Riss im Lügennetz

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Perry Rhodan-Heftromane

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2911)
PR2911.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Genesis
Titel: Riss im Lügennetz
Untertitel: Am Abgrund der Altvorderen – sie suchen Erkenntnis jenseits des Heroldischen Gewölles
Autor: Robert Corvus
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 2. Juni 2017
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Penelope Assid, Shuuli, Ptaranor
Handlungszeitraum: Oktober 1551 NGZ
Handlungsort: Porass
Risszeichnung: »Space-Jet REMUS-Klasse«
(Abbildung) von Gregor Paulmann
Glossar: Assid, Penelope / Danhuser, Báron / Tunbridge, Dean (»Cashew«) / Gäonen / Soprassiden
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

An Bord des Pentasphärenraumers DAAIDEM findet ein Ball statt, an dem Puoshoor teilnimmt, der Sohn des Gondus. Shuuli, Tochter des in der DAAIDEM stationierten Offiziers Ptaranor, träumt von einem glanzvollen Leben an der Seite des Thronfolgers. Sie nähert sich Puoshoor während der Feierlichkeiten. Auf Betreiben Poordas, der eifersüchtigen Favoritin Puoshoors, wird Shuuli einem von ihrem Vater kommandierten Trupp zugeteilt, dessen Aufgabe in der Suche nach Perry Rhodan besteht. Der Terraner hat sich seit dem Atomwaffenangriff auf den Planeten Porass nicht mehr gemeldet, so dass davon ausgegangen wird, dass er von rebellierenden Soprassiden gefangen genommen wurde. Shuuli ist keine Soldatin, findet aber Hinweise darauf, dass sich die Terraner am Eingang einer bestimmten Höhle aufgehalten haben. Puoshoor hat Ptaranor den Gäonen Gi Barr zur Seite gestellt, einen Elitesoldaten aus der Garde des Gondus. Die Maske der weißen Pedgonditrüstung des Gäonen hat ein Vitalenergie-Visier, so dass er sehen kann, dass sich mehrere Lebewesen quer durch das Gestein bewegt haben. Man beginnt mit der Bohrung eines Tunnels mittels eines Desintegratorgeschützes.

Perry Rhodan und seine Gefährten sind inzwischen Loloccun begegnet, dem Anführer der Mutanten-Rebellen. Während der Fahrt mit einer Magnetschienenbahn in die Tiefen des Abgrunds der Altvorderen gibt der Soprasside zu, dass seine Leute den Atomschlag ausgelöst haben. Damit wollten sie beweisen, dass die Thoogondu nicht allmächtig sind. Drahtzieher der Aktion, die von den Terranern nicht gutgeheißen wird, ist der Vanteneuer Ea-Eaveud. Die Innenwände der von den Mutanten bewohnten Kavernen sind mit einem dichten Geflecht aus Abermillionen haarfeinen Fäden von gelbgrüner Farbe bedeckt. Dieses Heroldische Gewölle enthält eine psionische Komponente und schirmt das unterirdische Reich vor jeglicher Ortung ab. Nur Personen mit Heroldischem Dispens können es durchqueren und dabei »Weggäste« mitnehmen. Als Rhodan die Bezeichnung hört, fühlt er sich an die Nachtherolde erinnert, von denen bei seinem Empfang in Sevcooris die Rede war und die angeblich Lügen verbreiten sowie Zwietracht säen. Rhodans Gruppe erreicht den Ort 433, eine riesige Höhle voller Technoschrott. Es handelt sich um uralte Überreste von Raumschiffen und anderen Fahrzeugen, die eindeutig von den Soprassiden erschaffen wurden, aber ein Technologielevel repräsentieren, welches von diesen Wesen jetzt nicht mehr erreicht wird – zum Beispiel Überlichttriebwerke und andere auf der Nutzung von Hyperenergie basierende Geräte.

Für Loloccun ist das der Beweis dafür, dass die Soprassiden keineswegs von den Thoogondu vor der Selbstvernichtung bewahrt worden sind, sondern über ein großes Sternenreich geherrscht haben müssen, das von den Thoogondu zerschlagen wurde. Den Einwand der Terraner, dass der Schrott noch viel älter sein könnte, lässt Loloccun nicht gelten. Er will die Gäste zu Ea-Eavend führen, der in einem der Schiffswracks haust. Angeblich wurde das als Plenum bezeichnete Sternenreich der Vanteneuer einst ebenfalls von den Thoogondu vernichtet. Ea-Eavend ist ein 1,5 Meter großer Humanoider mit einer halbkugeligen Erhebung anstelle des Kopfes, bei der es sich vermutlich um ein Facettenauge handelt. Das Sprechorgan des Vanteneuers befindet sich auf der Brust. Die Hände enden in mehreren flexiblen Flossen.

Während die Terraner mit dem Vanteneuer tafeln, dringen Ptaranors Soldaten in jene Kaverne vor, in der sich Rhodans Leute vor kurzem noch aufgehalten haben. Ein Soldat, der das Heroldische Gewölle zu durchqueren versucht, wird von diesem getötet. Energiewaffen erweisen sich als wirkungslos. Mit konventionellen Sprenggranaten können Lücken in das Geflecht gerissen werden, die jedoch sehr schnell heilen. Daraufhin wird ein Atomsprengkopf eingesetzt. Wie erwartet wird das Gewölle durch das zertrümmerte Gestein geradezu zerfetzt, allerdings gibt das Geflecht die Energie explosionsartig an die Umgebung ab, so dass der Effekt größer ausfällt als geplant. Zwei weitere Soldaten sterben. Doch jetzt ist der Weg nach Ort 433 frei. Die Thoogondu nehmen einen Soprassiden gefangen, der bereit ist, sie zum Vanteneuer zu führen.

Die Explosion des Atomsprengkopfes im Abgrund der Altvorderen sorgt für helle Aufregung bei den soprassidischen Mutanten. Ea-Eavend kennt einen Fluchtweg. In den Kavernen steht ein noch funktionsfähiger Paratrans-Sender. Die alten Soprassiden waren in der Lage, diese Transmitter mit Psi-Energie aufzuladen und somit gewaltige Entfernungen zu überbrücken. Das müsste selbst in den Zeiten der erhöhten Hyperimpedanz noch möglich sein und auf diese Weise sollte sich die AN-ANAVEUD erreichen lassen, das einzige Großraumschiff der Vanteneuer. Dieser Galakt-Transferer umkreist einen 500 Lichtjahre entfernten Pulsar. Die Flucht mittels Paratrans-Sender hätte außerdem den Vorteil, dass die Thoogondu nicht folgen können, denn nur ein Parabegabter wie Dussudh kann den Transmitter aktivieren und die akkumulierte Psi-Energie wird beim Transfer restlos verbraucht. Ea-Eavend behauptet, der Datenspeicher der AN-ANAVEUD enthalte unverfälschte Informationen über die Vergangenheit. Rhodan findet das sehr interessant.

Beim Paratrans-Sender kommt es zum Angriff der Thoogondu. Ptaranor erkennt, dass die Terraner gemeinsame Sache mit den Terroristen machen. Dussudh aktiviert den Transmitter, doch seine Parakraft scheint zu schwach für eine kontrollierte Steuerung zu sein. Dussudh gerät in Lebensgefahr. Im Moment der Transmission stürzt sich Gi Barr in das Energiefeld. Dann kommt es zu einer Explosion. Rhodan verliert das Bewusstsein.

Innenillustration