Der Loower und das Auge

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 959)
PR0959.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Kosmischen Burgen
Titel: Der Loower und das Auge
Untertitel: Er ist seinem Ziel nahe - er kämpft um den Schlüssel zur Macht
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis (2 x)
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Pankha-Skrin, Laire, Perry Rhodan, Baya Gheröl, Burnetto-Kup, Roi Danton
Handlungszeitraum: Mitte 3587
Handlungsort: Erranternohre
Risszeichnung: Strukturvariables-Energiezellen-(SVE)- Raumschiff der Laren von Guido Ploner
(Abbildung)
Lexikon: Uyfinom / Vrantonk
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 113

Handlung

Nachdem die Raum-Zeit-Barriere des Drink-Systems von den Valugi deaktiviert wurde, kann sich die BASIS nunmehr ungehindert Guckys Inn nähern, um den Landungstrupp um Perry Rhodan und die Loower von der zerstörten DROGERKOND an Bord zu nehmen. Der auf der BASIS weilende Pankha-Skrin drängt zur Eile, da er das von Nistor verwaltete Auge Laires so schnell wie möglich in seinen Besitz nehmen möchte. Perry Rhodan wiederum will die Rückkehr hinauszögern, da er weiß, dass danach zwischen dem loowerischen Quellmeister und Laire sofort der Kampf um das Auge entbrennen wird. Zur Überraschung aller teilt Perry Rhodan schließlich der BASIS mit, dass er nach Rücksprache mit dem Helk zunächst mit diesem und Burnetto-Kup auf Guckys Inn bleiben werde.

Pankha-Skrin beschließt, die Zeit zu nutzen, um sich Klarheit über die Robotergesetze Laires zu verschaffen. Sein Ziel ist es, den Roboter in eine Situation zu bringen, in der ihm dessen Gesetze keine andere Möglichkeit lassen, als den Loowern das Auge zu überlassen. Da ihm Galto Quohlfahrt suspekt ist, nimmt er Kontakt mit Verna Theran auf, die sich im Zusammenhang mit den Ereignissen auf Terzowhiele bereits intensiv mit Laire beschäftigt hatte. Von ihr erhält er den Hinweis, dass es Laire vermutlich im Regelfall verboten ist, intelligentes Leben zu Schaden kommen zu lassen.

Während der Quellmeister noch über die weitere Vorgehensweise nachdenkt, trifft er zufällig auf die mit der DROGERKOND mitgereisten Siganesen. Durch die plötzlich intensive Aktivität seines Quellhäuschens merkt er, dass er deren Willen beeinflussen kann. Die Siganesen erklären sich dementsprechend sofort bereit, von Augustus Informationen über Laire einzuholen. Doch der Plan wird ein Flop: außer weitschweifigen Lobreden über den Kosmokratenroboter erhalten sie keine verwertbaren Informationen.

Die Terraner an Bord der BASIS sind beunruhigt. Roi Danton und Kershyll Vanne versuchen die Absichten Pankha-Skrins und Laires zu ermitteln, werden letztlich aber von beiden zurückgewiesen. Insbesondere der Quellmeister gibt Anlass zur Sorge, da er deutlich macht, keinesfalls tatenlos zuzusehen, wie Laire das Auge überlassen wird. Zum Zeichen seines unbedingten Einsatzes für sein Ziel hüllt er sich in einen Körperpanzer und rüstet sich mit Dutzenden von Waffen aus, die er fortan sichtbar demonstriert.

Die Situation spitzt sich zu, als Perry Rhodan mit Burnetto-Kup und Nistor auf die BASIS kommt. Pankha-Skrin ist schockiert das Auge im Besitz des Terraners zu sehen und dass dies sowohl von Nistor als auch Burnetto-Kup geduldet wird. Der Helk verweist nur darauf, dass die Übergabe an Perry Rhodan »notwendig gewesen sei«, und Burnetto-Kup räumt ein, dass er diese nicht hatte verhindern können. In der anschließenden Zusammenkunft aller Betroffenen teilt Perry Rhodan seine Entscheidung mit: der von den Loowern gegen die Kosmokraten geplante Feldzug sei nicht im Interesse der Milchstraßenvölker; andererseits könne Laire im direkten Kontakt mit den Kosmokraten diese eventuell davon überzeugen, die Manipulation der Materiequelle rückgängig zu machen. Kurz darauf übergibt Perry Rhodan das Auge an Laire, den er für den rechtmäßigen Besitzer des Auges hält.

Pankha-Skrin und Burnetto-Kup ziehen sich zurück, um die Rückeroberung des Auges zu planen. Währenddessen verbinden Perry Rhodan und Laire die Zusatzschlüssel mit dem Auge – durch einen Transmittereffekt verschwinden diese im Auge. Als Perry Rhodan gegenüber Laire feststellt, dass er sich nun auf den Weg machen könnte, erwidert dieser sibyllinisch, dass »das Auge bereit sei, er aber nicht«.

Pankha-Skrin ist nun sicher, die Achillesferse des Kosmokratenroboters gefunden zu haben. Er nimmt die ihn aufsuchende Baya Gheröl als Geisel und begibt sich auf den Weg zu Laires Unterkunft, um die Herausgabe des Auges zu erpressen. Gleichzeitig beauftragt er Nistor, ein Beiboot für die Flucht der Loower zu kapern. Während die Terraner hektisch überlegen, wie Baya Gheröl befreit werden kann, bleiben das Mädchen und Nistor völlig gelassen. Baya Gheröl prophezeit dem Quellmeister, dass Laire auf seine Forderung zwar eingehen werde, er aber dennoch nicht das Auge erhalte, und Nistor verrät Pankha-Skrins Auftrag an Perry Rhodan mit dem Hinweis, dass das Beiboot nicht gebraucht werde.

In Laires Kabine kommt es zur Entscheidung. Pankha-Skrin gelingt es, Laire tatsächlich in die Ecke zu drängen mit seiner unbestechlichen Logik, doch am Ende spricht Laire die Worte »… Darum übergebe ich dir das Auge«, wobei er bewusst in die Überwachungskamera blickt, hinter der er Perry Rhodan weiß. Beim nächsten Satz – »Die Übergabe erfolgt jetzt« – ist Perry Rhodan mit Gucky bereits in die Kabine teleportiert und nimmt das Auge in Empfang. Laire stellt klar, dass das Auge von nun an dem Terraner gehört, da die Loower eine zu große Bedrohung sowohl für die BASIS als auch die Kosmokraten (und damit der ganzen Milchstraße) wären. Er selber aber sei, solange der Streit um das Auge andauere, immer eine Bedrohung für die Loower. Somit hat Pankha-Skrin zwar die Robotergesetze richtig erkannt, jedoch die falsche Konsequenz daraus gezogen: weder er noch Laire dürfen das Auge besitzen. So ist Perry Rhodan der glückliche Dritte.

Innenillustrationen