Arresum

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Das Arresum ist die so genannte »negative Seite« des Standarduniversums (die »positive«, also »unsere« Seite wird von den Ayindi Parresum genannt).

Weite Bereiche des Arresums wurden von der Abruse vereinnahmt und in lebensfeindliche Bereiche verwandelt.

Übersicht


Möbiusband aus Papier
© CC BY-SA 3.0,
David Benbennick, Wikimedia Commons

Die beiden Seiten verhalten sich wie ein vierdimensionales Möbiusband, das heißt, sie bilden ein Ganzes, auch wenn sie getrennt sind. Dabei können sich die beiden Seiten auch gegenseitig beeinflussen, so ist zum Beispiel dort, wo sich im Arresum ein Leerraum befindet, im Parresum ein Galaxienhaufen und umgekehrt. Im extremsten Fall trifft dies auf die Große Leere zu, der im Arresum eine gigantische Anzahl an Galaxien gegenüber steht.

Anmerkung: Der Vergleich mit den zwei Seiten eines Möbiusbandes ist natürlich gewagt, da ein Möbiusband sich gerade dadurch auszeichnet, dass es nur eine Seite hat.

Galaxien des Arresums

50-Tages-Frist

Der Aufenthalt auf der jeweils anderen Seite des Universums (Arresum oder Parresum) führt spätestens nach 50 Tagen zum Tod. Abhängig vom Lebewesen und dessen Konstitution zeigen sich erste Krankheitserscheinungen schon nach 45 Tagen Aufenthalt. Sie kündigen sich durch kurzzeitige Nervenlähmungen an, enden mit dem Totalausfall innerer Organe und führen damit zum Tod des Lebewesens. (PR 1705)

Geschützt sind nur Unsterbliche wie die Zellaktivatorchipträger und die durch den Symbionten Kibb unsterbliche Ayindi Moira. Konzepte und Nocturnen sind ebenfalls nicht der 50-Tages-Frist unterworfen. Im August des Jahres 1289 NGZ wechselten die Ennox ebenfalls ins Arresum. Auch hier scheint die 50-Tages-Frist außer Kraft gesetzt zu sein. (PR 1702, PR 1872)

Als die ODIN im November 1216 NGZ auf dem Planeten Thyssan abstürzte, machten die Überlebenden Galaktiker das erste Mal mit dem Problem der 50-Tages-Frist Bekanntschaft. Die Krankheitserscheinungen wurden von der Besatzung der ODIN Thyssan-Pest genannt und zuerst der kristallinen Umwelt Thyssans zugeschrieben. (PR 1703, PR 1705)

Geschichte

Die Galaktiker erfahren von der „zweitseitigen“ Struktur des Universums, als sie an der Großen Leere auf die Ayindi Moira und im Lauf der sich daraus entwickelnden Geschehnisse auch auf die des Universums stoßen. Dort war die Abruse aus On-Quanten und Noon-Quanten entstanden, die Dosorom, einer der Sieben Mächtigen im Arresum, manipuliert hatte.

Anmerkung: Interessanterweise hatten schon lange vorher im Jahr 2404 n. Chr. Tako Kakuta und die Woolver-Zwillinge einen Eindruck von dieser Gestalt des Universums gewonnen, als sie auf Kahalo in die Falle eines Raum-Zeit-Transmitters gerieten und anscheinend vom Hyperraum aus einen „Blick“ auf das Universum hatten. (PR 269, 4. Aufl., S. 22)

Ayindi und Barrayd waren aus der von dem Mächtigen Batalik freigesetzten Biophore entstanden. Ein legendäres Urvolk des Arresums hatte sich vor langer Zeit selbst ausgelöscht.

Seit mindestens 4.000.000 Jahren kämpften die Ayindi gegen das Vordringen der Abruse. Vor zwei Millionen Jahren versuchten sie, bedrängt von der Abruse, in das Parresum zu flüchten, wurden aber durch den Ritter der Tiefe Quidor von Tanxtuunra und wegen einer Besonderheit zurückgedrängt, die für alle Lebewesen gilt: Der Aufenthalt auf der jeweils anderen Seite des Universums führt innerhalb von 50 Tagen zum Tod. Seit dieser Zeit versuchte das Bündnis von Tanxtuunra die Grenze zwischen Arresum und Parresum an der Großen Leere zu bewachen.

Durch die Sampler-Planeten am Rand der Großen Leere war es möglich, aus dem Parresum in das Arresum zu wechseln, was Perry Rhodan auf der Expedition zur Großen Leere durch die Hilfe Moiras und der Spindelwesen auch gelang. Es stellte sich heraus, dass die lebensfeindliche Strahlung der Abruse auf Leben aus dem Parresum nicht wirkt. Letztendlich gelang es den Expeditionsteilnehmern, das Zentrum der Abruse zu finden und zu zerstören, so dass sich die Abruse nicht weiter ausdehnen konnte.

Später ließ ES die bei dem Sturz durch den Schlund aufgenommenen Aphilie-Terraner als Konzepte frei, deren besondere Ausstrahlung die Abruse-Kristalle auflöste und so langsam den Weg für die Ayindi und Barrayd in eine neue Zukunft frei machte.

Weiterhin wurden die Nocturnenstöcke des Weisen von Fornax und des Narren von Fornax sowie Nocturnenschwärme aus Fornax an die Große Leere und von dort ins Arresum transportiert.

Es bleibt ungeklärt, warum Konzepte und Nocturnen nicht der 50-Tages-Frist unterworfen sind.

Die von der Abruse befallene Samplerwelt Mars im Solsystem wurde am 9. April 1218 NGZ gegen Trokan ausgetauscht, eine Archivwelt der Ayindi. Die Verbindung zu den Sampler-Planeten wurde von den Ayindi durch Abschaltung ihrer Gegenstationen im Aariam-System scheinbar endgültig unterbrochen.

Der Mächtige Aachthor, mittlerweile verschmolzen mit Voltago, wechselte mit seinem Sporenschiff von 1500 km Durchmesser mit einer Besatzung von Konzepten, entstanden aus dem Plan der Vollendung, Ende 1220 NGZ in das Arresum, um dort Leben und Intelligenz mittels On- und Noon-Quanten zu verbreiten.

Im Jahre 1289 NGZ wechselten die Ennox ebenfalls ins Arresum. Dabei wurde der Zellaktivatorchip des Ennox Philip frei.

Beim Zusammenbruch der Brücke in die Unendlichkeit im Jahre 1312 NGZ verschwand Trokan, und der Mars erschien wieder im Solsystem. Da es sich um einen Zitat: [...] »Roten Planeten, der so jungfräulich und unberührt wirkte, als habe er niemals eine Kristallisation durch Strangeness und die Abruse erlebt« [...] handelte, ist unklar, ob es sich dabei um den ursprünglichen Mars aus dem Arresum handelt.

Quellen