Unternehmen Stardust-System

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Perry Rhodan-Heftromane
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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Unternehmen Stardust (Begriffsklärung).

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2508)
PR2508.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Stardust
Titel: Unternehmen Stardust-System
Untertitel: Die Stardust-Chroniken – ein neuer Anfang für die Menschheit
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Rainer Castor
Erstmals erschienen: Freitag, 11. September 2009
Hauptpersonen: Timber F. Whistler, Duncan Legrange, Rabea Furtok, Lotho Keraete
Handlungszeitraum: 13. November 1346 NGZ, 25. Juni - 7. Juli 1347 NGZ, 10. August 1348 NGZ
Handlungsort: Stardust-System
Report:

Ausgabe 425: »Excalibur in Italien« von Reinhard Habeck

Kommentar: Stardust-Chroniken
Glossar: Katarakt (Stardust VI) / Katarakt; Großinsel Candall / Katarakt; Verbotene Zone / FARAWAY / Timber F. Whistler jr.; Allgemeines
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Am 13. November 1346 NGZ, dem Tag des Erlöschens der Teletrans-Weiche, erledigt Lotho Keraete insgeheim eine letzte Aufgabe im Stardust-System, bevor er zu einer anderen, gefährlicheren Mission aufbricht: Er manipuliert die drei noch nicht montierten Vario-1000-Roboter des TLD.

Gut ein halbes Jahr später, am 25. Juni 1347 NGZ, erhält der für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählte Administrator Timber F. Whistler Besuch von dem TLD-Agenten Duncan Legrange. Whistler hat gerade die konstituierende Sitzung von Parlament und Regierung der Stardust-Menschheit hinter sich gebracht und festgestellt, dass die Realität des politischen Alltags möglicherweise doch nicht das ist, was er sich für seine Zukunft ersehnt hat. Seine schärfste Konkurrentin, die Oppositionsführerin Rabea Furtok, hat ihm schon in der Debatte über die Namensgebung für verschiedene Institutionen gezeigt, dass er mit hartem Widerstand selbst in Detailfragen zu rechnen hat. Whistler hat durchgesetzt, dass der geplante Regierungssitz den Namen Zeus Tower erhalten wird, die Administration soll Stardust-Alpha heißen. Furtok hat die Bezeichnungen Stardust Intelligence Agency (SIA) für den Geheimdienst und Interstellar Bureau of Investigation (IBI) für die Bundespolizei durchgedrückt. Legrange, der sich mehr der Stardust-Menschheit verpflichtet fühlt als der LFT, berichtet Whistler von der Existenz der Vario-1000-Roboter. Alle drei, so erfährt Whistler zwei Tage später von Sigurd Echnatom, sind nach der Montage »durchgedreht« und mussten vernichtet werden. Legrange gewinnt Whistlers Vertrauen und wird zum Sonderbeauftragten der Administration ernannt.

Der Aufbau der Städte für die 804 Millionen Auswanderer (zu denen 2,2 Millionen nichtmenschliche Wesen gehören) auf den Planeten und Monden des Stardust-Systems schreitet weiter voran. Viele Menschen beteiligen sich an der Jagd nach den von ES versteckten Zellaktivatoren. Anfang Juli 1347 NGZ erfährt Whistler von Maximilian Lexa, einem Mitarbeiter des Teams, das die Stardust-Felsennadel erforscht, dass sich in dieser Struktur ortungsgeschützte Hohlräume verbergen. Lexa ist der zweite von drei im Stardust-System eingesetzten TLD-Agenten und hat die gleiche Entscheidung getroffen wie Legrange. Auch er ist der Meinung, dass sich die Stardust-Menschheit eigenständig und unabhängig von der LFT weiterentwickeln muss. Als Whistler sich persönlich vor Ort umsieht, löst sich eine Materieprojektion vor ihm auf. Eine holographische Botschaft erscheint, die mit jener des ersten Galaktischen Rätsels identisch ist, außerdem sind 1000 Symbole, Piktogramme usw. zu sehen, bei denen es sich um Rätsel für die Jäger nach der Unsterblichkeit handelt. Ein System aus Stollen und Hallen wird zugänglich, das leer zu sein scheint - bis auf acht Käfigtransmitter, die (wie angenommen wird) zu einem Netz aus 4096 im ganzen System verteilten Transmittern gehören. Whistler begreift, dass es nicht leicht sein wird, die beiden Zellaktivatoren zu finden…

Da die Versorgungslage im Stardust-System sich allmählich stabilisiert, kann am 5. Juli 1347 NGZ ein neues Projekt in Angriff genommen werden: Die FARAWAY I, ein Schlachtkreuzer der MARS-Klasse, bricht zur ersten Langstrecken-Erkundung in die Randgebiete des Sternhaufens Far Away auf. Expeditionsleiter ist Duncan Legrange, Maximilian Lexa ersetzt die bisherige Pilotin des Kreuzers. Kommandant des Schiffes ist Rikoph Furtok, Rabea Furtoks Sohn. Somit sind Spannungen an Bord vorprogrammiert. Das Missionsziel scheint einfach zu sein: Man will herausfinden, was sich jenseits der gedachten Barriere befindet, die bisher jegliche Fernortung über den Rand des 200 Lichtjahre durchmessenden Kugelsternhaufens hinaus verhindert hat. Als die FARAWAY sich circa 100 Lichtjahre weit vom Stardust-System entfernt hat, muss die Besatzung erkennen, dass die Barriere durchaus real ist. Alle Ortungen (auch die normaloptische Beobachtung) versagen, und der Überlichtflug wird durch einen unbekannten Einfluss solange abgebremst, bis das Schiff auf Sublicht gehen muss. Auch die unterlichtschnelle Fahrt wird bis zum Stillstand des Schiffes aufgezehrt, obwohl alle Antriebssysteme auf Überlast laufen. Die FARAWAY steckt somit in einer Barriere fest, die den Namen Sextadim-Schleier erhält. Das Schiff kann sich erst befreien und umkehren, als die Antriebsaggregate der Beiboote auf die Hülle montiert werden. Die FARAWAY kehrt unverrichteter Dinge ins Stardust-System zurück. Immerhin wurde die Erkenntnis gewonnen, dass die Stardust-Menschheit den Kugelsternhaufen nicht verlassen kann - jedenfalls nicht auf herkömmlichem Wege.

Auf Katarakt siedeln sich viele Glücksjäger im Bereich der Immateriellen Stadt Prymtuor an, aus ihnen werden später die Propheten der Städte. Andere widmen sich der Erforschung der Ruinen, die auf Katarakt entdeckt wurden. Ein Archäologenteam gräbt auf der Großinsel Candall die Stadt Marirthorn aus und entdeckt ein im Gestein eines Tafelberges konserviertes Fossil, das einem Buckelwal ähnelt. Huslik Valting, ein Kolonialterraner vom Planeten Cyrglar, gehört zu diesem Team. Während eines Sturms Anfang Juli 1347 NGZ stürzt sein Schweber ab, das Basislager wird zerstört. Valting ist schwer verletzt und liegt im Sterben, daher hält er die Stimmen, die er hört, zunächst für Einbildung. Dann hat er eine Vision der Insel Talanis und findet sich in einem Pavillon voller Schmetterlinge wieder. Als er wieder zu sich kommt, sieht er eine goldene Leuchterscheinung, die sich in unzählige Funken auflöst. Diese dringen in ihn und seine verschütteten Kameraden ein und heilen sie. Mit neuer Energie erfüllt (er fühlt sich geradezu verjüngt) entdeckt Valting eine Höhle, in der ein Käfigtransmitter steht. Er benutzt ihn und wird in den Pavillon aus seiner Vision versetzt. Dort hört er jenes Gelächter, das Menschen sofort mit der Superintelligenz ES assoziieren, aber es ist kein amüsiertes Lachen - es klingt eher verzweifelt. Vor Angst erfüllt flieht Valting durch den Transmitter. Bei seiner Rückkehr erfährt er, dass über ein Jahr vergangen ist.

Innenillustration