Der letzte Flug der LIATRIS SPICATA

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1612)
PR1612.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Ennox
Titel: Der letzte Flug der LIATRIS SPICATA
Untertitel: Sie entkommen ihren Verfolgern – und landen im Chaos
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1992
Hauptpersonen: Escobar Valdez, Perry Rhodan, Lucienne DuPrez, Gucky, Myles Kantor, Boris Siankow
Handlungszeitraum: 10. Januar - Mai 1200 NGZ
Handlungsort: Milchstraße
Report:

Ausgabe 215: Über die Wirkungsweise des Moralischen Kodes, Die Shift-Story, News, Perry Rhodan Clubnachrichten

Computer: Guths Rhodan-Universum
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Am 10. Januar 1200 NGZ wird der veraltete Handelsraumer LIATRIS SPICATA von Jägern der Fentonville Foundation verfolgt und unter Beschuss genommen. Grund dafür sind unkorrekte Geschäfte, die vom Kapitän Escobar Valdez abgewickelt wurden. Als von den Jägern schließlich ein Raumtorpedo abgefeuert wird, schafft es die LIATRIS SPICATA im letzten Moment, den Linearantrieb zu aktivieren und in den Linearraum zu entkommen. Kurze Zeit später gerät das Raumschiff in den Bereich der Hyperraum-Parese und fällt unvermittelt in den Normalraum zurück. Bei einem Weltraumspaziergang in einem umgerüsteten Raumanzug stellt Valdez fest, dass das Raumtorpedo nur etwa 300 Meter von dem Schiff entfernt im Raum treibt. Er geht davon aus, dass das Torpedo sein Ziel weiter verfolgt, sobald die auf 5-D basierenden Geräte wieder funktionieren. Dann hätte das Raumschiff keine Chance mehr zu entkommen. Als dann am 15. Mai 1200 NGZ die Tote Zone verschwindet, funktioniert die Waffe nicht mehr.

Der Frachter nimmt Kurs auf das Solsystem und kann dabei nur mit Mühe der Anziehungskraft einer blauweißen Sonne entkommen. Kapitän Escobar Valdez will nun so schnell wie möglich das Solsystem erreichen und steuert Saturn in einem sehr knapp kalkulierten Linearmanöver an. Durch die Hyperraum-Parese hat sich allerdings die Lichtgeschwindigkeit geringfügig verändert, was dazu führt, dass die LIATRIS SPICATA nicht am vorherberechneten Zielpunkt den Linearraum verlässt, sondern mitten in die Saturnringe rast und dort völlig zerstört wird. Lediglich Valdez und seine schwangere Freundin Davina Talgaram überleben die Katastrophe. Allerdings haben sie nur für wenige Stunden Sauerstoff, so dass ihr Schicksal besiegelt scheint. Buchstäblich in letzter Minute erscheint ein humanoides Wesen in der Zentrale der LIATRIS SPICATA. Er stellt sich als Ennox mit dem Namen Delderfield vor. Nach einigen Überredungskünsten ist er schließlich bereit, den beiden Raumfahrern zu helfen, und besorgt vier Sauerstoffflaschen, die er in dem Wrack abliefert. Durch diese Aktion wird Gucky, der sich seit einiger Zeit erfolglos auf Ennox-Jagd befindet, aufmerksam, teleportiert in das Wrack und rettet die beiden Schiffbrüchigen.

In der Zwischenzeit versuchen Perry Rhodan und die übrigen Zellaktivatorträger, der Folgen der Hyperraum-Parese im Solsystem Herr zu werden. Lucienne DuPrez, die Chefin der Solaren Handelsbank, meldet sich bei Rhodan und macht ihn auf ein schwerwiegendes Problem aufmerksam: Der zentrale Syntron der Handelsbank sperrt sich gegen jeden Zugriff; auch von autorisierten Personen. Dadurch droht der Zusammenbruch der terranischen Wirtschaft. Die Spezialisten der Bank stehen vor einem Rätsel, und auch Myles Kantor und seine Wissenschaftler, die aufgrund der Tragweite des Problems von Perry Rhodan mit hinzugezogen werden, haben zunächst keine Erklärung für das Phänomen. Erst als der Mausbiber die beiden Überlebenden der LIATRIS SPICATA nach Terra bringt und Kantor sich mit ihnen unterhält, bekommt er den entscheidenden Hinweis. Aufgrund der Hyperraum-Parese haben sich entscheidende Naturkonstanten geringfügig verändert. Auf eine dieser Konstanten greift die Syntronik der Handelsbank bei der Prüfung der Zugriffsberechtigungen zurück und erhält entsprechend falsche Werte. Zur Sicherheit sperrt die Syntronik daraufhin jeden Datenzugriff. Mit dieser Erkenntnis ist das Problem aber schnell gelöst, und die Handelsbank kann in letzter Minute wieder die Arbeit aufnehmen.

Gucky hat nun auch Gelegenheit, über seine Erlebnisse im Yolschor-Sektor zu berichten. Unter anderem kommt er auch auf die dort aufgetretene Wahnsinnswoge zu sprechen. Myles Kantor sieht Zusammenhänge zwischen der Toten Zone und der Wahnsinnswoge und kommt zu der Vermutung, dass es sich bei der Hyperraum-Parese nur um eine Auswirkung eines wesentlich umfassenderen Phänomens handelt. Zusammen mit dem Nexialisten Boris Siankow stellt Kantor weitere Untersuchungen an und stellt im Bereich der Milchstraße Haarrisse in der fünfdimensionalen Struktur des Raumes fest. Diese Haarrisse konzentrieren sich im Kugelsternhaufen M 31. In Anlehnung an den Großen Attraktor, dem die Galaxien zuzustreben scheinen, erhält diese Region die Bezeichnung »Hyperdim-Attraktor« oder »Lokaler Attraktor«. Kantor und Siankow befürchten, dass hier ein Strukturriss entsteht, der letztlich die Milchstraße verschlingen könnte. Als sie diese Befürchtung den Zellaktivatorträgern mitteilen, beschließt Perry Rhodan, dies weiter zu untersuchen. Aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten erscheint der Nakk Paunaro dafür besonders geeignet. Dieser ist aber mit Sato Ambush in der TARFALA unterwegs, und niemand weiß, wo sie sich befinden. Icho Tolot erklärt sich bereit, nach dem Nakken zu suchen, und da es nicht unwahrscheinlich ist, dass sich Paunaro in einer Raumzeitfalte befindet, wählt er als Begleiter den Galaktischen Rat Haluts, Lingam Tennar. Tennar hat den Hyperdim-Resonator, mit dessen Hilfe man Raumzeitfalten aufspüren und öffnen kann, konstruiert.

Innenillustration