Christentum

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Das Christentum ist die bedeutendste Religion der Terraner, der im 25. Jahrhundert und auch 35. Jahrhundert noch die überwiegende Mehrheit aller Terraner von Terra und den Kolonialwelten anhingen.

Geschichte

Es werden in den Romanen eher selten bekennende Christen oder ihr Alltag geschildert. Wichtige christliche Feiertage wie Weihnachten, Dreikönigstag oder Ostern werden nach wie vor hoch gehalten. Vor allem der 24. Dezember ist als »Tag des Friedens« bekannt und wird besonders gefeiert. (PR 296, PR 1092)

Im Jahre 2166 war die christliche Sekte Weg Rhodanus im Visier der Galaktischen Abwehr, da sie Perry Rhodan als den neuen Messias verehrte. (PR-Action 5)

Im 35. Jahrhundert hatte der Kreis das Kreuz als religiöses Symbol abgelöst. Die christlichen Kirchen hatten beschlossen, nur mit einem Mindestmaß an Organisation und kommerzieller Betätigung auszukommen. Die Religion befand sich daher in einer Blüte wie keine andere Religion. Das religiöse Zentrum des Christentums war auch im 36. Jahrhundert die Stadt Rom auf Terra. (PR 492, PR 756)

In der Zeit der Aphilie leitete der Franziskanermönch Vater Ironside auf Terra die christliche Gemeinschaft der Logik des Glaubens, die er selbst kritisch als pseudochristliche Sekte einstufte, da sie »die Befolgung christlicher Grundsätze aus Gewinnsucht« propagierte. (PR 735, PR 748)

Der terranische Kalender richtete sich bis ins Jahr 3587 nach der Geburt von Jesus Christus, der als Begründer der Religion galt. Danach wurde die Neue Galaktische Zeitrechnung eingeführt.

Im Jahre 427 NGZ waren bekennende, praktizierende Christen auf Terra eher Ausnahme als Regel. In ländlichen Regionen hielt sich das Christentum aber nach wie vor aus Gründen der Tradition. Als Hort des Christentums galt das zentralaustralische Städtchen Cascoose Spring. Auch auf abgelegenen Planeten wie etwa Arranguusha mit 90% Christen hielt sich die christliche Religion hartnäckig. (PR 1155, PR 1431)

Spätestens im 13. Jahrhundert NGZ hat sich das Kreuz wieder als Symbol des Christentums etabliert. (PR 1995)

Im Jahre 440 NGZ wandten sich Anhänger einer fundamentalistischen christlichen Gemeinde von Terra ab und gründeten auf dem Planeten Vanderbeyten die Siedlung Vulgata. Die Grundsätze der Religion wurden jedoch über die Jahrhunderte pervertiert, im Jahre 1344 NGZ besaß nur der herrschende Patriarch eine gut versteckte Bibel. (PR 2319)

»Mehr als tausend Jahre« vor dem Jahr 1470 NGZ öffnete sich die Kirche unter der auf dem Zentralen Glaubensplaneten Vaticaneo residierenden Posbi-Päpstin Martha II. im Zuge des 36. Konzils von Darbara für schwule und lesbische Priesteranwärter. Im Zuge dieser Öffung kam es zu einem Schisma. (PR 2667)

Spekulation: Dieses Schisma könnte zeitlich zur Abspaltung der fundamentalistischen Gemeinde von Vulgata passen, ein derartiger Zusammenhang ist jedoch nicht bestätigt.

Nichtterranische Christen

Das Christentum ist nicht nur auf Terra und von Terranern kolonisierten Welten verbreitet. Auch bei den Topsidern gab es bereits im 32. Jahrhundert praktizierende Christen, einige topsidische Mönche befanden sich im Jahre 1340 NGZ auf der Trümmerbrücke. (Atlan Lepso 1, Ara-Toxin 6)

Konkurrierende Kirchen

Ob es Konflikte mit den anderen irdischen Religionen wie dem Islam, dem Sikhismus oder dem Judentum gab, ist nicht bekannt. Aufgrund der freiheitlichen Verfassung des Solaren Imperiums und der Nachfolgeorganisationen ist dies jedoch unwahrscheinlich. Eher noch dürften außerirdische oder neu geschaffene Kulte wie etwa der Báalol-Kult oder die Gesellschaft für Erneuerung und Körperwechsel dem Christentum ernsthafte Konkurrenz gemacht haben.

Quellen