Die Botschaft der Letzten Tage

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1356)
PR1356.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Tarkan
Titel: Die Botschaft der Letzten Tage
Untertitel: Ein Emissär erscheint – und warnt vor Feinden
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 14. August 1987
Hauptpersonen: Atlan, Kambar Thom, Geoffry Abel Waringer, Gesil, Wybort
Handlungszeitraum: Februar / März 447 NGZ
Handlungsort: KARMINA, Larsa-eins, Tonku, Sabhal, DORIFER
Report:

Ausgabe 151: Aus der PR-Werkstatt (Teil 2) - Die Konzeption der Perry Rhodan-Serie bis Band 1400 (Ernst Vlcek)

Computer: Informationsstunde in Terrania
Zusätzl. Formate: E-Book

Kurzzusammenfassung

Februar 447 NGZ: Durch die Auflösung des technisch nutzbaren psionischen Netzes beginnt sich in der Mächtigkeitsballung Estartu Not und Elend auszubreiten.

Auch die Situation für die Gänger des Netzes wird immer schwieriger: Zwar sind ihre Raumschiffe nicht unbedingt auf das psionische Netz angewiesen, aber es zeichnet sich ab, dass der persönliche Sprung der Netzgänger bald nicht mehr möglich sein wird.

Am 22. März 447 NGZ findet auf Sabhal eine Generalversammlung der Gänger des Netzes statt. Wybort erklärt die Organisation für aufgelöst. Einem Redebeitrag Atlans folgend, entschließen sich die anwesenden Netzgänger aber, nicht einfach so auseinanderzugehen. Vielmehr wollen sie sich zukünftig darum bemühen, das sich in der Mächtigkeitsballung Estartu ausbreitende Leid zu lindern.

Handlung

Atlans KARMINA wird in der Nähe des Netzknotens Larsa-eins aus dem psionischen Netz geschleudert. Das Psi-Netz hat begonnen, sich aufzulösen, Reisen mit seiner Hilfe werden immer gefährlicher, die auf der Enerpsi-Technik fußende Raumfahrt in der Mächtigkeitsballung Estartu steht vor ernsten Problemen.

Da die KARMINA wie alle Raumschiffe der Gänger des Netzes zusätzlich zu ihrem Enerpsi-Triebwerk über ein Metagrav-Triebwerk verfügt, stellt dies für Atlan selbst aber kein ernstes Problem dar. Er entschließt sich, den in der Nähe gelegenen Planeten Tonku aufzusuchen und Kontakt zu seinem alten Bekannten Kambar Thom aufzunehmen.

Der Tonak rät Atlan, den Planeten so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Zoor Hotep, der Panish Panisha der örtlichen Upanishad Gom-Endeleza, nutzt die durch das sich auflösende psionische Netz entstandene Notlage aus, um die Bewohner des Planeten gegen alle Fremden aufzuhetzen. Der Panish Panisha behauptet, die Gorims trügen Schuld an der Zerstörung des Netzes.

Gerade als sich Atlan aufmacht, dem Rat Kambar Thoms folge zu leisten, wird er von fünf Anhängern Zoor Hoteps gestellt. Atlan sieht sich gegen die bewaffneten Angreifer in einer ausweglosen Situation. Als die Upanishad-Schüler entdecken, dass Atlan nicht nur ein Fremder, sondern noch dazu ein Gänger des Netzes ist, wollen sie ihn töten. Doch da erscheint eine schattenhafte Gestalt, wahrscheinlich eine Projektion, und die Angreifer brechen bewusstlos zusammen. Atlan versucht noch, Informationen über seinen Retter zu erlangen, doch der weicht seinen Fragen aus und löst sich einfach auf. Atlan nutzt nun die Gelegenheit, die ihm der Fremde verschafft hat, und macht sich auf den Weg nach Sabhal.

Dort trifft er sich zunächst mit Geoffry Waringer. Der Wissenschaftler arbeitet am Vektorierbaren Grigoroff-Projektor. Da durch die Störungen des psionischen Netzes kein schneller Informationsaustausch mit der Heimat mehr möglich ist, tritt er allerdings weitgehend auf der Stelle. Er zieht daher in Erwägung, in die Milchstraße zurückzukehren.

Mithilfe des vektorierbaren Grigoroffs hofft Waringer, den verschollenen Perry Rhodan finden zu können. Der Wissenschaftler denkt, dass Rhodan, so er denn noch leben sollte, in Tarkan gestrandet ist. Er vermutet, dass es sich bei den nach der Deflagration des im Tarkanium gelagerten Parataus erschienenen Sternenmassen um einen Teil jener Galaxie handelt, die laut Oogh at Tarkan von Tarkan nach Meekorah transferiert werden soll. Durch diesen Vorgang wurde seiner Meinung nach eine Verbindung zu einem bestimmten Bereich Tarkans hergestellt. Würde man nun nach Tarkan wechseln, würde man in etwa dort erscheinen, wohin auch Perry Rhodan verschlagen wurde.

Nach diesem Gespräch versucht Atlan, Kontakt zu den Querionen herzustellen. In der Halle des Anfangs berichtet er von dem Elend, das sich aufgrund des zusammenbrechenden psionischen Netzes in der Mächtigkeitsballung ESTARTU ausbreitet. Er fordert zu erfahren, was die Querionen unternehmen, um dieses Leid zu stoppen. Als Antwort erhält er aber lediglich den Hinweis, dass er sich bis zu einer in Kürze stattfindenden Versammlung der Gänger des Netzes zu gedulden habe.

Nach einem Gespräch mit Gesil, in dem sie andeutet demnächst Sabhal mit noch unbekanntem Ziel zu verlassen, entschließt sich Atlan, in DORIFER einzufliegen. Er vermutet, dass sich Gesil auf die Suche nach ihrem Mann machen will. Um sie zu schützen, will er ihr zuvorkommen.

Es gelingt Atlan mit seiner DORIFER-Kapsel NARU nur mit Schwierigkeiten, DORIFER-Tor zu passieren. Im Kosmonukleotid unterliegt der Arkonide Halluzinationen, von denen er sich erst mithilfe seines Extrasinns lösen kann. Die schattenhafte Gestalt erscheint erneut, rät ihm von einer weiteren Suche nach Perry Rhodan ab und warnt ihn vor den »Letzten Sechs Tagen«. Nähere Informationen erhält Atlan aber nicht und so macht er sich wieder auf den Weg zurück nach Sabhal.

Er erreicht die Welt der Gänger des Netzes am Abend des 19. März 447 NGZ. Am Raumhafen Hagon begrüßt ihn Geoffry Waringer und teilt ihm mit, das Gesil seit mindestens zwei Tagen verschwunden ist. Als die beiden Gesils Haus betreten, erkennt der Hauscomputer Atlan und schaltet eine von ihr für Atlan aufgezeichnete Video-Botschaft frei. Gesil spricht darin von den »Letzten Sechs Tagen«. Außerdem enthält die Aufzeichnung, wie Geoffry Waringer bei Analysen der Botschaft feststellt, blockierte Informationen, die nicht entschlüsselt werden können.

Einem Hinweis Geoffry Waringers folgend, machen sich die beiden kurz vor Mitternacht zur Wohnung von Jennifer Thyron, Demeter, Roi Danton und Ronald Tekener auf. Jennifer Thyron und Demeter verfügen aus der Zeit, in der sie mit Zataras eine Einheit bildeten, eine verschwommene Erinnerung an einen religiös anmutenden Text, in dem ebenfalls von den »Letzten sechs Tagen« die Rede ist.

Atlan interpretiert den Text so, dass er den Transfer Hangays aus Tarkan nach Meekorah beschreibt. Nach seiner Interpretation wäre demnach der Tag Null mit dem tatsächlich erfolgten Transfer erreicht. Er sieht von daher keine übermäßig große Gefahr in den »Letzten sechs Tagen« und sorgt sich vielmehr um die Situation in der Mächtigkeitsballung ESTARTU.

Am 22. März 447 NGZ findet schließlich die von den Querionen einberufene Generalversammlung der Gänger des Netzes statt. Wybort spricht im Namen der Gründer der Organisation. Er erklärt, dass die Gefährdung DORIFERS weiterhin bestehe, dass die Querionen versuchen würden, dieser Gefährdung auf den Grund zu gehen, dass ohne von den Nicht-Querionen nutzbares psionisches Netz aber die Organisation der Gänger des Netzes keinen Sinn mehr mache. Deshalb erklärt er die Organisation für aufgelöst.

Da meldet sich Atlan zu Wort. Er weist auf das Not und Elend im Reich der zwölf Galaxien hin. Er fordert, dass die Gänger des Netzes helfend eingreifen. Wybort stellt diese Forderung zur Abstimmung, und Atlans Vorschlag wird angenommen. Wybort erklärt, dass die Querionen die bisherige Organisation der Gänger des Netzes unterstützen werden, dass ihr Hauptaugenmerk aber woanders liegt. Dann verlässt Wybort die Versammlung.

Eines Nachts meldet sich schließlich Geoffry Waringer bei Atlan. Der bisher blockierte Teil von Gesils Nachricht lässt sich nun abspielen. Die beiden Zellaktivatorträger sehen sich die Botschaft gemeinsam an: Sie stammte von dem Schatten, der Atlan bereits zweimal erschienen ist. Der Schatten erinnert Atlan daran, dass er ein Ritter der Tiefe sei. Er warnt vor den »Horden der Letzten Sechs Tage«, der »Lehre der Sechs Tage« und dem »Hexameron«. Er fordert Atlan auf, der Gefahr als Ritter der Tiefe entgegenzutreten, und stellt in Aussicht, dass die Kosmokraten im Gegenzug zu Zugeständnissen bereit sein werden. Atlan denkt allerdings gar nicht daran, wieder als Ritter der Tiefe für die Kosmokraten tätig zu werden. Stattdessen unterstützt er Geoffry Waringer bei dessen Arbeiten am vektorierbaren Grigoroff.

Schließlich geht eine Nachricht Guckys ein. Bao at Tarkan braucht Hilfe. Atlan entschließt sich, nach Hubei zu fliegen.

Anmerkungen

  • Von Tonku kommend ist Atlan am 17. Februar 447 NGZ bei einem Zwischenstopp noch fünf Flugstunden von Sabhal entfernt. Daraus folgt, dass er den Planeten entweder am 17. oder am 18. Februar erreicht hat.
  • Bei dem von Jennifer Thyron und Demeter in Auszügen wiedergegebenem religiösen Text handelt es sich um die dem Leser bereits aus PR 1350 bekannten Lieder der sechs Tage aus dem Buch Hexameron. Die Akteure im vorliegenden Roman wissen allerdings nicht um den wahren Hintergrund des Textes, so erklärt sich die (Fehl-)Interpretation Atlans (die aber wie in PR 1349 zu lesen ist, in etwa der Neuinterpretation des Mythos durch Oogh at Tarkan entspricht).

Innenillustration