Die Puppe Tanisha

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Action (Band 21)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Kristallmond
Titel: Die Puppe Tanisha
Untertitel: Die Opulu im Dämmerzustand – neues Leben soll entstehen
Autor: Achim Mehnert
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Dominic Beyeler
Erstmals erschienen: Freitag, 9. Januar 2009
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Tanisha Khabir, Liarr, Lok-Aurazin, Rettkal
Handlungszeitraum: 2167
Handlungsort: Naral-System
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Nach dem die Ultima Liarr medizinisch versorgt ist, wechseln sie und Perry Rhodan an diesem 12. Juni 2167 auf den Leichten Kreuzer KEYLANDRE und starten ins All. Dort sind die restlichen Opulu-Monde in Passivität gefallen, doch der Großadministrator hält die Situation im Naral-System noch nicht für entspannt. Andererseits kann er über Funk seinen Freund und Mitstreiter seit der ersten Mondlandung, Reginald Bull, begrüßen. Der Vizeadministrator, der eigentlich Rhodan auf Terra vertreten sollte, hat es sich nicht nehmen lassen, seinem Schicksalsgefährten mit der Flottille Pluto III zur Seite zu stehen. Dabei handelt es sich um eine schnelle Eingreiftruppe, bestehend aus 50 Schlachtkreuzern, 100 Schweren Kreuzern und 500 Leichten Kreuzern. Dazu als Flaggschiff die 800 Meter durchmessende JUPITER'S WRATH. Im Übrigen kann Bull auch berichten, weshalb Tarkalon schweigt. Die dortigen Einheiten der Solaren Flotte unter Admiral Thomas LeMay sind erneut in Richtung Thantur-Lok aufgebrochen, um dem Zarlt Regensor beizustehen (und das alles, um des lieben Friedens im Vereinten Imperium willen).

Die Mutantin Betty Toufry weilt weiterhin bei Tanisha Khabir in der Klinik auf Ekhas. Das Mädchen kann sowohl Lok-Aurazin spüren, als auch die Gläsernen Kinder, was aufgrund der kristallinen Reste in ihrem Körper geschieht. Sie kann aber nicht sagen, ob dieser Kontakt einseitig besteht oder ob sie überhaupt ganz frei von Beeinflussung ist. Dann ist plötzlich ein Gläsernes Kind da, ein Ekhonide mittleren Alters. Er will, dass Khabir freiwillig mit ihm geht, könnte aber auch Gewalt anwenden. Nach einer Bedenkzeit, in der Toufry mit Rhodan spricht, kehrt das Gläserne Kind zurück und nimmt beide Frauen mit. Außerdem holt es auch den Großadministrator ab, das war die Bedingung der Mutantin.

Obwohl sich weitere Opulu-Monde im Anflug auf das Naral-System befinden, rät Rhodan die Ultima dazu, die übrigen fünf Monde zunächst unversehrt zu lassen. Das sieht Has'athor Gultanon ganz anders, der vom Flaggschiff FERTANZON (ein Überschwerer Kreuzer, aufgebaut auf der Zelle eines Schlachtkreuzers) anruft. Aber er gehorcht dem Befehl der Obersten Finanzbetreuerin. Mehrere Kreuzerkommandanten jedoch handeln eigenmächtig und greifen an. Sie müssen feststellen, dass die Monde ganz und gar nicht tot sind – und bezahlen mit ihrem Leben. Kurz darauf hat der Zellaktivatorträger sein Gespräch mit Toufry und wird abgeholt. Ihr Ziel ist die Quelle?

Lok-Aurazin hat sich mit dem Gladiatorsklaven Rettkal, den er psionisch unterdrückt, in Sicherheit gebracht und will aus der Ferne seine Rache erleben, die die Opulu für ihn vollziehen werden. Doch dann muss er ungläubig mitansehen, wie die Monde erlöschen – und damit auch die Kraft seiner Hellquarze versiegt. Sogleich nutzt Rettkal seine Chance und zieht sich aus der Pilotenkanzel des Raumgleiters, in dem sie sich befinden, zurück.

Sie erreichen einen der Opulu-Monde, wo Khabir, die das Gläserne Kind als Muster bezeichnet, mit der Erweckung bzw. Zündung der Augen des Kosmos beginnen soll. Während sie die Todesstrahlung spüren, die zurzeit aber nicht bedrohlich wirkt, stoßen sie in das Innere des Mondes vor. In gut 80 Metern Tiefe erreichen sie eine Halle, in der unter einem Staubmantel zahllose stecknadelkopfgroße Hellquarze liegen. Es ist eine Brutkammer, und die kleinen Hellquarze, die von Khabir zum Leben erweckt werden sollen, sind noch unreif. Entsprechend sieht das Gläserne Kind in ihr eine Puppe bzw. einen Kokon, in dem die Kraft ruht, das zu vollbringen. Doch wenn das wirklich der Fall ist, wie wirkt es sich auf das Mädchen selbst aus?

Indessen kommt es zu weiteren Eigenmächtigkeiten ekhonidischer Schiffe, und Liarr hat den Verdacht, das es von Gultanon toleriert wird. Sie als Ultima muss Stellung beziehen und droht damit, Bull um Unterstützung zu bitten. Genau diesen Schritt vollzieht die Ekhonidin und ist sich in diesem Moment sicher, absolut keine Macht mehr im Naral-System zu besitzen. Sie wünscht sich nur noch eines: Rettkal an ihrer Seite.

Khabir begreift, dass das Plasma-Pendeln, das sie erfolgreich beim Posbi-Plasma angewandt hatte, hier ähnlich wirken sollte. Nach anfänglichem Zögern ist das Mädchen bereit, einen Versuch zu starten. Dieser entwickelt sich zu einem vollen Erfolg und scheint einen Domino-Effekt auszulösen. In der Brutkammer beginnt es zu glitzern und zu leuchten, die Augen des Kosmos erwachen. Das Geschehen muss bis zum Ende durchgeführt werden, sonst war alles umsonst. Aber Khabir, die schwächer wird und andererseits neue Kraft bezieht, ist zuversichtlich. Und dann ist auch die Todesstrahlung wieder stärker zu spüren.

Der Magadone versucht, den Gladiatorsklaven aus der Reserve zu locken, indem er dessen Vater Verett als Feigling hinstellt. Doch Rettkal fällt darauf nicht herein und sucht seinerseits seine Chance gegen den Regenten der Energie. Letztlich machen sie den Raumgleiter durch ihre Aktionen fluguntauglich. Da nähert sich ihnen unaufhaltsam eine Armada Opulu-Monde.

Der Vizeadministrator lässt seine Schiffe sich zwischen Angreifern und Monden schieben, woraufhin sich die Ekhoniden zurückziehen. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie auf die solaren Einheiten das Feuer eröffnen. Letztlich beginnen die fünf Monde, wieder zu glühen – und von der FERTANZON erschallt der endgültige Angriffsbefehl.

Letztlich hat Khabir es geschafft, die Zündung setzt sich in den Adern fort, die den Mond durchziehen. Nun soll das Gläserne Kind die Opulu auffordern, Frieden zu schaffen. Gleichzeitig kehren Rhodan, Toufry und Khabir an die Oberfläche zurück und informieren Liarr sowie Bull. Dann wird der Mond doch angegriffen und in dem Schacht droht den drei Menschen der Tod. Khabir zieht Kraft aus den Hellquarzen, trinkt es wie ein Lebenselixier – und teleportiert nach Tarkalon. Dabei ist aber nur Toufry in ihrer Nähe. Rhodans Schicksal ist ungewiss.

Innenillustration

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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt