Die Quaderkönigin

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 511)
A511 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Die Solaner (Band 12/50)
Titel: Die Quaderkönigin
Untertitel: Landung auf der Welt der verrückten Roboter
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Dirk Geiling (2 x)
Erstmals erschienen: Montag, 20. Juli 1981
Hauptpersonen: Wallga-Wallga, Atlan, Bjo Breiskoll, Joscan Hellmut, Gavro Yaal, sieben Buhrlos, Chybrain
Handlungszeitraum: April 3791
Handlungsort: Quader, Mausefalle VII
Zusätzliche Formate: E-Book, Taschenheft 5

Handlung

Im Quader wartet Wallga-Wallga auf das nahe Ende ihrer Tage. Die alte Pfullianorain bezeichnet sich selbst als Quaderkönigin, obwohl sie mit einer Schar Roboter, die sie unter ihre Kontrolle gebracht hat, nur einen kleinen Bereich des Raumschiffes kontrolliert. Ihr bleiben noch 28 Quumpies.

Über einige Monitore, die sie von ihrem wackeligen Thron aus im Blickfeld hat, beobachtet sie Atlan und eine Gruppe Solaner, die durch den Quader streifen. Gleichzeitig erscheint ihr erklärter Feind Chybrain, der zum Leidwesen der Quaderkönigin in ihrem Reich nach Belieben auftaucht und sich jeglicher Beeinflussung erfolgreich widersetzt. Das Kristallei verschwindet bald wieder.

Da die Luftversorgung in ihrem Herrschaftsbereich ausfällt, erteilt Wallga-Wallga Zwyll den Befehl, die »Knappen« auszuschicken, um im gesamten Quader nach Luftvorräten zu suchen. Als das Raumschiff von heftigen Stößen erschüttert wird, taucht Chybrain wieder auf. Das Ei trifft auf den Bauch der Pfullianorain, durchdringt ihren Körper und verschwindet wieder durch die Wand.

Kurz darauf erscheint das Kristallei in einem Antigravschacht, der von Atlan und den zehn Solanern benutzt wird. Der Arkonide glaubt in seinem Kopf den Begriff »Chybrain« zu vernehmen. Lautlos dringt das Ei durch die Schachtwand. Eine Metallplatte mit elf großen eimerartigen Gefäßen nähert sich. Die Solaner landen in den Eimern. Außerhalb des Schachtes, in einem Korridor, verlassen Atlan und seine Begleiter die Gefäße. Bjo Breiskoll behauptet, dass Chybrains Materie nicht aus dem Einsteinuniversum stammt.

Gavro Yaal wird immer aggressiver. Die Abwesenheit der SOL macht ihm schwer zu schaffen. Aus einer Deckenöffnung regnen Dutzende von Robotern herab und umringen die Solaner. Die Maschinen drängen Atlan, die drei Schläfer und die Buhrlos in eine riesige Halle. Zwyll, der sich äußerst schnell die Sprache der Solaner aneignet, bringt sie zu Wallga-Wallga. Die Quaderkönigin will unter den weiblichen Ankömmlingen ihre Nachfolgerin bestimmen. Dazu sollen sie einer Prüfung unterzogen werden.

Atlan verlangt von Wallga-Wallga ein Raumschiff, um zur SOL zurückkehren zu können. Doch er muss erkennen, dass die Pfullianorain keines zur Verfügung hat. Zudem droht sie, die Solaner zu töten, sollten sie sich nicht ihrem Willen beugen. Gavro Yaal will auch Waffengewalt anwenden, um diesen Bereich des Quaders zu verlassen. Bjo Breiskoll warnt Atlan vor der Quaderkönigin, die dunkle Gedanken hegt. Der Arkonide bedroht Wallga-Wallga mit seiner Strahlwaffe. Wütend springt die Quaderkönigin von ihrem Thron auf. Da taucht erneut Chybrain auf. Wallga-Wallga schlägt mit ihren Armen auf das Ei ein. Unbeeindruckt umkreist das Kristallei die Gruppe der Solaner und verschwindet in einer Seitenwand. Atlan und seine Begleiter verlassen die Halle. Wieder erscheint eine Metallplatte mit elf Gefäßen, die sich über die Menschen stülpen. Fesselfelder zwingen sie zur Untätigkeit. Mit hoher Geschwindigkeit rast die Metallplatte mit den Gefäßen und ihrem wertvollen Inhalt durch den Quader. Als die Energiefelder erlöschen und die Solaner ausgekippt werden, finden sie sich in einem Raum wieder, der sich zu einer eiförmigen Kammer verformt. Aus Öffnungen schieben sich dicke Rohre, Fächer und rotierende Flügel hervor. Eine zähflüssige dunkelgrüne Masse ergießt sich in die Kammer. Atlan vernimmt in seinem Kopf eine flüsternde Stimme, die in einem alten englischen Dialekt ein Lied singt: »…there’s a hole in the bucket … ein Loch ist im Eimer.« Mit seinem Impulsstrahler schießt er ein Loch in den Boden der Kammer, durch das die breiige Masse abrinnt. Auch die drei Schläfer haben große Löcher geschaffen. Bjo Breiskoll berichtet von einer Zeile aus einem alten, auf der SOL bekannten Gedicht: »Die SOL hat ein Leck, und du bist weg.« Das veranlasste ihn, ein Loch in den Boden zu schießen. Auch Gavro Yaal hat ein seltsames Erlebnis gehabt. Im Jahre 3578 ist die SOL in das Schwarze Loch im Zentrum der Galaxie Balayndagar gerissen worden. Dadurch wurde er verleitet, für eine Öffnung in diesem Tank zu sorgen. Joscan Hellmut wurde von SENECAS Kunststimme darüber informiert, dass einer seiner Biopontanks ausläuft.

Gaswolken werden in die Kammer geleitet, die Flügel beginnen mit Höchstleistung zu rotieren. Nur mit Mühe kann die Gruppe gegen den entstehenden Sog durch die Öffnungen entfliehen. Sie gelangen in einen mit Maschinen und Geräten vollgestopften Raum. Dort wartet Zwyll mit zwei Robotern mit ausgefahrenen Waffenarmen auf die Solaner. Sie geleiten die Menschen zur Quaderkönigin. Während des Weges treten wieder Erschütterungen des Quaders auf. Wallga-Wallga bestimmt, dass die drei Frauen nun Prüfungen unterzogen werden, um unter ihnen die Nachfolgerin auswählen zu können. Gavro Yaal verliert die Beherrschung und scheint sich auf die Königin stürzen zu wollen. Daran wird er jedoch von den zahlreichen Robotern gehindert, die ihn zu Boden reißen. Ein schwerer Aufprall dröhnt plötzlich durch den Quader. Bjo Breiskoll erhält dadurch die Gelegenheit dank seiner katzenartigen Gewandtheit die beiden Kampfroboter auszuschalten. Atlan, Hellmut und die Buhrlos zerstören zahlreiche der Knappen. Auch Gavro Yaal kann sich befreien und mit seinen Gefährten die Flucht antreten.

In einer Halle, die von einer Kunstsonne erhellt wird, machen sie Rast. Die erschöpften Buhrlos lassen die Strahlen auf ihre Körper einwirken. Zwyll tritt ein und überbringt die Nachricht von seiner Königin, die nichts mehr gegen die mächtigen Solaner unternehmen will. Im Gegenzug soll Atlan sicherstellen, nie mehr in das Gebiet der Quaderkönigin zurückzukehren.

Seltsame Geräusche dringen durch den Quader. Atlan unternimmt alleine einen Erkundungsgang. Der Katzer soll die Verbindung auf telepathischem Wege aufrechterhalten.

Schon nach wenigen hundert Metern sind aus einem Raum schwere Schläge und ein Anstieg der Temperatur wahrzunehmen. Die im Quader übliche Schwerkraft von 1,5 Gravos ist hier deutlich geringer. In einer großen Maschinenhalle beobachtet der Unsterbliche eine große Anzahl unbekannter Roboter, die dabei sind, die Apparate der Halle zu demontieren und auf große Platten zu verladen. Dabei gehen die Roboter nicht gerade zimperlich vor. Wenn eine Maschine sich nicht aus ihren Verankerungen lösen will, wird sie mit Thermostrahlen losgeschnitten oder einfach abgesprengt. In der Hallenwand befindet sich ein riesiges Loch, das von einem Energieschirm verschlossen wird, um die Atmosphäre am Entweichen in den Weltraum zu hindern. Ein zweiter Schirm wirkt wie ein Schleusenschott. Die mit dem gewonnenen Material beladenen Platten schweben durch diese Schleuse.

Als sich Atlan und Zwyll, der sich dem Arkoniden angeschlossen hat, den Robotern nähern, werden zwei der Phanos aufmerksam. Zwyll zieht es vor zu verschwinden. Die beiden Phanos kippen nach vorn und nehmen eine unterwürfige Haltung an. Auf allen vier Armen und Beinen kriechen sie auf Atlan zu. Die Arbeiten im Quader werden eingestellt, der ohrenbetäubende Lärm hört auf. Immer mehr Roboter kommen in die Halle, umringen den Arkoniden und verharren in Ehrfurcht. Atlan zieht jeden der beiden am Boden liegenden Phanos an einem ihrer Arme hoch. Ein verbaler Kommunikationsversuch wird von den Robotern per Helmfunk beantwortet. Die aus dem Empfänger dringenden schrillen Signale sorgen für eine kurze Bewusstlosigkeit Atlans.

In der Zwischenzeit müssen Joscan Hellmut, Bjo Breiskoll, Gavro Yaal, Studia St. Felix, Lyskus Hernoki, Varn Soeklund, Gersing Haybo, Ghuna Heck, Dirsa Lefter und ein weiterer Buhrlo feststellen, dass die fremden Roboter auch in ihrer momentanen Umgebung aktiv werden. Die Zugangstore werden von außen zugeschweißt. Yaal verliert die Beherrschung und läuft laut schreiend in der Halle auf und ab. Der Einsatz von Thermostrahlern steigert nur die Hitze im Raum. Gavro Yaal rennt gegen eines der Tore und bricht dort zusammen. Joscan Hellmut verpasst ihm eine Beruhigungsspritze. Die telepathische Verbindung zwischen Bjo Breiskoll und Atlan ist zusammengebrochen, die Kunstsonne erlischt und die Sauerstoffzufuhr wird abgeschaltet.

Der nächste Kontaktversuch der Phanos ist erfolgreicher. Quadram-1876 erlernt die für ihn fremde Sprache rasch. Joscan Hellmut gelingt es, eine Funkverbindung zu Atlan herzustellen und ihn über die Verhältnisse in der Halle zu informieren. Quadram entschuldigt sich für die Aktion. Da nicht zu vermuten war, dass sich noch andere Lebewesen an Bord befinden, hat ein Vorauskommando die Türen verschweißt, da die Phanos kein Interesse an leeren Räumen haben. Quadram-1876 schickt einen Trupp los, der die gefangenen Solaner befreit. Sie werden auf ein Raumschiff gebracht.

Atlan und Quadram machen sich auf, Gavro Yaal abzuholen, der unbedingt auf dem Quader bleiben will und sich weigert, nach Mausefalle VII transportiert zu werden. Der Botaniker bedroht den Phanos mit seiner Strahlwaffe. Quadram spricht beruhigend auf den Schläfer ein und entwaffnet ihn. Nun können auch die Schläfer und Atlan an Bord des Roboterschiffes gehen.

Während des Anfluges auf Mausefalle VII kann Atlan Scharen von Robotern beobachten, die Trümmer zerlegen, die der Zugstrahl erfasst hat. Im Süden des einzigen Kontinents des Planeten landet das Raumschiff. Treibur-481 holt die Solaner und auch Wallga-Wallga sowie Zwyll ab, die den Flug ebenfalls mitgemacht haben. Zwyll wird von einem kleinen Ableger Treiburs eingefangen und zu den Mißgebauten gebracht. Auch Chybrain ist auf Mausefalle VII. Das Kristallei durchquert den Körper von Quadram-1876, stoppt dicht vor Atlans Augen und geht an Bord des Gleiters, wo er wieder verschwindet.

Kurz vor Ende des Fluges zur zentralen Kuppel rastet Wallga-Wallga aus. Sie schlägt mit hoher Geschwindigkeit in die Wand ein, die den Fahrgastraum von dem Vorderteil des Gleiters trennt. Ein zweiter Anlauf verursacht ein großes Loch in der Metallwand. Mit ihren Händen vergrößert die Quaderkönigin die Öffnung. Treibur-481 vollführt eine Bruchlandung. Die Pfullianorain und die übrigen Passagiere verlassen den schwer beschädigten Gleiter. Die Zentrale der Phanos schickt mit Treibur-291 einen Ersatzgleiter, der sie zu den sieben Kuppeln bringt. In der zentralen Kuppel wartet eine Prüfung auf die Ankömmlinge. In einer darin befindlichen Halle ist der Boden schachbrettartig gestaltet. Die Prüflinge müssen versuchen, auf die andere Seite zu gelangen. Die Quadrate sind von kleinen Robotern besetzt. Chybrain erscheint wieder und lockt Wallga-Wallga auf das Feld mit den Quadraten. Auf einem der Felder versinkt die Alte teilweise, auf einem anderen hat sie unter einer erhöhten Schwerkraft zu leiden, erst auf dem nächsten Quadrat kann sie sich ausruhen. Chybrain verschwindet unterdessen durch die Kuppel und wispert dabei in Bjo Breiskolls Kopf: »Chybrain geht, vielleicht werden andere kommen«.

Als sich Wallga-Wallga weiter bewegt, werden die kleinen Roboter äußerst aktiv. Strahlschüsse zucken aus dem Boden, glühende Energiewände bauen sich auf, die Schwerkraft reißt sie immer wieder zu Boden. Dazu muss sie gegen unsichtbare Wesen kämpfen, die es nur in ihrer Phantasie gibt. Eine nebelartige Substanz hüllt die Quaderkönigin schließlich ein. Als der Nebel sich verzieht, ist Wallga-Wallga verschwunden.

Die Solaner versuchen nun, die Quadrate auf schnellstem Wege zu überqueren. Doch als auch ihnen unheimliche Gestalten erscheinen, scheint ihr Weg zu Ende zu sein. In höchster Not brüllt Bjo Breiskoll einen Befehl an die Roboter, die Angriffe sofort einzustellen, damit sie ungehindert passieren können. Verblüffenderweise tritt augenblicklich Ruhe ein. Die Gefährten erreichen die andere Seite des Domes. Dort warten zehn kastenförmige Roboter auf sie. Unter diesen befindet sich Quadram-1876. Die Solaner gehören jetzt zu den Freien. Treibur-291 nimmt sie an Bord. Der Flug geht zur Stadt der Freien.

Innenillustrationen