Ein Platz für Verdammte

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 513)
PR0513.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Der Schwarm
Titel: Ein Platz für Verdammte
Untertitel: Sie versprechen das Paradies – und machen Quinto-Center zur Hölle
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1971
Hauptpersonen: Oberst Korstan Tiesch, Admiral Cadro Tai-Hun, Roi Danton, Cheborparczete Faynybret, Mortom Kalcora, Professor Persaito
Handlungszeitraum: Mitte Oktober 3441
Handlungsort: Quinto-Center
Lexikon: Rhodan (I)
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 56

Handlung

Der Frachter GATOS BAY, unter Leitung des Cheborparners Cheborparczete Faynybret, genannt »CheF«, schafft es gerade noch bis Quinto-Center, bevor das Lineartriebwerk endgültig ausfällt. Der Kugelraumer fordert eine Landeerlaubnis an, doch die wird verweigert. Auf Quinto-Center glaubt man, dass es sich um eine Falle des Admirals Cadro Tai-Hun handelt.

Auf Quinto-Center befinden sich 223 Immune und mehr als 8000 Verdummte. Langsam hat man dort die Lage unter Kontrolle bekommen und mit der Ausbildung der Verdummten begonnen, bis Admiral Cadro Tai-Hun mit dem 800 Meter großen Schlachtschiff ZAMORRA-THETY angekommen war. Der Admiral ist der Meinung, dass jeder Widerstand gegen den Schwarm nutzlos ist. Er will so viele Immune wie möglich sammeln; 147 Immune aus allen möglichen Rassen hat er in den letzten elf Monaten gefunden. Sein Ziel ist es, sich mit den Immunen auf einem Paradiesplaneten anzusiedeln, und er will auch die Immunen von Quinto-Center mitnehmen. Dazu muss er erst auf Quinto-Center landen. Er stellt ein Ultimatum: Wenn ihm nicht die Landung ermöglicht wird, will er sich den Weg freischießen. Er rechnet damit, dass niemand auf Quinto-Center ein Raumschiff mit so vielen Immunen gefährden würde.

Die GATOS BAY erhält am Ende doch die Landeerlaubnis. Ein großes Problem ist der CheF: Als Cheborparner sieht er genau so aus, wie sich die Menschen im Mittelalter den Teufel vorstellten; komplett mit Hörnern, rotleuchtenden Augen und Hufen statt Füßen. Als ein Verdummter ihn sieht, glaubt er, dem Teufel begegnet zu sein, und Gerüchte beginnen sich unter den Verdummten in Quinto-Center zu verbreiten.

Zur gleichen Zeit ist Roi Danton nach Quinto-Center unterwegs. Etwa 2000 Lichtjahre von seinem Ziel entfernt, fängt er den Notruf eines Schiffes der Rüsselbarniter auf. Auf dem Schiff war es zu einer Katastrophe gekommen. Beim Einbruch der Verdummung war nur ein einziger Immuner an Bord, der Rüsselbarniter Stansch. Für einige Zeit konnte er das Schiff immer wieder in den Linearraum bringen, doch dann brannte der Linearkonverter aus. Rüsselbarniter müssen recht oft ihren Rüssel reinigen, und die dazu verwendeten Apparate sind ziemlich kompliziert und für einen Verdummten unmöglich zu verwenden. Als der erste Verdummte an einer Rüsselentzündung stirbt, kommt es zum Aufstand. Bis auf Stansch, der von Roi Danton gerettet wird, kommen alle ums Leben.

Auf der ZAMORRA-THETY hat der Plophoser Vandian Torston einen Plan. Er hat mitbekommen, dass die Verhandlungen zwischen Quinto-Center und der GATOS BAY von Aidala Montehue geführt wurden – und sie ist seine Verlobte, die er seit langer Zeit nicht mehr gesehen hat. Torston will als Unterhändler nach Quinto-Center gehen. Seine Beziehung zu Aidala soll ihn unverdächtig machen, und er will auf Quinto-Center für Verwirrung sorgen. Und wenn er Aidala dazu bringen kann, mit ihm zu dem Paradiesplaneten zu fliegen, dann sollte das großen Einfluss auf die anderen haben.

Das Gerücht über den Teufel auf Quinto-Center verbreitet sich mehr und mehr. Schließlich wird eine Gruppe von zwanzig Verdummten, angeführt von einem Mann namens Armstrong, aktiv. Sie entführen den Ezialisten Professor Persaito, der für ihre Ausbildung verantwortlich ist, und einige seiner Mitarbeiter und drohen, sie zu töten, wenn ihnen der Teufel nicht ausgeliefert wird. Sie sind gerade dabei, einen ihrer Gefangenen umzubringen, als der CheF eingreift. Sein Auftauchen versetzt die Verdummten in Panik, und er kann alle Gefangenen befreien.

Roi Danton macht den Fehler, der ZAMORRA-THETY die Landung zu erlauben. Weniger als 24 Stunden später gelingt Tai-Hun der erste Schlag: Zwei Ertruser besetzen die Funkzentrale und fordern die Besatzung von Quinto-Center auf, sich den Paradiessuchern anzuschließen. Torston befreit Armstrong, der in der Psychiatrie festgehalten wird, und er teilt ihm mit, wo genau sich die Wohnräume des CheFs befinden, wohlwissend, dass Armstrong auf Rache aus ist.

Eine Gruppe von sechs viereinhalb Meter großen, aufrecht gehenden Wölfen ähnlichen Vulposen, hat die Aufgabe, die 8000 Verdummten in Panik zu versetzen. Das gelingt ihnen ganz ausgezeichnet, nachdem sie den Schutzschirm um die Wohnräume der Verdummten ausschalten, indem sie den Schirmgenerator überladen. Die Insektenfrau Teetla soll die Hauptpositronik einnehmen. Sie lässt sich von einem Ertruser »verfolgen« und wird von der Besatzung der Hauptpositronik »gerettet«. Doch unter ihren Flügeln sind neun Siganesen versteckt, die die Besatzung der Positronik paralysieren.

Armstrong versucht ein Attentat auf den CheF. Er wird von dem Siganesen Mortom Kalcora gerettet. Kalcora ist verdummt, hat jedoch durch langwieriges Training einen Großteil seiner Intelligenz zurückerhalten. Armstrong gibt zu, dass Torston ihn aufgestachelt hat – und das verdirbt die Beziehung zwischen Torston und Aidala Montehue gründlich. Torston dreht durch. Er versucht den CheF zu ermorden und bringt dabei auch Aidala fast um. Schließlich kommt er, nachdem er zwei Ertruser ermordet hat, um. Tai-Hun nimmt das als Vorwand, die Immunen von Quinto-Center zur Aufgabe aufzurufen. Teetla beauftragt er, mithilfe der Positronik die Immunen anzugreifen.

Und Teetla greift brutal ein. Erst lässt sie mit der Positronik die Temperatur erhöhen. Gleichzeitig programmiert sie etliche Kraftwerke so um, dass sie zu explodieren drohen, was die Immunen beschäftigt hält. Und dann programmiert sie die Kampfroboter um: Sie sollen alle Immunen töten, wenn sie nicht einen speziellen Sender mit sich tragen, den nur die Mitglieder von Tai-Huns Truppe besitzen. Etliche Immune fallen der Übermacht der Roboter zum Opfer.

Der Siganese Mortom Kalcora kommt zur Rettung. Er kann unbemerkt in die Positronikzentrale eindringen. Er wird zwar von zwei Siganesen der Gegenseite entdeckt, doch er stellt sich dumm, und dann kann er die beiden paralysieren. Auch Teetla wird von ihm paralysiert. Die Programmierung der Roboter kann nicht rückgängig gemacht werden, außer durch einen direkten Eingriff im Inneren der Positronik, doch auch das kann der gerade zehn Zentimeter große Kalcora erledigen. Die Roboter stellen ihre Angriffe gerade noch rechtzeitig ein.

Und dann werden sie umprogrammiert, um gerade die Wesen festzunehmen, die den Sender bei sich haben. Tai-Huns Genossen zerstören Hunderte von Robotern, die selbst keine Waffen einsetzen, doch letzten Endes werden alle gefangen. Eine Ausnahme sind die Vulposen, die von einer Gruppe von Verdummten, die sich bewaffnet haben, erschossen werden.

Die Bilanz ist der sinnlose Tod von mehr als fünfzig Lebewesen. Tai-Hun wird von Roi Danton der freie Abzug gewährt, denn jede Bestrafung scheint sinnlos. Am 26. Oktober 3441 fliegt er ab, drei Tage später sind die Aufräumarbeiten beendet.

Diese Inhaltsangabe basiert auf dem Inhalt von Silberband 56 »Kampf der Immunen«. Unterschiede zum Heftroman PR 513 sind daher möglich.