Thoogondu

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Die Thoogondu sind ein Volk aus der Galaxie Sevcooris. Sie selbst nennen sich auch das Vertriebene Volk (PR 2900) und sehen sich als das verlorene Volk. (PR 2905)

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Heft: PR 2914
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Heft: PR 2971 – Innenillustration
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Erscheinungsbild und Physiologie

Die Thoogondu sind Humanoide, die leicht mit einem Kolonialterraner verwechselt werden könnten. (PR 2901, S. 7) Sie sind allerdings etwas fragiler und werden zwischen 1,70 und 2,20 Metern groß. (PR 2902 – Glossar)

Ihre Schädel sind haarlos. Sie haben große, dunkle, mit Lidern und Nickhäuten versehene Augen, ihre Wangen sind stark ausgeprägt. Die Nase ähnelt der des Menschen. Die Haut ist bleich, mit zahlreichen blauen Adern durchzogen, welche bei Aufregung anschwellen können. Die Lippen sind voll und rot. Die Hände weisen jeweils sechs Finger mit zwei Außendaumen auf. Von der Stirn bis auf den Nacken und Rücken zieht sich ein aus sechseckigen, etwa daumennagelgroßen Platten bestehender Knochenpanzer. (PR 2901, S. 7) In beweglicheren Bereichen herrschen länglichere Platten vor. Der Panzer ist bei Männern grau, bei Frauen hat er einen rötlichen Stich. Die Wirbelsäule ist sehr flexibel, so dass sich die Thoogondu einrollen können. Die Beine sind kräftig und die Hüften breit ausgestellt. (PR 2902 – Glossar)

Will ein Thoogondu jemanden grüßen oder ihm die Ehre erweisen, richtet er sich auf und biegt die für gewöhnlich gekrümmte Wirbelsäule durch. Dadurch kann er deutlich größer wirken. (PR 2905, S. 5) Durch das Zusammenkneifen der Augen äußert er seine Verlegenheit. (PR 2914, S. 32)

In Gefahrensituationen, wenn sie keine andere Chance zum Entkommen sehen, rollen sich Thoogondu ein und vertrauen auf ihren Rückenpanzer. Sie sind ausgezeichnete Schwimmer. (PR 2936, S. 45)

Sie sind fähig zur Infrarotsicht bis zu einer Wellenlänge von 10 µm. (PR 2901, PR 2937 – Glossar) Im infraroten Licht schillern die Frauen der Thoogondu vielfarbig. (PR 2902 – Glossar) Die Infrarotsichtigkeit der Thoogondu ermöglicht ihnen sogar das so genannte Schattensehen mit geschlossenen Augen – sie erkennen so flimmernde Umrisse ihrer Umgebung. (PR 2935, S. 41) Dafür endet ihr Farbsehen bei kürzeren Wellenlängen früher, das heißt, sie erkennen grün als gelb, während blaue und violette Töne ihnen schwarz erscheinen. (PR 2937 – Glossar)

Neben der Lungenatmung spielt auch die Porenatmung eine wichtige Rolle. Daher sind die Knochenplatten der Thoogondu mit feinen Kanälchen durchzogen. (PR 2904, S. 10) Zu den Erkrankungen der Knochenplatten gehört die Knochenkrätze. (PR 2905, S. 26)

Die Kleidung der Thoogondu lässt oft den Oberkörper frei und wirkt wie eine Art Gaze. (PR 2902 – Glossar)

Charakterisierung

Die Thoogondu haben eine sehr kleine soziale Distanz und bevorzugen den Aufenthalt in Gruppen. (PR 2901, S. 25) Schließt sich eine Person einer Gruppe an, so wird für sie, unabhängig von ihrem sozialen Status, immer Platz gemacht, da schließlich niemand gerne alleine stünde und die Gruppe immer verstärkt werden solle. (PR 2911, S. 6, 16)


Bekannte Thoogondu

Gesellschaft

Politik und Regierung

Die Gesellschaft der Thoogondu wird vom Gondunat bestimmt. (PR 2900)

Siehe Hauptartikel: Gondunat

Sitten und Gebräuche

Die Thoogondu pflegen einen formvollendeten Totenkult, indem sie die sterblichen Überreste desintegrieren und in Fhaagon-Kugeln aufbewahren lassen. (PR 2905, S. 21) Selbst wenn die Leiche des Verstorbenen nicht gefunden werden konnte, fertigen die Dissolvii so genannte Trost-Kugeln an, die genauso behandelt werden wie die Fhaagon-Kugeln. (PR 2905, S. 49) Es sind aber auch andere Begräbnisarten bekannt. So kann die verstorbene Person von der so genannten Gefolgschaft des Todes, der gondischen Entsprechung einer Trauergemeinde, verabschiedet werden. Der Leichnam wird in einer Totentasche dem Weltall überantwortet. Dabei wendet die Gefolgschaft die leeren Handflächen dem All zu: Das Leere wird dem Leeren zugewandt. Im Anschluss nehmen die Trauernden rituelle Gegenstände, die »Kleinigkeiten des Lebens«, in die Hände. Im Glauben der Thoogondu gehen die Verstorbenen in die Eisgrube, die sich erst am Ende der Zeit füllen wird. (PR 2937, S. 14)

Zu einer anderen Form der Ahnenverehrung gehören die Ahnenantlitze. (PR 2937, S. 16)

In der vorgeschichtlichen Zeit wurden auch die Asteroiden des Trümmerrings von Thoo verehrt: Sie wurden für Gesichtslose Wächter gehalten – höhere Wesen, die die Thoogondu behüteten. (PR 2937, S. 21) Eine nicht näher bekannte Rolle spielen die Stillen Sternenmächte. (PR 2937, S. 17)

Besucht ein Thoogondu eine Welt außerhalb des Goldenen Reiches, so führt er bei der Rückkehr eine rituelle Waschung seiner Augen durch. (PR 2905, S. 26)

Von der Schwester/dem Bruder eines Ghuogondu/einer Ghuogonda wird erwartet, dass sie/er den jeweiligen Thronfolger heiratet, sobald dieser zum Garanten wird. (PR 2914, S. 14) Die Geschwisterehe ist aber nicht nur den Eliten der gondischen Gesellschaft vorbehalten, sondern sie ist ganz allgemein üblich und existiert gleichberechtigt neben der Partnerschaft nicht Verwandter. Die Heirat wird von den Thoogondu als das Versprechen des Immerzu Zugewandten Gesichtes beschrieben. Während dieser Zeremonie werden die Rückenschilde des Brautpaares mit bunten Schärpen verbunden. Danach wird das Lied der Gemeinschaft angestimmt, das meistens von der (Schwieger-)Mutter oder einer anderen nahen Verwandten vorgetragen wird. (PR 2937)

Freizeitaktivitäten

Thoogondu lieben Musik, insbesondere Chorgesänge. Zu den berühmtesten Interpreten gehört der Shaur-Chor. (PR 2905, S. 12) Zu den bekanntesten Musikinstrumenten gehört die Annamthar, deren größter Virtuose Meister Lanhuunir war. (PR 2914, S. 17) Das Singen im Chor ist so weit verbreitet, dass sogar die Raumschiffe über einen regelmäßig übenden Bordchor verfügen (bekannt ist zum Beispiel die »Hymne des verlorenen Händlers«). (PR 2937, S. 44)

Ein weit verbreitetes Blasinstrument ist die Tressodh. (PR 2937, S. 48)

Ihre Wärmebilder (auch Thermobilder genannt) berücksichtigen das Infrarot, so dass ihnen die von Terranern erstellten Bilder als kalt und eintönig vorkommen. (PR 2902 – Glossar) Auch die Bildhauerkunst wird bei ihnen kultiviert – die gondischen Sphärenskulpturen stellen einen Übergang zwischen der Malerei und der Plastik dar. (PR 2905, S. 5)

Sie treiben sehr gerne eine Sportart, die an das altterranische Badminton erinnert. Die berühmtesten Spieler werden mit überdimensionierten Denkmälern geehrt. Zu den absoluten Stars dieser Sportart gehören: Ristwuunge, Reuttesch, die Kulinoor und der unerreichte Meister Waniicz. (PR 2904, S. 26) Auch Spiele, die die virtuelle Realität abbilden, sind beliebt: Die Geflechtspiele ermöglichen extrem realistische Erlebnisse. (PR 2914, S. 15)

Eine sehr oft von den Thoogondu verwendete Droge heißt Luooma. (PR 2904, S. 27) Es gibt auch ein Getränk, das dieser Droge im Aussehen ähnelt, aber keine berauschende Wirkung entfaltet. Es wird Pseudo-Luooma genannt. (PR 2935, S. 5)

Thoogondu rauchen mithilfe der Duftpfeifen bestimmte Krautmischungen, die von so genannten Schmauchdesignern entworfen werden. (PR 2937, S. 5, 17)

Zur Pflege ihrer Rückenpanzer verwenden sie langstielige Schildschaber. (PR 2937, S. 15)

Kulinarisches

Ein weit verbreitetes, scharf schmeckendes Getränk heißt Ghurik. (PR 2905, S. 51)

Die Thoogondu lieben Sorbets und genießen sie in Kryokelchen, speziell für diesen Zweck entwickelten, isolierenden Gläsern. (PR 2937, S. 6) Sie genießen auch eingelegte Shevke-Früchte. (PR 2937, S. 9)

Zu den bekannten Speisen der gondischen Küche gehören die Salzpilze, deren Hüte ausgelöffelt werden. (PR 2937, S. 15) Daneben sind auch Pilze in Sauerpulver als Speise bekannt. (PR 2937, S. 48)

Sprache

Die Sprache der Thoogondu ist das Gondunin. (PR 2902)

Technologie

Architektur

Die Architektur der Thoogondu basiert auf der Verwendung von auf der Spitze stehenden Tetraedern (quadratischen Pyramiden). Mehrere solcher Elemente werden oft zu einem Turm zusammengefasst, wobei die einzelnen Pyramidem mit der Höhe immer breiter werden. Durch die Verbindung von mehreren solchen Türmen zu einer Struktur entstehen ausladende, mit zahlreichen Stegen und Brücken miteinander verbundene Gevierte, die das Bild der gondischen Städte prägen. (PR 2936, S. 43)

Raumschiffe

Darstellung bekannter Thoogondu-Raumer
Grafik von Benutzer: HeinzG

Darstellung einer Leerraumfähre der Thoogondu
Grafik von Benutzer: HeinzG

Die Thoogondu verwendeten zuerst Doppelsphärenschiffe (PR 2937, S. 8) und Trisphärenraumer (PR 2905, S. 26) Ab dem Zeitpunkt des Zerwürfnisses mit ES, als sie ihre ursprüngliche Heimat verließen, wurden Pentasphärenraumer eingeführt. (PR 2901, S. 10)

Von den Pentasphärenraumern sind der LFG die GARANT-, THOODID- und die AUSCA-Klasse bekannt. Vor dem Exodus legten die Thoogondu in der Milchstraße zahlreiche Basen mit Werften an, an denen Raumschiffe für die Rückeroberung eingelagert wurden. Unter diesen Schiffen befanden sich auch Trisphärenraumer. (PR 2969, S. 6)

Für die Rückkehr in die Milchstraße setzen die Thoogondu sogenannte Leerraumfähren ein. Diese transportierten eine größere Anzahl von Raumschiffen von Sevcooris in die Milchstraße.

Waffen

Neben Impulsgeschützen und Desintegratoren werden vor allem Lokator-Torpedos eingesetzt. (PR 2902)

Weitere Technik

Im Gondunat werden Kollten-Schirme eingesetzt, die die Arbeitsweise eines Paratrons und eines Deflektors vereinen. (PR 2902, S. 25)

Es werden Neurotroniken verwendet. (PR 2901)

Die Existenz von Parabegabten ist den Thoogondu wohlbekannt. Sie verwenden den Para-Neutralisator, um solche Fähigkeiten zu dämmen. (PR 2902) Die Parafalle ist ihnen ebenfalls bekannt. (PR 2935, S. 31)

Zu den Geräten, die der Veränderung von Persönlichkeit dienen, gehört der Rememorator-Helm. (PR 2935, S. 42)

Die Thoogondu sind in der Lage, die Vorgänge im Inneren der Sterne zu beeinflussen. Sie benutzen hierzu die Gravitationssuspensoren. (PR 2937, S. 39)

Geschichte

Das Erste Gondunat

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Heft: PR 2937
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Die Thoogondu entwickelten sich auf dem Planeten Thoo im Madurant-System in der Zwerggalaxie Cooris. (PR 2905, S. 28) Im Jahr 35.066 v. Chr. verließen sie zum ersten Mal ihren Heimatplaneten und dreieinhalb Jahrhunderte später erreichten sie unter Kommandant Zokhuulin zum ersten Mal ein anderes Sonnensystem. Im Jahr 33.680 v. Chr. brachen sie zur Milchstraße auf und riefen dort 33.490 v. Chr. das Gondunat aus. (PR 2905, S. 41)

Wenige Jahrhunderte später fanden die Thoogondu Spuren der Wirkung einer höheren Macht und entdeckten nach einer Jahrhundertsuche Wanderer, der von dem Gondu Sholuud betreten wurde. ES bot Sholuud die Zelldusche an und die Thoogondu wurden zum Hilfsvolk der Superintelligenz. Der Gondu erhielt später einen Vitalenergie-Akkumulator, der vom Herrscher auf den Thronfolger weitergegeben wurde. (PR 2905, S. 42)

Anmerkung: Die Thoogondu fanden die Hinweise des Wirkens von ES »wenige Jahrhunderte«, nachdem sie das Gondunat ausriefen. Die Suche nach Wanderer dauerte »über einhundert Jahre«. Die Thoogondu dürften somit etwa im 33. Jahrtausend v. Chr. zum Hilfsvolk von ES berufen worden sein. Diese Annahme wird auch dadurch gestützt, dass die ununterbrochene Abfolge der Gondus von Sholuud (1426 Jahre im Amt) über Droonur (bis max. 1240 Jahre), Cipheleer (1240 Jahre) bis hin zu Baphoor (259 Jahre im Amt, † 28.461 v. Chr.) bekannt ist. Durch den vorzeitigen Tod Droonurs ist dessen Amtszeit ungewiss. Aus diesen Angaben lässt sich ziemlich genau berechnen, dass ES die Thoogondu zwischen 32.626 und 31.200 v. Chr. zu seinem Hilfsvolk machte.

In der Milchstraße gerieten die Thoogondu in den Streit mit den Gansan und der Union der Chlorgasatmer. In den Verträgen von Zerqert wurden die jeweiligen Machtbereiche festgelegt, allerdings eskalierte der Konflikt wieder, als die Thoogondu mit Sashento eine vertragswidrig aufgebaute Industriewelt der Gansan entdeckten. Die in diesen Streit eher zufällig involvierten Haluter wurden von dem Gondunat erbarmungslos gejagt und die Gansan sowie die Chlorgasatmer wurden in einem Präventivschlag besiegt. (PR 2937, S. 23)

Das Zerwürfnis

In der folgenden Zeit wurden die Thoogondu zum dominierenden Volk der Milchstraße. Doch das Verhältnis der Superintelligenz zu ihrem Hilfsvolk verschlechterte sich zunehmend. Schuld daran waren vor allem die Machenschaften der Gilde des Gondus, die auf eine gezielte Manipulation von ES mithilfe von re-engrammierten Bewusstseinen einiger Völker der Milchstraße hinarbeitete. (PR 2937)

Im Jahre 28.461 v. Chr. kam es zum endgültigen Bruch zwischen ES und den Thoogondu: Der Gondu Baphoor sandte, trotz eines ausdrücklichen Verbotes, eine Expedition in den Untersagten Sternenkreis. Die AANICHOOR sollte dabei das Sonnensystem erkunden, das im zweiten Brennpunkt der Ellipse steht, die von der Umlaufbahn von Wanderer beschrieben wurde. ES entzog Baphoor daraufhin die relative Unsterblichkeit und behielt seine Leiche auf der Bleibe. Die Thoogondu hatten die Milchstraße und Cooris zu verlassen. (PR 2905, S. 43)

Sein Sohn Tothoolar axzeptierte die Entscheidung der Superintelligenz nicht. Er ließ die Flotten des Goldenen Reiches die Bleibe angreifen, was mit einer vernichtenden Niederlage der Thoogondu endete. Durch die Überzeugungsarbeit von Shinoo willigte Tothoolar schließlich ein, an dem Bau der Goldenen Karawane zu wirken, mit der sein Volk die Milchstraße auf der Suche nach einer neuen Heimat verlassen wollte. Gleichzeitig wurden sämtliche Spuren der Anwesenheit des Ersten Gondunats in der Milchstraße getilgt. Einige Jahre später war es so weit: Die Karawane startete zu einem langen Flug, der sie letztendlich nach Sevcooris brachte. (PR 2905, S. 48, 52, 57)

Thoogondu in Sevcooris

Als die Goldene Karawane der Thoogondu etwa 23.000 v. Chr. die Galaxie Theuershavd erreichte, besiedelten sie zuerst den Planeten Sevthoo. (PR 2939, S. 21)

Anmerkung: Die Ankunft der Goldenen Karawane in Theuershavd wird auch abweichend mit »gut tausend Jahre« nach dem Zerwürfnis angegeben. (PR 2939, S. 21)

Ab 22.900 v. Chr. begannen sie mit der Eroberung von Theuershavd, indem sie zuerst in zehn nahe, unbewohnte Sonnensysteme vordrangen, dort Werften errichteten starteten mit der groß angelegten Produktion von Raumschiffen. Ab 22.895 v. Chr. folgten Jahrtausende bewaffneter Konflikte mit dem Imperium Alarama, der Konföderation von Kunth und schließlich mit der Union der Zehn. (PR 2939, S. 22, 55)

Nach einigen Jahrhunderten der Expansion kamen die Thoogondu in direkten Kontakt zum Plenum der Vanteneuer und den Sternenreichen der Malltynod, der Ruiyume und der Sheoshesen. Das aggressive Vorgehen der Thoogondu führte zum Ausbruch des Krieges, der den Namen Langer Streit bekam. (PR 2912, S. 37, PR 2938) Die Mission einiger Schiffe der Vanteneuer, die ab 21.905 v. Chr. in der Milchstraße nach Informationen über die Thoogondu zu suchen, scheiterte trotz des Kontaktes zu Namenlos. (PR 2939, S. 56)

Der Lange Streit endete etwa 2100 mit dem Untergang der eingesessenen Reiche Theuershavds (nun von den Siegern Sevcooris genannt) und der Besetzung des Alten Armes durch das Gondunat. (PR 2912, S. 37, PR 2939, S. 22) Mit der Zerschlagung der Union der Zehn besetzten die Thoogondu auch den Kugelsternhaufen Esstyld. (PR 2938)

Kontakt mit den Terranern

Obwohl sie nun Sevcooris fest in ihrer Hand hatten, behielten die Thoogondu die Milchstraße stets im Auge. Vorsichtig agierend, um ES nicht auf sich aufmerksam zu machen, erkundeten sie die Galaxis. Während der Schwarmkrise kam es zu einem einschneidenden Ereignis: Der Pentasphärenraumer VELLETHON, der seit über einem Jahrzehnt in der Peripherie der Milchstraße operierte, wurde im Juli 3441 auf die Hilferufe der ORION aufmerksam. Das terranische Ultraschlachtschiff wurde vor dem Sturz in die Sonne Curicaberis bewahrt und mitsamt der überlebenden Besatzung nach Sevcooris gebracht. Diese Terraner bildeten den Grundstock, aus dem später das Zweite Solare Imperium entstand. (PR 2913)

Die Thoogondu griffen gerne auf die Ressourcen des Imperiums zurück und die Gäonen dienten später sogar als Gardisten des Gondus. Als offizieller Beobachter des Gondunats auf Gäon fungierte der Gondische Mentor. (PR 2922)

Kontakt mit den Galaktikern

Am 10. Juni 1551 NGZ startete die RAS TSCHUBAI nach NGC 4622, der Einladung der HaLem-Armee folgend. (PR 2900, S. 59) Am 26. September dieses Jahres kontaktierte Saaperid das Omniträgerschiff an der Peripherie dieser Galaxie und lud die Galaktiker nach Thooalon ein, wo Perry Rhodan sich mit dem Ghuogondu treffen sollte. Rhodan erfuhr von Saaperid, dass die Thoogondu das mächtigste Volk von Sevcooris sind, das für »Ordnung und Zufriedenheit« in dieser Sterneninsel sorge. (PR 2901, S. 9–10) Nur wenige Tage später fand Karim Balthasar auf Thooalon heraus, dass dieses Volk ursprünglich aus der Milchstraße stammte. (PR 2901, S. 51) Während des Aufenthaltes auf Taqondh fiel Rhodan ein Mosaik mit einem Kugelraumer, der den Namen ORION trug, auf. Es musste deutlich früher bereits Kontakte zu den Terranern gegeben haben. (PR 2904, S. 38) Die Geschichte des Aufstiegs der Thoogondu zum Hilfsvolk von ES und deren Verbannung aus der Milchstraße erfuhr Rhodan bei einer Audienz von Narashim höchstpersönlich. (PR 2905)

Um weitere Informationen zu bekommen, durfte Rhodan mit der Erlaubnis Narashims den Planeten Porass besichtigen. Die Hauptwelt des kürzlich ins Gondunat aufgenommenen Reiches der Soprassiden sollte als gelungenes Integrationsprojekt präsentiert werden. Der Plan der Thoogondu scheiterte, als Rhodans Team am 21. Oktober auf Porass in Kontakt mit der dortigen Untergrundorganisation kam. (PR 2910) Puoshoor setzte Oberst Ptaranor und den Gäonen Gi Barr ein. Zusammen mit einigen Soldaten drangen die beiden in den Abgrund der Altvorderen ein. Dort entzog sich ihnen Rhodans Team erneut, lediglich Gi Barr konnte ihm durch den Paratrans-Sender folgen. Rhodans Flucht bewies, dass er ihre Machenschaften in Sevcooris zumindest teilweise durchschaut hatte. (PR 2911) Puoshoor befahl nun, den Terraner ohne Rücksicht auf andere Galaktiker in Gewahrsam zu bringen, doch am 26. Oktober rettete sich Rhodan von der untergehenden AN-ANAVEUD zurück auf die RAS TSCHUBAI. Dabei erlitt die Flotte der Thoogondu schwere Verluste im Gravitationsfeld des Pulsars Oto-Otonnu. (PR 2914)

Auch der Versuch der Observanten auf Oschal, Guckys und anderer Besatzungsmitglieder der BJO BREISKOLL habhaft zu werden, misslang gründlich. (PR 2934) Zudem sicherten die Galaktiker dort ein Heroldisches Gewölle, das die wahre Geschichte von Sevcooris offenbarte. (PR 2935)

Nachdem Rhodan im Neo-Sol-System aufgetaucht war und der Putschist Arbo P. Dannan um gondische Hilfe bei der Bekämpfung des »Handlangers des Wanderers« bat, sandte das Gondunat am 21. November die Westarm-Flotte unter Galaktschwarmlenker Ruogoovid dorthin. (PR 2939)

Quellen