TALIN erwacht

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Stardust (Band 12)
PRS12.jpg
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Miniserie: Stardust
Titel: TALIN erwacht
Untertitel: Entscheidung im Stardust-System – der Generex stellt sich zur Schlacht
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Erstmals erschienen: Freitag, 21. November 2014
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Las Quar, Varrim-Ga, Eritrea Kush, Posimon
Handlungszeitraum: 25. bis 30. Juni 1513 NGZ
Glossar: Kaskallen / OCLU-GNAS II / Psionisch / Schelv / Sporangien / TALIN / Virion
Zusätzliche Formate: eBooks, Hörbuch zum Heft

Handlung

Eritrea Kush übersteht Anthurs Explosion unverletzt, denn sie trägt einen besonders gesicherten Quarantäne-SERUN. Dennoch ist ihr Ende nahe. Varrim-Ga hat noch kein Mittel gegen das HMI-Virus gefunden und es ist nur noch eine Frage von Tagen oder gar Stunden, bis die ersten Infizierten sterben werden – infiziert sind inzwischen fast alle Bewohner des Stardust-Systems. Da Varrim-Ga bei der Untersuchung des Virus und der Tagaris-Pflanzen nicht entscheidend weitergekommen ist, entschließt er sich zu einem radikalen Schritt. Ohne Perry Rhodans Wissen stellt der Mantar-Heiler Versuche mit einem gefangenen Pseudo-Jaroc an. Das Wesen ist wie all seine Artgenossen immun. Allmählich kommt Varrim-Ga dahinter, warum das so ist. Die Jaroc tragen Sporen der Tagaris-Pflanzen in ihrem Körper und dienen als Wirte für den Reproduktionszyklus der Pflanzen. Da diese ein Interesse am Überleben ihres Wirtes haben, schützen sie ihn vor Krankheiten – auch vor dem HMI-Virus. Varrim-Ga analysiert das Blut des Jaroc und kann dann schon bald mit der Produktion des Gegenmittels beginnen.

Nach Anthurs Ende geht der Generex persönlich zum Angriff auf Aveda über, denn er spürt, dass eine mächtige Entität erwacht. Diesem Gegner wäre er nicht gewachsen, deshalb will er die Stardust-Menschheit als Geisel nehmen. Die Basis auf dem Planeten Sepura 2 ist mit Las Quars Raumschiff MOKRA identisch. Das Schiff besteht aus einem sieben Kilometer durchmessenden schüsselförmigen Grundkörper, auf dem sich ein fast neun Kilometer hoher kristalliner Turm erhebt. Hierbei handelt es sich um Mokrapor, die ehemalige Hauptstadt der Hegemonie von Pahl. Drei gigantische Kegelstumpfschiffe ruhen in Einbuchtungen der Trägereinheit, sie können zylinderförmige Kampfjäger freisetzen. Die MOKRA erhebt sich aus der Planetenkruste, fegt die Beobachter der machtlosen Stardust-Flotte beiseite und fliegt in Begleitung mehrerer Amöbenraumer ins Stardust-System. Unaufhaltsam geht Las Quars Flaggschiff auf Aveda nieder und verankert sich im Flussdelta in der Nähe von Stardust City.

Der Generex nimmt Funkverbindung auf, fordert die Unterwerfung der Stardust-Menschheit und ruft Perry Rhodan herbei. Der Terraner geht darauf ein und nimmt etwas vom Gegenmittel mit, denn laut den aus der Vergangenheit mitgebrachten Aufzeichnungen Las Quars hat sich der Generex selbst und die MOKRA mit dem HMI-Virus infiziert. Rhodan und Posimon setzen das Gegenmittel in der MOKRA frei. Posimon spricht mit Sirio. Der Bordrechner der MOKRA weiß, was Rhodan und die Minipositronik getan haben, verrät sie aber nicht. Seiner ursprünglichen Programmierung folgend, müsste Sirio den Generex sowieso töten, denn Las Quar ist geistig und körperlich völlig zerrüttet. Er würde nur noch vor sich hin siechen, und dem muss Sirio ein Ende setzen. Der Generex ist sich seines Zustands durchaus bewusst und verlangt von Rhodan, dass er ihm einen der beiden in Far Away versteckten Zellaktivatoren beschafft. Zur Belohnung wird Rhodan schon vorab zum Sikor (Stellvertreter des Generex) ernannt. Als Las Quar erkennt, dass er betrogen wurde, ist es schon zu spät. Er stirbt, die MOKRA zerfällt. Rhodan und Posimon machen sich schleunigst aus dem Staub.

Derweil wird beobachtet, wie unzählige Howanetze von Netzwebern absorbiert werden, die sich daraufhin auf die Amöbenraumer und andere Schiffe des Generex stürzen. Innerhalb von nur zwei Minuten werden alle gegnerischen Schiffe matt gesetzt und verschwinden. Posimon verabschiedet sich, er will nach Marhannu zurückkehren. Eritrea Kush wurde mit dem Gegenmittel behandelt und ist auf dem Weg der Besserung. Tatsächlich fühlt sie sich, als würde sie immer jünger werden. Auch alle anderen Infizierten werden nach und nach behandelt, trotzdem sind viele Todesopfer zu erwarten. Nach Anthurs Beisetzung erscheinen Timber F. Whistler und Kerat Tinga. Es stellt sich heraus, dass der Jaranoc ein Avatar TALINS ist. Die Superintelligenz ist teilweise erwacht, leidet aber noch unter der Loslösung von ES. TALIN erklärt, dass die Netzweber die Amöbenraumer in Lebenssporen umgewandelt haben. So soll das vor 180.000 Jahren vom Generex vernichtete Leben nach Far Away zurückkehren, wenn auch erst in Jahrmillionen. Nachdem TALIN noch verkündet hat, dass er nicht den geringsten Humor besitzt und in den Terranern nicht seine bevorzugte Spezies sieht, verschwinden der Avatar und Whistler.

Am 30. Juni 1513 NGZ, nach einer letzten mit Eritrea Kush verbrachten Nacht, erhält Rhodan von Tetsuro Corris die Meldung, dass eine minimale Störung des Polyport-Netzes registriert wurde, jetzt aber nicht mehr vorliegt. Somit steht Rhodans Rückkehr in die Milchstraße nichts mehr im Wege.