Samburi Yura

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Samburi Yura ist vor allem als Beauftragte der Kosmokraten bekannt.

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Heft: PR 2159
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Heft: PR 2559
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Heft: PR 2681
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Erscheinungsbild

Die Enthonin ist circa 1,70 Meter groß und wirkt eindeutig weiblich, obwohl keine primären und sekundären Geschlechtsmerkmale offensichtlich sind. Sie hat große schwarze Augen. Ihre Haut ist rein weiß, ihre Haare sind schulterlang und tiefschwarz. Seltsamerweise scheinen die Haare sich nach anderen Gesetzen zu bewegen als der Rest ihres Körpers: wenn sie den Kopf dreht, bewegen die Haare sich zeitverzögert beziehungsweise wie in Zeitlupe. Ihre Stimme klingt hell und fast kindlich.

Für Alaska Saedelaere hat Samburi Yura eine schwer definierbare, auf viele verschiedene Ebenen wirkende Anziehung auf ihn. Als Alaska Saedelaere sie zum ersten Mal sieht, ist er sofort von ihr fasziniert. Für ihn ist sie eine wunderschöne, stets leicht traurig wirkende Frau mit einer besonderen, »kosmischen« Aura. Ihre großen schwarzen Augen erinnern ihn an Zeitbrunnen. (PR 2558, S. 15)

Charakterisierung

Sie geht vergleichsweise behutsam zu Werke. In ihrem Raumschiff ist Samburi Yura unerreichbar und unangreifbar für jeden, den sie nicht willentlich in ihre Nähe lässt.

Technische Hilfsmittel

Samburi Yura verwendet in ihrer Tätigkeit als Beauftragte der Kosmokraten eine kobaltblaue Walze mit dem Namen LEUCHTKRAFT.

Geschichte

26. Jahrhundert n. Chr.

Sie war die letztgeborene Enthonin und kam im Jahr 2507 zur Welt. Ihr Vater war der Patron der Friedensfahrer, Borgin Sondyselene. Samburi Yura wurde nach der Niederlage der Enthonen gegen den Dekalog der Elemente und die Flucht ins Rosella Rosado-System geboren. Ihre Geburt machte dem allmählich aussterbenden Volk der Enthonen wieder Hoffnung. Viele Enthonen glaubten, in ihr sei die Essenz des LICHTS VON AHN wiedergeboren worden.

2518 besuchte Delorian Rhodan Samburi auf Rosella Enthon. (PR 2696)

Als Gegenleistung für ihre Bereitschaft, die Friedensfahrer nicht weiter zu behelligen, forderten die Kosmokraten einen »Tribut«: Samburi Yura sollte in ihre Dienste treten. Sie erklärte sich im Jahr 2533 'freiwillig' hierzu bereit und übernahm das Kommando über das Raumschiff LEUCHTKRAFT. (PR 2661, Glossar) Borgin Sondyselene meinte, sie hätte sich in den folgenden Jahrhunderten zu einer höheren Lebensform weiterentwickelt.

Vor dem 14. Jahrhundert NGZ

Auf der LEUCHTKRAFT erschuf sie die Proto-Enthonen, wohl um dem Gefühl der Einsamkeit entgegenzuwirken. Die Proto-Enthonen sahen den Enthonen und somit auch Samburi Yura recht ähnlich und nannten sich selbst das Tagvolk und Samburi Yura ihre Morgenschwester. (PR 2558)

Einer der ersten Aufträge für die Kosmokraten führte Samburi Yura zum Planeten Tolmar und zum Mahnenden Schauspiel vom See der Tränen. Sie forderte die Entität Tafalla auf, die Bühne des Schauspiels zu vernichten, da sie eine andauernde Bedrohung für die Völker im Umkreis darstellte, und warf Tafalla vor, dass er die Aufführungen des Mahnenden Schauspiels nur deshalb weiterführte, um sich im Jubel seiner projizierten Zuschauer sonnen zu können. Als Tafalla sich unter Anwendung von Gewalt weigerte, beschloss Samburi Yura zunächst, sowohl die Bühne als auch den Planeten Tolmar durch ihr Raumschiff LEUCHTKRAFT zerstören zu lassen. Als daraufhin der Kosmokratenbeauftragte und Konstrukteur Sholoubwa erschien und ihr verbot, den Planeten zu zerstören, sah sie auch von der Zerstörung der Bühne ab mit dem Verweis darauf, dass eines ihrer Werkzeuge diese Tat eines Tages umsetzen würde. (PR 2579)

14. Jahrhundert NGZ

Im Mai 1312 NGZ drang sie mit der LEUCHTKRAFT in den Schwarm Kys Chamei ein und schaltete diesen ab. Sie ging dabei vergleichsweise vorsichtig und behutsam vor, da sie zwar alle wichtigen Kontrollstationen, die Manips und den Schmiegeschirm zerstörte, dabei aber stets das Leben der Schwarmbewohner verschonte.

Die Rolle, die Samburi Yura in Bezug auf Alaska Saedelaere spielte, blieb undurchsichtig. Es darf vermutet werden, dass Alaska in ihrem Schiff nicht zufällig sein neues Cappin-Fragment erhalten hatte, sondern dass dies von Samburi Yura absichtlich in die Wege geleitet worden war. Sie forderte auch den Anzug der Vernichtung von Saedelaere zurück, den er im Schwarm Kys Chamei gefunden hatte.

Wenig später traf Saedelaere erneut auf Samburi. Sie war, ebenfalls noch im Jahre 1312 NGZ, in der Galaxie Varratergir tätig. Sie führte der Entität CH'CEALO so genannte Psychiale zu, die von den Psychial-Werbern in der Galaxie gesammelt wurden. In Bezug auf das Cappin-Fragment und Alaskas Maske machte sie folgende Aussage:

Zitat: [...] »Ich habe Dir (Anm.: Alaska) nichts aufgezwungen. Ich habe Dir lediglich zurückgegeben, was zu Dir gehört. Denn die Maske, unter der Du Dein Gesicht verbirgst, ist Deine wahre Identität. Du solltest Dich viel eindringlicher mit Dir selbst beschäftigen und nicht damit, wie Dich die anderen sehen.« [...] (PR 2332)

15. Jahrhundert NGZ

1451 NGZ erhielt Samburi Yura von den Kosmokraten den Auftrag das BOTNETZ zu sichern. Da Delorian Rhodan in der Erfüllung dieses Auftrags eine Gefahr für seine Pläne sah, forderte er Samburi auf, das BOTNETZ sowie eine Doppelgängerin von sich selbst QIN SHI in die Hände zu spielen. Damit sollte sie sich aus dem Blickfeld der Kosmokraten bringen. Im Zuge dieser Planung fädelten die beiden auch bereits das Manöver mit Alaska Saedelaere und der LEUCHTKRAFT ein. (PR 2696)

Im April 1463 NGZ wurde Alaska Saedelaere von Eroin Blitzer an Bord der LEUCHTKRAFT gebracht, um Samburi Yura zu suchen, die angeblich bei einer Mission verschollen war. Sie hinterließ eine Nachricht:

Zitat: [...] »QIN SHI ist erwacht. Das BOTNETZ steht bereit.« [...] (PR 2538)

Auf Kopters Horst fand Saedelaere eine mit Carit überzogene Fibel von ihr, die auf ihn reagierte. Samburi Yura entstand als Hologramm und erklärte ihm, dass sie den Auftrag erhielt, vor QIN SHI das BOTNETZ zu bergen. QIN SHI sei aber schneller gewesen und hätte das BOTNETZ und Samburi Yura in Gewahrsam genommen. Saedelaere sollte der Spur ihrer Sternjuwelen folgen, um sie zu finden. Zusammen mit der Nachricht befanden sich auf der Fibel noch weitere Koordinaten. (PR 2539)

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Delorian, Anaree u. die Morgenschwester
Heft: PR 2661 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Die Koordinaten führten Saedelaere und die LEUCHTKRAFT zur Immateriellen Stadt Connajent. Hier traf Saedelaere auf zwei Proto-Enthoninnen, die Samburi Yura hier zurückgelassen hatte, um nach Hinweisen auf einen Konstrukteur namens Sholoubwa zu suchen, da sie Sholoubwa für den Erbauer des BOTNETZES hielt. Außerdem fand Saedelaere einen Sternsaphir, der Hinweise auf ein »Schwarzes Loch, das singt« enthielt. Dieses sollte das nächste Reiseziel auf Saedelaeres Suche nach Samburi Yura sein. (PR 2558, PR 2559)

Irgendwann zwischen den Jahren 1463 NGZ und 1469 NGZ erreichte Alaska Saedelaere mit der LEUCHTKRAFT dem Planeten Tolmar und das Mahnende Schauspiel vom See der Tränen. Bevor er an einer Aufführung des Mahnenden Schauspiels teilnahm, erfuhr er, dass Samburi Yura und die LEUCHTKRAFT bereits einmal hier gewesen waren. Außerdem hörte er von der Existenz des Reichs der Harmonie. Nachdem er sich von der Gefährlichkeit des Mahnenden Schauspiels persönlich überzeugt hatte, ließ der die Bühne des Schauspiels zerstören. Dabei fragte er sich, ob er für Samburi Yura vielleicht nicht mehr als ein »Werkzeug« wäre. (PR 2578, PR 2579)

Am 5. September 1469 NGZ erfuhr auch Perry Rhodan an Bord der in die Galaxie Chanda entführten BASIS von Ennerhahl, dass Samburi Yura als verschwunden galt. (PR 2600)

... (Todo: Neuroversum-Zyklus)

Quellen