Flora Almuth

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Flora Almuth war eine Celesterin aus der Galaxie Alkordoom, ihre Heimatwelt war New Marion. Sie war die Zwillingsschwester von Marie Almuth und damit Tante von Sarah Briggs. (Atlan 683)

Erscheinungsbild

Im Jahre 3818 (231 NGZ) sah sie aus wie eine ältere Ausgabe von Sarah Briggs; sie hatte schon leicht angegraute Haare, hellbraune Hautfarbe und ein ebenmäßiges, gütig wirkendes Antlitz. (Atlan 683) Ihre Körpergröße betrug 1,72 Meter. (Atlan 811) 3820 waren ihre Haare dunkelbraun und stark gekräuselt. (Atlan 806)

Charakterisierung

Flora war lange Zeit in einem geistigen Dämmerschlaf, der durch einen Hypnoblock verursacht war, hatte hin und wieder aber lichte Momente. (Atlan 683) Nach dessen Entfernen wurde sie zu einer selbstbewussten, friedfertigen Frau. (Atlan 685)

Sie verfügte über leichte Psi-Fähigkeiten, mit einer größeren Ausprägung zur Hellsichtigkeit. Flora Almuth war eine schwache Telekinetin und eine gute Telepathin. (Atlan 811)

Geschichte

Geistige Qualen

Flora wurde irgendwann um 3790 (203 NGZ) oder kurz danach von ihrer Zwillingsschwester Marie mit einem Dauerhypnoblock versehen, der sie zu einer geistig Behinderten machte.

Dementsprechend lebte sie für mindestens 25 Jahre in einem Sanatorium für geistig Behinderte am Rande von Celeste, bis sie von Atlan aufgespürt wurde. Sie erkannte Sarah und gab von sich, dass Marie Almuth noch am Leben war, die offiziell Selbstmord begangen hatte, deren Todesursache aber unbekannt sein sollte. (Atlan 683)

Atlan war überzeugt, dass ihre geistige Verwirrung nur von kurzfristiger Natur war und sie geheilt werden könnte. Er vermutete ein Komplott. (Atlan 683)

Ein neuer Feind

Als das Cuzz im Sanatorium auftauchte und Patienten, Personal und Besucher hypnotisch beeinflusste, gelangte auch Flora Almuth an Bord der ANIMA, mit deren Hilfe es nach Crynn gelangen wollte. Bei einem Zwischenstopp auf Morrbatt kam es zu Auseinandersetzungen zwischen dem Cuzz, Atlan, der Celestischen Feuerwehr, Buster McMooshel und Sarah Briggs. (Atlan 683)

Neue Freunde

Das Erscheinen der PENNSYLVANIA brachte die Wende. Das Cuzz resignierte und beging Selbstmord. Nun veränderte sich Floras Verhalten dramatisch. Ihre Augen klärten sich. Sie verlangte von Atlan den Psi-Spalter, den der Arkonide vom Cuzz erhalten hatte, und legte sich das Band um den Kopf. Nun verschwanden auch die letzten Anzeichen der geistigen Störung. Die schwere Dauerhypnose hatte sich verflüchtigt, es verblieben aber (noch) Erinnerungslücken. (Atlan 683)

Flora Almuth folgte ihrer Enkelin, McMooshel und den Richardsons an Bord der ANIMA. (Atlan 683)

Nach der geglückten Landung auf Crynn bestand Flora darauf, Atlan und Arien Richardson bei der Suche nach dem celestischen Agenten Paul Namarro zu begleiten. Sie spürte die Nähe ihrer Schwester Marie. (Atlan 684)

Die Hexe

Am Fuße des Mauntenn stießen die Gefährten auf die Überreste des Roboters Macker. Flora Almuth war sich nun sicher, dass sich Marie im Pyramidon aufhielt, als Gefangene der Hexe von Kontagnat. (Atlan 684)

Flora, Atlan und Arien Richardson ließen sich von der Crynn-Brigade gefangen nehmen und in das Pyramidon bringen, den Herrschaftssitz Zulgeas von Mesanthor. (Atlan 685)

Flora wurde mit ihren beiden Begleitern in einem Raum im Pyramidon eingesperrt. Eine nur äußerst schwer erkennbare Beobachtungssonde verfolgte die Bewegungen der Celesterin. Atlan bemerkte die Sonde und zerstörte sie mit seinem Taschenmesser. (Atlan 685)

Almuth nahm den Psi-Spalter ab und wurde augenblicklich aggressiv. Sie würgte Richardson. Erst als ihr Atlan das rote Band wieder überstreifte, beruhigte sich die Celesterin. (Atlan 685)

Flora lernte schnell, ihre parapsychischen Fähigkeiten einigermaßen zu beherrschen – auch ohne den Psi-Spalter. Die drei Gefährten überwältigten einen Integral, verließen ihr Quartier und befreiten andere Gefangene, um Unruhe zu stiften. Parillyon, Hiljar und Kjord schlossen sich ihnen an. (Atlan 685)

Dank ihrer Fähigkeiten, die sie immer besser beherrschte und die immer stärker wurden, machte Flora die Ausrüstung, die ihnen die Crynn-Brigadisten abgenommen hatten, ausfindig. Alle Mitglieder der Gruppe spürten die starke suggestive Ausstrahlung der Hexe. Flora Almuth setzte relativ zielsicher den Weg durch das Pyramidon fort. Plötzlich stand eine exakte Kopie der Celesterin vor Flora. Die Warnung von Atlans Extrasinn kam beinahe zu spät. Da sogar die kleinsten Details der Kleidung übereinstimmten und auch das rote Stirnband vorhanden war, stürmte Atlan auf die Kopie los. Hiljar, der ihn aufhalten wollte, wurde von Parillyon zur Seite gerissen. Der Arkonide warf die Kopie über ein Geländer in die Tiefe. Eine Bombe im Körper der Doppelgängerin explodierte. Die Druckwelle riss die Gefährten von den Beinen. (Atlan 685)

Flora Almuth griff Atlan mit ihren geistigen Kräften an, da sie glaubte, den Tod ihrer Schwester Marie miterlebt zu haben. Erst als ihr klar wurde, dass es sich um eine Falle der Hexe gehandelt hatte, entschuldigte sie sich überschwänglich bei Atlan. Ohne die Mentalstabilisierung hätte sie den Arkoniden wahrscheinlich getötet. (Atlan 685)

Bald wurde die Gruppe von Integralen angegriffen. Erneut tauchte eine Gestalt auf, die Flora täuschend ähnlich sah. Diesmal war die Kleidung jedoch anders und das Stirnband fehlte. Mit geschlossenen Augen und vorgestreckten Händen näherte sich Flora der vermeintlichen Zwillingsschwester, die plötzlich wild strampelnd durch die Luft schwebte, direkt in das Feuer der Integrale. Erneut explodierte der Sprengsatz. (Atlan 685)

Flora wähnte ihre Schwester noch immer in unmittelbarer Nähe der Hexe. Sie erinnerte sich, dass Marie sie nicht hatte leiden können, während Flora ihre Schwester immer geliebt hatte. (Atlan 685)

Inzwischen hatte Flora totale Kontrolle über die Integrale erlangt und deren Angriffe eingestellt. Die monströsen Leibwächter der Facette flohen vor Flora Almuth. Arien Richardson wurde aus seinem Gefängnis befreit. (Atlan 685)

Dank seines Extrasinnes hatte Atlan nun die wahren Zusammenhänge zwischen den Zwillingsschwestern erkannt. Er und Arien Richardson drängten zum Aufbruch aus dem Pyramidon. Doch Flora weigerte sich, ihre bisherigen Gefährten zu begleiten. Zu deren Erstaunen baute sie ein Fesselfeld auf, das Atlan, Richardson und Parillyon umhüllte und in den Raum beförderte, in dem Zulgea von Mesanthor residierte.

Flora war beim Anblick ihrer Schwester erschüttert. Im Gespräch erfuhr Flora Almuth, dass es Marie gewesen war, die ihr den Hypnoseblock verpasst hatte. Im Gegenzug eröffnete sie der Facette, dass das Cuzz für ihre Befreiung verantwortlich war. Der Psi-Spalter unterstützte sie dabei. (Atlan 685)

Zulgea wurde von einem Fragment ANIMAS, das von den Integralen in das Pyramidon gebracht worden war, angegriffen. Das wurmartige Gebilde hatte sich um den Hals der Facette gelegt. Der Wurm begann zu glühen und wurde heiß. Er zog sich immer enger zusammen. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis die Facette tot war. (Atlan 685)

Die Facette von Kotagnat

Flora Almuth bedankte sich bei Atlan für dessen Unterstützung. Sie nahm die Stelle ihrer Schwester als neue Facette von Kontagnat ein. Sie wollte von nun an den Sumpf in eine blühende Oase der Menschlichkeit verwandeln. (Atlan 685)

Sie hatte sich das Wissen ihrer Schwester angeeignet. Lediglich was mit den gesammelten Psi-Potentialen geschehen sollte blieb ihr verborgen. Sie wusste auch, warum Atlan sich in Alkordoom aufhielt. Sie versprach dieses Geheimnis zu bewahren und den Arkoniden zu unterstützen, wenn auch Drei-B damit einverstanden war. (Atlan 685)

Nach außen hin sollte in Kontagnat alles so bleiben, wie es bisher war. Eine ständige Funkbrücke zwischen Crynn und New Marion wurde eingerichtet. Atlan hatte nun neben den Celestern in der neuen Facette von Kontagnat eine starke und verlässliche Verbündete. (Atlan 685)

Nach dem Verschwinden des Juwels und der Facetten arbeitete Flora Almuth an der Befreiung der Völker Alkordooms. Dabei wurde sie von den Celestern als auch von der Alkordischen Feuerwehr massiv unterstützt. (Atlan 811)

Begegnung mit dem Sternentramp

Flora Almuth wurde Ende Oktober 3820 im Alter von beinahe 50 Jahren von Kjurtsch auf einen Funkspruch aufmerksam gemacht, in dem von Colemayn die Rede war. Sie informierte Drei-B. Der Celester sagte ihr zwei schwere Kampfschiffe als Unterstützung zu. Mit ebenfalls zwei Großschiffen brach sie von Crynn auf. (Atlan 811)

Es kam zu Kampfhandlungen auf der Oberfläche des Mondes Turssaff, in dessen Orbit und auch in den Anlagen im Inneren Turssaffs. Flora Almuth und die Celester drangen in die unterirdischen Anlagen ein und holten Colemayn, Geselle und Shah Run Tai aus ihrer Unterkunft heraus, während sich die celestischen Raumschiffe mit Einheiten der Yekdemper herumschlugen. (Atlan 811)

Revolte

Die Hälfte der Anlagen auf Turssaff wurden zerstört, drei Raumstationen und sieben Schiffe der Yekdemper beschädigt. Die vier Schiffe der Facette kehrten mit Colemayn, Geselle und Shah Run Tai nach Crynn zurück. Auf dem Raumhafen Psyrfall wurden Flora Almuth und ihre Begleiter von Gleitern der OdB angegriffen. Es kam zum Kampf, bei dem einige der robotgesteuerten Maschinen von herbeigeeilten Polizeigleitern abgeschossen wurden. Für Geselle war der stümperhaft durchgeführte Angriff ein Ablenkungsmanöver. Flora Almuth steuerte den Gleiter zum Pyramidon, wo sie vom Integral 1 empfangen wurden. (Atlan 812)

Im Pyramidon wurde Heyderans Stellvertreter Hermon beschuldigt, Informationen unterschlagen zu haben. Er hatte seinen Chef weder über das Attentat auf Daleynen informiert noch darüber, dass Raningegs Familie erneut entführt worden war. Als auch Flora Almuth sich diesen Anschuldigungen anschloss, drohte Hermon mit Selbstmord. Der Thater zwang die Celesterin dazu, seine Gedanken zu lesen, damit sie seine Unschuld erkannte. Aber auch seine Bedenken Heyderan betreffend, schließlich war der Sicherheitschef einer der ganz wenigen, die wussten, das Raningeg noch lebte. (Atlan 812)

Galubasch erreichte mit seiner Gleiterflotte das Pyramidon. Er berichtete Flora, dass die Einsatzkräfte das Hauptquartier der OdB eingenommen hatten. Leider hatten sie den Anführer nicht ergreifen können, nur einen Vertrauten namens Eloraun. (Atlan 812)

Atlan

Nach der Niederschlagung der von der OdB angezettelten Revolution traf Atlan mit der STERNSCHNUPPE im Pyramidon ein. Nach einem gegenseitigen Informationsaustausch landete die VIRGINIA III mit der Nachricht, dass neben Sarah Briggs auch Arien Richardson verschwunden war. Colemayn und Geselle erhielten von Flora Almuth die HORNISSE. Das Raumschiff startete und setzte Kurs auf den Nukleus. (Atlan 812)

Anfang November 3820 wurden auf New Marion hochstehende Persönlichkeiten gegen Doppelgänger ausgetauscht. Atlan landete mit der STERNSCHNUPPE auf der Welt der Celester und wurde über die dortigen Geschehnisse in Kenntnis gesetzt. Atlan bat Flora Almuth um ihre Hilfe. Die telepathisch veranlagte Celesterin kam als junge Frau mit einer gewissen Ähnlichkeit mit Anima maskiert an Bord. (Atlan 814)

Als durch die Schutzschirme der STERNSCHNUPPE ein unbekanntes Etwas in das Schiff eindringen konnte, gelang es Flora Almuth, das Gedankenmuster des Fremden zu erkennen, auch seinen Namen, Agide, hatte sie in Erfahrung bringen können. Sie war sich sicher, dass der Fremde nicht mehr in der Nähe war. (Atlan 814)

Auf Palmwiese spürte Flora an Bord der STERNSCHNUPPE die Nähe von Arbon, Attun und Agide, aber nur ganz schwach, so als wären diese nicht vollständig existent. Atlan und Flora verließen das Raumschiff in ihren Kampfanzügen, die Mutantin konnte den Standort der drei Fremden jetzt genauer bestimmen. Atlan ließ Anima in der STERNSCHNUPPE feuern. Dann meldete sich Neithadl-Off, sie teilte mit, dass der Zeitschirm der drei schwächer wurde. Der Kampf dauerte noch einige Zeit an, dann griff Atlan zu einem Trick und zermalmte die drei Fremden zwischen zwei großen Betonplatten. Laut Flora war ihre Existenz beendet. (Atlan 814)

Quellen

Atlan 683, Atlan 684, Atlan 685, Atlan 693, Atlan 694, Atlan 806, Atlan 811, Atlan 812, Atlan 814