Ijarkors letzte Schlacht

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1339)
PR1339.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Gänger des Netzes
Titel: Ijarkors letzte Schlacht
Untertitel: Götterdämmerung bei Ephytra – eherne Gesetze verlieren ihre Gültigkeit
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Ijarkor, Srolg, Veth Leburian, Perry Rhodan
Handlungszeitraum: Ende Oktober 446 NGZ, ≈50.41. Jahrtausend v. Chr.
Handlungsort: Tiffoon, Etustar, Cursaafhar, Strobila
Risszeichnung: Kugelsegmentraumschiff der Elfahder von Heinz Haßfeld
(Abbildung)
Computer: NARGA SANT
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Das Kodexgas wirkt auf Ijarkor nicht mehr so wie früher. Stück für Stück kehren vergessen geglaubte Erinnerungen zurück: Wie er vor Jahrzehntausenden von dem Singuva Scharrolk nach Etustar gebracht wurde; wie er von dem Rat der Statthalter als Ewiger Krieger der Galaxie Siom Som eingesetzt wurde; wie er in die Geheimnisse der Singuva, der wahren Beherrscher der Mächtigkeitsballung ESTARTU, eingeweiht wurde – die Zelldusche machte ihn unsterblich, aber im Grunde war er nur ein Strohmann. Bei jedem seiner Besuche auf Etustar wurde er mit Kodexgas behandelt, das ihn zu einem willfährigen Diener machte und alle aufgedeckten Geheimnisse wieder vergessen ließ. Nur die Erinnerung an seinen letzten Aufenthalt durfte er mitnehmen, als der Rat ihm bestätigte, dass ESTARTU nicht mehr hier lebte.

Ijarkor verheimlicht seinen Zustand vor dem Animateur Srolg. Auf dessen Weisung plant er eine Strafexpedition gegen die Weltraumnomaden. Mit einer Flotte von 8000 Raumschiffen fliegt er das Ephytrasystem an. Doch der Weltraumfriedhof Cursaafhar ist weitgehend geräumt, nur etwa tausend Lebewesen sind verblieben. Da nimmt Veth Leburian Kontakt mit Ijarkor auf. Sie vereinbaren einen Zweikampf auf Strobila. Dorthin wurden die zwei Millionen Weltraumnomaden evakuiert. Leburian wartet in einer unterseeischen Gorim-Station, bei ihm mehrere Gänger des Netzes.

Ijarkors Flotte beginnt mit der Invasion. Millionen Gardisten landen mit Einmannbooten. Hunderttausende fallen aus – ihre Gegner, die Neura, zählen Millionen, und sie haben von den Gängern des Netzes 3000 Gravopulsoren erhalten. Ijarkor befiehlt den Abbruch der Invasion. Per Funk leitet Veth Leburian ihn zu sich in die Gorim-Station. Es kommt jedoch nicht zu einem Zweikampf. Veth Leburian und Perry Rhodan fordern Ijarkor auf, die Seiten zu wechseln. Dazu kann er sich nicht entschließen, aber er gesteht offiziell seine Niederlage ein.

Handlung

Der wegen der Vernichtung der Heraldischen Tore schwer angeschlagene Ewige Krieger Ijarkor wird von seinem Animateur Srolg aufgefordert, seine Ehre zu verteidigen und Cursaafhar zu vernichten. Doch Ijarkor sucht vorerst Ruhe im Dashid-Raum und nimmt den Atem ESTARTUS auf. Erinnerungen aus der Vergangenheit steigen empor:

Nach seiner technischen Ausbildung arbeitet Kor auf Tiffoon, als Schichtführer in einer Experimentalanlage für Nuklearsynthese. Sein Mitarbeiter Scharrolk, erst wenige Tage hier, beruft ihn ab in den Dunklen Himmel. Als Singuva darf er das. Der Flug mit der SOMBATH dauert nur wenige Tage. Scharrolk erzählt, die Singuva errichteten im Auftrag eines höheren Wesens das Reich der Zwölf Galaxien. Er gibt Kor den neuen Namen Ijar-Kor. Etustar im Dunklen Himmel ist ein Paradies, bewohnt fast nur von Singuva und einigen Pterus wie Kor: Ayan-Neh (früher Ayan), K'Almer und Shu-Fu. Scharrolk bringt Kor nach zwei Wochen in einen subplanetaren Saal zum Rat der Statthalter. Er wird mit einem Gas behandelt und im Namen ESTARTUS als Ewiger Krieger von Siom Som eingesetzt, sein Name jetzt: Ijarkor.

Das Kodexgas wirkt nicht mehr wie früher. Um nicht aufzufallen, folgt Ijarkor der Weisung Srolgs, die Weltraumnomaden anzugreifen. Er sammelt seine Flotte im  Wikipedia-logo.pngOrbit von Som: 7900 Gardistenschiffe, 99 Elfahderschiffe und sein Flaggschiff SOMBATH. Dann führt er die Streitmacht nach Ephytra. Wieder atmet Ijarkor das Kodexgas.

2500 Som-Standardjahre nach der Errichtung des Reichs der Zwölf Galaxien: Ijarkor wird turnusmäßig nach Etustar gerufen. Um aufzuklären, warum er sich an keinen der 31 früheren Besuche erinnern kann, speichert er im Rechner seiner SOMBATH kritische Fragen an sich selbst. Auf Etustar begrüßt der Singuva Sh'rolk den Krieger und zwingt ihn unter Einfluss von Kodexgas, die frevlerische Botschaft abzuspielen. Sh'rolk, ein Nachfahre Scharrolks, enthüllt die Abwesenheit ESTARTUS und die Rolle der Singuva als ihre selbsternannten Erben und die wahren Herrscher des Reiches. Um dies geheim zu halten, hätten sie sich durch gezielte genetische Manipulationen in kleine Gnome verwandelt, vermeintlich unbedeutende Abkömmlinge der Pterus. Dann erhält Ijarkor erneut Kodexgas und vergisst erneut alles.

Ijarkors Erinnerungen kehren nach und nach zurück. Damals hatte er begonnen, die Heraldischen Tore zu planen. Jetzt greift er Cursaafhar an. Nur etwa tausend Lebewesen werden angemessen, die Weltraumnomaden haben den Weltraumfriedhof weitgehend geräumt. Eine psionische Schockfront betäubt die restlichen Bewohner. Ijarkor entert eines der Wracks und verhört vier Velisand, die er dort vorfindet. Sie wissen nicht, wohin die Weltraumnomaden gegangen sind. Da nimmt Veth Leburian Kontakt mit Ijarkor auf. Die beiden vereinbaren einen Zweikampf auf dem Planeten Strobila. Dorthin haben Dagruun und Leburian die zwei Millionen Weltraumnomaden evakuiert. Leburian wartet in einer unterseeischen Gorim-Station, bei ihm Perry Rhodan, Atlan, Eirene, Fellmer Lloyd und Ras Tschubai.

Jahrzehntausende später trifft Ijarkor im Jahre 430 NGZ erstmals Srolg, als er mit Leburian, Ronald Tekener und Roi Danton in den Dunklen Himmel reist. Auf Etustar wird der Ewige Krieger von den anderen getrennt. Srolg führt ihn in das Modell der Entwicklung des Lebens ein und in ESTARTUS Lehre des Dritten Weges zwischen den Kosmokraten und Chaotarchen, den die Singuva in den Permanenten Konflikt umgedeutet haben. Wieder erhält er Kodexgas und vergisst alle Zweifel. Als die Terraner den Morphogenerator zerstören, verbannt er sie in die Orphischen Labyrinthe.
12,5 Som-Standardjahre später, nach dem Fall der Heraldischen Tore, kommt Ijarkor zuletzt nach Etustar. Der Rat der Statthalter gibt ESTARTUS Abwesenheit zu. Die Superintelligenz habe sich bereits nicht mehr hier aufgehalten, als die ersten von ihnen eingetroffen seien. Der Rat spielt dem Krieger jene Aufzeichnung vor, die sie vor über 40.000 Som-Standardjahren zurückließ. Darin werden die Pterus zu Erben eingesetzt, und ESTARTU erklärt, sie sei einem fernen Ruf gefolgt. Ob sie je zurückkehren werde, sei ungewiss. Ijarkor bringt dieses Wissen nach Som.

Ijarkors Flotte geht über Strobila in Stellung. Die Invasion beginnt. Millionen Gardisten landen mit Einmannbooten. Hunderttausende fallen aus. Ihre Gegner, die Neura, zählen Millionen, und sie haben von den Gängern des Netzes 3000 Gravopulsoren erhalten. Dann kommt Ijarkor mit einem Beiboot der SOMBATH und befiehlt den Abbruch. Per Funk leitet Veth Leburian ihn zu sich in die Gorim-Station. Es kommt jedoch nicht zu einem Zweikampf. Rhodan und Leburian fordern Ijarkor auf, die Seiten zu wechseln. Dazu kann er sich nicht entschließen, aber er gesteht offiziell seine Niederlage ein und beendet den Angriff. Srolg droht ihm mit der Absetzung. Ijarkor bleibt ruhig. Er ist überzeugt, dass das Ende der Singuva bevorstehe.

Innenillustrationen