Hologramm

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Als Hologramm (auch Holografie, Holobild, Holoprojektion oder kurz Holo) wird jede Form nichtgegenständlicher, dreidimensionaler Darstellung bezeichnet.

Seltener wird der Begriff Holovision verwendet. (PR 1311)

Ein Holorama ist eine animierte Darstellung auf holografischer Basis. (PR 1298)

Anwendungsgebiete

Hologramme werden in vielen Bereichen des zivilen Lebens sowie in der militärischen Luft- und Raumfahrttechnik eingesetzt. Durch Holokameras aufgenommene Objekte sind entweder auf einem Bildschirm oder einer sonstigen Projektionsfläche zu sehen, zum Beispiel in einem Holokubus – einem würfelförmigen Gerät, in dem das Hologramm angezeigt wird. Durch Holo-Projektoren in den Raum projizierte Hologramme scheinen frei zu schweben. Man kann um sie herumgehen und sie von allen Seiten betrachten. Hologramme können frei gedreht und gezoomt werden, Ausschnittvergrößerungen können ebenso dargestellt werden wie transparente Modelle oder Gitternetzgrafiken, die einen Einblick zum Beispiel in das Innenleben technischer Gerätschaften zu ermöglichen.

Die Holoprojektion kann ein statisches Bild darstellen, aber auch bewegte Abläufe zeigen. (PR 1309)

So lebensecht die holografischen Projektionen des 5. Jahrhunderts NGZ auch sind, zeichnen sie sich dennoch durch die fehlende Körperwärme des abgebildeten Subjekts oder Objekts aus. (PR 1321)

Moderne holografische Darstellungen bestehen aus einem Konglomerat mehrerer Hologramme für unterschiedliche Darstellungen (Holo-Matrix). Sie sind außerdem interaktiv, das heißt man kann einzelne Bereiche der Hologramme so manipulieren, als handle es sich um materielle Schaltflächen.

Zitat: »[...] Der 1. Offizier begann mit dem Schattenboxen, wie im Raumfahrerjargon die für den Außenstehenden mitunter absonderlich erscheinenden Hand-, Arm- und Kopfbewegungen genannt wurden, sobald die Umhüllung der interaktiven Virtuellen Realität errichtet war. Die prallfeldunterstützte Formgebung der Projektionen war hierbei berührungssensibel ausgelegt – es war nicht nur Lichtquanteneffekte, sondern real wirkende Objekte, die sich greifen, hin und her schieben, aber ebenso rasch auflösen ließen, sofern sie nicht mehr benötigt wurden. [...]« (PR 2515)

Medien

Die Unterhaltungsindustrie verwendet Hologramme vor allem für Trivideo-Sendungen. Der Begriff Holo hat sich im Alltag als Synonym für den Trivideo-Empfänger eingebürgert. (PR 1307, ...)

Aber auch Spiele wie etwa das im 14. Jahrhundert NGZ sehr populäre Y-Bakami verwenden holografische Darstellungen, auf der CASINO UNIVERSO wird Holo-Roulette gespielt. (PR 2235)

Holo-Kuben haben die traditionellen Fotoalben und Bilderrahmen abgelöst.

Information und Kommunikation

Hologramme wurden spätestens ab dem 5. Jahrhundert NGZ zur Speicherung, Übermittlung und Wiedergabe von Daten, Tabellen, Grafiken verwendet, aber auch für aufgezeichnete Bildnachrichten. (PR 1314, PR 1329)

Beinahe selbstverständlich werden Hologramme in der Telekommunikation eingesetzt: für die dreidimensionale Wiedergabe des Gesprächspartners, egal ob die Verbindung per Interkom, Telekom, Hyperkom, Psikom oder Synkom erfolgt. (PR 1311, PR 1316, PR 1329, ...)

Auch in der Videoüberwachung finden Hologramme Verwendung, beispielsweise wurde im Mai 1551 NGZ die HaLem-Armee von Holokameras überwacht und aufgenommen. (PR 2900, S. 14)

Raumfahrt

Im der Raumfahrttechnik sind die Verwendungsmöglichkeiten von Hologrammen womöglich noch breiter gefächert.

In vielen Raumschiffszentralen wurden die Panoramaschirme – die ebenfalls teilweise dreidimensionale Ansichten ermöglichten – durch Hologramme ersetzt. (z. B. PR 1308)

Die Ergebnisse der Ortungsgeräte und der Taster können holografisch aufbereitet werden, beispielsweise um ein ganzes Sonnensystem darzustellen. (PR 1306)

Es gibt Holo-Kartentanks, taktische Darstellungen in Form von Hologrammen und vieles mehr. Die Hologramme sind variabel einsetzbar, sie können von zentral angebrachten Projektoren aus an jedem beliebigen Ort aufgebaut werden.

Simulierte Landschaften

Von Enerpsi-Technik erzeugte Hololandschaften wirken besonders echt, da neben dem Landschaftsbild auch weitere Umgebungsparameter wie Atmosphäre, Wetterbedingungen (Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit) und die Schwerkraft perfekt simuliert werden. (PR 1311)

Die zum Zweck der Simulation aufgebauten psionischen Netzlinien wirken sich allerdings störend auf die Steuerung von Gleitertriebwerken aus. (PR 1310)

Die Projektoren reagieren auf Gedankenbefehle. (PR 1310)

Kunst

In der bildenden Kunst hat sich ein neuer Zweig herausgebildet, der sich mit der Holografie befasst. (PR 1321)

Super-Hologramm

Ein sogenanntes Super-Hologramm war Robert Louis Stevenson. Dieses konnte sich verstofflichen, jede Gestalt annehmen und sich frei bewegen, auch abseits des Holo-Projektors, durch den es erschaffen wurde. Dieser Holo-Projektor stand in der Gruft der Erkenntnis auf Olymp und war ein Hilfsmittel für einen katastrophalen Notfall. Stevenson wurde 3587 vom Kaiser erweckt. Hätte jemand anderer die Gruft betreten, wäre ein anderes Hologramm erschienen. (PR 953)

Anmerkung: Die Beschreibung lässt vermuten, dass es sich hier um einen Avatar handelt. Es ist auch nicht klar, wer die Gruft gebaut hat; erwartet wurden als Erwecker eher Perry Rhodan oder Atlan. Die Gruft konnte nicht einmal während der Konzilsherrschaft geöffnet werden, sondern erst in der Orbiter-Krise.

Weitere Anwendungen

Im Jahr 1345 NGZ gab es in einigen Restaurants essbare Einmal-Holoprojektoren. Sie sollten dem Gast zeigen, wo die Zutaten angebaut oder gezüchtet wurden. (PR 2348, S. 46)

Auf der STELLARIS trugen die Besatzungsmitglieder Namenholos an der Brust. Das Identifikationssignet erkannte durch kurzes Antippen die Autorisierung des Kapitäns und gab seine Informationen, wie Funktion des Besatzungsmitglieds an Bord, frei. (PR 2474)

Irgendwann zwischen 1463 NGZ und 1513 NGZ entwickelten die Stardust-Terraner sogenannte DataLenses, die wie Kontaktlinsen vor den Augen getragen werden und Daten und Bilder direkt auf die Augen projizierten. Diese ersetzten in der Folge immer öfter Holoprojektoren. (PR-Stardust 3)

Weblink

Quellen