickt und die Selbstvernichtung gestoppt. Die Neurotronik muss im Schlafmodus bleiben. Moothusach will aber versuchen, Datenpakete zu extrahieren, die er Monkey zum Dank für die Rettung der Neurotronik überlassen würde.

Innenillustration