Unternehmen NUG

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PR737)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
733 | 734 | 735 | 736 | 737 | 738 | 739 | 740 | 741

725 | 736 | 

737

 | 738 | 739

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 737)
PR0737.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Aphilie
Titel: Unternehmen NUG
Untertitel: Sie brauchen Energie – der Planet Olymp ist ihre letzte Hoffnung
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: 1975
Hauptpersonen: Jerz Kantoenen, Mondvon-Gronk, Senco Ahrat, Ras Tschubai, Atlan
Handlungszeitraum: 3581
Handlungsort: Milchstraße
Computer: Bordkraftwerke und Treibstoffe
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 87

Handlung

Die SZ-2 mit Ras Tschubai, Senco Ahrat und Atlan an Bord fliegt auf das ehemalige Handelszentrum Olymp im System Boscyks Stern zu. Olymp ist einer der drei Depotplaneten, auf dem NU-Gas-Vorräte lagern. Die SZ-2 ist ein Fernraumschiff, dessen komplette Energieversorgung auf NU-Gas beruht. Dieser Treibstoff, der in einem fünften Aggregatzustand vorliegt, ist nach dem 40-jährigen Flug aus dem Mahlstrom der Sterne in die Milchstraße fast gänzlich aufgezehrt. Die Depotplaneten im Wega- und Kennkant-System wurden von Wachflotten der Laren und Überschweren bewacht, so dass nur noch Olymp angeflogen werden konnte.

Überraschenderweise treffen die Terraner auf ein scheinbar unbewachtes System. Die SZ-2 verharrt einige Zeit in der Nähe des zweiten Planeten Olymp, um bei einer Falle, die sie vermuten, rechtzeitig fliehen zu können.

Hotrenor-Taak hat tatsächlich eine ausgeklügelte Falle erstellt. Im sogenannten NUG-Becken, dem Standort des Depots auf dem Kontinent Walkork, wurden unterirdische Bunker gebaut. Diese können bei Bedarf an die Oberfläche gefahren werden, wo sie ihre schweren Waffen einsetzen können. Des Weiteren wurde eine gigantische, ebenfalls unterirdische Tiefschlafkammer gebaut, die Platz für 30.000 Überschwere bietet.

Auch Kaiser Anson Argyris hat herausgefunden, dass irgendetwas auf Walkork vorgeht. Der Vario-500 hat diese Maske jedoch abgelegt und die Identität von Jerz Kantoenen angenommen. Dieser ist ein planetenbekannter Wettmeister und Abenteurer – ein Überschwerer, der medienwirksam Millionenwetten eingeht. Insgeheim ist er der Anführer einer Gruppe von Rebellen, die als seine Angestellten getarnt sind. Um den Hintergrund für den Abzug aller Streitkräfte aus dem System und den Ausbau Walkorks zu einer geheimen Festung herauszufinden, startet Kantoenen erneut eine seiner wahnwitzigen Wetten.

Mit einer kleinen Gruppe Rebellen will er mit einem primitiven Floß mit atomgetriebenen Außenbordmotor wie die ersten Siedler den Fluss Oranak entlang fahren. Das Vorhaben dient natürlich nur dem Zweck, auf den abgeschotteten Kontinent Walkork zu gelangen. Mondvon-Gronk erteilt dem beliebten Jerz Kantoenen die Erlaubnis. Die kleine Rebellengruppe plant, während einer Nacht der Reise vom Floß zu verschwinden. Derweil übernehmen die halbintelligenten, dressierten Grongks ihre Plätze auf dem Floß. Sie sind sehr gut maskiert und die bewusst schlechte Videoübertragung macht den Austausch unauffällig. Mondvonk-Gronk und die Überschweren fallen auf den Trick herein.

Kantoenen und seine Leute stoßen auf das NUG-Becken und die unterirdischen Bunker, als sie den Kontinent genauer erforschen. Als sie in einen Bunker eindringen, finden sie heraus, dass es eine Falle für Raumschiffe sein soll, die NUGAS zur Energieversorgung benötigen. Kantoenen geht sogar so weit, zu behaupten, es sei eine Falle für Perry Rhodan, der mit einem Fernraumschiff zurückkehrt, und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Kaum hat er seinen Verdacht ausgesprochen, entdecken sie auf einem Ortungsschirm ein 2,5 km durchmessendes Raumschiff vom Stil der MARCO POLO.

Ras Tschubai und die Altmutanten Wuriu Sengu und Tako Kakuta untersuchen derweil die Lage auf Olymp. Sie können nichts endgültig Verräterisches finden. Zusammen wird beschlossen, eine Probe aufs Exempel zu machen. Mit einer Space-Jet wird ein NUG-Behälter aufgenommen und abtransportiert. Da nichts passiert, beschließen sie, mit der SZ-2 auf Walkork zu landen.

Jerz Kantoenen will die Terraner an Bord des riesigen Raumschiffes vor der Falle der Laren warnen. Er plant, in das Zentrum des NUGAS-Beckens zu fliegen. Falls die Laren ihn entdecken und nicht töten, sprengt er sich selbst mit einer Bombe, was die Terraner als Warnung verstehen werden. Doch durch die Landung der SZ-2 bemerken ihn die erwachenden Überschweren und Laren nicht. Da er selbst die Maske eines Überschweren trägt, kann er sich unauffällig unter sie mischen. Anstatt sich selbst zu opfern, beschließt seine Positronik nun, die Bombe zu legen und mit einem Zeitzünder von anderthalb Stunden zu versehen.

Die SZ-2 startet unterdessen den Verladevorgang der NUG-Kugeln. Kurz bevor die Laren angreifen wollen, explodiert die Bombe in der Nähe der Zentrale der unterirdischen Anlage. Die SZ-2 ist gewarnt und flüchtet. Senco Ahrat und seine Mannschaft konnten immerhin 162 NUG-Behälter verladen, was eine ganze Weile reichen wird.

Der Vario-500 und seine Gruppe gehen wieder in den Untergrund. Die Rolle des Jerz Kantoenen hat ausgedient.