Jean Beriot

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Der Chefphysiker der CREST IV und CREST V, Dr. Jean Beriot, war im 25. Jahrhundert einer der berühmtesten Physiker.

Erscheinungsbild

Er hatte ursprünglich eine zwergenhafte, etwa eineinhalb Meter große Figur mit einem ausgeprägten Sitzbuckel. Sein Gesicht war puppenhaft schön mit sanften oft melancholisch blickenden großen blauen Augen. Auf dem Planeten Monol wurde er im Jahre 2436 einer biophysikalischen Hyperregenerierung unterzogen, bei der seine körperlichen Gebrechen korrigiert wurden. Seitdem besaß er einen etwa 180 cm großen und schlank gewachsenen Körper.

Charakterisierung

Beriot war aufgrund der während der Schwangerschaft seiner Mutter entstandenen Missbildungen ein sanfter, eher ruhiger Charakter, der unter seinem Aussehen litt. Auch nach der Korrektur seines Körperbaus durch die biophysikalische Hyperregenerierung galt er als ruhiger schüchterner Charakter, der jedoch im Laufe der Zeit seine Komplexe ablegte.

Geschichte

Geboren im Jahre 2400 oder 2399 (die Quellenangaben schwanken hier) schlug Beriot die wissenschaftliche Laufbahn des Physikers ein.

Da in der Solaren Flotte körperliche Fitness nur innerhalb des militärischen Zweiges unabdingbar war, stellte seine Missbildung kein Hinderungsgrund für eine wissenschaftliche Karriere innerhalb der Flotte dar. Spätestens seit 2435 erreichte er die Stellung des Chefphysikers auf dem Flaggschiff der terranischen Flotte, der CREST IV, und wurde zusammen mit den restlichen Besatzungsmitgliedern ein Jahr später nach M 87 verschlagen.

Bei einem dortigen Einsatz auf dem Planeten Dwellion wurde sein Gehirn während eines Psychoverhörs der Aphaneus zunächst irreparabel zerstört. Zwar konnte sein Körper gerettet werden, allerdings war es nur noch eine leere Hülle, die auf der Krankenstation der CREST IV medizinisch versorgt wurde. Erstaunlicherweise reagierte diese Hülle auf Musik.

Die bei den im Juli 2436 stattfindenden Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Okefenokee Scanlon Ocachee auftretende Hyperstrahlung sorgte jedoch in dem zerstörten Gehirn Jean Beriots für erstaunliche Aktivitäten. Instinkthaft versuchte er, der Quelle der Strahlung nahe zu kommen, was ihn schließlich zum Kristallsarg des Okefenokee führte. Instinktiv entfernte er den Leichnam Scanlon Ocachees, legte sich selbst in den Sarg und wurde zum Planeten Monol transportiert, wo er kurze Zeit später vollständig in Körper und Geist wieder hergestellt wurde. Zusammen mit der später ebenfalls anwesenden KC-1 der CREST IV unter dem Kommando von Gucky und dem Paladin gelang ihm die Flucht von Monol zum Flaggschiff der terranischen Flotte.

Nach der Rückkehr der Besatzung in die heimatliche Milchstraße wurde er Chefphysiker auf der CREST V, dem neuen Flaggschiff Perry Rhodans und war an den Versuchen um das erbeutete Neo-Bilatium aktiv beteiligt.

Quellen

PR 336, PR 346, PR 347, PR 362, PR 363, PR 364, PR 365, PR 367, PR 390, PR 391, PR 392, PR 393, PR 395, PR 397