Yakonto

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Die Yakonto sind ein Intelligenzvolk vom Planeten Evolux. Sie sind Nachfahren der Nega-Cypron.

Erscheinungsbild

Die humanoiden Wesen werden durchschnittlich 1,60 bis 1,70 m groß und haben einen feingliedrigen Körperbau. Ihre Haut schimmert smaragdgrün, die Augen wirken katzenhaft. Eine körperliche Besonderheit, die kein Anzeichen hohen Alters sein muss, ist die dichte weiße Gesichtsbehaarung mancher Yakonto. Der Bart geht in Körperbehaarung über, die Teile von Brust und Rücken bedeckt. Ihre Stimmen (auch die von weiblichen Yakonto) klingen bassig.

In Stresssituationen nimmt die Haut der Yakonto einen Blaustich an. Sie verströmen dann einen pfefferähnlichen Duft, der möglicherweise auf die Ausschüttung eines Hormons zurückzuführen ist. Nach Ihrem Tod verwandeln sich die Yakonto, wie viele Nachfahren der Nega-Cypron (zum Beispiel die Cynos), in schattenlose Obelisken. Ein weiterer Hinweis auf ihre Verwandtschaft mit den Cynos ist ihre Angewohnheit, in Gruppen zu drei, sieben und neun Personen zu agieren.

Die Raumfahrer der Yakonto tragen weinrote Kombinationen, die stark mit ihrer Hautfarbe kontrastieren.


Stammbaum

 
 
 
 
 
 
 
Cypron
 
Amugath
 
Element der Finsternis
 
Biophore
 
Kollogom
 
Auper'como
 
 
 
Vibra-Psi
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nega-Cypron
 
Entität AMU
 
 
 
Quant der Finsternis
 
 
 
 
 
Potenzialfeld
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
andere Völker
 
Yakonto
 
Cynos
 
Imaginäre
 
 
 
 
 
KOLTOROC
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Halbcynos
 
Pangalaktische Statistiker
 
Heiße Legion
 
Guter Geist von Wassermal
 
Josminen
 
andere
 
 
 
 
 
 


Paragaben

»Bärtige« Yakonto haben die Fähigkeit, die mentalen Kräfte einer Yakonto-Siebenergruppe zu bündeln und in Paragaben wie Telepathie oder Suggestion umzuwandeln. Telekinetische Kräfte können sie dabei aber nicht entwickeln, ebenso wenig können sie teleportieren. Welche Funktion der »Bart« bei diesem Prozess hat, ist nicht bekannt. Fest scheint jedoch zu stehen, dass er entblößt werden muss.

Charakterisierung

Die Yakonto sind ein hoch entwickeltes, friedliebendes und hilfsbereites Volk. Sie erinnern sich mit Wehmut an die längst vergangene Blütezeit des Ordens der Ritter der Tiefe, dem sie einst gedient haben. Sie sehnen sich nach diesen Zeiten zurück. Der Ritterorden ist ihr moralischer Maßstab geblieben. Aus diesem Grund begegnet Dyramesch ihnen mit Geringschätzung. Die Abneigung beruht auf Gegenseitigkeit. Dennoch hat die Werfttreue - also die bedingungslose Loyalität gegenüber der Führung von Evolux - absolute Priorität. Sie würden niemals gegen die Interessen von Evolux handeln. Die höchste Strafe für ein Vergehen gegen die Werfttreue ist die Werftbuße, bei der der straffällig gewordene Yakonto dazu gezwungen wird, sofort in die Form des Schattenlosen Obelisken überzugehen.

Zwar haben die Yakonto den Ruf, nüchterne Praktiker zu sein, dies rührt jedoch nur von ihrer Gewohnheit her, unter sich zu bleiben. Sie legen viel Wert darauf, dass ihre Privatsphäre unverletzt bleibt. Privat geben sie sich gern diversen entspannenden Aktivitäten hin und leben ihren Hang zur Romantik aus. Die Yakonto lieben Farben.

Bekannte Yakonto

Gesellschaft

PR2451Illu.jpg
»Mac'lai«
Heft: PR 2451 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Die Yakonto haben auf Evolux hauptsächlich strategische und militärische Aufgaben. So besteht die Wachflotte von Evolux aus den Rapid-Kreuzern der Yakonto. Auch nach ihrer Entmachtung durch Dyramesch nehmen die Yakonto in der Rangordnung der Völker von Evolux den ersten Platz ein.

Das Heimatsegment der Yakonto auf Evolux ist Macallio. Die Hauptstadt ist Mac'lai, auch »die Prächtige« genannt. Mac'lai ist das kulturelle, militärstrategische und wissenschaftliche Zentrum der Yakonto. Die Stadt dient den Yakonto als Erholungsort. Es herrscht ein großes Platzangebot mit Parklandschaften, Prachtstraßen und filigranen Türmen, die meist in kleinen Gruppen um ein Zentrum herum angeordnet sind. Ein besonderer Teil sind die Lichterparks, in denen gewaltige Kugeln, die jeweils Platz für mehr als 3000 Yakonto bieten, mittels Antigravs auf weißen Lichtstrahlen auf und ab tänzeln. Diese Lichtgebungen wirken beruhigend auf die Yakonto und es steht jedem Yakonto frei, für eine gewisse Zeit im Lichterpark zu leben. Der so genannte Heldenhof ist ein Friedhof, in dem schattenlose Obelisken stehen.

Im Zentrum der Stadt befindet sich das älteste Gebäude des Segments, das Rathaus Yakon Mac'lai, welches als Verwaltungs- und Regierungsgebäude dient. Hier befindet sich 200 Meter in der Tiefe einer der modernsten Teile des Rathauses, Aulicio Mac'lai. Von einem zentralen Gewölbe dieses Komplexes aus beobachten die acht ehemaligen Sequenz-Räte und der ehemalige Sequenz-Direktor von Evolux Wan Ahriman in neun Medotanks im Geheimen die Weiße Welt. Die ehemaligen Räte liegen nackt in diesen Tanks, ihre Hände berühren sich. Diese Yakonto sind die inoffiziellen Führer ihres Volkes. Dyramesch weiß nichts von ihrer Existenz.

Die Schriftzeichen der Yakonto erinnern an die des terranischen Altarabisch.

Zur Ergänzung des Schulunterrichts der Jungen Yakonto werden Jagden auf Vistobovögel veranstaltet.

Technologie

Die von den Yakonto verwendete Technik ist zwar vermutlich nicht mit Kosmokratentechnik identisch, aber dennoch hoch entwickelt.

Raumschiffe

Geschichte

Vor circa zwei Millionen Jahren traten die Yakonto auf Betreiben des Hathors Terak Terakdschan in den Dienst der Kosmokraten ein. Über ihre Geschichte vor diesem Zeitpunkt sind keine Daten bekannt, sie hatten sich jedoch höchstwahrscheinlich aus den Nega-Cypron entwickelt. Sie arbeiteten lange Zeit für den Ritterorden, letzter Auftraggeber war Igsorian von Veylt. Die Yakonto brachten den Rittern höchste Verehrung entgegen, allerdings war kein einziger von ihnen jemals auf Khrat. Zu einem unbekannten Zeitpunkt übernahmen sie mit ihren Rapid-Kreuzern die Bewachung des Werftplaneten Evolux. Ihre Flotte hatte eine Stärke von 300.000 Einheiten. Beliosa, die Hauptstadt dieses Planeten, war hauptsächlich von Yakonto bevölkert. Bis ins 5. Jahrhundert NGZ leiteten die Yakonto Evolux. Nach der Ankunft von Dyramesch weigerten sie sich, die von den Kosmokraten geforderte Effizienzsteigerung von 0,35% bei der Konstruktion der Kobaltblauen Walzen durchzuführen, da sie Evolux dadurch gefährdet sahen. Daher entfernte Dyramesch sie aus allen hohen Ämtern im Sequenz-Rat. Da es nach einiger Zeit tatsächlich zu einem ersten (wenn auch geringfügigen) Qualitätsverlust in einem winzigen Bauteil kam, richteten die Yakonto eine Qualitätskontrolle ein und beobachteten die betreffende Werkstätte genau.

Im Jahre 1346 NGZ fing ein Geschwader aus 21 Rapid-Kreuzern unter dem Kommando von Castun-Ogoras die JULES VERNE ab, die nach dem Ende der Operation Tempus aus einer 20 Millionen Jahre zurückliegenden Vergangenheit in die Relativgegenwart zurückkehrte und in das Sperrgebiet von Evolux gelangte. Beim ersten Funkkontakt verlangte Ogoras die genaue Untersuchung der JULES VERNE durch ein Robotkommando. Dann jedoch erkannte er Perry Rhodan, den ehemaligen Ritter der Tiefe. Die Yakonto verhielten sich den Terranern gegenüber danach erheblich freundlicher und geleiteten die JULES VERNE nach Evolux. Die Verehrung, die Castun Ogoras dem ehemaligen Ritter entgegenbrachte, schmälerte sein Misstrauen aber nicht. Er erkannte, dass Perry Rhodan etwas verschwieg.

Bei einem persönlichen Besuch auf der JULES VERNE berichtete Castun Ogoras den Terranern über die Vergangenheit der Yakonto. Er und seine zwei Begleiter erkannten, dass der Hantelraumer mit High-Tech ausgestattet war, die unter den Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz nicht mehr funktionieren konnte. Die Yakonto durchschauten auch den Verwendungszweck des zu Schrott zusammengeschmolzenen Kontextwandlers. Castun Ogoras verlangte, dass Rhodan ihm reinen Wein einschenkte, dieser wies ihn jedoch in die Schranken und bewahrte sein Geheimnis. Obwohl die Yakonto trotzdem wussten, woher die JULES VERNE wirklich kam, verschwiegen sie dies Dyramesch, dem sie die Entscheidung über das weitere Schicksal der Terraner überließen. Als Dyramesch die JULES VERNE inspizierte und dabei das Hilfeersuchen Rhodans zurückwies, verkündete Castun Ogoras, dass die Yakonto den Terranern gern helfen und ihre Mission (die Retroversion der Negasphäre von Hangay) unterstützen wollten. Dyramesch wies dieses Ansinnen jedoch auf für die Yakonto demütigende Weise ab. Die Yakonto mussten dies aufgrund ihrer Werfttreue akzeptieren. Castun Ogoras holte Perry Rhodan später zur Audienz bei Dyramesch in der Steilen Stadt ab.

Danach brachte er ihn nach Mac'lai zu Wan Ahriman. Rhodan überließ den Yakonto einen Datenträger, den er von den Cypron erhalten hatte, und der Informationen über die mutmaßlichen Ahnen der Yakonto enthielt. Es gelang den Yakonto, diesem Datenträger Informationen zu entnehmen, die Rhodan nicht zugänglich waren. Sie besagten, dass die Nega-Cypron vor 20 Millionen Jahren in ganz Tare-Scharm nach einem Raumschiff in Form eines schwarzen Obelisken gesucht hatten, um jenes Wesen aufzuspüren, dem sie ihre Existenz verdankten. Dieses Schiff wurde seinerzeit nicht gefunden, aber die Yakonto kannten es - es wurde vor 60.000 Jahren im Leerraum nahe Tare-Scharm entdeckt. Es wurde zum Planeten Thestos gebracht. Castun Ogoras bat Perry Rhodan, ihn dorthin zu begleiten. Obwohl Rhodan enttäuscht über die mangelnde Hilfsbereitschaft der Yakonto war, willigte er ein. Er hoffte, sich die Yakonto auf diese Weise noch mehr verpflichten zu können.

Während seiner Abwesenheit entwickelte Mondra Diamond einen Plan zur Eroberung der PENDULUM. Bei den Vorbereitungen wurde sie von den Qualitätskontrolleuren Do Taptargo, Vanta Aquinto, Siso Dirio beobachtet. Der Hass der Yakonto auf Dyramesch war jedoch so groß, dass sie den Terranern bei der Eroberung der PENDULUM helfen wollten. Damit sollte Dyramesch bloßgestellt werden, was gleichbedeutend mit seiner Entmachtung gewesen wäre. Die Yakonto stellten nur die Bedingung, dass Evolux nicht geschädigt werden durfte. Die Zentrumswerft konnte eigentlich nur über bestens gesicherte Transmitter erreicht werden, aber die Yakonto kannten eine »Hintertür«: Eine nach einem 350.000 Jahre zurückliegenden Bürgerkrieg fast in Vergessenheit geratene Robot-Wachstation in der Steilen Stadt. Diese müsste jedoch erst repariert werden. Dafür kamen nur die Metaläufer in Betracht. Um diese auf die Station aufmerksam zu machen, platzierten Mondra Diamond und Ekatus Atimoss dort einige Bomben. Der Plan ging insoweit auf, als Mondras Einsatzteam die Robotstation erreichte. Er wurde jedoch von Vanta Aquinto an Dyramesch verraten. Mondras Team wurde gefangen genommen. Die anderen an der Operation beteiligten Yakonto erlitten die Werftbuße. Vanta Aquinto verhörte Mondra mehrmals persönlich.

Auf Thestos erkundeten Rhodan, Icho Tolot und die von Castun Ogoras angeführten Yakonto den Obelisken-Raumer und beeinflussten die als Wächter eingesetzten Androiden der UFOnauten. Sie erhielten Kontakt mit der Entität AMU, die sie in den Raumsektor Alufir lotste. Dort befand sich der GESETZ-Geber CHEOS-TAI hinter einem Zeitschirm, der die LIRIO einließ, als er Rhodans Ritteraura erkannte. Castun Ogoras war von der Suche nach der Wahrheit über die Vergangenheit der Yakonto so besessen, dass er sich selbst an den Rand des totalen Zusammenbruchs brachte. Die Yakonto erhielten erneut Kontakt mit AMU und erfuhren die Geschichte dieser Entität. Perry Rhodan lenkte CHEOS-TAI nach Evolux.

Als Perry Rhodan mit CHEOS-TAI dort erschien und die Herausgabe der JULES VERNE forderte, beabsichtigte Dyramesch, sich dem GESETZ-Geber persönlich mit der PENDULUM entgegenzustellen. Er konnte nicht auf Rhodans Forderung eingehen, denn das hätte seine Autorität untergraben. Die noch nicht ganz durchgetestete Kobaltblaue Walze erlitt jedoch schon beim Start eine Fehlfunktion. Die PENDULUM musste wieder landen, und auf Evolux herrschte Aufruhr, denn ein Fabrikationsfehler in einer Kobaltblauen Walze war eine so ungeheuerliche Katastrophe, dass die Weiße Welt womöglich ihren Status als Werftplanet der Kosmokraten verlieren würde.

Das konnten Wan Ahriman und die anderen heimlichen Herrscher der Yakonto nicht dulden. Sie erhoben sich aus ihren Überlebenstanks und ordneten eine Arbeitsniederlegung an - somit wurde auf Evolux nichts mehr produziert. Dyramesch zog die Konsequenzen aus einer einfachen Berechnung: Wäre er im Amt geblieben, so wäre eine Effizienzminderung um mehrere Prozent zu erwarten. Also trat er zurück und verließ Evolux. Er kündigte jedoch an, dass er zurückkehren würde, wenn die Yakonto erkennen sollten, welchen Fehler sie gemacht hätten. Die alten Räte lösten die linientreuen Yakonto des neuen Sequenz-Rats mit Vanta Aquinto an der Spitze ab und übernahmen somit wieder ihren angestammten Platz als Beherrscher von Evolux.

Die JULES VERNE wurde in einen Hangar des GESETZ-Gebers gebracht. Da einer Rückkehr nach Terra nun nichts mehr im Wege stand, brach Rhodan unverzüglich auf. Die Kinder der Algorrian blieben bei den Yakonto zurück. Nach dem Ende des Hangay-Feldzugs wollten Curcaryen Varantir und Le Anyante sich ebenfalls dort niederlassen. Auch AMU blieb bei den Yakonto. Ihre erste »Amtshandlung« bestand darin, dass sie Wan Ahriman zur Besinnung brachte, bevor dieser die Werftbuße über Vanta Aquinto verhängte.

Quellen

PR 2450, PR 2451, PR 2452, PR 2453, PR 2454, PR 2455