Das Ultimatum der Sturmreiter

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 781)
A781 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Das Ultimatum der Sturmreiter
Untertitel: Die Flotte der Hyptons erscheint
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: David Hardy
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Atlan, Anima, Don Quotte, Chandor, Raspor, Aksuum
Handlungszeitraum: 3820
Handlungsort: Tobly-Skan
Risszeichnung: Robot-Fernaufklärer des Erleuchteten, Typ Lanzett/F 1 (Leserrisszeichnung von Andreas Schubert, Viernheim)
(Abbildung)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die Ligriden geraten in Manam-Turu immer mehr in Bedrängnis. Die Erkenntnisse über ihre Herkunft, die sie in der Galaxie Bennerton gewonnen haben, lassen sie verzweifeln. Viele der stolzen Kämpfer suchen den Freitod. Was Wissen, von den Hyptons aus den Fjukern gezüchtet zu werden und eigentlich kein auf natürliche Weise entstandenes Volk zu sein, ist für sie kaum zu verkraften. Die Ligriden ziehen ihre Flotte am Rande Manam-Turus zusammen.

Ghobor lässt eine Hyperfunkverbindung zu den Hyptons herstellen. Er spricht in der Nachricht von den verbrecherischen Machenschaften der Fledermauswesen und teilt mit, dass kein Ligride mehr ab jetzt auf der Seite der Hyptons stehen wird. Alle Soldaten sind aus Manam-Turu zurückgezogen worden, die Stützpunkte gesprengt. Er wünscht den Hyptons, dass EVOLO genauso mit ihnen verfahren wird, wie sie selbst es an den Fjukern praktiziert haben. Mit den Worten »Das Eis soll euch holen.« beendet Ghobor seine Ansprache. Etwa 20 Stunden später sammelt sich die ligridische Flotte zum Formationsflug.

In der Zwischenzeit unterbricht die STERNSCHNUPPE ihren Flug durch Manam-Turu. Atlan und seine Getreuen sind auf der Suche nach einer Spur EVOLOS. Das Raumschiff hat Aktivitäten der Ligriden ausgemacht, die eine Flotte zusammenziehen. Die STERNSCHNUPPE kehrt nach Aklard zurück.

Aksuum hat die Völker Manam-Turus nach Aklard eingeladen. Die Vertreter von 18 Völkern sind seinem Ruf gefolgt. Im Ratsgebäude von Ghyltirainen treffen Atlan und Anima auf Dschadda-Moi und auch auf Jurnaun. Noch bevor die Konferenz beginnt, wird Alarm ausgelöst. Die Informationen, die der Spion Chandor auf Usphar-Gulp sichergestellt hat, sind ausgewertet worden. Gleichzeitig treffen Nachrichten ein, dass in den Randbezirken Manam-Turus starke Raumschiffsverbände aus Chmacy-Pzan eingetroffen sind. Einzelne Schiffe stoßen in den Einflussbereich der Daila vor. Keines der Völker, deren Vertreter nach Aklard gekommen sind, ist bereit, den Daila in dem bevorstehenden Kampf zur Seite zu stehen.

Einzug und allein die Einheiten der Daila-Mutanten eilen herbei, um die gemeinsame Heimatwelt zu schützen. Die Hyptons kreisen die 100 Lichtjahre durchmessende Raumkugel ein, die den Machtbereich der Daila darstellt. Atlan, Anima, Chipol und Don Quotte verlassen mit der STERNSCHNUPPE Aklard und steuern die Hypton-Verbände an. Nach mehreren Fehlversuchen erklärt sich eine Traube der Hyptons bereit, mit dem Arkoniden zu sprechen. Der STERNSCHNUPPE werden Koordinaten übermittelt, die etwa 100 Lichtjahre vom Zentrumssektor Manam-Turus entfernt liegen. An diesem Ort ist eine kleine Relaisstation positioniert. Ein neuer Treffpunkt wird auf Drängen des Arkoniden angeboten, der einen Kampf verhindern will, den die Daila nicht überstehen werden. Auf Tobly-Skan soll Atlan die Traube treffen.

Während des Anfluges auf diese bedrohlich wirkende Welt steigen Atlan, Anima und Don Quotte nach einem Plan des Großwesirs schon beim Eintauchen in die Atmosphäre aus. Chipol bleibt für Notfälle in der STERNSCHNUPPE zurück. Das Schiff dreht ab und verlässt das Sonnensystem.

Die drei Gefährten kollidieren während ihres Fluges in niedriger Höhe mit einem bläulichen Energieschirm. Nach ihrem Absturz, den sie unverletzt überstehen, nähert sich ein Gleiter. Ein Fesselfeld fixiert Don Quotte. Stahlmänner fordern Atlan und seine Freunde auf, sie zum Dom der Ruhe zu begleiten.

In NEO-PZAN werden sie von der Traube der Sturmreiter empfangen. Die Hyptons verlangen die Überstellung der Ikuser, die kampflose Übergabe des Suuma-Systems, die Installierung von Stützpunkten auf allen wichtigen Welten der Daila, sowie den regelmäßigen Kontakt der führenden Persönlichkeiten zu den Trauben. Zudem fordern sie die Unterstützung Atlans, dessen Gefährten, der Daila und anderer wichtiger Völker und Personen im Kampf gegen EVOLO, der vernichtet werden soll.

Anima ist entschieden gegen eine Zerstörung EVOLOS und tut ihre Meinung auch kund. Nur Atlans Beschwichtigungsversuchen ist es zu verdanken, dass die Hyptons die Verhandlungen nicht sofort als gescheitert abbrechen. Dem Arkoniden wird eine Frist von drei Stunden eingeräumt, um sich mit den verantwortlichen Daila zu beraten. Doch das kleine Hyperfunkgerät, das Atlan mit sich führt, funktioniert nicht. Da eine Verbindung mit der STERNSCHNUPPE nicht hergestellt werden kann, ist auch die Beratung mit den Daila auf Aklard unmöglich. Die Hyptons, die die Gefährten nach dem Ablauf der Frist befragen, weisen jede Verantwortung für die Funkstörung von sich. Sie drohen mit dem Angriff auf Aklard.

Don Quotte macht Atlan auf einen Dolch aufmerksam, der wie aus dem Nichts aufgetaucht und ebenso wieder verschwunden ist. Erneut materialisiert der Dolch und wird nun auch von Atlan und Anima gesehen. Der Arkonide erinnert sich an den Geisterdolch von Cairon, dessen damaliger Besitzer Chossoph gewesen ist. Anima gelingt es, durch Konzentration den Dolch willentlich sichtbar oder unsichtbar zu machen. Auch Atlan ist in dieser Hinsicht erfolgreich. Anima veranlasst den Dolch, eine viereckige Öffnung in die Metallplatte ihrer Zellentür zu schneiden, in der sie die Hyptons untergebracht haben. Unsichtbar schwebt der Dolch vor der Vardi durch den Korridor. Während sie durch die Gänge eilen, meldet das Hyperfunkgerät plötzlich Bereitschaft. Um eine Ortung zu verhindern, schaltet Atlan das Gerät zunächst ab. Der Arkonide hat nun den Beweis, dass die Hyptons sie betrogen haben und nie wirkliche Verhandlungen aufnehmen wollten. Die Fledermauswesen wollten die Gefährten nur in ihre Gewalt bringen. Doch Atlan aktiviert das Gerät bald wieder, um Chipol zu informieren und eine Warnung an die Daila abzusetzen.

Auf ihrer weiteren Flucht schneidet der Dolch nochmals ein Loch in eine Wand. Don Quotte ist es nicht möglich, mit seinen Ortungsanlagen das Gelände zu erkunden. Geräusche deuten auf die Anwesenheit von Ligriden hin. In einer kleinen Zelle hält sich tatsächlich ein Ligride auf. Der Dolch geht wieder an die Arbeit und schnell ist die Zellentür aufgeschnitten. Der Ligride Raspor gibt sich als Diener des Gwyn aus, der von den Hyptons gefangen genommen wurde. Er hat angeblich schon von Atlan und zwei Begleitern gehört, die sich als Gefangene in dem Stützpunkt aufhalten. Schroff verlangt Anima von Raspor, dass er Einzelheiten über seine Herkunft preisgibt, was Atlan jedoch auf einen späteren Zeitpunkt verschieben will. Bei der Nennung der STERNSCHNUPPE gerät Raspor in Verzückung und kann es gar nicht mehr erwarten, das Schiff zu betreten.

Relativ unsanft stößt Anima den Ligriden zurück. Sie beginnt am ganzen Körper zu zittern. Der Dolch wird sichtbar. Die Waffe weicht vor Raspor zurück. Als der Ligride nach dem Dolch greifen will, legt sich eine Hand Don Quottes wie eine Stahlklammer um das Handgelenk Raspors. Die Warnung des Roboters, eventuell plötzlich ohne Helm dazustehen, tut der Ligride zunächst als belanglos ab, erklärt aber im nächsten Satz, mit dieser Schande nicht leben zu können. Er will in der Zelle bleiben.

Atlan und seine beiden Getreuen erreichen das Ende des Korridors, als ihnen Raspor nacheilt und anbietet, sie zu der ihnen abgenommenen Ausrüstung zu führen. Er will als Gegenleistung zu seinem Volk zurückgebracht werden. In einem Raum in einem Seitengang werden die Einsatzanzüge und die übrigen Ausrüstungsgegenstände gefunden, die ihnen die Stahlmänner abgenommen haben. Don Quotte meldet verstärkte Funkaktivität und Bewegungen von Stahlmännern im Stützpunkt. Atlan beobachtet misstrauisch das oberflächliche Verhalten des Ligriden, der Äußerungen von sich gibt, die zu auffällig sind, um nicht bemerkt zu werden. Raspor führt die Gruppe zu einem Hangar für kleinere Fahrzeuge. Der Dolch schneidet ein ovales Stück aus der dreischichtigen Metallwand heraus. Ein deaktivierter Antigravschacht dient als weiterfolgender Fluchtweg. Don Quotte nimmt den Ligriden unter den Arm und trägt ihn nach oben.

An der Oberfläche angekommen, rammt Don Quotte mit seinem Körper die Tür ins Freie so weit auf, dass die Gefährten hindurchschlüpfen können. Gleiter starten und rasen auf die Felswand zu, die das Tal umgibt. Don Quotte wirft eine Hochenergiegranate nach den Flugmaschinen. Die Fahrzeuge mit den Stahlmännern an Bord stürzen ab. Dicht über den Steppenboden fliegend, nähern sich Atlan, Anima, Don Quotte und Raspor dem ersten grünlich leuchtenden Schutzschirm. Der Geisterdolch berührt den Schirm und glüht dabei auf. Eine bogenförmige Lücke öffnet sich. Don Quotte durchquert mit Raspor im Arm als erster die Öffnung, Atlan und Anima folgen ihm. Die Orbiterin holt den Dolch zurück und die Lücke im Schirm schließt sich wieder.

Um den verfolgenden Stahlmännern ein Schnippchen zu schlagen, fliegt die Gruppe nicht direkt zum zweiten Schutzschirm, sondern steuert ein ausgedehntes Waldgebiet an. Dort schalten sie die Flugaggregate aus und gehen zu Fuß weiter. Es gelingt ihnen, in den Rücken der Stahlmänner zu gelangen, die die Suche zu Fuß aufnehmen. Sie laufen auf den Gleiter der Roboter zu. Ein zweites Fahrzeug eröffnet das Feuer. Don Quotte erwidert es und schießt den Angreifer ab. Für Atlan überraschend, bleibt Raspor trotz des Trümmerregens erstaunlich gelassen, als mache ihm die Bedrohung überhaupt nichts aus. Ein zweiter Gleiter schießt ebenfalls auf die kleine Gruppe. Don Quotte kann nicht zurückschießen, da er gezwungen ist, Raspor in seinen Schutzschirmbereich miteinzubeziehen und dadurch keine Waffe auslösen kann. Trotz all dieser Widerwärtigkeiten erreichen Atlan, Anima, Don Quotte und Raspor den abgestellten Gleiter der Stahlmänner und flüchten mit dem Fahrzeug, dessen Tank nur wenig Treibstoff beinhaltet. In dem bläulich schimmernden Schutzschirm bildet sich eine Strukturlücke und lässt den Gleiter ungehindert passieren. Als der Treibstoff zu Ende geht, wirft sich Raspor auf Atlan, stößt ihn zur Seite, aktiviert das Funkgerät und ruft im Namen Atlans die STERNSCHNUPPE. Da der Gleiter nur über ein Normalfunkgerät verfügt, ist das Handeln des Ligriden sinnlos.

Nach der Landung wenden sich Atlan und seine Gefährten zu einem Höhlengebiet in einem nahen felsigen Gelände, das Raspor bekannt ist. Inzwischen erreichen die Stahlmänner den notgelandeten Gleiter, der durch eine von Don Quotte platzierte Bombe explodiert und durch die erfolgten Beschädigungen der Fahrzeuge ihnen Zeit verschafft.

Nachdem sie sich in einer Höhle eingerichtet haben, wirft Raspor die Frage auf, warum die STERNSCHNUPPE nicht herbeigerufen wird. Atlan eröffnet ihm, dass sie dem Ligriden nicht über den Weg trauen. Raspor gibt sich als Unterhändler der Ligriden aus, der zu den Hyptons geschickt wurde, um mit ihnen über den Abzug seines Volkes aus Manam-Turu und die Auflösung des Neuen Konzils zu verhandeln. Anima glaubt seinen Ausführungen nicht. Die Aussage, dass er erst seit 20 Stunden ein Gefangener der Hyptons war, lässt Atlan stutzig werden. Der Abzug der Ligriden aus Manam-Turu ist bereits vier Tage her. Der Arkonide beauftragt Anima, den Dolch sichtbar werden zu lassen. Raspor sieht in der Waffe eine wichtige Hilfe für die Ligriden. Er bietet an dafür zu sorgen, dass die Freunde endgültig die Freiheit erlangen. Er glaubt nicht mehr, dass die STERNSCHNUPPE in der Nähe ist. Raspor will sie von Tobly-Skan wegbringen, wenn ihm dafür der Dolch überlassen wird.

Die Stahlmänner haben in der Zwischenzeit das Versteck gefunden und die Höhleneingänge besetzt. Während Raspor dem Arkoniden erneut die Freiheit gegen den Dolch anbietet, beginnt sich sein Körper aufzulösen und verschwindet. Die Stahlmänner nehmen die drei Gefährten fest. Sie werden wieder in die in Stand gesetzte bekannte Zelle gesperrt. Allerdings sind die Wände nun von paratronähnlichen Sperrschirmen gesichert. Als Anima den Dolch gegen die Tür steuert, beginnen dessen Konturen zu verschwimmen. Er wird halb transparent, verfestigt sich aber wieder. Dann löst er sich vollständig auf und kann nicht mehr zurückgeholt werden. Trotz ihrer Anzüge und der Ausrüstung ist ihnen eine Flucht nicht möglich. Sie werden von den Stahlmännern mit Lebensmitteln, Getränken und Hygieneutensilien versorgt. Don Quotte erhält einen Öl- und Schmiernapf, was dieser entschieden ablehnt.

Am dritten Tage ihrer Gefangennahme findet Atlan auf dem Fußboden der Zelle plötzlich einen Fetzen Papier mit einer Nachricht Raspors. Dieser wiederholt sein Angebot, sie gegen den Dolch zu befreien. Außerdem verlangt er die volle Unterstützung EVOLOS bei dessen Kampf gegen die Hyptons. Atlan muss dabei helfen, EVOLOS Stabilisierung zu erneuern. Der Zettel zerfällt zu Staub. Der Arkonide vermutet hinter Raspor, einen Agenten EVOLOS – Dharys. Dem Arkoniden bleibt nur die Hoffnung, dass ihre Gefangenschaft bald ein Ende finden wird, zumal Guray ein augenscheinliches Interesse am Geschehen um die Hyptons an den Tag legt, und EVOLO dringend Helfer für die Lösung seiner eigenen Probleme benötigt.

Innenillustration