Kommandofehler

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:ATB27)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.

Handlung

Am 9. September 3126 leitet Rulan Karkeron einen Einsatz der Abteilung A912 auf dem Planeten Maikora. Ein Drogenkurier hat den USO-Spezialisten den Weg auf diese Welt gewiesen, auf dem sich Vertreter der berüchtigten und mächtigen Weißen Brigade aufhalten. Unter diesen Personen soll auch Dheren Valt sein.

Noch ehe die Spezialisten den Unterschlupf erreichen, geraten sie unter Feuer. Karkeron setzt einen unverschlüsselten Funkspruch an die MIRIA ab und ordnet an, dass die MJ-1 bis MJ-4 ausgeschleust werden, um zu verhindern, dass ein Raumschiff den Planeten verlässt. Besonders Varen Thorik und Lemut Halet müssen sich gegen 14 angreifende Kampfroboter wehren und sind von ihren Kameraden abgeschnitten. Karkeron, Pertar Almoth und Daniel Pherson eilen ihnen zu Hilfe. Schnell sind die Roboter besiegt. Major Thorwald Enstroem meldete die Einnahme des Stützpunktes. Dheren Valt kann gefangen genommen werden. Die MIRIA hat einen Rafferspruch aus Quinto-Center erhalten. Die Generalin Hoyka Kah wünscht mit Rulan Karkeron zu sprechen. Das Gespräch kann allerdings nicht durchgestellt werden, da es sich um eine Alpha-Anfrage mit Sicherheitsstufe 1 handelt. Die Paronerin gratuliert dem Captain zu der erfolgreich verlaufenen Aktion, von der sich die Brigade noch längere Zeit nicht erholen wird. Dann informiert sie Karkeron über das Verschwinden Lordadmiral Atlans anlässlich eines Experiments des Solaren Imperiums am 3. September, wofür der Großadministrator Perry Rhodan die Verantwortung übernahm. Der Oxtorner und sein Team sollen sich an der Suche aktiv beteiligen.

In der Kernblase auf dem Mond Nacht unterhält sich Tipa Riordan mit dem in einer Anomalie im Inneren des Mondes gefundenen Terraner Galverin Schmidt. Er warnt vor dem offenen Durchgang nach Polychora und fordert die Piratenführerin im Auftrag von Lordadmiral Atlan auf, für die Schließung der Pforte zu sorgen. Polychora droht zu kollabieren, was unabsehbare Folgen für die Milchstraße erwarten lässt. Riordan beschleicht ein beklemmendes, unheimliches Gefühl in der Gegenwart Schmidts. Sie verlässt eilig die Kabine des Terraners.

Schmidt vernimmt das anfangs nur als Hintergrundrauschen wahrzunehmende Wispern der Raumzeit immer deutlicher. Er beobachtet die Bildung von Glitter. In den letzten beinahe 150 Jahren hat er versucht, dem Wesen dieses Phänomens auf die Spur zu kommen. Galverin Schmidt lässt sich von dem Glitter für nicht einmal eine Minute aufsaugen, um in diesem Ozean aus Formen und Farben neue Kraft zu schöpfen.

Tipa Riordan hat unterdessen Ganus a That und Denzen Hesper darauf angesetzt herauszufinden, ob die Zone auf Galverin Schmidt in irgendeiner Weise reagiert. Das nun auftretende Pulsieren ist von den Wissenschaftlern schwer einzuschätzen. Um das Risiko für ihre Leute zu minimieren, ordnet Riordan die Evakuierung von Nacht an. Der Marsianer, der sich die Chance der Erforschung dieser physikalischen Sensation nicht entgehen lassen will, erhält von der Piratin einen heftigen Schlag mit dem Gehstock in die Magengrube. Das Orakel weist auf die große Gefahr hin, die von der Störung ausgeht. Die Positronik mit einer Bewusstseinskopie des lemurischen Wachroboters Calipher sieht in der Zone keine Anomalie, sondern einen Bestandteil der Realität, als Fundament. Hinter dem Pulsieren steckt nach der Meinung des Orakels Galverin Schmidt, der mit seinen geistigen Kräften versucht, die Zone zu manipulieren. Die stabilisierende Wirkung der Großpositronik von Ashter verhindert allerdings einen Erfolg des Terraners. Tipa Riordan glaubt Schmidt nicht, dass Atlan ihn geschickt hat. Um das zu überprüfen, will sie mit der USO Kontakt aufnehmen. Doch noch ehe sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzen kann, gellt der Alarm durch die Forschungsstation.

Galverin Schmidt hat inzwischen bemerkt, dass mit der Zone, dem Übergang nach Polychora, Veränderungen stattgefunden haben. Dadurch ist es ihm nicht möglich, direkten Einfluss auf das Phänomen auszuüben. Auch seine Fähigkeit der Manipulation der Schaumphasentechnologie leidet unter einem für ihn unerklärlichen Widerstand. Als er sich jedoch intensiv auf das Schott seiner Kabine konzentriert, beginnt sich ein Glitter zu bilden und das Schott aufzulösen. Schmidt tritt auf den Korridor. Dort trifft er vor einem Antigravlift auf Tengit Smolin. Der Terraner jagt mit seinen Kräften einen stechenden Schmerz durch den Körper des Wissenschaftlers, der zu keiner Bewegung mehr fähig ist und Höllenqualen erleidet. Smolin stürzt zu Boden. Galverin Schmidt befiehlt ihm, ihn zu Tipa Riordan zu bringen, doch Tengit Smolin ist nur mit tatkräftiger Unterstützung des Terraners fähig, aufzustehen. Für die Information über den Aufenthaltsort der Piratin verspricht Schmidt, ihm nicht mehr weh zu tun. Zitternd vor Angst steht der Wissenschaftler einfach nur da. Als ihn eine Hand an der Schulter berührt, dreht er den Kopf und sieht Zhyr-Krit. Galverin Schmidt ist verschwunden. Kampfroboter und bewaffnete Männer stürmen durch den Gang. Smolin bricht schluchzend zusammen.

Die Begegnung mit Tengit Smolin hat Galverin Schmidt gezeigt, dass er die Kontrolle über Glitter zu verlieren beginnt. Erst als es beinahe zu spät war, ist es ihm gelungen, die Raumkontraktion auszulösen und den gefährlichen Glitter aufzulösen. Da Schmidts Verbindung mit dem Übergang nach Polychora immer mehr zu schwinden scheint, sieht er Tipa Riordan und deren Wissenschaftler als notwendige Helfer an. Der Übergang muss geschlossen werden, ehe ihn Atlan finden kann. Notfalls ist er bereit, Gewalt anzuwenden. Auf dem Weg zur Kommandozentrale der Kernblase wird der Terraner bereits von Robotern erwartet, die ihn auffordern, sich zu ergeben. Um Schmidt herum beginnt die Luft zu flimmern.

Am Berg der Götter steht Atlan den vier Herrschern über diese Blase Polychoras und die darin lebenden Menschen gegenüber. Es handelt sich um zwei Terraner, einen Ertruser und Aliken Hantoon. Die sichtlich gealterte Frau begrüßt den Lordadmiral. Hantoon zeigt sich bereit, die Fragen des Arkoniden zu beantworten, allerdings nicht in der unmittelbaren Nähe des Übergangs. Harlon Darter, Atlan, Tarquosch, Persher Gust, Silana tar Kosh und Satran Kalandaar folgen Aliken Hantoon. Der Lordadmiral informiert Leutnant Vernil Grosz über die bisherigen Ereignisse. Der Offizier soll mit seiner Gruppe weiterhin im Versteck in den Außenbezirken der Stadt aus Eis und Stahl bleiben.

Atlan fragt die Frau, wie lange sie bereits in der Stadt sei. Als Antwort erhält der Lordadmiral, dass sie und Galverin Schmidt vor rund 140 Jahren angekommen sind. Aliken Hantoon lässt einen Raum mit bequemen Sesseln, einem Tisch und einem Kamin entstehen, in dem ein offenes Feuer brennt. Nachdem sich alle gesetzt haben, beginnt Hantoon zu erzählen.

Sie berichtet vom Zusammentreffen mit der verschwundenen Besatzung der WAV-E und deren Leben in Polychora, sowie von Galverin Schmidts Anwandlungen, sich als Herrscher über die Arche aufzuschwingen.

Galverin Schmidt ist auf seinem Weg in die Zentrale der Kernblase auch durch energetische Sperren nicht aufzuhalten. Faun Malkovoch schickt ihm Kampfroboter entgegen. Der Aufforderung Tipa Riordans, in seine Kabine zurückzukehren, kann der Korporal nichts abgewinnen. Um den Terraner beginnt die Luft zu flimmern, während sich auf seinen Wangen ein Netz winziger, roter Äderchen zeigt, die Haut blass wird und die schwarzen Pupillen sich so erweitern, dass sie den gesamten Augenraum einnehmen. Schmidt identifiziert die leistungsfähige Positronik der Station als stabilisierendes Element des Übergangs nach Polychora. Er verlangt von der Piratenlady die Positronik sofort abzuschalten. Das Flimmern um Galverin Schmidt stimmt mit den von den Wissenschaftlern der Piraten gewonnenen Messdaten der Zone überein.

Schmidt reagiert weder auf Fesselfelder noch auf den Beschuss mit Lähmstrahlern. Der Glitter wehrt alles ab. Der Terraner zieht die glitzernde Wolke zusammen, um den Korridor so wenig wie möglich zu beschädigen. Er bemerkt jedoch, dass seine Kräfte immer mehr nachlassen und das Glitter die Lenkimpulse zu negieren versucht. Seine in Polychora gewonnen Kräfte scheinen in der Milchstraße zu versagen, da ihm hier der Zugang zur Schaumphasentechnologie fehlt. Damit ist auch sein Plan gescheitert, den Übergang zu verschließen, um Atlan an der Rückkehr zu hindern. Danach wollte er die Milchstraße befrieden. Wer sich nicht in die neue Ordnung eingefügt hätte, an dem wäre ein Exempel statuiert worden. Ein Abbild der perfekten Gemeinschaft im Torus von Polychora wäre sein Ziel gewesen. Die vereinten Kräfte der Milchstraße hätten es vielleicht geschafft, Polychora vor der Zerstörung zu bewahren.

Die Kampfroboter werden vom Glitter aufgelöst. Schmidt passiert das Panzerschott der Zentrale aus molekülverdichtetem Material so als ob es nicht vorhanden wäre. Faun Malkovoch verschwindet in der silbernen Wolke, taucht aber gleich wieder auf. Mit weit aufgerissenen Augen, in denen nacktes Grauen zu sehen ist, bricht er vor Tipa Riordan zusammen. Eine Wissenschaftlerin wird von dem Nebel aufgelöst. Galverin Schmidt scheint ebenfalls entsetzt über den Vorfall zu sein und stammelt leise eine Entschuldigung. Er nimmt die Piratin am Arm und will sie wegbringen. Der Erste Wesir springt plötzlich brüllend auf und stürzt sich auf Schmidt. Das Orakel lässt seinen GLADIATOR-Roboter reagieren. Der Roboter bekommt den Wesir an der Schulter zu fassen und wirbelt ihn herum. Erneut macht der Terraner Bekanntschaft mit dem Stahlplastbelag. Der glitzernde Nebel hüllt das Orakel ein. Kopf, Schulter und linker Arm des Roboters sind nicht mehr vorhanden. Auch der Rest verschwindet – mitsamt dem Orakel. Tipa Riordan hält ihre Leute auf, gegen Schmidt vorzugehen. Die Glitzerwolke löst sich auf und gibt den Weg zum Fluchttransmitter frei. Die beiden Wissenschaftler und Faun Malkovoch ziehen sich zurück.

Tipa Riordan wird von Schmidt unmissverständlich aufgefordert, ihren Gehstock auszuhändigen. In der Zentrale soll sie die Positronik desaktivieren, die die Überwachung der Zone koordiniert. Alle Sensoren und Messgeräte sollen abgeschaltet werden. Nur Riordan ist im Besitz des Überrangkodes. Die Positronik hindert Galverin Schmidt daran, die Zone zu manipulieren.

Die ROYALTY mit dem Team A912 unter Rulan Karkeron erreicht das |Gainbal-System. Eine Transportfähre bringt die Teammitglieder zum Mond Nacht. Pertar Almoth widmet sich der dreifachen Sicherung des Eingangsschotts per n-dimensionalen Hyperalgorithmus. Er ist überrascht, dass sich das Schott öffnet. Die Mitglieder von A912 dringen in die Kernblase ein. Zerstörungen werden ersichtlich. Varen Thorik wird von einem Glitter bedroht. Erst als Karkeron seinen Kombistrahler auf Desintegrator-Modus schaltet und auf das Gebilde feuert, zieht sich dieses zurück. Die Arkonidin unterstützt den Oxtorner und das Glitter verschwindet. Der Vormarsch der USO wird von Schmidt auf Monitoren verfolgt. Die Positronik durch den Einsatz von Glitter auszuschalten, wagt der Terraner nicht. Wenn die Station Schaden nehmen und er den Übergang nicht mehr erreichen würde, wäre sein Vorhaben geplatzt.

Schmidt fordert die Piratin auf, mit ihrer Arbeit aufzuhören. Als Riordan nicht augenblicklich seinem Wunsch nachkommt, schlägt er ihr den Stock in die Seite. Von Karkeron und seinen Spezialisten beobachtet, treibt er die Piratin durch die Korridore. Der Oxtorner erteilt den Befehl, Tipa Riordan aus der Gewalt des Terraners zu befreien, als sich die Positronik zu Wort meldet. Die Stimme stellt sich als Calipher-SIM vor. Riordan und Schmidt sind nicht mehr einzuholen. Schmidt wird in wenigen Sekunden durch einen Transmitter nach Ashter gehen und dabei Riordan in der Kernblase zurücklassen. Durch ein Eingreifen der USO würde die Piratin nur unnötig gefährdet werden. Außerdem wird die Zone die Station in vier Tagen erreichen.

Tatsächlich bleibt Riordan auf Nacht zurück und setzt sich mit den USO-Spezialisten in Verbindung. Über eine abgeschirmte Hyperfunk-Relaiskette setzt sie sich mit Quinto-Center in Verbindung. Generalin Hoyka Kah bespricht mit Rulan Karkeron die aktuelle Lage und warnt davor, dass sich Schmidt mit dem Kult der feurigen Wiedergeburt verbünden könnte. Sie verlangt von dem Oxtorner, bei dem bevorstehenden Einsatz auf Ashter auch Lemu Halet mitzunehmen. Tipa Riordan ist auch entschlossen, daran teilzunehmen.

In der auf Ashter vorherrschenden Völkervielfalt bleibt Galverin Schmidt unbeachtet. Er mietet sich neben dem Stolz von Archetz noch in fünf weiteren Hotels der Station ein und besticht das dort anwesende Wachpersonal, um ihm Störungen vom Hals zu halten.

Am 12. September 3126 erreicht der Stoßtrupp der USO die Station Ashter, bestehend aus Rulan Karkeron, Tipa Riordan, Aamaka Cugota, Pertar Almoth, Varen Thorik und Bep Faruss.

Galverin Schmidt stellt im Lokal Endstation einen heruntergekommenen jungen Mann von dem er erlangt, zu Gorken Tansith gebracht zu werden. Um den Terraner einzuschüchtern, lässt Schmidt auf der rechten Handfläche eine kleine Wolke Glitter entstehen, was ihn überraschend viel Kraft kostet. Mohai Barras ist tief beeindruckt und verlässt mit Schmidt das Lokal.

Mohai Barras führt Galverin Schmidt in eine große Halle. Gleißendes Licht blendet den Terraner. Seine Hände werden ihm auf den Rücken gefesselt. Eine kleine Glitterwolke sorgt dafür, dass die Handschellen abfallen. Einem Schlag kann Schmidt ausweichen. Liduan stolpert und geht zu Boden. Doch der muskelbepackte Terraner gibt nicht auf und geht wieder zum Angriff über. Schmidt erzeugt nun eine größere Glitterwolke, deren Tentakel in Höhe des Herzens in Liduans Brust eindringen. Unter unbeschreiblichen Schmerzen sinkt der Riese in sich zusammen. Nun ist er bereit, Galverin Schmidt zu Gorken Tansith zu bringen. Nur Augenblicke später wird Schmidt von Bewaffneten umringt. Deren Anführer ist ein Riese von Gestalt – Faun Malkovoch. Der Erste Wesir erklärt, dass er uns eine Männer beim geringsten Anzeichen von Entstehen des Glitter ihre Desintegratoren abfeuern werden – auch auf Schmidt. Malkovoch hat im Auftrag Riordans den Kult der Feurigen Wiedergeburt infiltriert.

In einem der tiefsten Räume der Springerwalze wartet Tipa Riordan auf ihren Stock gestützt vor einem Personentransmitter auf Galverin Schmidt und ihren Ersten Wesir. Die Piratenlady, die in Ashter ihre eigenen Wege gegangen ist, wurde von den USO-Spezialisten überwacht. Ebenso waren Karkeron und seine Leute über die Aktivitäten Galverin Schmidts informiert.

Schmidt fordert Riordan auf, ihn auf schnellstem Wege in die Station auf Nacht zu bringen. Rulan Karkeron, der mit seinen Spezialisten den Raum betritt, unterstützt seine Forderung. Während Faun Malkovoch auf Ashter bleibt, begeben sich Karkeron, Riordan, die USO-Spezialisten und Galverin Schmidt nach Nacht. Gemäß den Voraussagen des Orakels steht der Zusammenbruch der Zone unmittelbar bevor, was zu einer schlagartigen Ausdehnung und der Zerstörung der Station führen wird. Als Unterstützung ist der Paladin II unter dem Kommando von Major Harl Dephin auf Nacht eingetroffen. Hinter dem Paladin und drei USO-Spezialisten durchquert Galverin Schmidt den Übergang nach Polychora. Es folgen Rulan Karkeron und die weiteren Mitglieder der Abteilung A912.

Im Torus von Polychora beendet Aliken Hantoon ihre Erzählungen. Die Terranerin berichtet noch, dass Galverin Schmidt den Übergang benutzt hat. Atlan ruft Leutnant Vernil Grosz und seine Männer zu sich. Harlon Darter wird beauftragt, Angen-Math zu beobachten, der sich gleich nach der Ankunft aufmacht, um den Eispalast genauestens zu inspizieren. Grosz berichtet von einer Menge Glitter, das sich aggressiv verhält. Außerdem haben Sonden das Bild eines fremdartigen Raumschiffes eingefangen. Atlan will mit Aliken Hantoon zum Übergang aufbrechen. Im Zwiegespräch mit dem Logiksektor kommt der Arkonide zu dem Schluss, dass nach den Schilderungen Aliken Hantoons Galverin Schmidt der Meinung ist, Polychora durch den menschlichen Geist stabilisieren zu können. Da es in Polychora selbst nicht genügend Individuen gibt, plant er, welche aus der Milchstraße zu holen, wo es Intelligenzwesen im Überfluss gibt. Plötzlich erscheint in der Wand aus Blitzen die beinahe vier Meter große Gestalt eines Haluters.

Atlan erkennt in dem Riesen den Paladin-Roboter, der sich um Aliken Hantoon kümmern soll. Die Umgebung ist von einem riesigen Glitter erfüllt, in dessen Zentrum sich eine Gestalt bewegt. Der Paladin feuert mit seinen Desintegratoren auf den Glitter, der schon große Stücke der Landschaft aufgelöst hat. Hantoon versucht, Schmidt mit ihren bescheidenen Kräften aufzuhalten. Der Korporal nimmt Funkkontakt mit Atlan auf und fordert von dem Arkoniden, den Roboter zurückzupfeifen. Andernfalls werden die jeden Moment eintreffenden USO-Spezialisten direkt in dem Glitter landen. Major Dephin stellt das Feuer ein. Galverin Schmidt zieht den Glitter um sich zusammen und verschwindet gemeinsam mit ihm. Rulan Karkeron und seine Leute begrüßen nach ihrem Eintreffen den Lordadmiral. Galverin Schmidt muss unbedingt aufgespürt werden. Die Auflösungserscheinungen haben an Intensität zugenommen. Das Thunderbolt-Team kommt zu der Erkenntnis, dass Schmidt ein Ausweichquartier besitzt, von dem aus er Polychora ebenfalls manipulieren kann wie aus dem Torus. Tarquosch meint, das Versteck zu kennen.

Atlan bricht mit dem Paladin, Tarquosch, Harlon Darter, fünf USO-Spezialisten der Abteilung A912 und fünf GLADIATOR R3-Robotern auf und verlässt den Torus. Karkeron bereitet unterdessen im Eispalast die Evakuierung der etwa 2500 Menschen vor. Es ist auch damit zu rechnen, dass sich Angehörige anderer Völker aus den verschiedensten Hohlsphären ihnen anschließen werden. Angen-Math macht Rulan Karkeron auf das fremde Raumschiff aufmerksam, das im Eis eingeschlossen ist. Der Wanderer empfindet das Schiff als Bedrohung. Der Captain entsendet Bep Faruss, Aamaka Cugota, Regg Cooper, Menning Harkness und drei GLADIATOR-Roboter sowie Angen-Math. Messungen des das fremde Schiff umgebenden Eises lassen auf ein Alter von etwa einer Million Jahren schließen. Die Roboter beginnen mit ihren Desintegratoren das hundert bis 150 Meter dicke Eis aufzulösen. Angen-Math, der glaubt, dieses Schiff schon vor langer Zeit gesehen zu haben, geht voran, dicht gefolgt von Bep Faruss. Der vor der hellgrünen Schiffswandung liegende Glitter weicht vor dem insektoiden Wanderer zurück. Ein drei Meter breiter und eineinhalb Meter hoher Spalt hat sich gebildet und den Blick auf einen kahlen Raum mit niedriger Decke freigegeben. Hinter der Gruppe schließt sich der Spalt wieder. Auf der Suche nach einer Kommandozentrale eröffnet Angen-Math, dass es ein Fehler gewesen ist, das Schiff zu betreten. Es tut ihm unendlich leid. Menning Harkness wird vom Glitter getötet. Der Beschuss aus dem Desintegrator des Kombistrahlers von Bep Faruss vertreibt die Glitzerwolke. Angen-Math ist verschwunden, noch ehe ihm die Spezialisten Fragen stellen können. Die Spezialisten versuchen, sich aus dem Schiff zurückzuziehen. Ein Krieg scheint ausgebrochen zu sein. Die Blasen im Schiffsinneren verwandeln sich in bizarre Maschinenwesen, die sich gegenseitig bekämpfen. Auch unter dem häufiger anzutreffenden Glitter kommt es zu Auseinandersetzungen. Das Innere des Raumers verändert sich ständig. Im Verlauf eines Kampfes zwischen den Spezialisten, einer Unzahl von spinnenähnlichen kleinen Robotern und Glitter feuert Regg Cooper mit seinem Desintegrator auf die Spinnenroboter. Diese schnellen sich auf die GLADIATOR-Roboter, durchdringen mühelos deren Individualschirme und verschwinden sogar im Innern der Maschinen, die kurz darauf durch Systemversagen in sich zusammensacken. Kleine Stücke werden aus den Robotern herausgeschnitten und abtransportiert. Bald sind die GLADIATOR-Roboter verschwunden. Regg Cooper wird von einem Netz gummiartiger Schnüre eingesponnen. Bep Faruss und Aamaka Cugota können ihrem Kameraden nicht mehr helfen und müssen ihn zurücklassen. Die beiden Frauen finden keinen Weg aus dem Schiff. In einer mit Schrott gefüllten Halle treffen sie auf Glitter. Auch die Desintegratoren schaffen es nicht, die Wolken aufzulösen. Langsam nähert sich der Glitter.

Pertar Almoth fängt im Basislager im Torus Impulse aus dem fremden Raumschiff aus. Varen Thorik ist sich ziemlich sicher, dass es sich um Notsignale handelt. Zudem wird ein Startvorgang eingeleitet. Während die Stadt aus Eis und Stahl immer mehr vom Glitter aufgelöst wird, entfaltet der Raumer die eng anliegenden Flügel, die nun eine Blüte von 500 Metern Durchmesser bilden. Ein hellroter Lichtstrahl löst sich vom Schiffsrumpf und schlägt nahe dem Basislager ein.

In der Zwischenzeit hat Atlan mit seiner Gruppe eine neue Hohlsphäre Polychoras erreicht, in der eine von Sand bedeckte Ebene vorherrscht und aus der ein riesiger schwarzer Turm aufragt. Alle Instrumente versagen. Während eine gewaltige Wolke Glitter auf den Arkoniden und seine Gefährten zurast, ist der Eingang, durch den sie in diese Lebenssphäre gekommen sind, verschwunden. Galverin Schmidt wird von den Energien Polychoras durchströmt. Der Terraner hält sich inzwischen selbst für Polychora. Sein Plan ist aufgegangen: Tarquosch, von Schmidt konditioniert, hat Atlan tatsächlich hierher geführt. Der Zwerg soll in seinem Auftrag den Arkoniden töten. Schmidt fühlt sich auch verantwortlich, dafür zu sorgen, dass der Einfluss der Marodeure sich nicht erneut in Polychora manifestiert. Impulse aus dem Torus zeigen ihm, dass dort etwas erwacht ist, das sogar ihm gefährlich werden kann. Schmidt schließt den Übergang zur Milchstraße, isoliert die Hohlsphäre, in der sich Atlan aufhält und erteilt Tarquosch den Befehl. Bald wird Polychora ihm allein gehören!

Vernil Grosz und Rulan Karkeron wollen mit der Evakuierung der Siedler aus Polychora beginnen. Aliken Hantoon erklärt plötzlich, dass es keine Evakuierung geben wird, da sich der Übergang geschlossen hat. Der Zerfall des Torus und die Bedrohung durch das fremde Raumschiff lassen die beiden Offiziere beinahe verzweifeln.

Die Glitterwolken versuchen Atlan und seine Kameraden von dem Turm fernhalten zu wollen. Der Arkonide erteilt dem Paladin den Befehl, sich dem Turm erneut zu nähern. Zuvor wird Harlon Darter an Bord genommen. Der Roboter setzt Desintegratorbomben ein, um den Glitter abzuwehren. Plötzlich wird Atlan von einer kleinen Glitterwolke angegriffen, die sich aus dem Körper von Tarquosch gelöst hat. Darauf deutet eine faustgroße Austrittsöffnung in der Brust des Zwerges hin. Atlan weiß nun, dass Galverin Schmidt den Zwerg auf ihn angesetzt hat. Der Arkonide wird vehement danach trachten, den Terraner aufzuhalten.

Bep Faruss und Aamaka Cugota sind von dem Glitter vollständig eingeschlossen worden. Den beiden Frauen ist klar, dass ihr Ende gekommen ist. Eine Stimme spricht zu Bep und fragt sie, warum sie hier sind und sie aufgeweckt haben. Das hätten sie nicht tun dürfen. Eine Träne kullert ihre Wange hinab. In ihrem Geist entsteht der Begriff der »Träne eines erschreckten Sonnenaufgangs«. Dann kommt die Dunkelheit.