Menschen für Stardust

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2439)
PR2439.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Negasphäre
Titel: Menschen für Stardust
Untertitel: Whistler-Stardust & Co. – ihr neues Leben beginnt
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Igor Posavec
Innenillustrator: Rainer Castor
Erstmals erschienen: Freitag, 16. Mai 2008
Hauptpersonen: Lotho Keraete, Reginald Bull, Timber F. Whistler junior, Echnatom
Handlungszeitraum: 27. August bis 13. November 1346 NGZ
Handlungsort: Solsystem, Stardust-System
Risszeichnung: Einsatzkreuzer des akonischen Energiekommandos von Mark Fleck
(Abbildung)
Glossar: AETRON / STARDUST / STARDUST II / STARDUST-Memorial
Besonderes:

Karte: Ashawar-Delta

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Bis zum 13. November 1346 NGZ – dem Tag, an dem die Teletrans-Weiche sich wie angekündigt schließt – siedeln insgesamt 804 Millionen Menschen ins Stardust-System über und beginnen damit, auf den vier bewohnbaren Planeten mehrere Städte aus dem Boden zu stampfen. Stardust City auf Aveda ist die erste und größte von ihnen. Bis zur Schließung der Weiche vollbringt die LFT wahre logistische Meisterleistungen.

Mehrere Millionen Menschen wöchentlich sowie Massen von Ausrüstung, Rohstoffen und Maschinen werden in riesigen Standardcontainerclustern – sogenannten Stardust-ARCHEN – durch den Dimensionstunnel transportiert. Am 7. September des Jahres startet mit der ARCHE 001 auf der Plattform eines Flottentenders der GANYMED-Klasse die erste Stardust-ARCHE nach MOTRANS-1, wo sie mit dem Situationstransmitter in die Teletrans-Weiche abgestrahlt und auf der anderen Seite bei einer behelfsmäßigen Raumstation namens SOLAR SYSTEM in Empfang genommen wird.

In dieser Zeit geht Reginald Bull dem Geheimnis der im freien Raum schwebenden Hyperkristalle auf den Grund. Tatsächlich handelt es sich dabei um die Ausscheidungen jener eigenartigen sphäroiden Lebensformen, die nach einer Idee Marc Londons künftig als Howanetze bezeichnet werden. Diese Wesen pendeln ständig zwischen dem Planeten Parga und der Sonne. Auf dem Planeten grasen sie Materie ab, bei der Sonne tanken sie Hyperenergie. Unterwegs scheiden sie, wie Bull leicht angewidert feststellt, verschiedenartige Hyperkristalle aus.

Timber F. Whistler jr. erwirbt von Administrator Sigurd Echnatom die Lizenz zur Ausbeutung der Hyperkristallvorkommen. Im Austausch dafür will er einige Hyperkristalle der LFT zur Verfügung stellen. Dass die Howanetze nicht so harmlos sind, wie ursprünglich angenommen wurde, muss Whistler feststellen, als er damit beginnt, diese Wesen mit der Hyperenergie aktivierter HÜ-Schirme anzulocken, um sie dazu zu bewegen, ihre Hyperkristalle dort auszuscheiden, wo man sie leicht einsammeln kann. Einer seiner SKARABÄEN wird von einem Howanetz vernichtet, es gibt zwei Todesopfer zu beklagen. Von diesem Rückschlag lässt sich Whistler aber nicht verunsichern und gründet zusammen mit der zur TRR gehörenden Besatzung seiner SKARABÄEN eine neue Firma: die Whistler-Stardust & Co.

Echnatom, dessen betont bürokratische Art Whistler auf die Nerven geht, erhält eine Sendung besonderer Art aus dem Solsystem: drei Vario-1000-Roboter, die sich in vielen verschiedenen Kokonmasken im Auftrag des TLD unter die Menschen mischen können. Eine Kontrolle dieser Art scheint erforderlich zu sein, denn Whistler erwägt, sich zur Wahl des neuen Administrators zu stellen, und lässt erkennen, dass sich die Siedler seiner Meinung nach von der LFT unabhängig machen sollen.

Während Stardust-City und die anderen Städte schnell wachsen, werden einige neue Entdeckungen gemacht. Die auf Zyx siedelnden Terraner bekommen Kontakt zu intelligenten amphibischen Lebewesen, die in den Ozeanen wohnen. Diese Wesen nennen sich Indochimi, können sich über Translatoren mit den Siedlern verständigen und begegnen ihnen freundlich. Weiterhin wird festgestellt, dass das Stardust-System in der Zentrumsregion eines 200 Lichtjahre durchmessenden Kugelsternhaufens liegt, der den Namen Far Away erhält und anscheinend keine anderen raumfahrenden Völker beherbergt.

Am 13. November erlischt die Teletrans-Weiche. Im Stardust-System sind die Siedler, die sich selbst als Stardust-Menschheit bezeichnen, ab sofort auf sich allein gestellt. Bevor die Weiche erlischt, verkündet Lotho Keraete, seine Aufgabe sei nun erfüllt. ES wird sich nach seiner Aussage nicht um die Stardust-Menschheit kümmern, ein Kontakt sei nicht vorgesehen. Außerdem erklärt er das Zweite Galaktische Rätsel für eröffnet: Er hat zwei Zellaktivator-Chips im Stardust-System versteckt. Dann verschwindet er mit seiner Silberkugel.

Die Unsterblichen betrachten all diese Entwicklungen mit gemischten Gefühlen. Für etwas Aufheiterung sorgt die Nachricht, dass Roi Danton wohlbehalten in Quinto-Center angekommen ist und demnächst nach Terra reisen will.

Innenillustration