Die Banditen von Terrania

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 509)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Der Schwarm
Titel: Die Banditen von Terrania
Untertitel: Er ist der große Unbekannte – er befehligt eine Armee von Marionetten
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1971
Hauptpersonen: Serkano Staehmer, Galbraith Deighton, Dada, Memo, Grohaan Opinzom, Perry Rhodan
Handlungszeitraum: August bis September 3441
Handlungsort: Terrania City
Lexikon: Mimas, Tifflor
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 55

Handlung

Auf Terra kommt es im August des Jahres 3441 mehr und mehr zur Bildung von gefährlichen Banden. Eine Bande von mehr als hundert Verdummten wird von Arlon angeführt, von den Mitgliedern seiner Bande »Dada« genannt, und der Ezialist Grielman Long, genannt »Memo«, unterstützt ihn kräftig. Grielman Long war Arlons Arzt gewesen und hatte eine Gehirnoperation an ihm ausgeführt, die Arlons kriminelle Neigungen reduzieren sollte, und nun fühlt er sich für Arlon verantwortlich. Die Operation hat keinen Erfolg, doch das Ergebnis ist, dass Arlon einen Großteil seiner Intelligenz behalten hat. Das gleiche gilt für Long oder Memo, der die Operation erst an sich selbst ausprobiert hat.

Eine der Aktionen dieser Banden sorgt dafür, dass alle Tiere im Zoo von Terrania City freigesetzt werden. Wesentlich gefährlicher wird es, als sie auf die Bande von Neiko Garnish treffen. Nach einem früheren Treffen ist Arlon auf Rache aus. Garnishs Bande ist etwa doppelt so groß wie Arlons, doch Arlon und Long können ihnen eine gefährliche Falle stellen. Die Bande wird in einen Rohrbahntunnel gelockt, und Arlon steht in einem Rohrbahnzug bereit, um die ganze Bande, mehr als 200 Menschen, auszulöschen.

Der Rohrbahnzug wird beschleunigt, und Garnishs Bande hat keine Chance zu entkommen. Doch kurz bevor der Zug die 200 Menschen erreicht, erhält Arlon einen mentalen Befehl, der ihm verbietet, seinen Plan auszuführen. Gerade einen Meter vor Neiko Garnish hält der Rohrbahnzug an, und beide Banden gehen ihrer Wege. Arlons Bande beginnt mit einem Zerstörungsfeldzug; unter anderem zerstören sie eine Energiestation. Doch Arlon handelt nicht aus freiem Willen: Die gleiche Macht, die die Auslöschung von Garnishs Bande verhinderte, befiehlt ihm, was er zerstören soll.

In Imperium-Alpha ist man sehr über die Entwicklung besorgt. Es scheint, dass die Banden systematisch und gut geplant vorgehen. Serkano Staehmer erhält den Auftrag, gegen die Banden vorzugehen. Galbraith Deighton bietet ihm zehn Mann und vierzig Roboter zur Unterstützung an, doch Staehmer will lieber alleine vorgehen. Serkano Staehmer ist Übersetzer für die USO, der zwanzig Sprachen beherrscht, und er hat große Erfahrung im Umgang mit Verbrecherbanden. Weder seine Bärenkräfte noch seine hohe Intelligenz kann man ihm leicht ansehen.

Staehmer zieht los, nur mit einem Paralysator bewaffnet. Er kann recht schnell Kontakt mit den Mitglieder von Arlons Bande aufnehmen, und als er einem Bandenmitglied das Leben rettet, als dieses von einer aus dem Zoo entkommenen Riesenspinne angegriffen wird, bietet man ihm die Aufnahme in die Bande an. Er muss dafür zwei lebensgefährliche Tests bestehen, doch das gelingt ihm ohne große Probleme.

Dann endet sein Glück. Er wird von Arlon losgeschickt, um Lebensmittel zu besorgen, doch drei Bandenmitglieder haben eine andere Idee: Sie überwältigen Staehmer im Schlaf und wollen ihn als Köder verwenden, um eines der vielen großen ausgebrochenen Raubtiere zu erlegen. Sie bauen eine mit Eisenstangen gespickte Fallgrube und binden ihn an einem Pfahl über der Grube an. Dann warten sie. Es dauert mehr als einen Tag, bis das Welsch auftaucht, ein zehn Meter langes Untier, das seinen Opfern das Knochenmark aussaugt. Es scheint, dass das Welsch ihn töten will, doch dann wirft es sich blitzschnell auf seine Entführer und tötet alle drei. Als das Welsch dann auch noch Staehmer töten will, fällt es in die Fallgrube und kommt um. Staehmer kann sich mit letzter Kraft befreien.

Arlons Bande ist in der Zwischenzeit weitergezogen, um eine noch aktive Poststation mit Ferntransmittern zu zerstören, was ihnen auch gelingt. Um Arlon aufzuhalten, sieht Staehmer nur eine Möglichkeit: Er fordert Arlon zum Duell auf. Der nimmt die Aufforderung an und kommt während des Kampfes ums Leben. Staehmer ist nun Anführer einer hundertköpfigen Bande. Dann erfährt er von Grielman Long oder Memo wichtige Informationen: Anscheinend werden die meisten Bandenanführer in Terrania City von einer fremden Macht beherrscht. Arlon hatte sich recht normal verhalten, bis er vom Boss einer der größten Banden zu dieser Macht geführt wurde, und seitdem war er nur noch auf Zerstörungen aus. Und prompt wird Staehmer von Tilk, dem Anführer einer großen Bande, zu einem Treffen abgeholt. Auch Memo kommt mit. Es kommt zum Treffen mit Grohaan Opinzom.

Grohaan Opinzom ist ein mutierter Homo superior. Körperlich ist seine Mutation äußerst negativ: Seine Haut hat mehr als fünfmal so viele Wärme-, Schmerz- und Druckrezeptoren als normal, und dadurch leidet er ungemein unter allen Umweltreizen. Erst als er seine Fähigkeit zur Suggestion entdeckt, kann er Geldmittel zur Gründung der Grohaan-Opinzom-Stiftung erlangen, die ihm ein relativ bequemes Leben in einer von allen Reizen befreiten Umgebung ermöglicht. Nach dem Einbruch der Verdummung setzt er sich das Ziel, die Macht auf Terra zu übernehmen. Nach und nach bringt er fast alle größeren Verbrecherbanden in Terrania City unter seine Kontrolle und benutzt sie, um die Immunen systematisch zu bekämpfen.

Grohaan Opinzom gibt eine Demonstration seiner Macht, als er Tilk zwingt, sich einen Strahler an die Stirn zu halten. Dann versucht er, Staehmer unter seine geistige Kontrolle zu bringen. Doch das gelingt ihm überhaupt nicht – wahrscheinlich, weil Staehmer durch die Ausstrahlung eines Amuletts geschützt wird. Auch Neiko Garnish ist bei dem Treffen anwesend; seine Bande hat gerade eine der neuangelegten Farmen zerstört und dabei vierzig Menschen ermordet; als Beweis hat er die abgeschnittenen Ohren eines Pferdes mitgebracht. Das bringt Opinzom aus der Fassung; es macht ihm nichts aus, einen Massenmord zu befehlen, doch er kann kein Blut sehen. Weil Opinzom die Kontrolle über seine Suggestion verliert, kann er nicht verhindern, dass Staehmer gewaltsam in seine Krankenzelle eindringt. Nicht mehr von der Umwelt abgeschirmt, verliert Opinzom vollständig die Kontrolle über seine Suggestorfähigkeit.

Nun fordert Staehmer Hilfe an, und es gelingt den Immunen, die meisten der nun ziellosen Bandenchefs festzusetzen, besonders, weil in Opinzoms Unterlagen die Verstecke der meisten Banden zu finden sind. Damit ist die Bandengefahr zum größten Teil beseitigt. Doch Memo ist umgekommen, und seine Operation, die zur Immunisierung führte, ist verloren gegangen. Opinzom tötet sich selbst, weil er die Schmerzen seiner Umweltallergie nicht mehr ertragen kann, und Perry Rhodan gelingt es, die Führungsspitze der Homo superior zu weit besserer Zusammenarbeit zu bewegen, denn sie wussten die ganze Zeit über Opinzom Bescheid und sind daher an seinen vielfachen Morden mitschuldig.

Diese Inhaltsangabe basiert auf dem Inhalt von Silberband 55 »Der Schwarm«. Unterschiede zum Heftroman PR 509 sind daher möglich.