Singuva

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Die Singuva, auch Animateure oder Animateur-Pterus genannt, waren die heimlichen Herrscher der zwölf Galaxien der Mächtigkeitsballung der Superintelligenz ESTARTU.

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Der Singuva Srolg erklärt
den Garten der ESTARTU
Heft: PR 1299
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Der Pteru Ijarkor (links),
der Singuva Srolg (rechts)
Heft: PR 1339 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Die Singuva waren ein umweltangepasstes Teilvolk der Pterus der Galaxie Muun, das auf dem Vulkanplaneten Singu (über)lebte und sich dort körperlich zurückentwickelte. Auf ihrer extremen Heimatwelt formte sich eine kleinere Spezies aus, eine Tendenz, die später mittels genetischer Eingriffe noch verstärkt wurde, bis die Singuva gerade noch einen Meter groß waren. Außerdem bildeten sie einen dünnen, knochigen Schwanz von circa 50 cm Länge aus. Durch ihre kleine Gestalt wirken sie eigentlich harmlos, für Menschen sehen aber zumindest ihre Gesichter aus wie die kleiner, bösartiger Gnome, mit dreieckigen, tiefliegenden, grünen Augen.

Charakterisierung

Durch den Anpassungsdruck der Extremwelt bildeten die Singuva ein starkes Gemeinschaftsgefühl, das jedoch die Original-Pterus und andere umweltangepasste Pteru-Völker nicht einschloss. Die geringe Größe führte sicher auch zu einem Minderwertigkeitskomplex, welcher durch die Politik der Original-Pterus wohl auch gefördert wurde. So entwickelten sich die Singuva zu diplomatischen Intriganten, die zunächst einen Krieg zwischen den anderen umweltangepassten Pteru-Völker und den Original-Pterus anzettelten, um letztendlich die Macht in der Galaxie Muun zu übernehmen (circa 50.600 v. Chr.).

Bekannte Singuva/Animateure

Geschichte

Dieser Krieg wurde von ESTARTU geschlichtet, da sie die Pterus als Statthalter ihrer Mächtigkeitsballung während ihrer Mission in Tarkan ausgewählt hatte. Sie brachte einige hundert Pterus aus allen Teilvölkern zu ihrer Zentralwelt Etustar - jedoch keine Singuva, als Strafe für deren Fehlverhalten. Nach einigen Jahrhunderten jedoch brachte der damals führende Statthalter Thok mit Arus den ersten Singuva nach Etustar, als Zeichen der endgültigen Versöhnung der Pteru-Völker.

Arus war der erste Singuva im Kreise des ESTARTU-Clans, aber durch seine diplomatische Geschicklichkeit und Eifer wuchs die Zahl der Singuva auf Etustar schnell. Es war Arus' Idee, in den zwölf Galaxien Schulen zur Verbreitung von ESTARTUS Philosophie des Dritten Weges zu schaffen. Thok warnte zwar vor der Gefahr, einen Götzenkult zu entwickeln, aber er wurde von Arus mittels einer Vorform des Kodex-Gases aus dem Weg geschafft.

Als dann 50.027 v. Chr. Oogh at Tarkan mit der NARGA SANT und einer Botschaft ESTARTUS aus Tarkan kam, spielte dies den Plänen von Arus und seinen inzwischen 30 Singuva auf Etustar in die Hände. Denn die Singuva wurden zunächst beschuldigt, das Kosmonukleotid DORIFER zur Erhöhung der Psi-Konstanten gebracht zu haben, um die späteren „Wunder“ bauen zu können. Doch die Erhöhung der Konstanten stellte sich als Folge des interuniversellen Transfers der NARGA SANT heraus. Das Prestige der Singuva wuchs ungemein, und mit Oogh at Tarkan konnten sie auch einen charismatischen Meisterlehrer für ihre Idee der ESTARTU-Schulen gewinnen. So entstanden die Upanishad-Schulen, welche in ihrer Urform zunächst Oogh at Tarkans Philosophien verbreiteten. Als Oogh at Tarkan jedoch Statuen mit geklonten Gehirnsplittern seiner selbst in den Schulen aufstellen ließ, fürchteten die Singuva (zurecht) Ooghs immer weiter wachsenden Einfluss und versuchten, ihn zu eliminieren. Dies misslang, da Oogh gewarnt war und mit der NARGA SANT die Flucht nach M 33 (Pinwheel) ergriff. Doch mit Ooghs Flucht war der Weg zur absoluten Macht offen, und nach einiger Zeit gab es nur noch Singuva auf Etustar.

Somit waren die Singuva nun die alleinigen Verwalter von ESTARTUS Erbe. Doch sie wollten ihre Macht nicht offen ausüben. Deshalb suchten sie sich zwölf geeignete Original-Pterus aus, welche sie mit Hilfe des Kodex-Gases und der nur ihnen zugänglichen ESTARTU-Technik in ihrem Sinne konditionierten. Aus diesen Pterus wurden die relativ unsterblichen Ewigen Krieger.

Als im April 446 NGZ auf der »Konferenz der Krieger« jeder Ewige Krieger einen Animateur als Aufpasser zur Seite gestellt bekam, wurde auch für die Öffentlichkeit klar, dass die Animateure die wahren Machthaber Estartus waren. (PR 1319)

Als sich die Ewigen Krieger in ihren Augen als unzuverlässig erwiesen, erteilten die Singuva einen Selbstmordbefehl an sie. Ein Teil der Krieger kam diesem nach, ein anderer Teil verbündete sich mit den Singuva. Lediglich Ijarkor ging in Opposition zu den Bestrebungen der Singuva. (PR 1359)

Durch den beginnenden Zusammenbruch des Psionischen Netzes nach der Materialisierung des ersten Hangay-Viertels am 31. Januar 447 NGZ war die Machtposition der Singuva gefährdet. Deshalb verbündeten sie sich am 5. April 447 NGZ mit dem Hauri Torren auf der NARGA PUUR. Im Gegenzug für technologische Unterstützung erlaubten die Singuva dem Hexameron-Jünger, mehrere Millionen Sonnenmassen aus den Galaxien Estartus nach Tarkan zu versetzen. (PR 1358)

Außerdem planten die Singuva, Millionen Klone des toten Sothos Tyg Ian zu erschaffen und damit die Mächtigkeitsballung Estartu zu kontrollieren. Dieser Plan scheiterte jedoch durch das Eingreifen Stalkers. (PR 1359)

Die Singuva konnten durch gemeinsame Anstrengungen Ijarkors und des Mlironers Veth Leburian an der erneuten Übernahme der Macht gehindert werden, die sie mit Hilfe der Hauri an sich reißen wollten. Die Singuva wurden nahezu ausgerottet und ihr Heimatplanet zerstört. (PR 1574, S.15)

Quellen

PR 1252, PR 1261, PR 1290, PR 1299, PR 1319, PR 1339, PR 1348, PR 1358, PR 1359, PR 1574