Die Friedensmission

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 537)
A537 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Die Solaner (Band 38/50)
Titel: Die Friedensmission
Untertitel: Mit der SZ-2 in Flatterfeld
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Udo Linke (2 x)
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Chart Deccon, Atlan, Palo Bow, Brooklyn, Sternfeuer, Sanny, Breckcrown Hayes, Ganter Pleehs, Baster Minn
Handlungszeitraum: Oktober 3791
Handlungsort: SOL, Flatterfeld, Bluewhite-System
Besonderes:

Auf der LKS ist die Risszeichnung des Experimentalraumschiffes der LFT TANGRAM von Gregor Sedlag aus Kelkheim abgebildet

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan fordert am 15. Oktober 3791 Chart Deccon auf, ihm das Kommando über einen Teil der SOL zu geben, um den geheimnisvollen Nickeldieben auf die Spur zu kommen. Der High Sideryt will dazu noch die Biopositronik befragen, doch SENECA reagiert nicht. Atlan will die SZ-2, wird von Deccon aber aus der Klause verwiesen, da der High Sideryt Zeit zum Nachdenken braucht. Deccon informiert die Magniden über Interkom über die Ansichten des Arkoniden.

Atlan sucht die Beta-Zentrale auf, die außerhalb der Kugelschale liegt, in der SENECA untergebracht ist, um mit der Hyperinpotronik zu sprechen. SENECA erklärt, derzeit in den Machtkampf zwischen dem Arkoniden und dem High Sideryt nicht eingreifen zu können. Eigene Probleme hindern ihn daran. Welcher Art diese Probleme sind, ist die Positronik nicht bereit zu erklären. Atlan verlässt die Beta-Zentrale und begibt sich zu den Quartieren der Molaaten.

Chart Deccon streift in Verkleidung durch die SOL. Er versucht, die Einstellung der Solaner zum High Sideryt und zu Atlan herauszufinden. Dabei versucht er gegen den Arkoniden Stimmung zu machen. Als er sich wieder zurückziehen will, wird er aufgrund seiner Augen erkannt. Die aufgebrachte Menge reißt ihm auch den falschen Vollbart aus dem Gesicht. Deccon entkommt den Solanern, da er sich auf der SOL weit besser auskennt als seine Verfolger. In seiner Klause nimmt er die Berichte von Logan und anderen Beauftragten entgegen, die in der SOL unterwegs sind, um die Zufriedenheit der Solaner mit Atlan oder dem Bruder ohne Wertigkeit festzustellen. Deccon muss zur Kenntnis nehmen, dass in naher Zukunft mehr als die Hälfte der Solaner auf der Seite des Arkoniden stehen wird. Er bittet daher Atlan zu einem Gespräch unter vier Augen in die Klause. Unverblümt fragt Deccon den Arkoniden, wann dieser gedenke, das Kommando zu übernehmen. Doch Atlan bekundet keinerlei Interesse und hält Deccon für die ideale Besetzung, sollte er der diktatorischen Struktur der SOLAG abschwören. Atlan macht klar, dass der Auftrag der Kosmokraten für ihn vorrangig ist. Der High Sideryt soll das Kommando über die SOL weiterhin innehaben und auch seinen Nachfolger selbst bestimmen und dessen Namen in einem geheimen Speicher SENECAS ablegen. Mit Handschlag besiegeln die beiden Männer ihre Zusammenarbeit.

Deccon überlässt dem Arkoniden die SZ-2, um in der Kleingalaxie Flatterfeld Erkundungen vorzunehmen. Er soll das Raumschiff allerdings heil zurückbringen und auch auf die Besatzung achten. Dann informiert Deccon die Magniden, die Atlan nun unterstützen sollen. Curie van Herling äußert offen ihr Missfallen, fügt sich dann aber dem Befehl des Bruders ohne Wertigkeit. Als nächsten Schritt nimmt Chart Deccon Kontakt mit SENECA auf und lässt Atlan als seinen in einem Sonderspeicher hinterlegten Nachfolger löschen und den Namen jener Person, die vor dem Arkoniden bestimmt war, wieder einsetzen.

Am Nachmittag des 19. Oktober 3791 wird die SZ-2 von der SOL gelöst und nimmt Kurs auf Flatterfeld. Palo Bow fungiert als Kommandant, unterstützt von Brooklyn und Breckcrown Hayes. Zu Atlans Begleitern zählen neben Bjo Breiskoll und Argan U auch Sternfeuer, Federspiel und die fünf Molaaten.

Am 20. Oktober erreicht die SZ-2 ein Sonnensystem am Rand der Galaxie. Dort werden unverständliche Hyperimpulse aufgefangen, die aus dem östlichen Teil Flatterfelds stammen. Ein offener Sternhaufen wird näher untersucht. Das System der Sonne Bluewhite erregt die Aufmerksamkeit der Solaner. Die SZ-2 wird in einem  Wikipedia-logo.pngOrbit um den 32. Planeten des Systems geparkt. Eine Space-Jet mit Atlan, Breckcrown Hayes, Sternfeuer und Federspiel wird vorbereitet. Auf dem Weg zum Hangar wird Atlan von einem Arbeitsroboter angegriffen, dessen Tentakel den Arkoniden zu erdrücken drohen. Sternfeuer gelingt es mit ihren telekinetischen Kräften, den Roboter auszuschalten. Breckcrown Hayes vermutet hinter den Angriff das Werk von Solanern, die nicht bereit sind, sich mit den Veränderungen abzufinden und ein Leben auf der Oberfläche eines Planeten strikt ablehnen. Während Atlan mit seinen drei Begleitern mit der Space-Jet startet, versucht Bjo Breiskoll mit seinen telepathischen Dingen den Attentäter auf der SZ-2 ausfindig zu machen.

Eine Zwischenlandung auf einem der Asteroiden, die in Schwärmen Bluewhite umkreisen, zeigt, dass es dort große Vorkommen an Nickel gibt. Dies widerspricht der zuerst geäußerten Vermutung, dass die Ysteronen für die Zerstörung einiger Planeten des Systems verantwortlich sind. Plötzlich nähern sich zahlreiche Objekte auf Kollisionskurs, die sich anscheinend zwischen den Felsbrocken verborgen haben. Breckcrown Hayes lässt die Jet ein Ausweichmanöver durchführen. Die fünf Meter langen, schlanken und zigarrenförmigen Flugkörper bedrängen das Beiboot der SOL, das tollkühn zwischen den Asteroiden manövriert. Hayes gelingt es, die Space-Jet in den interplanetarischen Raum entkommen zu lassen. Sternfeuer vermeldet, dass die SZ-2 von atomaren Sprengkörpern angegriffen wird, die von dem Planeten abgefeuert werden, in dessen Orbit sich der Raumer befindet. Ein Traktorstrahl zieht die Jet durch eine Strukturlücke in einen Hangar der SZ-2. Es wird klar, dass es sich bei den aufgefangenen Symbolgruppen um Zieldaten der beiden anscheinend verfeindeten Parteien im Bluewhite-System handelt. Die zerstörten Planeten in dem System sind also die Folgen eines systeminternen Krieges. Die SZ-2 zieht sich aus dem System zurück. Ihr Ziel ist 537 Lichtjahre entfernt – die Quelle der Hyperfunkimpulse.

Mit zwei Linearetappen erreicht die SZ-2 die Ostseite Flatterfelds. Raumstationen werden geortet. Sie schirmen das dahinterliegende Raumgebiet effektiv ab. Am 23. Oktober versucht die SZ-2 zwischen zwei der nur wenigen Lichtjahre voneinander entfernten Stationen durchzuschlüpfen. Obwohl die Solzelle geortet wird, erfolgt keinerlei Reaktion der Erbauer der Stationen. Atlan lässt Funkkontakt herstellen, um den Grund für die Missachtung zu erfahren. Mel Yasgard meldet sich aus der Station Merdot. Er fordert die Nennung des gültigen Sicherheitskodes. Atlan ist erstaunt, dass Yasgard Interkosmo spricht. Als Atlan die Skulptur eines Ysteronen beschreibt, bricht der Pluuh die Verbindung abrupt ab. Fünf Raumschiffe tauchen aus dem Linearraum auf und rasen auf die SZ-2 zu. Aus Merdot werden weitere Einheiten ausgeschleust. Die 35 Schiffe der Pluuh beginnen den Kugelraumer einzukreisen. Funksprüche werden von ihnen nicht beantwortet. Störfelder machen den Kontakt zur SOL unmöglich. Die Pluuh feuern Warnschüsse ab, um die SZ-2 an der Flucht zu hindern. Zwei der Angreifer gehen auf Kollisionskurs und verhindern so den Eintritt der SZ-2 in den Zwischenraum. Palo Bow aktiviert die - und Paratronschirme. Nach einigen Treffern meldet sich Yasgard wieder über Hyperfunk. Da die SZ-2 einem Kampf ausgewichen ist und dadurch die Solaner ihre Friedfertigkeit unter Beweis gestellt haben, erhält die SZ-2 Landeerlaubnis für einen Planeten der Pluuh. Eine Pluuha kommt gewissermaßen als Lotsin an Bord. Atlan, Palo Bow und Bjo Breiskoll benutzen einen Antigravlift, um die Besucherin in der unteren Polschleuse zu empfangen. Dieter Machon, der auch den Arbeitsroboter umprogrammiert hat, versucht nun die Polung des Lifts umzukehren. Wieder ist Atlan das Ziel des Anschlages. Machon will die alten Zustände wieder herstellen und verhindern, dass die SOL Planeten anfliegt. Am Schachtende wartet eine Menge diskutierender Solaner auf Atlan. Machon ist unter ihnen. Atlan geht auf ihn zu, reicht ihm die Hand und spricht ihn darauf an, dass auch Dieter Machon verstehen wird, dass Opfer gebracht werden müssen, die aber jedem zugute kommen und es sich lohnt, für die Veränderungen zu leben. Der Solaner ist verblüfft und eilt davon.

Die Pluuha Ganter Pleehs wird in die Zentrale der SZ-2 geleitet, wo sie von Sanny in eine intensive Diskussion über die Ysteronen verwickelt wird. Die Pluuha ist jedoch nicht gewillt, irgendwelche Auskünfte zu geben. Mehrere pluuhische Raumschiffe begleiten in relativ geringem Abstand die SZ-2. Brooklyn gelingt es, die SOL zu kontaktieren und Chart Deccon eine Nachricht zukommen zu lassen. Der High Sideryt ist erleichtert, von der SZ-2 zu hören.

Sanny erkennt als Ziel der SZ-2 eine kleine gelbe Sonne mit mehreren Planeten. Pleehs ist überrascht, dass die Molaatin dies herausgefunden hat. Bjo Breiskoll, der die Pluuha telepathisch sondiert, stellt fest, dass das Worsian-System die Heimat der Pluuh ist. Ganter Pleehs ist schockiert zu hören, dass die Ysteronen noch immer die Welten der Galaxie heimsuchen, um in den Planetenkernen das dort vorhandene Nickel abzubauen, ohne auf die Bewohner dieser Welten Rücksicht zu nehmen. Sie ist bis jetzt davon überzeugt gewesen, dass die Ysteronen das Raumgebiet im Ostsektor All-Mohandots nicht verlassen können.

Die SZ-2 landet auf einem kleinen Raumhafen auf Worsian IV. Ein tropfenförmiger Gleiter bringt Ganter Pleehs, Atlan, Breckcrown Hayes, Bjo Breiskoll und die Molaaten in das höchste Gebäude der nahe dem Raumhafen gelegenen Siedlung. Dort werden sie Baster Minn vorgestellt. Der Pluuh versteht nicht, warum sich Atlan und die Solaner mit der Aufklärung der Nickeldiebstähle durch die Ysteronen beschäftigen wollen. Die Pluuh haben vor 200 Jahren begonnen, die Ysteronen in ihrem Sektor abzuriegeln, und leben in dem Glauben, dass seit 50 Jahren keine Ysteronen aus ihrem Sektor entkommen sind. Sanny wirft Minn vor, gewissermaßen den Kopf in den Sand zu stecken und gegen die Ysteronen nichts zu unternehmen, obwohl sie anscheinend trotz aller Absperrungen noch immer in All-Mohandot tätig sind. Der Pluuh ist schließlich bereit, Atlan mit Girgeltjoff zusammenzubringen, einem auf Worsian IV befindlichen Ysteronen, der freiwillig bei den Pluuh lebt. Ein Luftschlitten bringt die Gefährten zu einem Kuppelbau, wo Brooklyn und Palo Bow zu ihnen stoßen. Als sich das Tor zu dem Gebäude öffnet, erblickt Atlan ein Wesen, das der Statue im Inneren der Robotstation im System der Sonne Baunaath bis auf die Größe von 20 Metern völlig gleicht. Als der Ysterone die Molaaten erblickt, schreit er auf und bricht zusammen. Lautes Wehklagen erfüllt die Halle.

Innenillustrationen