Das gestohlene Raumschiff

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Perry Rhodan-Heftromane

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2906)
PR2906.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Genesis
Titel: Das gestohlene Raumschiff
Untertitel: In Terrania kämpft ein Junge ums Überleben – ein geheimnisvolles Volk tritt auf
Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 28. April 2017
Hauptpersonen: Yeto Carell, Locctar Vetshener, Paracel Fitzgerald, Ona Jutaite
Handlungszeitraum: 19. Juni bis 12. Juli 1551 NGZ
Handlungsort: Terra
Journal:

Nr. 165

Glossar: Intermittierende Muskuläre Atonie (IMA) / Terrania; Feiertag / Terrania; Garbus-Distrikt / Terrania; Tekener-Tower / Umbrischer Gong
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Yeto Carell, sieben Jahre alt, lebt mit seinen Eltern Millard und Pendo in Terrania. Er leidet unter einer seltenen Krankheit, die als Intermittierende Muskuläre Atonie bezeichnet wird und Gerüchten zufolge vom Atopischen Tribunal eingeschleppt wurde. Die Onryonenstadt Iacalla auf Luna gilt als Ausbruchsherd, zumindest leben 70 der 100 zurzeit an IMA erkrankten Personen – hauptsächlich Terranischstämmige – auf dem Mond. Yeto hat immer wieder schwere Anfälle. Sein Gesundheitszustand muss permanent überwacht werden. Yetos ständiger Begleiter, der Medoroboter Nestor, kann die Symptome durch den Einsatz von Nanorobotern lindern, aber ein Heilmittel existiert nicht. Es ist abzusehen, dass Yeto eines Tages an multiplem Organversagen sterben wird. Yeto ist ein sehr sensibles Kind. Seine Gabe grenzt an die Parafähigkeit Empathie. Er weiß so gut wie immer, was seine Eltern empfinden.

Am 19. Juni 1551 NGZ findet Yeto im Garten seiner Mutter, einer der besten Obst- und Gemüsedesignerinnen Terras, ein Samenkorn. Zumindest hält der Junge das winzige dunkelblaue Objekt, das er mit in sein Zimmer nimmt, für pflanzlich, denn es wächst. Am nächsten Tag hat es seine Größe schon verdoppelt. Da sich Yetos Eltern nicht für das Objekt interessieren, spricht der Junge einige Tage später mit seinem Freund darüber, dem Onryonen Locctar Vetshener. Dieser betreibt ein bei den Terranern nicht sonderlich beliebtes Restaurant in Terrania. Yeto ist froh; es geht ihm so gut wie nie zuvor. Seine behandelnde Ärztin, die Ara-Medikerin Bunur, stellt fest, dass sich sein körperlicher Zustand erheblich verbessert hat.

Am 27. Juni (Yeto hatte seit einer Woche keinen Anfall mehr) meldet sich der für das nicht immer mit seriösen Mitteln arbeitende Mediennetzwerk Sol/intern tätige Journalist Sommer bei dem Jungen. Er hat zufällig von dem ständig weiter wachsenden Spielzeug gehört und möchte es gern sehen, was ihm von Yeto gestattet wird. Pendo kommt hinzu und wirft Sommer aus der Wohnung. Am selben Abend bricht Sommer bei den Carells ein und stiehlt das Spielzeug. Millard erstattet am nächsten Tag Anzeige. Wenig später hat Yeto wieder einen Anfall. Vetshener besucht seinen jungen Freund am Krankenbett. Er glaubt, dass ein Zusammenhang zwischen dem entwendeten Objekt und Yetos Gesundheitszustand besteht. Mit dieser Theorie geht er zum TLD. Er lässt sich nicht abwimmeln, so dass sich schließlich Maurits Vingaden einschaltet. Die TLD-Agenten Paracel Fitzgerald und Ona Jutaite werden auf den Fall angesetzt.

Fitzgerald und Jutaite finden Hinweise in Sommers Besitztümern, die zu einem gewissen Ariel Butenandt führen. Der Synthogenetiker hat möglicherweise engeren Kontakt mit dem Techno-Mahdi. Butenandt und Sommer haben gemeinsame Interessen. Sie sind nicht mit der Machtfülle des Residenten der LFG einverstanden. Die TLD-Agenten setzen Butenandt unter Druck. Er gibt an, dass er Sommer an einen windigen Immobiliendisponenten weitervermittelt hat. Bei diesem muss Fitzgerald kräftig auf den Tisch hauen, um zu erfahren, wo sich Sommer jetzt aufhält. Der Journalist hat das inzwischen 33 Meter lange eiförmige und teiltransparente Objekt – es scheint sich um ein Raumschiff zu handeln – in einer Halle untergebracht. Das Versteck wird gestürmt, Sommer wird verhaftet. In der folgenden Zeit wird das Objekt von Dutzenden Wissenschaftlern untersucht. Man kann nicht ins Innere vordringen und die Messwerte schwanken. Der Xenotechnik-Analyst Philipp Mézières postuliert die Existenz eines Hyperenergie-Irritationsfeldes, welches die Ortung stört, Energieschutzschirme in der Nähe des Objekts erlöschen lässt und außerdem bewirkt, dass es nicht mit Traktorstrahlen abtransportiert werden kann. Mit rein mechanischen Mitteln lässt sich das Objekt zum Aldebaran Spaceport bugsieren. Sein Wachstum endet am 11. Juli. Es ist nun 4960 Meter lang und bis zu 3530 Meter breit.

Am nächsten Tag sendet das Objekt eine Botschaft in Interkosmo, die überall empfangen werden kann. Sie besagt, dass die Gemeni in Frieden gekommen sind und im Auftrag GESHODS eine Schutzzone über der ehemaligen Mächtigkeitsballung der Superintelligenz ES errichten wollen. Im Solsystem soll das erste Pacische Rhizom gepflanzt werden. Hekéner Sharoun fordert den Abzug der Gemeni und teilt mit, dass die Terraner keine Hilfe nötig haben. Da meldet sich Bhal Haddhunis, ein vage humanoides, anscheinend teils pflanzliches, teils kybernetisches Wesen. Es äußert sein Befremden, geht aber auf Sharouns Forderung ein. Der GESHOD-Spross, so teilt Haddhunis mit, wird erst in einigen Tagen flugfähig sein. Bis dahin wird es für die Bevölkerung geöffnet. Die Gemeni haben Gastgeschenke dabei. Eines ist für Yeto vorgesehen. Das Kind liegt inzwischen in einer Spezialklinik, denn seine Anfälle sind lebensbedrohlich geworden. Für die Gemeni ist er etwas ganz Besonderes, er ist der Obhüter des Sprosses YETO. Deshalb soll er den ersten von 1000 Zellaktivatoren erhalten.

Innenillustration