Mission in Fornax

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1836)
PR1836.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Tolkander
Titel: Mission in Fornax
Untertitel: Ein Haluter wagt viel – er gerät in die Gewalt des Bösen
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Donnerstag, 31. Oktober 1996
Hauptpersonen: Tomo Mirkus, Komganczor, Raylacza, Lay-Re-Mae, Icho Tolot
Handlungszeitraum: März 1289 NGZ
Handlungsort: Milchstraße und Fornax
Report:

Ausgabe 271: Gedanken-Treibgut, Datenblatt: Mehrzweckrobot Typ MODULA von Gregor Paulmann

Computer: Galactic Guardians
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Icho Tolot und Gucky halten sich auf Halut auf, um sich von den Ereignissen auf Lafayette zu erholen. Dabei ist es zu einer nur langsam abklingenden Beeinträchtigung von Tolots Ordinärhirn gekommen, die nach Ansicht des halutischen Philosophen Taro Phontes auf den Zustand der Drangwäsche zurückzuführen sei, in dem sich der Zellaktivatorträger befindet. Um diese These zu überprüfen, erklärt sich Tomo Mirkus, ein noch junger Haluter, dazu bereit, sich dem Tangle-Scan der Tolkander auszusetzen. Bis das Ergebnis dieses Versuchs vorliegt, verzichtet Tolot darauf, seinen beabsichtigten Flug nach NGC 1313, der wahrscheinlichen Heimatgalaxie Kummerogs, anzutreten.

Mirkus startet mit seinem Raumschiff TORGO von Halut und fliegt das von Tolkandern besetzte Arloga-System an, wo er am 7. März 1289 NGZ sein Schiff im Ortungsschutz der Sonne versteckt. Mit einem kleinen Beiboot fliegt er den terranischen Kolonialplaneten Orgom an, den zweiten Planeten des Systems. Sein Anflug wird durch die TORGO gedeckt, deren Virtuellbildner den Angriff einer Flotte simuliert. Der Bildner ist eine halutische Weiterentwicklung, der dem Hyperraum aus Millionen kleiner Lücken Energie entzieht und damit die Simulation eines Raumschiffes perfektioniert.

Nachdem der Haluter gelandet ist und das Raumboot versteckt hat, kann er das Schlüpfen dreier Eloundar aus den Vivoc-Larven beobachten. Der Eloundar Lay-Re-Mae verkündet dabei das Nahen des Absolutums und der Ankunft der »Erhabenen«. Mirkus kann sich mithilfe seines Planhirns dem Tangle-Scan widersetzen, muss jedoch erkennen, dass sein Ordinärhirn immer mehr unter der Strahlung leidet. Er ergreift Lay-Re-Mae und einen neugeborenen Eloundar und fliegt mit ihnen zur TORGO zurück. Seine Flucht wird bemerkt und der Flug bis zu seinem Schiff verfolgt. Eine Vielzahl von Igelschiffen steht der TORGO gegenüber, deren Position an der Sonnenoberfläche bemerkt wurde. Kurz vor der Vernichtung seines Raumers empfängt der Haluter den Funkspruch eines Unbekannten, der ihm Rettung per Transmitter verspricht. Mirkus geht darauf ein und gelangt so mit seiner mittlerweile in Tiefkühlschlaf versetzten Beute an Bord der TRONNAK.

Bei der TRONNAK handelt es sich um einen 195 Meter langen Eloxima-Raumer unter dem Kommando des Überschweren Komganczor, das als Flaggschiff des Galactic-Guardian-Führers Raylacza fungiert. Komganczor setzt den Haluter gefangen und bringt ihn nach Grommich, einer Welt im Eylsel-System in der Kleingalaxie Fornax und gleichzeitig Hauptquartier von Raylacza. Der Überschwere ist einer der zwölf Führer der Guardians, die die Lokale Gruppe unter sich aufgeteilt haben. Die kriminellen Aktivitäten wie Schutzgelderpressung, Piraterie und Wirtschaftskriminalität sind dabei eine Fassade, die bei den verschiedenen Geheimdiensten den Eindruck erwecken sollen, die Guardians im Griff zu haben. In Wirklichkeit verfolgt die Organisation mittlerweile machtpolitische Ziele. Raylacza handelt in seinem Amt trotz aller kriminellen Energie mit einer eigenen Fairness, die ihm beispielsweise verbietet, einen wehrlosen Gegner zu töten. Dies hat ihm im Kreise der Galactic Guardians den ironischen Beinamen »der Heilige« eingebracht.

Raylacza verhandelt mit Tomo Mirkus, da er sich nicht den Nachstellungen durch die Haluter aussetzen will, die er bei einer Lösegeldforderung oder dauerhafter Festsetzung Mirkus' herausfordern würde. Schließlich erlaubt er dem Haluter, die beiden Eloundar zu untersuchen, nicht zuletzt, weil er sich von eventuell gewonnenen Informationen Vorteile erhofft. Mirkus, der wiederholt Schwindelanfälle erleidet, die einem Echo-Effekt des Tangle-Scans gleichkommen, muss feststellen, dass das Neugeborene infolge des zu überhastet durchgeführten Einfrierens gestorben ist. Dennoch kann er Lay-Re-Mae unter Androhung von Gewalt gegenüber dem Nachwuchs dazu bringen, einige Informationen preiszugeben. So sei das Absolutum, das von dem Erscheinen der Erhabenen unabhängig sei, die Entstehung von etwas Besonderem, was geboren, wachsen und das Universum erfüllen werde. Sollte dieses Ereignis auf einer Welt der Milchstraße eintreten, werde es ein einzigartiges, für alle hörbares Signal aussenden. Als sich der Tod des neugeborenen Eloundars nicht mehr verheimlichen lässt, tötet sich Lay-Re-Mae.

Am 14. März 1289 NGZ fliegt Raylacza, begleitet von Tomo Mirkus, zu der Blueswelt Taylahayx am Nordrand von Fornax, um sich dort mit zwei anderen Führern der Galactic Guardians zu treffen. Dieses Treffen soll eine Versammlung aller Führer vorbereiten, die eine interne Verschwörung zum Thema hat, der bereits mit dem Arkoniden Damil da Akrus (Southside Milchstraße) und dem Überschweren Nimbracza (Northside Milchstraße) zwei Oberhäupter zum Opfer gefallen sind. Verdächtigt wird dabei Monjacza, der Direktor der BASIS. Als sie Taylahayx erreichen, sind der Gäaner Tizian Grannet (Eastside Milchstraße) und der Gurrad Shampolar (Magellansche Wolken), die beiden einzigen Guardians außerhalb seines Machtbereiches, denen Raylacza halbwegs vertraut, bereits auf dem Planeten gelandet. Direkt bevor die TRONNAK landet, greifen getarnte Attentäter Grannet und Shampolar an. Sie töten die beiden Anführer und vernichten deren Schiffe. Wissend, dass Haluter überall als integer angesehen werden, bittet Raylacza Mirkus, dem Obersten Verwalter von Taylahayx und später einem Schiff der Guardians zu erklären, dass er unschuldig an dem Anschlag sei. Da er sich eigentlich nicht in die verbrecherischen Machenschaften der Guardians einmischen möchte, kommt Mirkus dieser Bitte nur widerwillig nach und sagt für den Überschweren aus.

Daraufhin fliegt die TRONNAK nach Halut, um Mirkus abzusetzen. Nachdem Phontes feststellt, dass die Beeinträchtigungen des Ordinärhirns von Tomo Mirkus zurückgehen, wenn auch nur langsam, brechen Tolot und Gucky in der HALUTA II auf. Bevor sie nach NGC 1313 fliegen, will sich der Haluter allerdings nach Fornax begeben, um seine Drangwäsche auszuleben.

Innenillustration